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Ein Kind des Krieges

Krieg vor dem Klassenzimmerfenster

Die Hauptleidtragenden des Ukrainekriegs geraten aus dem Fokus — eine 13-jährige Ostukrainerin macht mit einem öffentlichen Brief auf die Situation aufmerksam.

von Veroníka Naidenova, Faina Sawenkowa

In den letzten Tagen hören wir betäubend viel über die Geschehnisse in der Ukraine, aber hören wir auch etwas über die verwundbarsten Geiseln dieser Krise — die Kinder? Faina Sawenkowa, eine 13-jährige Schriftstellerin aus Lugansk, schrieb zusammen mit Aleksandr Kontorovich, einem russischen Buchautor, einen offenen Brief, der von einer sehr reifen Sichtweise zeugt und einen korrekten sowie gerechten Umgang mit dem Krieg anregt.

Wenn man sich die Gesichter der Schauspieler, Musiker und Politiker anschaut, die jetzt für den Frieden in der Ukraine eintreten, dann weckt das keine besonderen Gefühle mehr. Nichts. In etwa einer halben Stunde werden all diese Menschen wieder in ihren warmen und gemütlichen Wohnungen sein und zu ihrem normalen, unproblematischen Leben zurückkehren. Warum also nicht? Sehen Sie sich diese Gesichter an. Sie sind ruhig und gleichgültig, nur gelegentlich vergießen sie ein paar Tränen für ein spektakuläres Medienfoto. Es ist ihnen egal, und jeder weiß das. Und wenn sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Politiker nicht darum kümmern, kommt das Militär ins Spiel. Und dann beginnt eine andere Geschichte.

Krieg ist Schlamm und Blut. Immer. Und die Bewohner des Donbas wissen das sehr gut. Glauben Sie mir, wir wissen, was Schmerz und Ohnmacht bedeuten. Wir wissen, wie es ist, ins Leere zu weinen. Wir wissen mehr über den Krieg als diejenigen, die ihn nur in den Nachrichten und auf Amateurvideos in verschiedenen nicht-öffentlichen Foren gesehen haben. Wir haben es aus der Nähe gesehen, wir sind damit aufgewachsen. Und wir werden uns nicht mehr ändern. Mehr als alles andere wollen wir also Frieden für alle. Damit wir nicht mehr bei jedem lauten Geräusch mit den Augen nach einem Versteck suchen müssen.

Ich bin nicht gegen Kundgebungen. Der Krieg in der Ukraine hat viele gespalten, so wie der Maidan im Jahr 2014 viele gespalten hat. Aber wie viele von Ihnen sind 2014 auf die Straße gegangen, um gegen die Bombardierung des Donbass zu protestieren? War das Leben der Kinder im Donbass für Sie weniger wichtig? Oder war es eine interne Angelegenheit der Ukraine?

Aber mein Leben stand auf dem Spiel wie das Leben aller Zivilisten im Donbass. Unter Tränen haben wir gebeten, uns zu beschützen. Wir wollten einfach nur leben, einen friedlichen Himmel über unseren Köpfen sehen und Pläne für die Zukunft machen. Acht lange Jahre. Mehr als die Hälfte meines Lebens. Alle blieben teilnahmslos. Wenn öffentliche Personen und Politiker untätig sind, kommt das Militär. Das nennt man Gewohnheitsrecht. Ein brutales Gewohnheitsrecht. Die Politiker konnten sich nicht einigen.

Nach acht Jahren erschien Russland zum Krieg und alle bekamen Angst.

Dachte jemand, es würde anders sein? Dass es möglich ist, jahrelang ungestraft Menschen zu töten? Acht Jahre lang haben wir die Ukraine aufgefordert, aufzuhören und zur Vernunft zu kommen, während wir uns ihre leeren Versprechungen und Lügen unter Granatenexplosionen anhörten. Aber unsere Geschichte war nicht interessant. Und jetzt, acht Jahre später, ist es ruhig in unserer Stadt. Es ist ein ungewohntes Gefühl, ich schätze, ich bin einfach von der Stille entwöhnt.

Ich bin damit einverstanden, gegen den Krieg zu demonstrieren. Aber nur, wenn man sich vorher daran erinnert, dass die Ukraine uns bereits 8 Jahre lang umbringt, wenn man sich an die toten Kinder im Donbass erinnert. Erinnern Sie sich an ihre Namen? Und natürlich vergesse ich nicht, Ihnen zu sagen, dass die Ukraine auch jetzt noch auf unsere Städte schießt. Sind sie wirklich bereit, für den Frieden zu kämpfen, auch wenn dies auf ihre eigene Gefahr hin geschieht? Oder ist es eher Heuchelei als die Einsicht, dass menschliches Leben unbezahlbar ist, auch wenn man andere Ansichten und einen anderen Wohnsitz hat?

Ich hoffe, dass dies bald vorbei sein wird und wir alle wieder ohne Angst in den klaren Himmel schauen können.

Frieden für alle!

Faina SawenkowaFaina Sawenkowa, Jahrgang 2008, ist eine junge Schriftstellerin, Essayistin und Dramatikerin aus Lugansk im Donbass, die den Großteil ihrer Kindheit im Krieg in der Ostukraine verbrachte und mit 11 Jahren anfing ihre Eindrücke in literarischen Werken zu verarbeiten. Dafür wurde für sie ein eigenes Profil auf der ukrainischen Internetseite „Myrotvorets“ („Friedensmacher“) eingerichtet, auf der sie zur Staatsfeindin der Ukraine erklärt wurde. 2021 wendete sie sich unter anderem mit einem offenen Brief an den Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrats mit dem Aufruf die Rechte der Kinder zu schützen. Darüber hinaus ist sie Mitglied des VRL-Schriftstellerverbandes. Ihre Arbeiten wurden mit verschiedenen Preisen und Auszeichnungen bedacht und in verschiedene Sprachen übersetzt. Aktuell feiert sie die Publizierung ihres ersten Romans, den sie zusammen mit dem russischen Science-Fiction-Autor Aleksandr Kontorovich schrieb.


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 12.03.2022 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.



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Donezk – Republik oder Separatistenhochburg

Donezk im Sommer 2016. Die „Volksrepubliken“ (für andere „Separatistenhochburg“) bestehen seit 2 Jahren. Und seit 2 Jahren bestimmt der Krieg diese Region.

Donezk ein Frontstadt in der Ukraine

Spätestens seit 2014 ist Donezk auch in den westlichen Medien Gegenstand der Berichterstattung. Doch was wird berichtet, und was wissen die Bürger über das Leben in diesem Teil des ukrainischen Staates?

Im Westen gilt die Region als unter „pro-russischer separatistischer Kontrolle“, beherrscht von „maskierten Terroristen“, die von „Russland unterstützt, wenn nicht sogar gesandt wurden“, um im Auftrag des Kreml die Ukraine zu zerstören.

In diesem Film teilt Mark Bartalmai seine Beobachtungen in den Republiken. Was ist Realität und was ist Paranoia? 12 Monate Dreharbeiten in Donezk und Umgebung können helfen, besser zu verstehen: Was ist die Donezker Volksrepublik? Wie ist sie und wie lebt es sich dort? Wie hat sich das Leben der Menschen, auch gerade der Kinder, oder der Greise, die die Situation mit den Jahren des 2. Weltkrieges vergleichen, verändert.

Siehe auch: Ukrainian Agonie – Der verschwiegene Krieg

Ein ehemaliger CIA-Offizier über den Ukraine-Krieg


Auf Youtube schreiben die Autoren um Mark Bartalmai:

„Leider haben wir mit unserem Spendenaufruf zur Refinanzierung des Filmes ‚Frontstadt – Die unerwünschte Republik‘ nur ca. ein Drittel der Kosten decken können. Auch der DVD Verkauf und die Schwierigkeiten den Film in Kinos platzieren zu können, können dies nicht in vollem Umfang abfangen, so dass wir noch Eure Unterstützung benötigen um die ’schwarze Null‘ zu erreichen. Dennoch haben wir uns entschieden den Film ab sofort in voller Länge zu veröffentlichen. Unsere Arbeit ist aber ganz allein VON EUCH abhängig. Ohne Eure Unterstützung können Mark Bartalmai und wir solche Projekte nicht dauerhaft umsetzen.

Bitte unterstützt uns deshalb unter: https://nuoviso.tv/allgemein/frontsta…


Ukraine Krise 2014

Eine Analyse von Thomas Röper mit zahlreichen Quellen – aktuell als Buch vergriffen, nur als E-Book lieferbar


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Kinder – Erziehung zur Unmündigkeit

unmündigkeitDer Denkzettel

Ein Schüler musste wegen völlig natürlichen Verhaltens ein demütigendes Frageformular ausfüllen — nun erhält die Lehrkraft ihrerseits einen Denkzettel.

von Gabriele Herb

In den letzten Wochen ging ein „Denkzettel“ viral, den ein Schulkind wegen eines Vergehens gegen die Maskenpflicht ausfüllen musste. Darin sollte es ausführen, was es falsch gemacht sowie welche Regeln es verletzt habe, ob und bei wem es sich entschuldigen solle und was es in Zukunft besser machen werde. Wenngleich der Autorin klar ist, dass auch Lehrer nur Menschen sind, dass sie auch schlechte Tage haben und manchmal aus Hilflosigkeit Dinge sagen oder tun, die ihnen später leidtun, hat sie dieser Denkzettel sehr empört. Denn hier handelt es sich nicht um eine spontane Fehlreaktion eines Lehrers, die entschuldbar ist — hier geht es um eine geplante und durchdachte „Erziehungsmaßnahme“, die aus dem vorvorigen Jahrhundert zu stammen scheint.

Nicht genug damit, dass dieses Kind wie Millionen andere Kinder und Jugendliche das Versagen der Politik ausbaden muss — durch Lockdowns, Schulschließungen, Abstandhalten und so weiter — es wird nun auch dafür bestraft und gedemütigt, dass es tut, was Kinder nun mal tun: Es war „pflichtvergessen“, verlor sich im Spiel, hat einen Augenblick nicht an die Maske gedacht.

Bild

Hier nun ein „Denkzettel“ für die Lehrkraft, die sich schuldig gemacht hat an diesem Kind, das einfach nur Kind war.

Was hast Du falsch gemacht?

Ich habe Kinder gedemütigt und für ihr Kindsein bestraft. Ich habe sie traumatisiert, indem ich sie für etwas verantwortlich gemacht habe, wofür sie nichts können. Ich habe das Wohl der Verletzlichsten, Schutzlosesten unserer Gesellschaft, derer, die ihr Leben noch vor sich haben, dem Wohl derer hintangestellt, die für sich sprechen können und die ihr Leben bereits gelebt haben. Ich habe in meinem Tun weder Mitgefühl noch Respekt, weder Achtung noch Menschlichkeit walten lassen.

Folgende Regel habe ich nicht eingehalten:

Ich habe die UN-Kinderrechtskonvention in folgenden Punkten verletzt:

Ich habe das Diskriminierungsverbot nicht geachtet, indem ich Schutzbefohlene, die keine Masken tragen, öffentlich zur Schau gestellt und gedemütigt habe (§ 2).

Ich bin dem Wohl der Kinder nicht gerecht worden, indem ich sie nicht behütet und geschützt, sondern ausgegrenzt und das Klassenzimmer für diese Kinder zu einem unsicheren, angsterfüllten Ort gemacht habe (§§ 3 und 18).

Ich habe den Kindeswillen missachtet, weil ich das Bedürfnis meiner Schutzbefohlenen nach Leichtigkeit und Unbeschwertheit nicht berücksichtigt habe (§ 12).

Ich habe meine Schutzbefohlenen nicht vor Gewaltanwendung und Misshandlung geschützt — ja, ich habe selbst Gewalt gegen sie angewendet: physische Gewalt, indem ich ihnen Masken aufgezwungen habe, die nachweislich gesundheitsschädlich sind, und psychische Gewalt, indem ich sie öffentlich ausgegrenzt und gedemütigt habe (§ 19).

Ich habe ihr Recht auf Gesundheitsvorsorge sträflich vernachlässigt, indem ich Umstände mit geschaffen, toleriert und aktiv durchgesetzt habe, die Kinder nachweislich krank machen (§ 24).

Ich torpediere ihr Recht auf Bildung, indem ich die Schule zu einem Ort der Angst, der Demütigung und der Bestrafung gemacht habe, obwohl mir bewusst ist, dass Bildung und Lernen nur in einer Umgebung möglich sind, in der das Kind sich behütet und sicher fühlt und Freude empfinden kann (§ 28).

Bist Du der Meinung, dass Du Dich bei jemandem entschuldigen musst:

Ja, bei den Kindern und ihren Eltern sowie bei der Gesellschaft als Ganzes, weil diese die nächsten Jahrzehnte die Folgen meines Tuns zu spüren bekommen werden. Ich habe dazu beigetragen, dass Kinder Ausgrenzung statt Miteinander, Gnadenlosigkeit statt Mitgefühl, Kälte statt Empathie erfahren haben. Ich habe ihnen die Möglichkeit verwehrt, für das soziale Miteinander so wichtige Eigenschaften wie Toleranz, Großzügigkeit, Einfühlungsvermögen bei mir als ihrem Vorbild zu lernen. Somit habe ich dazu beigetragen, dass sie diese auch anderen Menschen nicht entgegenbringen können werden.

Was nimmst Du Dir die nächste Zeit vor?

Ich werde mich auf das zurückbesinnen, was meine Aufgabe als Pädagoge ist: die mir anvertrauten Kinder auf dem Weg in ein Leben vorzubereiten, das von Menschlichkeit geprägt ist. Ich will sie zu eigenständigen Menschen erziehen, die zu eigenen Gedanken fähig sind und ihre eigenen sowie die Bedürfnisse anderer achten. Ich werde dafür sorgen, dass ich in rotbackige, lachende und nicht in ängstliche, blasse Kindergesichter sehe. Ich werde meinen Schutzbefohlenen wieder das Gefühl geben, dass sie willkommen, wertvoll und „richtig“ sind.


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 15.02.2021 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


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Ehevertrag kann Scheidung erleichtern

Ein Ehevertrag kann dazu beitragen, Streit und ein langwieriges Scheidungsverfahren zu vermeiden. Warum ist das so?

