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Uninformiert ins Risiko

Pandemie der Uninformierten

Wer eine verantwortbare Impfentscheidung treffen will, muss alle Risiken kennen — andernfalls drohen schwere Schädigungen. Exklusivabdruck aus „Corona-Impfung“.

von Beate Bahner

Beate Bahner setzte sich im April 2020 als eine der ersten Anwältinnen eindeutig und mit juristischen Argumenten gegen die Corona-Maßnahmen zur Wehr. Die Fachanwältin für Medizinrecht provozierte dadurch durchaus ungnädige Reaktionen der Staatsmacht. Die Popularität, die sie damals gewann, führte dazu, dass sehr viel Corona-Elend auf dem Schreibtisch ihrer Anwaltskanzlei landete. In diesem vierten Teil einer kleinen Reihe mit Buchauszügen aus ihrem Spiegel-Bestseller „Corona-Impfung: Was Ärzte und Patienten unbedingt wissen sollten“ legt die Juristin dar, dass es wahrscheinlich weit mehr durch die „Impfung“ verursachte Schäden gibt, als allgemein der Presse zu entnehmen ist.

Aufklärung über fehlenden Nutzen für Kinder und Jugendliche

In Deutschland bleiben 99,99 Prozent der Kinder und Jugendlichen von schweren Corona-Verläufen verschont, nur vier Kinder von circa 16 Millionen Kindern und Jugendlichen verstarben bislang nachweislich an Corona (= 0,00003 Prozent) (Stand: 11. April 2021) (21). Ob und inwieweit diese Kinder vorerkrankt waren, ist nicht bekannt, wird aber vermutet.

Ein individueller Impfnutzen (= Verhinderung schwerer COVID-19-Verläufe und Tod) liegt angesichts dieser epidemiologischen Situation medizinstatistisch schlichtweg nicht vor. Jedwede gegenteilige Behauptung ist unwissenschaftlich, falsch und in höchstem Maße verantwortungslos, denn geimpfte Kinder haben — ohne eigenen Impfnutzen — das volle Impfrisiko zu tragen, einschließlich der noch gänzlich unbekannten Langzeitrisiken.

Das Risiko der Impfung von Kindern und Jugendlichen ist höher als der Nutzen.

Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist daher bei Kindern und Jugendlichen eindeutig so, dass das Risiko im Zweifel erheblich höher ist als der Nutzen. Ein verantwortungsvoller Arzt wird daher schon aus diesem Grund eine Impfung bei Kindern und Jugendlichen ablehnen, wie drei amerikanische Wissenschaftler in einem Beitrag vom 7. Mai 2021 feststellen (22). Denn COVID-19 hat für Kinder und Jugendliche absolut kein relevantes Sterberisiko und kein Risiko für schwere Verläufe.

Insofern ist schon eine verkürzte Zulassung für diese Altersgruppe höchst bedenklich und hätte nicht erteilt werden dürfen. Denn möglicherweise gibt es ein deutlich höheres Sterberisiko durch die Impfungen selbst (23)!

Langzeitrisiken für Kinder erst recht unbekannt

Auch für Kinder und Jugendliche gilt: Mangels entsprechender Langzeitstudien über mehrere Jahre hinweg sind die Langzeitrisiken der Corona-Impfungen mit bislang am Menschen noch nie erprobtem Wirkungsmechanismus völlig unbekannt (24). Langzeitrisiken von Therapien und Impfungen zeigen sich erst nach Jahren. Beispielhaft sei an das Contergan-Desaster (25), aber auch an die Pandemrix-Schweinegrippe-Impfung (26) erinnert.

Sehr wahrscheinlich riskieren Kinder und Jugendliche mindestens dieselben Impfkomplikationen und Impfschäden, wie dies bereits in den ersten sechs Monaten bei Erwachsenen beobachtet wurde. Völlig unklar ist, ob und inwieweit diese Risiken bei Kindern und Jugendlichen eventuell erhöht sein könnten oder ob gerade bei Minderjährigen und jungen Erwachsenen weitere Nebenwirkungen auftreten können.

Gefahr von Herzmuskelentzündungen

In Israel, wo fast ausschließlich mit dem Impfstoff von BioNTech geimpft wurde, zeigten sich beispielsweise deutlich erhöhte Zahlen von Herzmuskelentzündungen bei männlichen Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren (27).

