75 Jahre Nürnberger Kodex – Gedenkveranstaltung

Der „Nürnberger Kodex“ wurde vor 75 Jahren als ethischen Manifest der Ärzte gegen medizinische Zwangsbehandlung formuliert.

75 Jahre Nünberger Kodex – Mahnung und Verpflichtung

Am 20.08.2022 vor 75 Jahren wurde das aktuell besonders wichtige ethischen Manifest der Ärzte, der „Nürnberger Kodex“ formuliert. Die darin enthaltene zentrale Forderung lautet: Nie wieder Zwangsmedizin!

„Was das bedeutet und ob das heute noch wichtig ist, wurde in den Vorträgen gewichtiger internationaler Redner bei der Nürnberger Gedenkveranstaltung deutlich. Doch wie soll man heutzutage seine Not schildern, wenn man meint, Entwicklungen wahrzunehmen, die man hierzulande nie mehr erleben möchte? Diese Sendung bringt Beispiele von Menschen, die erkannt haben: ‚Ich muss aufstehen und etwas tun!'“

Das „Aktionsbündnis 75 Jahre Nürnberger Kodex“ unter Führung der „Stiftung Ärzte für Aufklärung“ und der Organisation „Ärzte stehen auf“ lud anläßlich des historischen 75. Jahrestages zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Strafanzeige gegen Holocaust-Überlebende

Ehrengast und Hauptrednerin der Veranstaltung war Vera Sharav, Gründerin und Präsidentin der Alliance for Human Research Protection. Kaum zu glauben, dass ausgerechnet gegen sie, die selbst knapp dem damaligen Holocaust entronnen war, laut Medienberichten Strafanzeige erstattet wurde. Deshalb leitete die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Vorermittlungsverfahren wegen Relativierung des Holocaust ein.

In der 44. Sitzung des Corona-Ausschusses beurteilte Vera Sharav die gegenwärtige Situation aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen. Denn im Alter von dreieinhalb Jahren wurde sie mit ihrer Familie in ein Konzentrationslager verschleppt. Dort konnte sie nur knapp dem Hungertod entkommen.

Interviews mit Teilnehmern der Gedenkveranstaltung

In der Veranstaltung verdeutlichten zahlreiche nationale und internationale Redner, wie wichtig gerade dieser Kodex gegenwärtig ist. Dies kommt auch in den Interviews zum Ausdruck, die kla.tv nachfolgend veröffentlichte:

Nicht alle Ärzte sehen die aktuellen Gefahren

Wie bereits in anderen Blogbeiträgen belegt, teilen nicht alle Ärzte die aktuellen Gefahren der Verletzung des „Nürnberger Kodexes“. Als Beispiel sei hier auf einen Beschluss des 124. Deutschen Ärztetages vom Mai 2021 verwiesen.

Darin wurde unter anderem gefordert, dass nur gegen Corona „geimpften“ Kindern der Kita- und Schulbesuch erlaubt werden sollte. Es sei daran erinnert, dass zu dem Zeitpunkt die zugelassenen „Impfstoffe“ weder ausreichend evident getestet noch mit klassischen Impfstoffen vergleichbar waren.

Peter Doshi, Professor für pharmazeutische Forschung im Gesundheitswesen an der University of Maryland sowie Redakteur des British Medical Journal erklärte im November 2021:

„Ich bin einer derjenigen Akademiker, die die Ansicht vertreten, dass diese mRNA-Produkte, die jeder ‚Impfstoffe‘ nennt, sich qualitativ von Standardimpfstoffen unterscheiden. Ich fand es erstaunlich zu erfahren, dass das Merriam-Webster Wörterbuch die Definition von ‚Impfstoff‘ Anfang dieses Jahres geändert hat. mRNA-Produkte erfüllten nicht die Definitionskriterien für einen Impfstoff, welche 15 Jahre bei Merriam-Webster galten. Die Definition wurde jedoch so erweitert, dass mRNA-Produkte nun als Impfstoffe gelten.“

Wäre es nicht im Interesse der Gesundheit notwendig, dass alle Ärzte auf die Einhaltung des „Nürnberger Kodex“ und damit auch des Grundrechtes auf körperliche Unversehrtheit zu drängen? Alle Mitglieder des Aktionsbündnisses rufen dazu auf, medizinische Experimente für sich und gegebenenfalls auch für Anvertraute abzulehnen.

„Auch treten sie dafür ein, dass Menschen auch künftig unter keinen Umständen zu medizinischen Experimenten gezwungen, gedrängt oder gelockt werden dürfen.“

Dossier zum „Nürnberger Kodex“

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Thomas Schulze
 

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