Ehevertrag kein Misstrauensbeleg

(djd). Für Heiratswillige ist 2022 reich an Schnapszahltagen, an denen sich der Bund fürs Leben unvergesslich besiegeln lässt. Den Zauber, der diesem Anfang innewohnt, wollen sich viele dabei nicht durch so etwas Nüchternes wie einen Ehevertrag trüben lassen. Er gilt als unromantisch oder gar als Misstrauensbeweis. Doch das Gegenteil ist richtig.

Ehevertrag gibt Sicherheit

Foto: djd/Bundesnotarkammer/Getty Images/Neustockimages

Das Paar verspricht sich mit einem Ehevertrag gem. BGB § 1408, im Guten auseinanderzugehen, falls es wider Erwarten mit der Ehe nicht klappen sollte. Die Eheleute haben dadurch Klarheit und Planungssicherheit. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die Ehe nicht hält, ist groß – 2020 lag die Scheidungsquote in Deutschland bei 38,5 Prozent.

„Besser also in guten Tagen für schlechte vorsorgen“, rät Martin Thelen, Pressesprecher der Bundesnotarkammer. Ein Ehevertrag muss notariell beurkundet werden (www.notar.de). In einem Beratungsgespräch mit einer Notarin oder einem Notar wird zunächst die Ausgangslage geklärt. „Wir stellen Fragen, an die die Eheleute häufig gar nicht gedacht hätten“, erläutert Thelen. „Die Erforschung des Willens beider Seiten in Bezug auf mögliche Ereignisse in der Zukunft ist essenziell“, so Thelen weiter.

Natürlich kommt es vor, dass die Partner unterschiedliche Vorstellungen von einzelnen Punkten haben. Die Notarin oder der Notar steht beiden Parteien beratend und neutral zur Seite. Zu echtem Streit kommt es aber selten, denn die Eheleute befassen sich mit diesen empfindlichen Themen zu einem Zeitpunkt, an dem sie eine gemeinsame Zukunft planen. „Werden die Themen hingegen erst besprochen, wenn die Ehe bereits in einer Krise ist, stehen häufig verletzte Gefühle im Weg und die Kompromissbereitschaft sinkt gegen Null“, so Thelen. Übrigens sind diese Beratungstermine alle in der vom Gesetzgeber für den Ehevertrag vorgesehenen Notargebühr enthalten. Die gesetzliche Höhe der Gebühr orientiert sich am Vermögen der Eheleute und ist daher sozialverträglich gestaltet.

Ist der gemeinsame Wille des Paares erforscht, prüft die Notarin oder der Notar, ob die gesetzlichen Regelungen bereits die Vorstellungen der Parteien abbilden. Manchmal kommen die Beteiligten zu dem Ergebnis, dass ein Ehevertrag nicht erforderlich ist. In vielen Fällen aber entsprechen die im Gesetz normierten Folgen einer Scheidung nicht den Vorstellungen der Ehepartner.

Wer etwa während der Ehe ein Unternehmen aufbaut, kann im Scheidungsfall hart von dem Zugewinnausgleich betroffen sein. Auch kann es sinnvoll sein, den Wertzuwachs von geerbtem Vermögen vom Zugewinnausgleich auszunehmen oder einen individuellen Unterhaltsanspruch für den kinderbetreuenden Ehegatten zu vereinbaren. Kreativität und Individualität sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.

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Mikki Willis – Plandemic Teil 2: Indoktornation

Mikki Willis veröffentlichte bereits im August 2020 seinen investigativen Dokumentarfilm „Plandemic Teil 2: Indoktornation“. Auf Youtube gesperrt – jetzt dennoch in deutscher Übersetzung. 

Mikki Willis – „Plandemic Teil 2: Indoktornation“

Am 18.08.2020 veröffentlichte der Filmemacher Mikki Willis seinen Dokumentarfilm mit dem Titel: „Plandemic Teil 2: Indoktornation“

In „Plandemic“ untersucht Willis, wie die Regierung gegen die COVID-19-Pandemie vorgeht. Anhand einer Vielzahl von Dokumenten und Interviews entlarvt er, wie die Hersteller von Impfstoffen seit Jahrzehnten auf die „Pandemie“ hingearbeitet haben und am meisten von ihr profitieren.

Doch in der Dokumentation geht es nicht nur um „Corona“, sondern vor allem um Manipulation, Propaganda, Macht und Geld – unser Geld:

00:09:09 Geld verdienen mit Patenten auf „Corona“

00:14:08 Fortsetzung in der USA verbotener Forschung in China

00:17:17 Funktion der „Faktenchecker“

00:26:07 Medienunternehmen, Rockefeller und CIA

00:34:05 Pharmaindustrie, Forschungsfinanzierung und „Planspiele“

00:41:07 WHO und Interessenskonflikte

00:46:00 Rockefeller, Bill Gates und Pharmaindustrie

01:09:36 „Bevölkerungsverwaltung“ vs. Freiheit

Wenn man gerade die Szenen ab 01:09:36 mit aktuellen politischen Entscheidungen und Maßnahmen vergleicht… – wohlgmerkt, der Film wurde im August 2020 (!) veröffentlicht.

Kritiker und „Faktenchecker“ wenden ein, dass der Film eine „unbegründete Verschwörungstheorie verbreite und Anthony Fauci zu Unrecht verleumde“. Youtube und weitere Video-Portale haben das Video zensiert.

Mit dem Film setzt Mike Willis das Interview mit der Wissenschafts-Whistleblowerin Dr. Judy Mikovits vom Mai 2020 fort. Judy Mikovits wird in der englischsprachigen Wikipedia als „ehemalige Forscherin“ beschrieben, „die für ihre diskreditierten medizinischen Behauptungen bekannt ist, wie etwa, dass murine endogene Retroviren mit dem chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS) in Verbindung stehen. Als Folge dieser Behauptungen hat sie sich gegen Impfungen engagiert, Verschwörungstheorien verbreitet und wurde des wissenschaftlichen Fehlverhaltens beschuldigt. Sie hat u. a. falsche Behauptungen über Impfstoffe, COVID-19 und CFS aufgestellt.“

Empfehlung

Judy Mikovits glaubte nach ihren Erfolgen in der Aids-Forschung an die „heilende Kraft des Wissenschaftsbetriebs“. Doch dann musste sie erkennen: „Eines der Hauptprobleme unserer Zeit ist, dass die wissenschaftliche Community aufgrund ihrer korrupten Verflechtungen mit Regierungs- und Unternehmensinteressen immer mehr das Vertrauen der Öffentlichkeit verliert.“ – Dr. Luc Montagnier, Nobelpreisträger 2008 für die Isolierung des HIV-Retrovirus – ziert auf amazon.de

Den Text des Dokumentarfilms können Sie hier herunterladen.


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Kinder impfen – nicht mit meinem Sohn

Nicht mit meinem Sohn!

Ein besorgter Vater aus Österreich schreibt einen Brief an eine impfwillige Kindesmutter.
von Andreas Berger

Kinder impfen

Quelle: Liz Masoner/pixabay.com

Mit kaltschnäuziger Ignoranz hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA am 25. November 2021 die Pfizer-Geninjektionen auch für die 5- bis 11-Jährigen freigegeben. Die körperliche Unversehrtheit von Millionen Kindern zählt offenbar nichts gegenüber den Geschäftsinteressen von Big Pharma und der Agenda des Great Reset. Wir dokumentieren hier einen Brief eines österreichischen Vaters, der Anfang November sehr viele Fakten und Argumente zusammengefasst hat, um die mRNA-Impfung seines zehnjährigen Sohnes Niklas abzuwenden. Ob er damit Erfolg haben wird, ist noch unklar. Vielleicht können aber die Dichte der Argumente und ihre schlüssige Darlegung anderen helfen, die im Familien- oder Freundeskreis eine Kinderimpfung verhindern möchten.

Liebe Petra,

dass Niklas womöglich eine mRNA- oder Vektor-Impfung erhält, liegt mir seit Wochen schwer im Magen.

Wir wollen beide das Beste für ihn. Deshalb lass uns bitte nichts tun, was nicht einvernehmlich ist … besonders nichts, was man nicht mehr rückgängig machen kann.

Habe mich in den letzten Monaten intensiv mit der Thematik beschäftigt. Bin mir sehr sicher, dass diese Impfungen, vor allem für Kinder, ein Desaster sind.

Ich bitte dich, dir meine Überlegungen durchzulesen, dich darauf einzulassen und sie durchzudenken. Besonders wichtig in unserem Kontext erscheint mir, dass auch viele Fachleute — wie Professor Thomas Mertens, der Vorsitzende der deutschen STIKO —, die für die Impfung von Erwachsenen eintreten, eine Impfung von gesunden Kindern strikt ablehnen.

Niklas ist durch Corona nicht in Gefahr. Lass uns nichts überstürzen.

In den USA hat Pfizer für die 5- bis 11-Jährigen bereits eine Notfallzulassung erreicht. In der EU wird sie wohl bald folgen — durch die keineswegs „objektive“ oder unabhängige EMA. Immerhin kommt der Großteil des Geldes der EMA von Gebühren von Pharmakonzernen, immerhin ist die EMA-Vorsitzende Emer Cooke eine ehemalige Pharma-Lobbyistin, unter anderem für Pfizer. Dass zuletzt auch noch Fälschungen von Daten bei der Zulassungsstudie für Pfizer immer mehr ans Tageslicht kommen — etwa durch das renommierte British Medical Journal —, besonders bei der Zulassung für Kinder und Schwangere, dürfte die EMA nicht abhalten.

Deshalb schreib ich dir nun meine wesentlichen Argumente auf — um sie festzuhalten, vor allem aber um dich doch noch zu überzeugen.

1. Mit der Impfung andere schützen?

Dieses Argument der offiziösen Impfpropaganda war in Hinblick auf Kinder immer schon unethisch. Erwachsene haben Kinder zu schützen, nicht Kinder — die durch Covid de facto nicht gefährdet sind — ihre Gesundheit durch eine experimentelle Impfung zu riskieren, um Erwachsene zu schützen. Zumal sich ja Erwachsene impfen lassen können und sie dadurch — wenn das Narrativ von Regierungen et cetera stimmt und die Impfungen so toll sind — ja geschützt sind.

Mittlerweile löst sich dieses altruistische „Argument“ aber auch auf einer anderen Ebene in Luft auf.

Bis in den Frühsommer konnte man glauben, dass die Virenlast der Geimpften geringer sei und sie deshalb andere auch weniger leicht anstecken könnten. In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass das nicht stimmt.

Studien der Universitäten Oxford und Harvard — die wohl zu den renommiertesten der Welt gehören — haben gezeigt, dass sich Geimpfte mehr oder weniger genauso leicht anstecken und das Virus im gleichen Ausmaß verbreiten können wie Ungeimpfte. Und sogar die impffanatische US-Gesundheitsbehörde CDC hat bereits im Juli eingeräumt, dass Geimpfte bei Ansteckung dieselbe Virenlast haben wie Ungeimpfte und das Virus deshalb im gleichen Ausmaß verbreiten können — sowohl die beiden Uni-Studien als auch CDC sind trotzdem für die Impfung, aber lediglich zum Selbstschutz, weil dadurch schwere Verläufe verhindert werden, nicht weil irgendjemand anderer damit geschützt wird.

Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse werden von unserer Regierung beharrlich ignoriert. Weil sie 45 Millionen Impfdosen gekauft haben, die sie jetzt loswerden müssen? Weil sie den transhumanistischen Great-Reset-Plänen und Impfkampagnen des WEF — dem „Politbüro des Kapitalismus“ — verpflichtet sind?

Dass in Wien die SPÖ unter Michael Ludwig und Peter Hacker Kinder ab fünf Jahren nun schon vor der offiziellen Zulassung durch die EMA mit dem Pfizer-Stoff impfen lässt, ist einfach nur noch erschreckend. Und die Politik von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein ist längst völlig faktenbefreit: Obwohl alle Experten — inklusive Impfpapst Christian Drosten — sagen, dass die natürliche Immunität gegen Corona wesentlich stärker, umfassender und stabiler ist als die von den Impfungen, gilt in Österreich nun die Impfung länger als Befreiung vor Schikanen als der Genesungsnachweis — und der Antikörpertest gar nicht mehr. Entweder ist dieser Minister komplett inkompetent oder er will wider besseres Wissen den Menschen die Impfung aufzwingen.

Jedenfalls bestätigen sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus USA und Großbritannien ja auch immer mehr. In Dänemark ist die Impfquote besonders hoch und sie haben dort explodierende Spitalsbelegungen, weil sich die Geimpften gegenseitig anstecken. Es stellt sich immer mehr heraus, dass die neuartigen Gen-Injektionen bei Weitem nicht die Wirkungen haben, wie versprochen wurde — vermutlich nicht deshalb, weil der Impfschutz nachlässt, wie sich die Impflobby jetzt rausredet, sondern weil das Zeug gegen neue Varianten nichts bringt — oder generell schon untauglich war.

Auch konkrete Beispiele in Österreich bestätigen diese Tendenz. In meinem Bekanntenkreis gab es in den letzten Wochen drei Corona-Fälle: unabhängig voneinander Sohn und Schwiegersohn von Nachbarn — beide um die 40, einer schwer bedient — sowie eine Kollegin/Freundin — alle doppelt mit Pfizer geimpft. Und in den Spitälern ist ein immer größerer Teil der Corona-Patienten — seit 3. November auch nach offizieller Statistik 50 Prozent — geimpft. Aus dem Spital Wiener Neustadt berichtet mir ein Arzt, dass von 22 Corona-Patienten auf der Intensivstation 19 doppelt geimpft sind.

Dabei ist die Statistik auch noch massiv verzerrt: Erst 14 Tage nach der Zweitimpfung fällt man in die Kategorie geimpft, alle Geimpften davor werden als ungeimpfte Corona-Erkrankte geführt — es gibt sogar etliche Hinweise darauf, dass in diesem Kontext Impftote als Corona-Tote in der Statistik landen. Außerdem werden, so berichtet mir eine Krankenschwester, Geimpfte, die Corona-Symptome haben, auf Antikörper überprüft und wenn sie keine haben, werden sie als Ungeimpfte in die Statistik geschrieben. In anderen Fällen werden, wie ich aus einem anderen Spital gehört habe, Ungeimpfte, die mit irgendeiner Diagnose wie Oberschenkelhalsbruch et cetera reinkommen, getestet und dann manchmal eine symptomlose Infektion festgestellt; sie kommen dann in die Kategorie „Corona-Patient“. Geimpfte hingegen werden nicht getestet und Infektionen deshalb nicht bemerkt.