In den USA wurde im Juni 2021 von über 1.200 registrierten Fällen von Herzmuskelentzündungen nach den mRNA-Impfungen berichtet. Die Betroffenen hatten die Impfung von Pfizer oder Moderna erhalten und waren in den allermeisten Fällen unter 30 Jahre alt, viele von ihnen erst im Teenageralter; männliche Personen traf es häufiger als weibliche. Oft trat die Krankheit erst nach der zweiten Dosis auf (28).

Es wird in USA sogar von Todesfällen minderjähriger Kinder nach der zweiten Impfung berichtet (29). Die EMA hatte am 9. Juli 2021 ebenfalls einen möglichen Zusammenhang zwischen seltenen Herzmuskelentzündungen und den mRNA-basierten COVID-19-Impfstoffen von Pfizer und Moderna festgestellt (30). Sie behauptet aber weiterhin, dass die Vorteile größer als die Risiken seien. Diese Aussage ist durch nichts belegt. Es müsste nämlich durch Studien nachgewiesen werden, wie häufig ungeimpfte Jugendliche Herzmuskelentzündungen entwickeln — im Vergleich zu Geimpften.

Auf Basis dieser Daten läge die Häufigkeit von Myokarditis laut CDC im Schnitt bei 12,6 Fällen pro einer Million Impfdosen. In Wahrheit wird aber — wie bei jedem Meldesystem — nur ein Bruchteil der tatsächlichen Fälle registriert (Stichwort „Underreporting“) (31).

Gefahr für Fortpflanzungsfähigkeit

Im Gegensatz zu erwachsenen Frauen und Männern ab einem fortgeschrittenen Alter ist es für Kinder und Jugendliche darüber hinaus relevant, ob die Impfung eine negative Auswirkung auf die (spätere) Fortpflanzungsfähigkeit haben kann.

Erste Erkenntnisse aus Großbritannien bestätigen dies: So können Corona-Impfstoffe negative Auswirkungen auf die mit der Fortpflanzung verbundenen Organsysteme haben wie

  • Zyklusstörungen,
  • irreguläre Blutungen,
  • hohe Raten von Fehlgeburten (Großbritannien: BioNTech-Pfizer/AstraZeneca: 63 Prozent/41 Prozent) sowie
  • Hodenentzündungen (32).

Damit stellt sich zwangsläufig die Frage nach impfbedingten Störungen der Fortpflanzungsfähigkeit (33), die allerdings erst durch jahrelange Langzeituntersuchungen hinreichend sicher zu beantworten ist. Solange dieses Risiko nicht ausgeschlossen werden kann, muss ein verantwortungsvoller Arzt auch aus diesem Grund Corona-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen kategorisch ablehnen.

Die Corona-Impfung birgt offensichtlich auch eine erhebliche Gefahr für die Fortpflanzungsfähigkeit.

Mehr Schaden als Nutzen bei Impfung von Minderjährigen

In einem Artikel des renommierten British Medical Journal (BMJ) (34) vom 13. Juli 2021 gehen die Autoren der Frage nach, ob Kinder geimpft werden sollen. Sie stellen fest:

„Obwohl allgemein anerkannt ist, dass das Risiko für Kinder, an einer schweren COVID-19-Infektion zu erkranken, gering ist, glauben viele, dass eine Massenimpfung von Kindern nicht nur vor einer schweren COVID-19-Infektion schützt, sondern auch die Weitergabe der Krankheit verhindert und damit indirekt gefährdete Erwachsene schützt und zur Beendigung der Pandemie beitragen kann. Es gibt jedoch mehrere Annahmen, die bei der Beurteilung von Aufrufen zur Impfung von Kindern gegen COVID-19 untersucht werden müssen.

Erstens verläuft die Krankheit bei Kindern in der Regel mild, und schwerwiegende Folgeerscheinungen bleiben selten. Obwohl das ‚Long COVID‘ in letzter Zeit vermehrt Aufmerksamkeit erregt hat, zeigen zwei große Studien an Kindern, dass anhaltende Symptome bei Kindern, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, selten sind und insgesamt ähnlich oder milder verlaufen als bei Kindern mit Symptomen anderer Atemwegsviren. Nach Schätzungen des US-amerikanischen Centers for Disease Control (CDC) liegt die Todesrate durch eine Infektion mit CoV-19 bei Kindern im Alter von 0 bis 17 Jahren bei 20 pro 1.000.000. Die Hospitalisierungsraten sind ebenfalls sehr niedrig und wurden wahrscheinlich überschätzt.

Außerdem hat sich ein großer Teil der Kinder bereits mit SARS-CoV-2 infiziert. Die CDC schätzt, dass bis März 2021 bereits 42 % der US-Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren infiziert worden sind. Da eine SARS-CoV-2-Infektion bei der Mehrheit der Menschen eine robuste Immunantwort auslöst, könnte das Risiko von COVID-19 für die pädiatrische Bevölkerung sogar noch geringer sein als allgemein angenommen.“

In der klinischen Studie, die der Zulassung des mRNA-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer bei Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren zugrunde lag, seien von den fast 1.000 Kindern, die ein Placebo erhielten, 16 positiv auf COVID-19 getestet worden, im Vergleich zu keinem in der vollständig geimpften Gruppe. Demgegenüber zeigten 3 von 4 der geimpften Kinder Müdigkeit und Kopfschmerzen, etwa die Hälfte Schüttelfrost und Muskelschmerzen und etwa 1 von 4 bis 5 Kindern Fieber und Gelenkschmerzen. Angesichts dieser geringen Inzidenz und der Tatsache, dass COVID-19 bei Kindern in der Regel asymptomatisch oder mild verläuft, und der hohen Rate an unerwünschten Ereignissen bei den Geimpften würde ein Vergleich eindeutig zugunsten der Placebo-Gruppe ausfallen (35).

Die klinische Studie von BioNTech/Pfizer bei Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren hat keinen Nutzen der Impfung gezeigt. Denn 20 bis 75 Prozent der geimpften Kinder hatten erhebliche Nebenwirkungen.

Ein möglicher Nutzen des Impfstoffs, einschließlich des Schutzes von Kindern vor schweren COVID-19-Verläufen oder vor dem Long-COVID-Syndrom, könne nach Ansicht der Wissen-schaftler diese Bilanz zwar beeinflussen, aber ein solcher Nutzen wurde in der Studie nicht gezeigt und bleibe hypothetisch.

„Selbst wenn man einen Schutz gegen schweres COVID-19 annimmt, müsste angesichts der sehr geringen Inzidenz bei Kindern eine extrem hohe Anzahl geimpft werden, um einen schweren Fall zu verhindern. In der Zwischenzeit wäre eine große Anzahl von Kindern mit einem sehr geringen Risiko für eine schwere Erkrankung den bekannten und unbekannten Risiken des Impfstoffs ausgesetzt. Bisher wurde der m RNA-Impfstoff von Pfizer von der israelischen Regierung als wahrscheinlich mit einer symptomatischen Myokarditis in Verbindung gebracht, mit einer geschätzten Inzidenz zwischen 1 zu 3.000 bis 1 zu 6.000 bei Männern im Alter von 16 bis 24 Jahren. Darüber hinaus sind die Langzeiteffekte von genbasierten Impfstoffen, bei denen es sich um neuartige Impfstoffplattformen handelt, im Wesentlichen noch unbekannt.“

Und die Autoren fassen zusammen:

„Es gibt keinen Grund, Kinder übereilt gegen COVID-19 zu impfen — die große Mehrheit hat kaum einen Nutzen davon, und es ist ethisch fragwürdig, einen hypothetischen Schutz von Erwachsenen zu verfolgen, während man Kinder bekannten und unbekannten Schäden aussetzt“ (36).

Inzwischen wurden am 20. August2021 insgesamt für Europa mehr als 14.000 Nebenwirkungen bei mehr als 4.300 betroffenen Minderjährigen gemeldet, hiervon waren 2.015 schwere Nebenwirkungen sowie 22 gemeldete Todesfälle im Zusammenhang mit den Impfungen zu verzeichnen (37). Die Autoren des British Medical Journal haben also vollkommen recht.

Überraschende Kehrtwende der sächsischen Impfkommission

Auch die Sächsische Impfkommission (SIKO) hatte diese erheblichen Bedenken noch im Juni 2021 in ihrem „Positionspapier der SIKO zur SARS-CoV-2-Impfung von Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren mit den dafür zugelassenen mRNA-Impfstoffen“ voll und ganz geteilt und schrieb:

„Bei Kindern und Jugendlichen ist das niedrige Erkrankungsrisiko gegen die Effekte der Impfung (individuell und epidemiologisch) abzuwägen. Das individuelle Risiko ist zunächst als gering einzuschätzen. Bei einer aktuellen kumulativen Inzidenz von ca. 4,2 % in der Altersgruppe der 12–17-Jährigen ist das Risiko einer Hospitalisierung mit weniger als 1 % zu beziffern. Die Sterblichkeit bei Kindern und Jugendlichen in dieser Altersgruppe beträgt 2,12 /100000 Erkrankte (≈ 0,0021 %). Somit läge die sog. ‚number needed to vaccinate‘ (NNV) für die Verhinderung eines Todesfalles in dieser Altersgruppe in einem sechs- bis siebenstelligen Bereich.