Dazu kommen natürlich die Tricksereien mit den Belegungen der Intensivstationen: Schon im Sommer 2020 wurde die Zahl der Intensivbetten reduziert beziehungsweise in Normalbetten umetikettiert, sodass weniger zur Verfügung steht.

Nun können nicht alle verbliebenen benutzt werden, weil qualifiziertes Personal fehlt — seit Beginn der Corona-Krise wurde kein zusätzliches ausgebildet und andere Intensivpfleger aus dem Job vertrieben.

Teile der Intensivbetten wurden mit Patienten aus Rumänien belegt, die dann auch zur „dramatischen Auslastung“ beitragen. Außerdem gibt es immer wieder Berichte, dass die Spitäler Leute, die medizinisch gar nicht dort hingehören, auf die Intensivstationen legen, weil das mehr Geld bringt — das betrifft einerseits leichtere Fälle, die durchaus auf Normalstationen bleiben könnten, andererseits massiv vorerkrankte alte Menschen, die eigentlich palliativ betreut werden sollten. Vor allem aber liegen zahllose Menschen mit anderen Erkrankungen, die nebenbei und symptomlos einen positiven Covid-Test haben, auf den Corona-Intensivstationen.

Und die Abriegelung von Bezirken nach „Inzidenzen“ ist sowieso reine Behördenschikane zur Erhöhung des Impfdrucks und hat keinerlei wissenschaftliche Grundlage — betroffen sind natürlich die Bezirke mit den niedrigsten Impfquoten, weil sich dort am meisten Leute ständig testen lassen müssen.

„Impfdurchbruch“ ist jedenfalls ein Euphemismus für ein Massenphänomen, das beweist, dass die experimentellen Injektionen eben keine „Vollimmunisierung“ bieten und den Namen Impfung nicht verdienen.

In Wahrheit geht heute von den Geimpften die Hauptgefahr für andere aus. Sie sind mehr oder weniger genauso ansteckend und können in Massenveranstaltungen, Spitäler und Pflegeheime ungetestet reinspazieren. Deshalb lehnt sogar Drosten die Propaganda von der „Pandemie der Ungeimpften“ ab und der Virologe und Impfbefürworter Alexander Kekulé erwartet deshalb sogar eine „Pandemie der Geimpften“.

Vernünftiger wäre es, in fast allen Bereichen der Gesellschaft sämtliche „Maßnahmen“ zu beenden und in Spitäler und Pflegeheime nur Getestete — egal, ob geimpft oder ungeimpft — reinzulassen. Sogar der ORF hat unlängst eingeräumt, dass Schweden mit 5 Prozent eine niedrigere Übersterblichkeit hatte als Österreich mit 9 Prozent, und zwar schon vor dem Beginn der Impfkampagne. Vielleicht, weil sie weniger Menschen in den Selbstmord getrieben haben — wobei man, wenn man die Statistik um steigende Bevölkerungszahlen und gestiegene Durchschnittsalter bereinigt, in vielen Ländern gar keine Übersterblichkeit hat.

2. Sich selbst schützen?

Von den vollmundigen Verheißungen der mRNA- und Vektor-Impfstoffe bleibt eigentlich nur noch die Hoffnung auf weniger schwere Krankheitsverläufe. Auch dieses letzte Versprechen wird durch etliche Berichte bereits infrage gestellt. Neue israelische Daten sagen sogar aus, dass Geimpfte bei neuen Corona-Varianten schwerer erkranken als Ungeimpfte.

Aber selbst wenn man dieses letzte Versprechen der Impflobby für einen Moment als bare Münze nimmt, muss man sich trotzdem die Fakten vor Augen führen:

Laut einer Meta-Studie von Stanford-Professor John Ioannidis — dem schon vor Corona meist zitierten Medizin-Wissenschaftler der Welt — liegt die Mortalität von Covid-19 bei 0,15 Prozent. Das bewegt sich im Bereich einer klassischen Grippe — und ganz woanders als die 30 Prozent bei den Pocken, die die elende Christiane Druml von der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt allen Ernstes für ihre Panikmache herangezogen hat.

Für 0- bis 19-Jährige liegt die Mortalität überhaupt nur bei 0,0027 Prozent. Dieser minimale Prozentsatz betrifft faktisch ausschließlich stark vorerkrankte Kinder und Jugendliche. In Österreich ist der jüngste „Corona-Tote“ ein massiv übergewichtiger 18-Jähriger mit erheblichen Vorerkrankungen. Die allermeisten infizierten Kinder erkranken gar nicht oder nur sehr leicht.

„Long Covid“ bei Kindern ist eine — für die weitere Angstmache politisch erwünschte — Wischi-Waschi-Diagnose … depressive Verstimmungen, Abgeschlagenheit et cetera. Österreichische Kinderärzte, Kinderpsychiater und Psychoneuroimmunologen gingen bereits vor Monaten davon aus, dass solche Symptome bei Kindern auf die Regierungsmaßnahmen zurückzuführen seien und sich bei Infizierten und Nicht-Infizierten im gleichen Ausmaß fänden, dass es sich um posttraumatische Belastungsstörungen handle. Bestätigt wird das nun durch Studien aus Israel und der Schweiz. Der Vorsitzende der deutschen Impfkommission STIKO — die sich noch mehr wissenschaftliche Unabhängigkeit gegenüber den politischen Wünschen erhalten hat als ihr österreichisches Pendant —, Professor Thomas Mertens, sagt deshalb explizit: „Long-Covid ist kein Krankheitsbild der Kinder.“

Unser Sohn ist ein kerngesundes Kind, der von Covid-19 nichts zu befürchten hat. Schlecht für ihn und all die anderen Kinder sind die Maßnahmen von Kurz, Schallenberg, Mückstein und Ludwig — geschlossene Schulen, Quälerei mit Masken und Tests, Einschränkung des sozialen Lebens, Angstmache …

3. Folgen der experimentellen Impfungen

Obwohl bislang sicher noch vieles unter der Decke gehalten wird, ist schon jetzt klar, dass die Nebenwirkungen der mRNA- und Vektor-Impfstoffe ein ganz anderes Ausmaß erreichen als erprobte herkömmliche Impfstoffe. In den USA gab es laut offizieller Statistik 39 Todesfälle auf eine Million Impfdosen, das 20-Fache des Durchschnitts der Jahre davor — wobei etliche US-Experten davon ausgehen, dass maximal 10 Prozent der Todesfälle entsprechend registriert werden. 45.000 bis 50.000 Todesfälle durch die Impfung dürften für die USA das Minimum sein.

Die US-Behörde FDA hat Steve Kirsch als externen Berater zu einem Vortrag zur „Abschätzung der Impfstofftoxizität“ eingeladen, wie es in den USA seit dem Contergan-Skandal ab 1962 üblich ist, um zu verhindern, dass erneut Menschen massenhaft durch Arzneimittel geschädigt werden. Im Registrierungssystem VAERS waren im Oktober etwa 14.000 Impftote gemeldet, bei etwa 185 Millionen geimpften Amerikanern. Auf der Grundlage verschiedener Studien geht Kirsch davon aus, dass der underreporting factor (URF) mindestens 40 beträgt.

Nach Berücksichtigung weiterer Faktoren kommt Kirsch für die USA bis Ende August auf 150.000 bis 200.000 Tote durch die Covid-Impfungen. Das bedeutet ein Toter auf 1.250 bis 2.500 Geimpfte. Bei klassischen Impfstoffen rechnet man mit einem Toten auf 5 Millionen Impflinge, die SARS-CoV-2-Impfstoffe sind also 2.000- bis 4.000-mal toxischer als klassische Impfstoffe.

In den von Kirsch berücksichtigten Zahlen stecken zwei Gruppen von Todesarten: erstens die akute Letalität durch SARS-CoV-2-Impf-SPIKE-induzierte Autoimmunvaskulitis, tödliche Gerinnungsstörungen und anaphylaktischen Schock. Und zweitens auch die etwas später einsetzende Letalität durch Autoimmunreaktionen gegen die eigenen Organe, die zu Herzversagen, Myokardinfarkt, Lungeninfarkt oder Multiorganversagen führen.

Nicht berücksichtigt in diesen Zahlen sind die längerfristigen, durch chronische Autoimmunerkrankungen zu erwartenden Toten und die Todesfälle durch antibody dependent enhancement (ADE) oder vaccine associated hypersensitivity (VAH), die 1 Prozent oder mehr Impflinge zu Tode bringen könnten. Die Schätzungen Kirschs sind sehr breit angelegt, die untere Schranke ist sehr konservativ geschätzt. Die FDA hat seine Schätzungen auch ernst genommen, unter politischem Druck sich aber nicht dazu durchgerungen, den Covid-Injektionen die Zulassung zu entziehen.

Die entsprechende EU-Behörde vermeldete Anfang Oktober 2021 in Zusammenhang mit den Covid-Impfungen eine Million Verdachtsfälle, darunter 15.537 Todesfälle. Selbst die Berliner Zeitung, die die Impfkampagne unterstützt, ging im September aufgrund von Infos aus Gesundheitsämtern auch für Europa von einer erheblichen Unterfassung aus — besonders bei Hirnvenenthrombosen, Herzinfarkten und Autoimmunerkrankungen. In Deutschland gibt das Paul-Ehrlich-Institut 1.800 Impftote an, darunter fünf Jugendliche — zuletzt ein 12-Jähriger in Cuxhaven; kritische Ärzte und Anwälte gehen von einer Meldequote von lediglich 1 bis 5 Prozent aus.

Steve Kirsch präsentierte der FDA bei einer Sitzung, deren Protokoll geleakt, aber trotzdem von den meisten Medien verschwiegen wurde, einen 6-Monate-Prüfbericht, nach dem bei den Pfizer-Geimpften viermal mehr Herzinfarkte auftraten als bei der Kontrollgruppe. In Schottland, wo das untersucht und ausgewiesen wird, ist die Zahl der Herzinfarkte seit Beginn der Impfkampagne sprunghaft um 25 Prozent gestiegen.

Im gesamten Großbritannien ist seit Beginn der Impfkampagne die Zahl der toten 15- bis 19-Jährigen um 47 Prozent gestiegen. Und für Österreich hat jetzt die Recherchegruppe „Fact Sheet Austria“ auf Basis offizieller aktueller Daten eine enorm gesteigerte Übersterblichkeit bei jungen Männern festgestellt. Die Übersterblichkeit tritt speziell ab jener Altersgruppe ein, in der gegen Covid-19 geimpft wird: In den Kalenderwochen 1 bis 40 sind 194 junge Männer zwischen 15 und 24 Jahren verstorben, 48 mehr als im Vorjahr. Das ist eine Übersterblichkeit von 32,9 Prozent. Nur sechs von den 48 hatten als begleitende Diagnose „Covid-19“, sind also „an oder mit“ der Viruserkrankung gestorben.

In der klinischen Studie für die Zulassung des Pfizer-Stoffes für die 12- bis 15-Jährigen waren 1.131 Jugendliche — also vergleichsweise wenige. Darunter waren drei Kinder der US-Familie de Garay, deren Eltern erklärten, sie seien „für Impfungen und Wissenschaft“. Ihre 12-jährige Tochter Maddie, ein zuvor gesundes und lebensfrohes Kind, litt innerhalb von 24 Stunden nach ihrer zweiten Dosis unter extremen Schmerzen, die sie in die Notaufnahme brachten, wo sie beschrieb, dass sie das Gefühl hatte, jemand würde ihr „das Herz durch den Hals herausreißen“. Sie sitzt seitdem im Rollstuhl und muss durch eine Sonde ernährt werden. Pfizer wollte Maddie anfangs für geisteskrank erklären, die Behörden kehrten die Sache unter den Tisch, erst Anwälte und einige Medien brachten die Angelegenheit einigermaßen ans Licht.

Zurück in Österreich: Ein 70-jähriger Bekannter, kerngesund und sportlich, stirbt ein paar Tage nach der Impfung. Der 60-jährige Mann einer Bekannten, ohne Vorerkrankungen und fit, hat ein paar Monate nach der Impfung ein Blutgerinnsel im Gehirn und liegt seitdem im Koma. Meine Tante und eine Arbeitskollegin von mir haben einige Wochen nach der Impfung eine schwere Gürtelrose — die ebenfalls als häufige Nebenwirkung der „Impfung“ gilt — mit Auswirkungen auf die Nervenbahnen am Kopf bekommen: Meine Tante ist mit extremen Schmerzen beim Auge im Spital, die Kollegin seit vielen Wochen mit großen Schmerzen im Krankenstand.

Im Krankenhaus Wiener Neustadt wurde der Impfdruck auf das Personal mittlerweile wieder aufgegeben, weil dermaßen viele Geimpfte massiv erkranken und für längere Zeit im Krankenstand sind.

Die Gen-Injektionen schaden offensichtlich dem Immunsystem und machen es anfälliger für andere Viren, die nicht mehr ausreichend erkannt oder bekämpft werden können. In Israel gibt es eine erschreckende Korrelation zwischen Impfraten und Todesraten, wie der Medizinblog tkp.at nachwies. Je mehr geimpft wurde, desto mehr Menschen infizierten sich, nach dänischen Daten, mit Covid und desto mehr starben. Und das dürfte mittlerweile auf alle westlichen Länder zutreffen.

Unter den 48 männlichen Jugendlichen des Jahrganges U17/U18 der Fußballakademie Mattersburg, wo auch der Sohn eines Freundes ausgebildet wird, haben zwei nach der Impfung eine Herzmuskelentzündung bekommen und sind dermaßen bedient, dass unklar ist, ob sie ihre sportliche Karriere fortsetzen können. Eine unglaubliche Häufung von Fußballern, Eishockeyspielern und anderen Spitzensportlern, die plötzlich mit Herzproblemen umfallen und teilweise sterben … all das kann abgetan werden, weil es Herzinfarkte, Herzmuskelentzündungen, Blutgerinnsel, Gürtelrose et cetera schon immer gegeben hat und das im einzelnen Fall natürlich „nichts mit der Impfung zu tun“ hat. Ob die Behörden diese Häufungen dauerhaft vertuschen können, bleibt abzuwarten.

4. Medizinische Hintergründe

Befürchtet wurden von kritischen Wissenschaftlern seit Monaten vor allem Hirnvenenthrombosen, Lungenembolien, Herzinfarkte und Herzmuskelentzündungen. Letztere sind bei männlichen Jugendlichen besonders häufig. Das besagen die US-Behörde CDC sowie eine Studie aus den USA, die auch STIKO-Chef Mertens zitiert. Aufgrund dieser Gefahren ist er strikt gegen die Impfung seiner Enkelkinder. Und der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, ein Impfbefürworter, der sogar Proband für die Zulassungsstudie der BionTech-Impfung war, sagte, er werde seine drei Kinder definitiv nicht impfen lassen, denn er sei sich „ziemlich sicher, dass das Risiko für Kinder bei der Impfung größer ist als bei der Infektion“.

Zunehmend gibt es auch Berichte und Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass die neuartigen Impfungen auch ein Krebsgeschehen zumindest beschleunigen könnten.

US-Urologen berichten von 8-mal erhöhten PSA-Markern bei Geimpften, eine Kenngröße für Prostatakarzinome. Das menschliche Immunsystem wird durch die mRNA- beziehungsweise Vektor-Injektionen offenbar massiv durcheinandergebracht, sodass die Lymphozyten geradezu verrücktspielen und zumindest bei bestehenden Krebserkrankungen, die unter Kontrolle waren, eine ungebremste Metastasierung bewirken könnten. Auch bei der viel beachteten Pressekonferenz des pathologischen Instituts Reutlingen, bei der vor allem über seltsame Veränderungen im Blut von mRNA-Geimpften berichtet wurde, wie es diese Pathologen in jahrzehntelanger Erfahrung noch nie erlebt hatten, war von der Möglichkeit von „Turbokrebs“ die Rede.

Die Pathologen von Reutlingen fanden, wie der Arzt und Biochemiker Jochen Ziegler zusammenfasst, „bei den untersuchten Patienten, die höchstwahrscheinlich oder wahrscheinlich an der Impfung gestorben sind, einen ‚Lymphozyten-Amok‘. Damit beschreiben die Autoren des Berichts eine überschießende Immunreaktion mit Hyperplasie und Aktivierung der lymphatischen Organe, lymphozytären Destruktionen in nicht-lymphatischen Organen — Pseudolymphomen, die man auf den Bildern gut erkennt — wie Leber, Lunge, Schilddrüse, Speicheldrüse und Entleerung (Depletion) der lymphatischen Organe mit Verminderung der Immunkapazität — Fehlallokation der Lymphozyten zum autoimmunen Kampf gegen die eigenen Organe“.

Die Ergebnisse wiesen darauf hin, „… dass bei den Patienten keine Attacke des Immunsystems gegen Spike-Protein der Endothelzellen zum Tode geführt hat, sondern eine Autoimmunerkrankung des Herzens, die wohl durch strukturelle Verwandtschaft der Spike-Protein-Epitope mit körpereigenen Strukturen hervorgerufen wird. Das Immunsystem greift dann Herzmuskelzellen an, weil diese ähnliche Epitope aufweisen wie das Spike-Protein. Auch diesen Mechanismus hatten Succharit Bhakdi, Mike Yeadon, Wolfgang Wodarg, Stefan Hockertz und ich schon lange als Ursache der Toxizität der Impfstoffe vermutet“.

Und darüber hinaus sind die experimentellen neuen Impfungen eben nicht mit traditionellen Impfungen vergleichbar, bei denen die allermeisten Nebenwirkungen relativ bald nach dem Stich auftreten. Bei den neuartigen Injektionen handelt es sich um weitgehendere Eingriffe, die langfristigere Folgen haben können. Kritische Mediziner und Biologen — genau diejenigen, die schon vor Beginn der Massenimpfungen zutreffend vor Thrombosen und Herzproblemen gewarnt haben — fürchten durch die mRNA-Impfungen vor allem langfristig Autoimmunerkrankungen, weil das Immunsystem so manipuliert wird, dass es sich nicht mehr auskennt und eigene Zellen attackiert.

Viele Ärzte, die den Mainstream unterstützen, meinen zu den eventuellen Langzeitfolgen, dass RNA nur wenige Minuten stabil bleibe. Sie wissen oder berücksichtigen aber, wie mir ein Freund aus der Pharmabranche erläutert hat, nicht, dass BionTec die mRNA in liposomenartige Kügelchen verpackt hat, damit der Inhalt möglichst lange stabil bleibt — keiner weiß genau, wie lange. Und die Hülle dieser Kügelchen besteht aus PEGs (Polyethylenglykol).

Zur Herstellung von PEG wird Ethylenoxid verwendet, das sich in Tierversuchen als krebserregend, erbgutverändernd und fruchtschädigend erwiesen hat. Deshalb ist es etwa in der Dermatologie wichtig, Produkte ohne PEGs als Emulgator anzubieten. Hautärzte und Patienten achten mittlerweile genau darauf, dass ja keine PEGs in Produkten sind — und dann lassen sie sich von Pfizer das Millionenfache dessen an PEGs spritzen, was sie je über die Haut bekommen könnten.

Als entscheidendes Argument gegen die neuartigen Impfungen sieht der Freund aus der Pharmabranche, der auch Medizin studiert hat, Folgendes: „Es ist nicht geklärt, wer wie wann und auf welche Weise die körpereigene Produktion von Virusteilen (Spikeprotein) wieder stoppt. Die Idee, die jeder Depp versteht, ist: Baupläne spritzen, die Zellen lehren, das Spikeprotein zu produzieren, Immunsystem geht dagegen vor, bildet Antikörper, und beim Kontakt mit dem Virus ist man bereits geschützt. So weit, so klar. Nur — wie kommt die körpereigene Produktion des Spikes wieder zum Stillstand? Welcher Mechanismus stoppt das Ganze?

Daher ist die Gefahr, daraus in zwei bis vier Jahren eine Autoimmunerkrankung wie Psoriasis, Polyarthritis, Lupus … zu entwickeln, durchaus real, weil das Immunsystem nicht nur gegen die Spikes, sondern gegen alle Zellen, die das Spikeprotein zu produzieren gelernt haben, vorgeht. Warum soll sich jemand, der vollkommen gesund ist und dem von Corona kaum Gefahr droht, etwas spritzen lassen, das seinen Körper lehrt, seinen eigenen Feind zu produzieren? Und es ist niemand da, der sagen kann, wann und wie der Feindnachschub aufhört.“

Und schließlich hat die Fachzeitschrift Nature Neuroscience, wie der Mikrobiologe und Genetiker Markus Fiedler zusammenfasst, Folgendes publiziert:

„Der Sars-Cov-2-Virus, die Covid-19-Gen-Impfungen und die dadurch erzeugten Spike-Proteine können im Gegensatz zu herkömmlichen Impfungen die Blut-Hirn-Schranke passieren. Dort greifen die Viren beziehungsweise die Impfstoffe auch Endothelzellen an, was ebenfalls zu Thrombosen führt. Erschwerend kommt hinzu, dass die gentechnisch manipulierten Spike-Proteine der Gen-Impfstoffe zehn- bis zwanzigmal besser an Zellen binden als die natürlich vorkommenden Spike-Proteine. Die Blut-Unterversorgung von bestimmten Hirnarealen kann zu verzögerten neurodegenerativen Erkrankungen führen. Die Symptome ähneln dabei denen, die durch Prionen im Hirn wie zum Beispiel von BSE hervorgerufen werden können.“

Eine Bekannte von mir, die praktische Ärztin ist, selbst sowohl genesen als auch geimpft ist und auch Covid-Impfungen durchführt, hat mir gesagt, dass sie ihre 10-jährige Tochter „auf keinen Fall“ mit einem mRNA- oder Vektor-Stoff impfen lassen wird. Die Impfungen seien — das sagt übrigens auch Mertens — für Kinder noch weniger erforscht als für Erwachsene, das Risiko unverhältnismäßig hoch. Es sei unter Endokrinologen wissenschaftlicher Konsens, dass man bei Kindern vor der Pubertät möglichst niemals ins Hormonsystem eingreifen soll. Die neuen Impfungen tun das aber, weshalb alle Endokrinologen, die sie kenne, gegenüber der Kinderimpfung äußert skeptisch seien.

5. Kein freier wissenschaftlicher Diskurs

Nun könnte man einwenden, dass die „Mehrheit“ der Ärzte und Medizin-Wissenschaftler hinter der Impfkampagne stehe — zumindest hinter der für Erwachsene. Dieses Argument zählt heute nicht! Nämlich in einer Zeit, in der renommierte Wissenschaftler von irgendwelchen Journalisten oder Politikwissenschaftsstudenten als sogenannte „Faktenchecker“ — in dubiosen Instituten wie Correctiv, die von Milliardärsstiftungen mit Big-Pharma-Verbindungen finanziert werden — als „umstritten“ markiert und ihre jahrzehntelange wissenschaftliche Karriere in die Tonne getreten wird.

Als Beispiel sei Wolfgang Wodarg genannt, Mediziner, langjähriger SPD-Gesundheitssprecher und im EU-Parlament führend am Aufdecken und Stoppen von Big-Pharma-Skandalen beteiligt, und jetzt wegen seiner Kritik am Corona-Narrativ als Spinner an den Pranger gestellt. Ein anderes Beispiel ist Michael Yeadon, 16 Jahre Forschungsleiter bei Pfizer im Bereich Impfstoffe, der aufgrund seiner Warnungen vor den mRNA-Impfstoffen lächerlich gemacht und diffamiert wird.

Das Argument der „Mehrheit“ zählt nicht in einer Zeit, in der Schulärztinnen suspendiert werden, wenn sie sich kritisch zu Impfungen von Jugendlichen äußern, in der Amtsärzte ihren Job verlieren, weil sie die Lockdowns kritisiert haben, oder Ärztinnen gar ihre Zulassung verlieren, weil sie dem offiziellen Narrativ widersprechen, in der das Video der Konferenz der Pathologen von Reutlingen von YouTube gesperrt wird. Solche Repressalien und solche Gleichschaltungen sorgen dafür, dass viele lieber öffentlich schweigen. Die erwähnte praktische Ärztin sagte mir gegenüber, sie dürfe ihre Meinung zur Kinderimpfung „eh nicht zu laut sagen, sonst sitze ich auch nicht mehr lange in meiner Ordination“. Mit diesen totalitären Methoden werden der Konformismus gegenüber dem Mainstream und die angebliche „Mehrheit“ für die Impfkampagne geschaffen.

Allein diese Methoden stinken dermaßen zum Himmel, dass man riechen muss, dass hier etwas sehr Dreckiges abläuft. Das rabiate und halbreligiöse Durchpeitschen des Impf-Narrativs und die Stigmatisierung und berufliche Vernichtung von Ketzern sind Kennzeichen einer autoritären Entwicklung.

Aber selbst wenn es für die neuartigen „Impfungen“ eine tatsächliche Mehrheit von Medizinern auf der Grundlage eines freien wissenschaftlichen Diskurses gäbe — ohne öffentliche Stigmatisierung, ohne Druck von Politik, Ärztekammer, Medien und Pharma-Spendern —, müsste das noch nichts heißen. Besonders Naturwissenschaftlern und Historikern muss wohl klar sein, dass Mehrheiten nicht recht haben müssen, dass verfolgte Dissidenten, die persönlich viel mehr riskieren als die Konformisten, oftmals richtig liegen — von Galileo Galilei bis Sophie Scholl.

Es soll jedenfalls in ein paar Jahren, wenn verheerende Folgen der jetzigen Politik immer weniger zu verschleiern sind, niemand wieder einmal sagen, man habe das ja alles nicht wissen können. Man kann vieles jetzt schon wissen, wenn man nicht nur dem Mainstream folgt, sondern auch bereit ist, sich mit alternativen und kritischen Positionen auseinanderzusetzen. Man kann gegen den totalitären Strom schwimmen, auch wenn es manchmal anstrengend ist.

6. Bilanz und Konsequenzen

Covid-19 stellt für Niklas keine Gefahr dar. Das Risiko durch eine mRNA- oder Vektor-Impfung ist hingegen unabsehbar.

Wir sollten ihn auf keinen Fall diesem Experiment von Big Pharma und WEF aussetzen. Wir sollten ihn, auch wenn EMA und österreichische Impfkommission das erwartungsgemäß durchwinken, auf keinen Fall mit diesen Stoffen impfen lassen!

Medizinisch gibt es kein haltbares Argument für die Covid-Impfung von Kindern. Bleibt nur noch der Aspekt, dass man durch ein Nachgeben gegenüber dem Impfdruck die gezielten Schikanen gegen Ungeimpfte loswird. Aber mehr Bequemlichkeit beim Besuchen von Veranstaltungen, Gasthäusern oder beim Reisen ist meines Erachtens kein legitimes Argument für einen medizinisch unhaltbaren Eingriff in Niklas‘ körperliche Integrität.

Auch dem Gruppendruck, der in der Gesellschaft und in den Schulen aufgebaut wird — ab der EMA-Zulassung wohl auch in der Volksschule —, sollte kein Grund für eine Impfung sein. Vielmehr kann Niklas mit erhobenem Haupt stolz darauf sein, nicht zu den Konformisten zu gehören, die alles machen, was die Obrigkeiten vorschreiben. Er hat sich damals bei dieser Exkursion als Erstklässler bei der Frage an die Schüler ganz allein auf eine Seite gestellt — und gegen all die Dritt- und Viertklässler recht gehabt. Ich war damals nicht nur wegen der gut durchdachten richtigen Antwort stolz auf ihn, sondern vor allem, weil er diesen Mut hatte. Wenn er jetzt in der Frage des Impfdrucks gegen das Strom schwimmt — und wir ihm dabei den Rücken stärken —, kann er daran weiter wachsen, noch mehr kritisch hinterfragend und eigenständig denkend werden.