Demgegenüber stehen lokale unerwünschte Wirkungen bei der SARS-CoV-2-Impfung in einer Höhe bis zu > 80 % (Schmerzen an der Injektionsstelle, schwere Reaktionen 0,6–1,0 %) sowie systemische unerwünschte Effekte wie Kopfschmerzen ca. 50 % (schwere Reaktionen 1,0–2,0 %) und Abgeschlagenheit/Fatigue bei bis zu 66 % der Impflinge (schwere Reaktionen 1,3–2,4 %). Auch wenn diese unerwünschten Wirkungen temporärer Natur sind und diese Zahlen ähnlich denen sind, die bei einer älteren Kontrollgruppe auftreten, muss dies bei der Aufklärung im Rahmen der Nutzen-Risiko-Bewertung kommuniziert werden“ (38).

Schon wenige Wochen später gab dieselbe SIKO (39) in völliger Kehrtwende nun doch eine Impfempfehlung für Minderjährige ab 12 Jahren ab. In einem Update vom 1. August 2021 wurde zu dieser — bereits zwei Tage zuvor medial verbreiteten Impfempfehlung (40) — Folgendes erklärt: Zur generellen Impfempfehlung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren seien die Daten aus den USA und Israel zur individuellen und auch epidemiologischen Nutzen-Risiko-Abwägung eingeflossen. Hier überwiege der Nutzen eindeutig das Risiko adverser Reaktionen (41).

Unter den beiden Links, auf die sich die SIKO in diesem Papier bezieht (42), finden sich mehrere Powerpoint-Präsentationen mit Hochrechnungen, jedoch keine Studie. Der Link auf die israelische Studie ist nicht hilfreich, da eine Übersetzung aus der hebräischen Schrift nicht vorliegt (43).

Die Sächsische Impfkommission macht eine totale Kehrtwende und gibt eine Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren ab. Die angeblich zugrundeliegenden Studien aus den USA sind jedoch keine Studien, sondern Powerpoint-Präsentationen und Kalkulationen. Die israelische Studie ist in hebräischer Schrift verfasst und nicht übersetzt.

Im Übrigen liegt der Fokus der Empfehlung allein auf den angeblich doch nicht so schwerwiegenden „schweren“ Impfnebenwirkungen wie der (Peri)myokarditis (was nicht sehr glaubwürdig ist). Die Aspekte, welche die SIKO in ihrem Positionspapier vom Juni 2021 zum fehlenden Nutzen der Impfung angesichts der sehr erheblichen Impfreaktionen ausgeführt hat, fehlen völlig in der neuen Impfempfehlung. Sie fehlen auch in den Powerpoint-Präsentationen auf der Homepage des CDC.

Auch diese angeblichen Wissenschaftler und Mitglieder der SIKO Sachsen erweisen ihrem Namen und ihrem Ruf leider keine Ehre. Sie werden persönlich verantwortlich sein für alle Nebenwirkungen und Schäden, die Minderjährige in Sachsen aufgrund dieser Impfempfehlung erleiden.

Der beschämende Beschluss des 124. Deutschen Ärztetages

In einem Beschluss des 124. Deutschen Ärztetages vom 5. Mai 2021 hat der Ärztetag die Bundesregierung aufgefordert, unverzüglich eine COVID-19-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln: „Das Recht auf Bildung könne im Winter 2021/2022 nur mit einer rechtzeitigen Corona-Impfung gesichert werden“ (44).

Die mit fast 96 Prozent aller anwesenden Ärzte beschlossene Forderung der Bundesärztekammer nach Impfung der Schüler, ohne welche offensichtlich ein normaler Schulalltag nicht möglich sein soll (45), ist unverantwortlich und unvertretbar. Denn die Impfung von Kindern und Jugendlichen ist nicht nur enorm riskant, da in dieser Altersgruppe die Impfung nachweislich gefährlicher ist als die Erkrankung. Sie ist auch unnötig (46) und bei wissenschaftlich unbewiesener Effektivität unvertretbar, zumal eine „sterile Immunität“ als Voraussetzung für eine Verhinderung der Virusübertragung für keinen der verfügbaren Impfstoffe nachgewiesen ist (47). Der Beschluss des 124. Deutschen Ärztetages zur Impfung von Schülern ist beschämend.