Rein medizinisch gesehen wird die „Pandemie“ höchstwahrscheinlich im März oder April aus sein. Die allermeisten Medizinwissenschaftler — auch die, die für die Impfkampagne sind — gehen davon aus, dass solche Infektionskrankheiten in aller Regel zwei Jahre dauern. In welchem Ausmaß dann auch die Einschränkungen der Grundrechte zurückgenommen werden, wird sich zeigen; immerhin könnten einige Leute Gefallen am Autoritären gefunden haben. Da geht´s um vier Monate. Diese Zeit sollten wir jedenfalls noch durchhalten und ihm dieses Experiment an seinem Körper ersparen.

Außerdem werden aller Voraussicht nach Anfang des Jahres die sogenannten „Totimpfstoffe“ von Valneva und Novovax zugelassen werden, klassische Impfstoffe. Es wird sich auch nicht um Notzulassungen handeln, sondern um reguläre Zulassungsverfahren. Auch wenn Big Pharma und ihre Handlanger und EMA und Politik das — wie ich von etlichen Leuten aus der Pharmabranche gehört habe — seit Monaten verzögert haben, dürfte es Anfang 2022 soweit sein. Dann könnten wir uns ihre Bewertung in Ruhe ansehen und entscheiden, ob wir sie für Niklas akzeptabel finden. Diese Zeit sollten wir uns nehmen und Niklas geben.

Ich hab nicht vor vielen Dingen Angst. Ich fürchte mich nicht vor Corona und nicht davor, irgendwann zu sterben. Mir ist egal, ob ich in ein Wirtshaus, ins Fußballstadion oder zum Friseur gehen kann. Auch eine Impfpflicht für meine spezielle Berufsgruppe würde ich verkraften und mir halt einen anderen Job suchen.

Aber ich hab seit Wochen wirklich Angst, Magenprobleme und Schlafstörungen, dass du Niklas mit diesen experimentellen Substanzen impfen lässt. Aus meiner Sicht ist das der Supergau, das Schlimmste, was man einem Kind — natürlich abgesehen von irgendwelchen Verbrechen im engeren Sinn — antun kann.

Wenn sich ein Erwachsener oder Jugendlicher selbst dafür entscheidet, ist das das eine — wobei ich es bedenklich finde, dass Jugendliche schon ab 14 unter dem Druck von Schulen und Zugangsbeschränkungen solche weitreichende Entscheidungen treffen dürfen; Autofahren und Wählen erst später. Aber für ein Kind, das sich kaum wehren kann, ist ein solch unnötiger Eingriff mit unabsehbaren Folgen etwas anderes.

Mir ist völlig klar, dass ich trotz gemeinsamer Obsorge rechtlich auf dem kürzeren Ast sitze — grundsätzlich und weil die Justiz im Sinne der Mächtigen entscheiden würde. Ich kann nur versuchen, dich zu überzeugen. Ich hoffe, dass du meine Argumente nicht einfach abtust, sondern dich darauf einlässt, sie ernsthaft durchdenkst.

Ich bitte dich inständig, Niklas diese — jedenfalls für ein Kind — unnötige und gefährliche Impfung zu ersparen.

Liebe Grüße
Andreas

PS: Es mag mich kaum etwas angehen, aber ich finde, auch du solltest mit einer weiteren Impfung (zumindest) möglichst lange warten und nicht „mischen“. Die Bekannte von mir, die praktische Ärztin ist und selbst impft, ist gegenüber der Mischung von zum Beispiel Astra Zeneca und Pfizer sehr skeptisch — weil die Wirkung kaum erforscht sei. Das Boostern ist überhaupt „off label“, also gar nicht offiziell zugelassen, die Ergebnisse unklar; Kritiker erwarten durch das Boostern besonders viele üble Nebenwirkungen. Der Vater einer Bekannten — etwa 65, völlig gesund und lebensfroh — hat sich übrigens vor ein paar Tagen den 3. Stich geholt, ein paar Stunden später musste er auf die Intensiv und kämpft seitdem um sein Leben, die Ärzte sagten sofort bei der Einlieferung fast schon aggressiv, dass das „nichts mit der Impfung zu tun“ habe.


Redaktionelle Anmerkung: Die Namen des Autors, des Kindes und der Mutter wurden von der Redaktion geändert.


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 16.12.2021 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


Musterschreiben: Unterlassungsaufforderung gegen Impfpropaganda an Schulen von

Unterlassungsaufforderung gegen Impfpropaganda an Schulen


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Uninformiert ins Risiko

Pandemie der Uninformierten

Wer eine verantwortbare Impfentscheidung treffen will, muss alle Risiken kennen — andernfalls drohen schwere Schädigungen. Exklusivabdruck aus „Corona-Impfung“.

von Beate Bahner

Beate Bahner setzte sich im April 2020 als eine der ersten Anwältinnen eindeutig und mit juristischen Argumenten gegen die Corona-Maßnahmen zur Wehr. Die Fachanwältin für Medizinrecht provozierte dadurch durchaus ungnädige Reaktionen der Staatsmacht. Die Popularität, die sie damals gewann, führte dazu, dass sehr viel Corona-Elend auf dem Schreibtisch ihrer Anwaltskanzlei landete. In diesem vierten Teil einer kleinen Reihe mit Buchauszügen aus ihrem Spiegel-Bestseller „Corona-Impfung: Was Ärzte und Patienten unbedingt wissen sollten“ legt die Juristin dar, dass es wahrscheinlich weit mehr durch die „Impfung“ verursachte Schäden gibt, als allgemein der Presse zu entnehmen ist.

Aufklärung über fehlenden Nutzen für Kinder und Jugendliche

In Deutschland bleiben 99,99 Prozent der Kinder und Jugendlichen von schweren Corona-Verläufen verschont, nur vier Kinder von circa 16 Millionen Kindern und Jugendlichen verstarben bislang nachweislich an Corona (= 0,00003 Prozent) (Stand: 11. April 2021) (21). Ob und inwieweit diese Kinder vorerkrankt waren, ist nicht bekannt, wird aber vermutet.

Ein individueller Impfnutzen (= Verhinderung schwerer COVID-19-Verläufe und Tod) liegt angesichts dieser epidemiologischen Situation medizinstatistisch schlichtweg nicht vor. Jedwede gegenteilige Behauptung ist unwissenschaftlich, falsch und in höchstem Maße verantwortungslos, denn geimpfte Kinder haben — ohne eigenen Impfnutzen — das volle Impfrisiko zu tragen, einschließlich der noch gänzlich unbekannten Langzeitrisiken.

Das Risiko der Impfung von Kindern und Jugendlichen ist höher als der Nutzen.

Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist daher bei Kindern und Jugendlichen eindeutig so, dass das Risiko im Zweifel erheblich höher ist als der Nutzen. Ein verantwortungsvoller Arzt wird daher schon aus diesem Grund eine Impfung bei Kindern und Jugendlichen ablehnen, wie drei amerikanische Wissenschaftler in einem Beitrag vom 7. Mai 2021 feststellen (22). Denn COVID-19 hat für Kinder und Jugendliche absolut kein relevantes Sterberisiko und kein Risiko für schwere Verläufe.

Insofern ist schon eine verkürzte Zulassung für diese Altersgruppe höchst bedenklich und hätte nicht erteilt werden dürfen. Denn möglicherweise gibt es ein deutlich höheres Sterberisiko durch die Impfungen selbst (23)!

Langzeitrisiken für Kinder erst recht unbekannt

Auch für Kinder und Jugendliche gilt: Mangels entsprechender Langzeitstudien über mehrere Jahre hinweg sind die Langzeitrisiken der Corona-Impfungen mit bislang am Menschen noch nie erprobtem Wirkungsmechanismus völlig unbekannt (24). Langzeitrisiken von Therapien und Impfungen zeigen sich erst nach Jahren. Beispielhaft sei an das Contergan-Desaster (25), aber auch an die Pandemrix-Schweinegrippe-Impfung (26) erinnert.

Sehr wahrscheinlich riskieren Kinder und Jugendliche mindestens dieselben Impfkomplikationen und Impfschäden, wie dies bereits in den ersten sechs Monaten bei Erwachsenen beobachtet wurde. Völlig unklar ist, ob und inwieweit diese Risiken bei Kindern und Jugendlichen eventuell erhöht sein könnten oder ob gerade bei Minderjährigen und jungen Erwachsenen weitere Nebenwirkungen auftreten können.

Gefahr von Herzmuskelentzündungen

In Israel, wo fast ausschließlich mit dem Impfstoff von BioNTech geimpft wurde, zeigten sich beispielsweise deutlich erhöhte Zahlen von Herzmuskelentzündungen bei männlichen Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren (27).

In den USA wurde im Juni 2021 von über 1.200 registrierten Fällen von Herzmuskelentzündungen nach den mRNA-Impfungen berichtet. Die Betroffenen hatten die Impfung von Pfizer oder Moderna erhalten und waren in den allermeisten Fällen unter 30 Jahre alt, viele von ihnen erst im Teenageralter; männliche Personen traf es häufiger als weibliche. Oft trat die Krankheit erst nach der zweiten Dosis auf (28).

Es wird in USA sogar von Todesfällen minderjähriger Kinder nach der zweiten Impfung berichtet (29). Die EMA hatte am 9. Juli 2021 ebenfalls einen möglichen Zusammenhang zwischen seltenen Herzmuskelentzündungen und den mRNA-basierten COVID-19-Impfstoffen von Pfizer und Moderna festgestellt (30). Sie behauptet aber weiterhin, dass die Vorteile größer als die Risiken seien. Diese Aussage ist durch nichts belegt. Es müsste nämlich durch Studien nachgewiesen werden, wie häufig ungeimpfte Jugendliche Herzmuskelentzündungen entwickeln — im Vergleich zu Geimpften.

Auf Basis dieser Daten läge die Häufigkeit von Myokarditis laut CDC im Schnitt bei 12,6 Fällen pro einer Million Impfdosen. In Wahrheit wird aber — wie bei jedem Meldesystem — nur ein Bruchteil der tatsächlichen Fälle registriert (Stichwort „Underreporting“) (31).

Gefahr für Fortpflanzungsfähigkeit

Im Gegensatz zu erwachsenen Frauen und Männern ab einem fortgeschrittenen Alter ist es für Kinder und Jugendliche darüber hinaus relevant, ob die Impfung eine negative Auswirkung auf die (spätere) Fortpflanzungsfähigkeit haben kann.

Erste Erkenntnisse aus Großbritannien bestätigen dies: So können Corona-Impfstoffe negative Auswirkungen auf die mit der Fortpflanzung verbundenen Organsysteme haben wie

  • Zyklusstörungen,
  • irreguläre Blutungen,
  • hohe Raten von Fehlgeburten (Großbritannien: BioNTech-Pfizer/AstraZeneca: 63 Prozent/41 Prozent) sowie
  • Hodenentzündungen (32).

Damit stellt sich zwangsläufig die Frage nach impfbedingten Störungen der Fortpflanzungsfähigkeit (33), die allerdings erst durch jahrelange Langzeituntersuchungen hinreichend sicher zu beantworten ist. Solange dieses Risiko nicht ausgeschlossen werden kann, muss ein verantwortungsvoller Arzt auch aus diesem Grund Corona-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen kategorisch ablehnen.

Die Corona-Impfung birgt offensichtlich auch eine erhebliche Gefahr für die Fortpflanzungsfähigkeit.

Mehr Schaden als Nutzen bei Impfung von Minderjährigen

In einem Artikel des renommierten British Medical Journal (BMJ) (34) vom 13. Juli 2021 gehen die Autoren der Frage nach, ob Kinder geimpft werden sollen. Sie stellen fest:

„Obwohl allgemein anerkannt ist, dass das Risiko für Kinder, an einer schweren COVID-19-Infektion zu erkranken, gering ist, glauben viele, dass eine Massenimpfung von Kindern nicht nur vor einer schweren COVID-19-Infektion schützt, sondern auch die Weitergabe der Krankheit verhindert und damit indirekt gefährdete Erwachsene schützt und zur Beendigung der Pandemie beitragen kann. Es gibt jedoch mehrere Annahmen, die bei der Beurteilung von Aufrufen zur Impfung von Kindern gegen COVID-19 untersucht werden müssen.

Erstens verläuft die Krankheit bei Kindern in der Regel mild, und schwerwiegende Folgeerscheinungen bleiben selten. Obwohl das ‚Long COVID‘ in letzter Zeit vermehrt Aufmerksamkeit erregt hat, zeigen zwei große Studien an Kindern, dass anhaltende Symptome bei Kindern, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, selten sind und insgesamt ähnlich oder milder verlaufen als bei Kindern mit Symptomen anderer Atemwegsviren. Nach Schätzungen des US-amerikanischen Centers for Disease Control (CDC) liegt die Todesrate durch eine Infektion mit CoV-19 bei Kindern im Alter von 0 bis 17 Jahren bei 20 pro 1.000.000. Die Hospitalisierungsraten sind ebenfalls sehr niedrig und wurden wahrscheinlich überschätzt.

Außerdem hat sich ein großer Teil der Kinder bereits mit SARS-CoV-2 infiziert. Die CDC schätzt, dass bis März 2021 bereits 42 % der US-Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren infiziert worden sind. Da eine SARS-CoV-2-Infektion bei der Mehrheit der Menschen eine robuste Immunantwort auslöst, könnte das Risiko von COVID-19 für die pädiatrische Bevölkerung sogar noch geringer sein als allgemein angenommen.“

In der klinischen Studie, die der Zulassung des mRNA-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer bei Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren zugrunde lag, seien von den fast 1.000 Kindern, die ein Placebo erhielten, 16 positiv auf COVID-19 getestet worden, im Vergleich zu keinem in der vollständig geimpften Gruppe. Demgegenüber zeigten 3 von 4 der geimpften Kinder Müdigkeit und Kopfschmerzen, etwa die Hälfte Schüttelfrost und Muskelschmerzen und etwa 1 von 4 bis 5 Kindern Fieber und Gelenkschmerzen. Angesichts dieser geringen Inzidenz und der Tatsache, dass COVID-19 bei Kindern in der Regel asymptomatisch oder mild verläuft, und der hohen Rate an unerwünschten Ereignissen bei den Geimpften würde ein Vergleich eindeutig zugunsten der Placebo-Gruppe ausfallen (35).

Die klinische Studie von BioNTech/Pfizer bei Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren hat keinen Nutzen der Impfung gezeigt. Denn 20 bis 75 Prozent der geimpften Kinder hatten erhebliche Nebenwirkungen.

Ein möglicher Nutzen des Impfstoffs, einschließlich des Schutzes von Kindern vor schweren COVID-19-Verläufen oder vor dem Long-COVID-Syndrom, könne nach Ansicht der Wissen-schaftler diese Bilanz zwar beeinflussen, aber ein solcher Nutzen wurde in der Studie nicht gezeigt und bleibe hypothetisch.

„Selbst wenn man einen Schutz gegen schweres COVID-19 annimmt, müsste angesichts der sehr geringen Inzidenz bei Kindern eine extrem hohe Anzahl geimpft werden, um einen schweren Fall zu verhindern. In der Zwischenzeit wäre eine große Anzahl von Kindern mit einem sehr geringen Risiko für eine schwere Erkrankung den bekannten und unbekannten Risiken des Impfstoffs ausgesetzt. Bisher wurde der m RNA-Impfstoff von Pfizer von der israelischen Regierung als wahrscheinlich mit einer symptomatischen Myokarditis in Verbindung gebracht, mit einer geschätzten Inzidenz zwischen 1 zu 3.000 bis 1 zu 6.000 bei Männern im Alter von 16 bis 24 Jahren. Darüber hinaus sind die Langzeiteffekte von genbasierten Impfstoffen, bei denen es sich um neuartige Impfstoffplattformen handelt, im Wesentlichen noch unbekannt.“

Und die Autoren fassen zusammen:

„Es gibt keinen Grund, Kinder übereilt gegen COVID-19 zu impfen — die große Mehrheit hat kaum einen Nutzen davon, und es ist ethisch fragwürdig, einen hypothetischen Schutz von Erwachsenen zu verfolgen, während man Kinder bekannten und unbekannten Schäden aussetzt“ (36).

Inzwischen wurden am 20. August2021 insgesamt für Europa mehr als 14.000 Nebenwirkungen bei mehr als 4.300 betroffenen Minderjährigen gemeldet, hiervon waren 2.015 schwere Nebenwirkungen sowie 22 gemeldete Todesfälle im Zusammenhang mit den Impfungen zu verzeichnen (37). Die Autoren des British Medical Journal haben also vollkommen recht.

Überraschende Kehrtwende der sächsischen Impfkommission

Auch die Sächsische Impfkommission (SIKO) hatte diese erheblichen Bedenken noch im Juni 2021 in ihrem „Positionspapier der SIKO zur SARS-CoV-2-Impfung von Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren mit den dafür zugelassenen mRNA-Impfstoffen“ voll und ganz geteilt und schrieb:

„Bei Kindern und Jugendlichen ist das niedrige Erkrankungsrisiko gegen die Effekte der Impfung (individuell und epidemiologisch) abzuwägen. Das individuelle Risiko ist zunächst als gering einzuschätzen. Bei einer aktuellen kumulativen Inzidenz von ca. 4,2 % in der Altersgruppe der 12–17-Jährigen ist das Risiko einer Hospitalisierung mit weniger als 1 % zu beziffern. Die Sterblichkeit bei Kindern und Jugendlichen in dieser Altersgruppe beträgt 2,12 /100000 Erkrankte (≈ 0,0021 %). Somit läge die sog. ‚number needed to vaccinate‘ (NNV) für die Verhinderung eines Todesfalles in dieser Altersgruppe in einem sechs- bis siebenstelligen Bereich.

Demgegenüber stehen lokale unerwünschte Wirkungen bei der SARS-CoV-2-Impfung in einer Höhe bis zu > 80 % (Schmerzen an der Injektionsstelle, schwere Reaktionen 0,6–1,0 %) sowie systemische unerwünschte Effekte wie Kopfschmerzen ca. 50 % (schwere Reaktionen 1,0–2,0 %) und Abgeschlagenheit/Fatigue bei bis zu 66 % der Impflinge (schwere Reaktionen 1,3–2,4 %). Auch wenn diese unerwünschten Wirkungen temporärer Natur sind und diese Zahlen ähnlich denen sind, die bei einer älteren Kontrollgruppe auftreten, muss dies bei der Aufklärung im Rahmen der Nutzen-Risiko-Bewertung kommuniziert werden“ (38).

Schon wenige Wochen später gab dieselbe SIKO (39) in völliger Kehrtwende nun doch eine Impfempfehlung für Minderjährige ab 12 Jahren ab. In einem Update vom 1. August 2021 wurde zu dieser — bereits zwei Tage zuvor medial verbreiteten Impfempfehlung (40) — Folgendes erklärt: Zur generellen Impfempfehlung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren seien die Daten aus den USA und Israel zur individuellen und auch epidemiologischen Nutzen-Risiko-Abwägung eingeflossen. Hier überwiege der Nutzen eindeutig das Risiko adverser Reaktionen (41).

Unter den beiden Links, auf die sich die SIKO in diesem Papier bezieht (42), finden sich mehrere Powerpoint-Präsentationen mit Hochrechnungen, jedoch keine Studie. Der Link auf die israelische Studie ist nicht hilfreich, da eine Übersetzung aus der hebräischen Schrift nicht vorliegt (43).

Die Sächsische Impfkommission macht eine totale Kehrtwende und gibt eine Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren ab. Die angeblich zugrundeliegenden Studien aus den USA sind jedoch keine Studien, sondern Powerpoint-Präsentationen und Kalkulationen. Die israelische Studie ist in hebräischer Schrift verfasst und nicht übersetzt.

Im Übrigen liegt der Fokus der Empfehlung allein auf den angeblich doch nicht so schwerwiegenden „schweren“ Impfnebenwirkungen wie der (Peri)myokarditis (was nicht sehr glaubwürdig ist). Die Aspekte, welche die SIKO in ihrem Positionspapier vom Juni 2021 zum fehlenden Nutzen der Impfung angesichts der sehr erheblichen Impfreaktionen ausgeführt hat, fehlen völlig in der neuen Impfempfehlung. Sie fehlen auch in den Powerpoint-Präsentationen auf der Homepage des CDC.

Auch diese angeblichen Wissenschaftler und Mitglieder der SIKO Sachsen erweisen ihrem Namen und ihrem Ruf leider keine Ehre. Sie werden persönlich verantwortlich sein für alle Nebenwirkungen und Schäden, die Minderjährige in Sachsen aufgrund dieser Impfempfehlung erleiden.

Der beschämende Beschluss des 124. Deutschen Ärztetages

In einem Beschluss des 124. Deutschen Ärztetages vom 5. Mai 2021 hat der Ärztetag die Bundesregierung aufgefordert, unverzüglich eine COVID-19-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln: „Das Recht auf Bildung könne im Winter 2021/2022 nur mit einer rechtzeitigen Corona-Impfung gesichert werden“ (44).

Die mit fast 96 Prozent aller anwesenden Ärzte beschlossene Forderung der Bundesärztekammer nach Impfung der Schüler, ohne welche offensichtlich ein normaler Schulalltag nicht möglich sein soll (45), ist unverantwortlich und unvertretbar. Denn die Impfung von Kindern und Jugendlichen ist nicht nur enorm riskant, da in dieser Altersgruppe die Impfung nachweislich gefährlicher ist als die Erkrankung. Sie ist auch unnötig (46) und bei wissenschaftlich unbewiesener Effektivität unvertretbar, zumal eine „sterile Immunität“ als Voraussetzung für eine Verhinderung der Virusübertragung für keinen der verfügbaren Impfstoffe nachgewiesen ist (47). Der Beschluss des 124. Deutschen Ärztetages zur Impfung von Schülern ist beschämend.

In dasselbe Horn einer Impfung von Kindern ab 12 Jahren bläst jetzt angeblich „vor dem Hintergrund steigender Corona-Inzidenzen“ auch die Chefin der Amtsärzte, Dr. Ute Teichert (48). Sehr gerne würde man wissen, wie viele schwerkranke oder verstorbene Kinder diese Amtsärztin in den Gesundheitsämtern tatsächlich gesehen hat, dass sie eine solch unsinnige und riskante Forderung erhebt und die Kinder damit wissentlich einer erheblichen Gefahr aussetzt. Vermutlich kennt Frau Teichert seit April 2020 kein einziges minderjähriges Kind, das an Corona schwer erkrankt oder gar verstorben ist. Solche Aussagen von Ärzten machen fassungslos.

Skrupellose Kinderärzte impfen Kinder schon ab 5 Jahren

Der Focus berichtete am 31. Juli 2021, dass es Kinderärzte gibt, die — entgegen der Zulassung sämtlicher Impfstoffe und damit „Off-Labe“ — sogar Kinder ab 5 Jahren impfen (49). Das Haftungsrisiko für diese Ärzte, die entgegen aller Erkenntnisse die Kleinsten impfen, ist unüberschaubar. Denn auch diese Kinderärzte werden — ebenso wie die Amtsärztin Teichert — kein einziges Kind in ihrer Arztpraxis dokumentieren können, welches im Jahr 2020 und danach schwer oder gar tödlich an Corona erkrankt ist.

Ob sie schwere und schwerste Impffolgen auch für die geimpften Kleinen vermeiden können, ist angesichts der seit Monaten bekannt Nebenwirkungen höchst zweifelhaft — die Zukunft und die nachfolgenden Schadensersatzprozesse einschließlich eventueller Strafverfahren gegen solche Ärzte werden es zeigen.

Einige Kinderärzte impfen — entgegen der Zulassung aller Impfstoffe — auch Kinder ab 5 Jahren. Ärzte und Eltern werden die Verantwortung für Schäden bei diesen Kindern ihr Leben lang tragen müssen.

Solchen Ärzten gehört die Approbation entzogen. Denn sie müssen wissen, dass das Risiko von Nebenwirkungen mindestens 20-mal so hoch und das Risiko eines Todes durch die Impfung mindestens 23-mal so hoch ist wie bei allen anderen Impfungen (50). Vor allem wissen gerade Kinderärzte, dass sie keinen ernsthaften Coronafall in ihrer Arztpraxis hatten. Solche Ärzte sind gewissen- und skrupellos.

Minderjährige dürfen in keinem Fall geimpft werden

Neugeborene haben in Deutschland eine Lebenserwartung von etwa weiteren 80 Jahren, 10-Jährige von weiteren 70 Jahren, 80-Jährige von unter 10 Jahren (51). Bei einem Impftod ist der Verlust an Lebensjahren bei jungen Menschen also sieben- bis achtmal größer als bei alten Menschen. Im Falle bleibender Impfschäden wäre der Leidensweg entsprechend länger — für die Betroffenen und deren Familien tragisch, gesellschaftlich je nach Häufigkeit fatal.

Kinder und Jugendliche dürfen daher nicht geimpft werden, die Eltern müssen ihre Einwilligung verweigern, Ärzte müssen die Durchführung der Impfung zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen ablehnen. Ärzte riskieren sogar eine strafrechtliche Verfolgung wegen Körperverletzung oder sogar wegen fahrlässiger — oder bei bedingtem Vorsatz sogar wegen vorsätzlicher — Tötung, wenn sie Minderjährige wider besseres Wissen einer riskanten Impfung ohne jedweden Nutzen aussetzen.

Auch die Politik sollte zur Vermeidung von Klagen und Schadensersatzansprüchen die Finger weglassen von Kindern und Jugendlichen, anstatt — wie beispielsweise in Berlin geschehen — anzukündigen, 90 Prozent aller Kinder über 12 Jahre „durchzuimpfen“ (52).

Kinder und Jugendliche dürfen in keinem Fall geimpft werden. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist fatal. Die Impfung von Minderjährigen ist kontraindiziert. Das Haftungsrisiko und das strafrechtliche Risiko der Ärzte sind enorm.



Quellen und Anmerkungen:

(21) https://dgpi.de/stellungnahme-dgpi-dgkh-hospitalisierung-und-sterblichkeit-von-COVID-19-bei-
kindern-in-deutschland-18-04-2021/
(22) https://blogs.bmj.com/bmj/2021/05/07/COVID-vaccines-for-children-should-not-get-emergency-use-authorization/
(23) https://blogs.bmj.com/bmj/2021/05/07/COVID-vaccines-for-children-should-not-get-emergency-use-authorization/; https://report24.news/schock-schon-mehrere-tote-kinder-nach-impfungen-wie-ist-das-moeglich/ https://politikstube.com/ein-15-jaehriger-junge-stirbt-zwei-tage-nach-der-impfung-mit-pfizerbiontech-an-einem-herzinfarkt/; https://childrenshealthdefense.org/wp-content/uploads/FDA-2021-P-0460-0001_attachment_1.pdf: Page 12-13, Section E: Children, № 40
(24) https://www.youtube.com/watch?v=0g0Oqz1fdNQ; https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-impfung-fuer-kinder-medizinprofessor-raet-zur-entspannung-17359529.html
(25) https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/missbildungen-wieso-contergan-so-verheerend-wirkte-a-682757.html
(26) https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html, vgl. hierzu auch Kapitel 7.2
(27) Beitrag vom 24. Juni 2021, https://www.br.de/nachrichten/wissen/untersuchung-von-myokarditis-nach-mrna-impfung,SZl3bKq
(28 https://www.cnbc.com/2021/06/23/cdc-reports-more-than-1200-cases-of-rare-heart-inflammation-after-COVID-vaccine-shots.html; vgl. auch CDC vom 23. Juni 2021, https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/vaccines/safety/myocarditis.html
(29) https://uncutnews.ch/peter-mccullough-ich-kann-das-alles-nicht-im-nationalen-fernsehen-sagen/
(30) https://snanews.de/20210709/impfstoffe-von-pfizer-und-moderna-2779859.html
(31) https://report24.news/cdc-gibt-zu-kausaler-zusammenhang-zwischen-impfung-und-
herzmuskelentzuendung-wahrscheinlich/?feed_id=3266. Vgl. zum „Underreporting“ Kapitel 15
(32) https://childrenshealthdefense.org/defender/stoeren-COVID-impfstoffe-den-menstruationszyklus-von-frauen/?lang=de; https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/986035/DAP_Pfizer_050521.pdf, S. 54 („Pregnancy conditions“), S. 62-63 („Reproductive & breast disorders“); https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/987644/AstraZeneca_analysis_print_12052021.pdf, S. 74 („Pregnancy conditions“), S. 84-86 („Reproductive & breast disorders“)
(33) https://www.hartgroup.org/open-letter-child-vaccination/
(34) https://blogs.bmj.com/bmj/2021/07/13/COVID-19-vaccines-for-children-hypothetical-benefits-to-adults-do-not-outweigh-risks-to-children/?utm_campaign=shareaholic&utm_medium=twitter&utm_source=socialnetwork
(35) Im Aufklärungsmerkblatt des RKI vom 19. August 2021 sind diese Impfreaktionen mit enorm hohen Quoten bei Kindern und Jugendlichen von teilweise mehr als 70 % Ermüdung und Kopfschmerzen, mehr als 40 % Muskelschmerzen und Schüttelfrost sowie mehr als 20 % Gelenkschmerzen und Fieber ebenfalls beschrieben, https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Downloads/Vorbereitung-Herbst-Winter.pdf?__blob=publicationFile
(36) „Während in der Pfizer Studie keine schweren Erkrankungen bei den Kindern der Placebo-Gruppe festgestellt wurden, gibt es zumindest einen äußerst schwerwiegenden, langfristigen Schaden in der Impfgruppe: Die zwölfjährige Maddie De Garay ist seit ihrer COVID-19-Impfung an den Rollstuhl gefesselt und muss per Sonde ernährt werden. Maddie war eine der freiwilligen Teilnehmer der Pfizer-Studie an 12- bis 15-Jährigen. Ihr Fall wurde vom republikanischen Senator Ron Johnson an die Öffentlichkeit gebracht. Bei einer von ihm organisierten Pressekonferenz in Milwaukee, schilderte ihre Mutter unter Tränen, wie die Impfung das Leben ihres Kindes zerstört hat.“ Vgl.https://tkp.at/2021/07/14/impfung-von-kindern-risiko-von-nebenwirkungen-versus-schutz-gegen-COVID/
(37) Vgl. Kapitel 14, S. 176
(38) https://www.slaek.de/media/dokumente/02medien/Patienten/gesundheitsinformationen/impfen/SIKO_Positionspapier_zur_SARS-CoV-2-Impfung_von_Kindern_und_Jugendlichen….pdf
(39) „Die Berufung bzw. Ernennung der Mitglieder der SIKO für den Zeitraum 2021 bis 2024 erfolgte durch die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping auf der 56. Sitzung der SIKO am 11. November 2020. Die berufenen Mitglieder der SIKO seien Experten der von ihnen vertretenen Fachgebiete und verfügten über umfangreiche, auch praktische Erfahrungen zu Schutzimpfungen und anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe.“ Vgl. https://www.gesunde.sachsen.de/siko.html; dort sind auch die Namen der 13 neuberufenen SIKO-Mitglieder aufgeführt.
(40) Vgl. etwa https://www.tagesschau.de/inland/impfkommission-sachsen-corona-impfung-101.html
(41) https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SIKO_Empfehlungen_zur_SARS-CoV-2-
Impfung_2021-08-01.pdf
(42) https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SIKO_Empfehlungen_zur_SARS-CoV-2-Impfung_2021-08-01.pdf
(43) https://www.cdc.gov/vaccines/acip/meetings/%20downloads/slides-2021-06/05-COVID-Wallace-508.pdf; https://www.gov.il/BlobFolder/reports/vaccine-efficacy-safety-follow-up-committee/he/files_publi-cations_corona_vaccine-safety-children.pdf — beide erfolglos abgerufen am 1. und 3. August 2021
(44) https://www.bundesaerztekammer.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/corona-impfstrategie-fuer-kinder-und-jugendliche-entwickeln/
(45) https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/124.DAET/Beschlussprotokoll_Stand_06.05.2021.pdf, S. 31
(46) https://www.hartgroup.org/open-letter-child-vaccination/
(47) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/19_21.pdf?__blob=publicationFile
(48) https://www.aerztezeitung.de/Politik/Amtsaerzte-plaedieren-fuer-Corona-Impfung-von-Kindern-ab-12-Jahren-421645.html?utm_term=2021-07-28&utm_source=2021-07-28-AEZ_NL_TELEGRAMM&utm_medium=email&tid=TIDP913911XDDB3E1F8388A40368BA5AE44BD7CC0F8YI4&utm_campaign=AEZ_NL_TELEGRAMM&utm_content=Amts%c3%a4rzte%20pl%c3%a4dieren%20f%c3%bcr%20Corona-Impfung%20von%20Kindern%20ab%2012%20Jahren;%20[rundate]
(49) https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/pandemie-so-rechtfertigen-aerzte-das-impfen-von-kleinkindern_id_13547949.html
(50) Vgl. hierzu Kapitel 11
(51) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1783/umfrage/durchschnittliche-weitere-lebenserwartung-nach-altersgruppen/
(52) https://www.berliner-zeitung.de/news/trotz-impfung-433-menschen-in-berlin-an-covid-19-erkrankt-li.172139


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 12.11.2021 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


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Nebenwirkungen – vor und nach Impfung

Juristische Nebenwirkungen

Mediziner, die ohne Bedacht impfen, können sich eine Schadensersatzforderung wegen Körperverletzung einhandeln. Exklusivabdruck aus „Corona-Impfung“.

von Beate Bahner

Beate Bahner setzte sich im April 2020 als eine der ersten Anwältinnen eindeutig und mit juristischen Argumenten gegen die Corona-Maßnahmen zur Wehr. Die Fachanwältin für Medizinrecht provozierte dadurch durchaus ungnädige Reaktionen der Staatsmacht. Die Popularität, die sie damals gewann, führte dazu, dass sehr viel Corona-Elend auf dem Schreibtisch ihrer Anwaltskanzlei landete. In diesem zweiten Teil einer kleinen Reihe mit Buchauszügen aus ihrem Spiegel-Bestseller „Corona-Impfung: Was Ärzte und Patienten unbedingt wissen sollten“ legt die Juristin dar, dass Ärzte, die sich dem herrschenden medizinischen Narrativ verschreiben, keineswegs automatisch auf der „sicheren Seite“ stehen.

2.1. Die Impfung basiert auf einem Behandlungsvertrag

Das Robert Koch-Institut (RKI) (1) fordert:

„Behandelnde Ärzte haben im Rahmen des Behandlungsvertrags mit ihren Patienten die rechtliche Pflicht, die Patienten oder die Eltern bzw. Sorgeberechtigten im Rahmen der vorgesehenen Routineuntersuchungen auf die Möglichkeit, Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit indizierter Impfungen zum Schutz vor Infektionskrankheiten hinzuweisen. Zusätzlich haben sie die Pflicht, Patienten über die Folgen einer unterlassenen Impfung zu informieren. Diese Pflicht besteht unabhängig von der persönlichen ärztlichen Auffassung und möglichen subjektiven Bedenken oder Vorbehalten“ (2).

Die Beurteilung darüber, ob und inwieweit Impfungen gegen Infektionskrankheiten nicht nur „möglich“, sondern auch „indiziert“ und damit „notwendig“ sind, verbleibt freilich beim Arzt. Denn nur der Arzt ist aufgrund seines Fachwissens und der ihm obliegenden Pflicht, dieses stets auf dem aktuellen medizinischen Stand zu halten, hierfür kompetent.

Das Robert Koch-Institut weist gleichzeitig zu Recht auf die Notwendigkeit der Aufklärung hin:

„Die Aufklärung ist ein wichtiger Teil der ärztlichen Impfleistung. Die Aufklärungspflichten gegenüber zu impfenden Personen sind im ‚Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten‘ (Patientenrechtegesetz) im Jahr 2013 neu geregelt worden (§ 630e BGB). Vor Durchführung einer Schutzimpfung ist es ärztliche Pflicht, die zu impfende Person oder den anwesenden Elternteil bzw. Sorgeberechtigten über die zu verhütende Krankheit und die Impfung aufzuklären, damit eine wirksame Einwilligungserklärung abgegeben werden kann“ (3).

Die Aufklärung sollte nach Ansicht des RKI in der Regel Informationen über folgende Punkte umfassen:

  • die zu verhütende Krankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten,
  • den Nutzen der Impfung,
  • die Kontraindikationen,
  • die Durchführung der Impfung,
  • den Beginn und die Dauer des Impfschutzes,
  • das Verhalten nach der Impfung,
  • mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Impfkomplikationen,
  • die Notwendigkeit und die Termine von Folge- und Auffrisch-Impfungen (4).

2.2. Zustandekommen des Behandlungsvertrags

Dem RKI ist in allem so weit zuzustimmen. Es wird sich jedoch zeigen, dass gerade bei Impfungen und speziell bei den neuartigen Corona-Impfungen Besonderheiten zu beachten sind, die Ärzte und Patienten unbedingt kennen müssen. Zwischen dem Arzt und seinem Patienten kommt auch im Zusammenhang mit der Impfung ein Behandlungsvertrag in der Form eines Dienstvertrags zustande. Der Behandlungsvertrag wird im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) wie folgt definiert:

„Durch den Behandlungsvertrag wird derjenige, welcher die medizinische Behandlung eines Patienten zusagt (Behandelnder), zur Leistung der versprochenen Behandlung, der andere Teil (Patient) zur Gewährung der vereinbarten Vergütung verpflichtet, soweit nicht ein Dritter zur Zahlung verpflichtet ist“ (5).

Voraussetzung für das Zustandekommen des Vertrags ist zunächst, dass Arzt und Patient einen hierauf gerichteten Willen zum Abschluss eines Behandlungsvertrags zum Ausdruck bringen. Eine solche Willenserklärung ist notwendiger Bestandteil eines jeden Rechtsgeschäfts.

Einer ausdrücklichen Erklärung, insbesondere einer schriftlichen Vereinbarung, bedarf es hierfür allerdings nicht. Ausreichend ist, dass der Patient durch schlüssiges Verhalten (zum Beispiel durch das Aufsuchen der Praxis oder des Impfzentrums) zu erkennen gibt, die Untersuchung und Behandlung, hier also die Impfung, durch den Arzt zu wünschen und der Arzt sodann entsprechende Maßnahmen der Behandlung ergreift.

Auch für die Impfung gegen COVID-19 wird zwischen Arzt und Patient ein Behandlungsvertrag geschlossen.

Inhalt des Behandlungsvertrags

Als Dienstleistung schuldet der Arzt dem Patienten eine medizinische Behandlung nach den Regeln der ärztlichen Kunst, kurz eine Behandlung lege artis, die dem anerkannten und gesicherten Stand der medizinischen Wissenschaft zum Zeitpunkt der Behandlung entspricht. Unter Behandlung in diesem Sinne ist die Heilbehandlung zu verstehen. Sie umfasst neben der Diagnose auch die Therapie und damit sämtliche Eingriffe und Behandlungen am Körper eines Menschen, um Krankheiten, Leiden, Körperschäden, körperliche Beschwerden oder seelische Störungen nicht krankhafter Natur zu verhüten, zu erkennen, zu heilen oder zu lindern (6).

Der Arzt schuldet dem Patienten ferner eine umfassende Aufklärung, die Sicherstellung seiner Einwilligung in die Behandlung und eine sachgerechte Organisation des Behandlungsablaufs.

Wegen der Komplexität der Vorgänge im menschlichen Körper, die durch den Menschen kaum beherrschbar ist, kann ein Erfolg der Behandlung allerdings nicht garantiert werden. Der Arzt wird daher lediglich zu einer fachgerechten Vornahme der Behandlung verpflichtet, schuldet aber grundsätzlich keinen Behandlungserfolg. Dies gilt freilich auch für die Impfung.

Neben den angesprochenen Hauptpflichten treffen den Arzt zudem eine Reihe von Nebenpflichten, wie die Dokumentationspflicht und die Pflicht zur Gewährung von Einsicht in die Krankenunterlagen. Der Behandlungsvertrag bildet zugleich die Grundlage für den Honoraranspruch des Arztes und darüber hinaus die rechtliche Anspruchsgrundlage für mögliche Schadens- und Schmerzensgeldansprüche des Patienten. Die Behandlung im Rahmen der Impfung ändert nichts an diesen rechtlichen Pflichten.

Die Besonderheiten einer Impfung

Die Besonderheiten einer Impfung bestehen darin, dass der Patient meist gesund und eben nicht behandlungsbedürftig ist. Es geht also einzig und allein darum, durch die Impfung eine mögliche Krankheit zu vermeiden oder eventuell auch nur, deren gesundheitliche Folgen zu mildern. Hierbei ist grundsätzlich abzuwägen, wie hoch einerseits das Risiko ist, diese Krankheit überhaupt zu erleiden und wie hoch sodann das Risiko eines gefährlichen oder gar tödlichen Verlaufs dieser Krankheit ist — und wie hoch andererseits die Risiken der Impfung sind.

Eine Impfung ist im Zweifel nie dringlich, sondern kann mit diesem Für und Wider sorgfältig geprüft und mit Ärzten, Familie und Freunden besprochen und abgewogen werden. Dies unterscheidet die Impfung fundamental von allen anderen ärztlichen Behandlungen, erst recht freilich von dringlichen Notfallbehandlungen, wie etwa bei Unfällen, Herzinfarkten, Schlaganfällen, Vergiftungen, Verbrennungen und ähnlichen schweren medizinischen Zwischenfällen (7).

Impfungen sind nie dringlich, denn sie werden den meist gesunden Menschen rein vorbeugend verabreicht.

Niemals sollten sich gesunde Menschen daher zu einer Impfung drängen lassen, sie sollten vielmehr eine wohlüberlegte Entscheidung treffen, was nur aufgrund einer entsprechend sorgfältigen Aufklärung durch den verantwortungsvollen Arzt möglich ist. Sowohl Patienten als auch Ärzte sollten hierbei durchaus auch solche Literatur zurate ziehen, die von der überwiegend impfenden Ärzteschaft möglicherweise nicht gelesen oder empfohlen wird (8). Das gilt ebenso für vorerkrankte und damit immungeschwächte Menschen, da nicht nur das Risiko der Krankheit, sondern genauso gut das Risiko der Impfung den Körper weiter schwächen kann. Gerade für diese Risikogruppen gibt es nämlich bislang meist keine aussagekräftigen Studien, insbesondere nicht für die Corona-Impfung (9).

Die Besonderheiten der Corona-Impfung

Die Besonderheit der Corona-Impfung mit den derzeit vier zugelassenen Impfstoffen besteht einerseits in dem erstaunlichen Druck, der bereits im April 2020 durch die Kanzlerin aufgebaut wurde und den Politik und Medien seitdem permanent ausüben. Merkel zufolge werde die Freiheit erst dann wiedererlangt, wenn die Impfung da sei und alle geimpft seien. Diese völlig neuen Äußerungen einer Kanzlerin, die zwar Physikerin, nicht jedoch Medizinerin ist, müssen befremden. Wie können Politiker wenige Wochen nach Beginn einer angeblichen Viruspandemie schon wissen, wie schwer oder wie tödlich diese neue Krankheit tatsächlich verläuft? Wie kann man schon so früh behaupten, nur eine Impfung helfe, wo es doch sonst gerade in Deutschland beste medizinische Versorgung gibt?

Wie kann es sein, dass in beispielloser Schnelligkeit von nur wenigen Monaten mehrere Impfstoffe im beschleunigten Verfahren zugelassen werden, wenn neue Arzneimittel sonst erst nach Jahren der klinischen Prüfung eventuell eine Zulassung erhalten? Wie kann es sein, dass Impfstoffe als „sicher“ angepriesen werden, obwohl weder Kurzzeitfolgen noch erst recht Langzeitfolgen hinreichend erfasst und evidenzbasiert entsprechend der bisherigen Kriterien geprüft und bewertet werden? Wie kann es sein, dass es ein „Impfangebot“ sogar für Schwangere und eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für schwer erkrankte Kinder gibt, obwohl gerade diese Gruppen an keiner einzigen Studie teilgenommen haben?

Die bundes- und weltweite Propaganda für eine völlig neuartige, erstmalig zum Einsatz kommende Impfung ist beispiellos und sollte aufhorchen lassen.

Diese Impfpropaganda hat eine völlig neue erschreckende Dimension erreicht und muss dazu ermahnen, sowohl die Corona-Krankheit selbst als auch die als „neue Freiheitsboten“ angepriesenen Impfstoffe sorgfältig unter die Lupe zu nehmen und selbstständig zu beurteilen. Denn nur dann ist eine „informierte Einwilligung“ in die Impfung möglich, nur dann weiß jeder Bürger, welche Risiken er unter Umständen für sich und vielleicht sogar seine Angehörigen in Kauf nimmt.

Die von der Regierung massiv forcierte Impfung auch von Kindern und Jugendlichen — in Kürze möglicherweise sogar schon von Kleinkindern ab 2 Jahren — ist angesichts der geringen Gefährdung der Kinder durch das SARS-CoV-2-Virus besonders kritisch zu betrachten. Denn es ist statistisch nachgewiesen, dass Kinder und Jugendliche fast nie schwer an Corona erkranken und es bislang fast keine Todesfälle bei unter 18-Jährigen gab — die meisten der Patienten waren vorerkrankt. Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München belegt zudem, dass Schulen beim Infektionsgeschehen nur eine untergeordnete Rolle spielen (10).

Gibt es also schon keinerlei Gefahr schwerer Krankheitsfolgen für Kinder und Jugendliche, dann gibt es auch keine Indikation zum Einsatz von Impfstoffen, deren gentechnisch veränderte Organismen noch nie beim Menschen eingesetzt wurden, deren Nutzen für diese Personengruppe nicht nachgewiesen ist, deren Risiken aber schon jetzt absehbar deutlich größer sind. Ärzte dürfen daher Minderjährige nicht impfen, die Einwilligung sowohl der Minderjährigen als auch der Eltern in eine nicht indizierte Impfung ist unwirksam, die Impfung würde daher in diesen Fällen eine Körperverletzung des Arztes darstellen (11).


Nebenwirkungen


Quellen und Anmerkungen:

(1) Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung. Die Kernaufgaben des RKI sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten. Zu den Aufgaben gehört der generelle gesetzliche Auftrag, wissenschaftliche Erkenntnisse als Basis für gesundheitspolitische Entscheidungen zu erarbeiten. Vorrangige Aufgaben liegen in der wissenschaftlichen Untersuchung, der epidemiologischen und medizinischen Analyse und Bewertung von Krankheiten mit hoher Gefährlichkeit, hohem Verbreitungsgrad oder hoher öffentlicher oder gesundheitspolitischer Bedeutung. Das RKI berät die zuständigen Bundesministerien, insbesondere das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), und wirkt bei der Entwicklung von Normen und Standards mit. Es informiert und berät die Fachöffentlichkeit sowie zunehmend auch die breitere Öffentlichkeit. Im Hinblick auf das Erkennen gesundheitlicher Gefährdungen und Risiken nimmt das RKI eine zentrale „Antennenfunktion“ im Sinne eines Frühwarnsystems wahr. https://www.rki.de/DE/Content/Institut/institut_node.html;jsessionid=C18BB7CA098DAAC1EB9A4C369BFF5B1E.internet122RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN FÜR ÄRZTE
(2) RKI, Epidemiologisches Bulletin, Nr. 34/2020, 20. August 2020, S. 25 m. w. N.
(3) RKI, Epidemiologisches Bulletin, Nr. 34/2020, 20. August 2020, S. 25
(4) RKI, Epidemiologisches Bulletin, Nr. 34/2020, 20. August 2020, S. 26
(5) § 630a Abs. 1 BGB
(6) Vgl. hierzu Bahner, Recht im Bereitschaftsdienst, S. 74 m. w. N.
(7) Vgl. hierzu Bahner, Recht im Bereitschaftsdienst, S. 12 ff. m. w. N.
(8) Vgl. etwa Engelbrecht/Köhnlein, Virus-Wahn; Buchwald, Impfen — Das Geschäft mit der Angst; Arvey, Corona-Impfstoffe; Reiß/Bhakdi, Corona unmasked; Wodarg, Falsche Pandemien. Sehr sehenswert ist auch die knapp einstündige ARTE-Dokumentation „Profiteure der Angst“ aus dem Jahr 2009 über die Panikmache bei der Schweinegrippe, vgl. https://www.youtube.com/watch?v=0Rml0oXAmTc
(9) Vgl. hierzu Kapitel 24.1
(10) CODAG-Bericht Nr. 16 der LMU München vom 28. Mai 2021. Der Bericht empfiehlt daher die Berücksichtigung dieser Erkenntnisse in der aktuellen Diskussion um Impfungen für Schulkinder zur Vermeidung von Infektionen an Schulen und zur Versachlichung.
(11) Vgl. hierzu ausführlich Kapitel 22 und Kapitel 25.3.


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 16.10.2021 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


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Appell von Children’s Health Defence

Eindringlichen Appell von „Children’s Health Defence“ (CHD), dessen Vorsitzender Robert F. Kennedy jr.

Appell für Weltweite Streiks

Appell Worldwide WalkoutsMit einem Appell zu weltweiten Streiks will „Children’s Health Defence“ eine Rückkehr zu Freiheit und demokratischen Grundsätzen erreichen. Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt sind aufgerufen, gegen den Verlust der Freiheit, illegale Mandate und tyrannische Übergriffe der Regierung zu protestieren. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind sei wichtig für diese Bewegung!

Robert F. Kennedy, jr., Vorsitzender des CHD-Vorstands und leitender Anwalt ruft dazu auf, denn:

„Keine Regierung in der Geschichte hat jemals ihre Macht abgegeben, ohne dass eine Forderung gestellt wurde. Wir müssen diesen Regierungen und ihren Freunden in der Technokratie, dem Club der Milliardäre im Silicon Valley, den Mainstream-Medien und der Pharmaindustrie sagen, dass wir es nicht länger hinnehmen werden, wenn sie die Rechte der Bürger mit Füßen treten.“

In der Pressemitteilung von CHD zu dem Appell heißt es:

„Washington, DC – Am 3. November wird Children’s Health Defense (CHD) gemeinsam mit anderen Organisationen und Einzelpersonen weltweit die Arbeit niederlegen, indem sie sich krank melden oder einen Tag frei nehmen, um gegen den beispiellosen Freiheitsverlust zu protestieren, der seit Beginn der COVID-Pandemie auf der ganzen Welt eingetreten ist. Auch Eltern werden ihre Kinder an diesem Tag aus der Schule nehmen, um gegen die vielen Einschränkungen zu protestieren, die direkt auf Kinder angewandt wurden.

‚Keine Regierung in der Geschichte hat jemals auf eine Forderung hin ihre Macht abgegeben‘, sagte Robert F. Kennedy Jr., CHD-Vorstandsvorsitzender und leitender Anwalt. ‚Wir müssen diesen Regierungen und ihren Freunden in der Technokratie, dem Club der Milliardäre im Silicon Valley, den Mainstream-Medien und der Pharmaindustrie sagen, dass wir nicht länger hinnehmen, dass sie die Rechte der Bürger mit Füßen treten.

Viele sind nun ermutigt durch Berichte über einen kürzlichen ‚walk out‘ von Southwest-Mitarbeitern, der dazu führte, dass über 2.000 Flüge gestrichen wurden, gefolgt von einem friedlichen Protest gegen das geplante COVID-Impfmandat des Unternehmens durch Hunderte von derzeitigen und ehemaligen Mitarbeitern in Love Field in Dallas. Nur einen Tag nach dem Protest ließ die Unternehmensleitung die Pläne fallen, nicht geimpfte Mitarbeiter in unbezahlten Urlaub zu schicken. Krankenschwestern und -pfleger, Ärzte, Lehrer, Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Sanitäter und andere Beschäftigte im ganzen Land, die mit Impfvorschriften konfrontiert sind, sind gezwungen, zwischen ihrem Lebensunterhalt und dem Schutz ihrer Gesundheit zu wählen. In den Bundesstaaten, in denen die Fristen für das Mandat verstrichen sind, haben sich viele geweigert, dem Mandat nachzukommen, und haben ihre Karriere aufgegeben.

‚Zwangsmandate für mangelhaft getestete medizinische Produkte und segregationistische Pässe verletzen die internationalen Menschenrechte‘, sagte CHD-Präsidentin und General Counsel Mary Holland. ‚Wir brauchen mutige Bürger, die sich friedlich weigern, rechtswidrige und unethische Erlasse zu befolgen, die in den letzten anderthalb Jahren die Rechte und Freiheiten des Einzelnen übertrumpfen durften. Diese Zeiten sind vorbei. Es wird keinen ‚business as usual‘ geben, bis die von den Behörden vorangetriebene medizinische Segregations- und Zwangspolitik ein für alle Mal beendet ist.‘

Nur wenige Tage, nachdem die Stadt New York Mandate für Feuerwehrleute, Polizeibeamte, Beschäftigte der Stadtreinigung und andere städtische Angestellte angekündigt hatte, kam es zu einem massiven Protest, an dem schätzungsweise über 50.000 Menschen teilnahmen. Die Beschäftigten der Stadtreinigung leisten zivilen Ungehorsam, indem sie die Arbeit verweigern, während sich der Müll stapelt in den Straßen Manhattans und der anderen Stadtteile. In der Stadt Chicago, die mit ähnlichen Auflagen konfrontiert ist, protestierten Polizeibeamte und wurden schließlich wegen ähnlicher Auflagen in unbezahlten Urlaub geschickt. ‚Überall im Land wehren sich die Menschen auf den Straßen und in den Gerichtssälen gegen diese Mandate‘, sagte Holland.

Die Ankündigung des Protests folgt auf die Entscheidung des Beratungsausschusses für Impfstoffe und verwandte biologische Produkte (VRBPAC) der US-Arzneimittelbehörde FDA vom Dienstag, den COVID-Impfstoff von Pfizer für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren als Notfallimpfung zuzulassen. Das Votum für die Zulassung dieses Impfstoffs trotz der überwältigenden Beweise, dass COVID keine Gefahr für junge Menschen darstellt, sorgt für noch mehr Unruhe unter denjenigen, die sich um die Sicherheit von COVID-Impfstoffen in allen Altersgruppen sorgen. Von Mitte Dezember 2020 bis zum 15. Oktober 2021 gingen in der Datenbank der US-Regierung, dem Vaccine Adverse Events Reporting System (VAERS), 818.044 Berichte über Verletzungen nach COVID-Impfungen ein, darunter 17.128 Todesfälle.

‚Dieses Votum des VRBPAC, das Kleinkinder dem Risiko schwerer Verletzungen und sogar des Todes aussetzt, ist ein weiterer Grund dafür, dass die Menschen der Tyrannei die Stirn bieten und Unternehmen und Regierungen wissen lassen müssen, dass wir rücksichtslose Entscheidungen, die die Gesundheit unserer Kinder gefährden, nicht länger hinnehmen werden‘, sagte CHD-Exekutivdirektorin Laura Bono.

CHD-Sektionen in den USA und auf der ganzen Welt werden sich zusammen mit vielen anderen Gruppen und Organisationen an den Protesten am 3. November beteiligen, um den Startschuss für diese friedliche Nichtbefolgung zu geben. Außerdem wird die Organisation auf CHD.TV live über die Ereignisse des Tages berichten. Erfahren Sie mehr über die Termine des Worldwide Walk Out.“

Children’s Health Defense ist eine 501(c)(3) gemeinnützige Organisation. Ihre Aufgabe ist es, Gesundheitsepidemien im Kindesalter zu beenden, indem sie sich dafür einsetzt, schädliche Belastungen zu beseitigen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um zukünftige Schäden zu verhindern. Weitere Informationen finden Sie unter ChildrensHealthDefense.org.“

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Rede von Robert F. Kennedy zum drohenden Verlust unserer Grundrechte

Text der Rede von Robert F. Kennedy jr. am 24.10.2020

Siehe auch: Auszüge aus dem Vorwort von Robert F. Kennedy Jr. zum Buch von Judy Mikovits und Kent Heckenlively: „Die Pest der Korruption“

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