In dasselbe Horn einer Impfung von Kindern ab 12 Jahren bläst jetzt angeblich „vor dem Hintergrund steigender Corona-Inzidenzen“ auch die Chefin der Amtsärzte, Dr. Ute Teichert (48). Sehr gerne würde man wissen, wie viele schwerkranke oder verstorbene Kinder diese Amtsärztin in den Gesundheitsämtern tatsächlich gesehen hat, dass sie eine solch unsinnige und riskante Forderung erhebt und die Kinder damit wissentlich einer erheblichen Gefahr aussetzt. Vermutlich kennt Frau Teichert seit April 2020 kein einziges minderjähriges Kind, das an Corona schwer erkrankt oder gar verstorben ist. Solche Aussagen von Ärzten machen fassungslos.

Skrupellose Kinderärzte impfen Kinder schon ab 5 Jahren

Der Focus berichtete am 31. Juli 2021, dass es Kinderärzte gibt, die — entgegen der Zulassung sämtlicher Impfstoffe und damit „Off-Labe“ — sogar Kinder ab 5 Jahren impfen (49). Das Haftungsrisiko für diese Ärzte, die entgegen aller Erkenntnisse die Kleinsten impfen, ist unüberschaubar. Denn auch diese Kinderärzte werden — ebenso wie die Amtsärztin Teichert — kein einziges Kind in ihrer Arztpraxis dokumentieren können, welches im Jahr 2020 und danach schwer oder gar tödlich an Corona erkrankt ist.

Ob sie schwere und schwerste Impffolgen auch für die geimpften Kleinen vermeiden können, ist angesichts der seit Monaten bekannt Nebenwirkungen höchst zweifelhaft — die Zukunft und die nachfolgenden Schadensersatzprozesse einschließlich eventueller Strafverfahren gegen solche Ärzte werden es zeigen.

Einige Kinderärzte impfen — entgegen der Zulassung aller Impfstoffe — auch Kinder ab 5 Jahren. Ärzte und Eltern werden die Verantwortung für Schäden bei diesen Kindern ihr Leben lang tragen müssen.

Solchen Ärzten gehört die Approbation entzogen. Denn sie müssen wissen, dass das Risiko von Nebenwirkungen mindestens 20-mal so hoch und das Risiko eines Todes durch die Impfung mindestens 23-mal so hoch ist wie bei allen anderen Impfungen (50). Vor allem wissen gerade Kinderärzte, dass sie keinen ernsthaften Coronafall in ihrer Arztpraxis hatten. Solche Ärzte sind gewissen- und skrupellos.

Minderjährige dürfen in keinem Fall geimpft werden

Neugeborene haben in Deutschland eine Lebenserwartung von etwa weiteren 80 Jahren, 10-Jährige von weiteren 70 Jahren, 80-Jährige von unter 10 Jahren (51). Bei einem Impftod ist der Verlust an Lebensjahren bei jungen Menschen also sieben- bis achtmal größer als bei alten Menschen. Im Falle bleibender Impfschäden wäre der Leidensweg entsprechend länger — für die Betroffenen und deren Familien tragisch, gesellschaftlich je nach Häufigkeit fatal.

Kinder und Jugendliche dürfen daher nicht geimpft werden, die Eltern müssen ihre Einwilligung verweigern, Ärzte müssen die Durchführung der Impfung zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen ablehnen. Ärzte riskieren sogar eine strafrechtliche Verfolgung wegen Körperverletzung oder sogar wegen fahrlässiger — oder bei bedingtem Vorsatz sogar wegen vorsätzlicher — Tötung, wenn sie Minderjährige wider besseres Wissen einer riskanten Impfung ohne jedweden Nutzen aussetzen.

Auch die Politik sollte zur Vermeidung von Klagen und Schadensersatzansprüchen die Finger weglassen von Kindern und Jugendlichen, anstatt — wie beispielsweise in Berlin geschehen — anzukündigen, 90 Prozent aller Kinder über 12 Jahre „durchzuimpfen“ (52).

Kinder und Jugendliche dürfen in keinem Fall geimpft werden. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist fatal. Die Impfung von Minderjährigen ist kontraindiziert. Das Haftungsrisiko und das strafrechtliche Risiko der Ärzte sind enorm.



Quellen und Anmerkungen:

(21) https://dgpi.de/stellungnahme-dgpi-dgkh-hospitalisierung-und-sterblichkeit-von-COVID-19-bei-
kindern-in-deutschland-18-04-2021/
(22) https://blogs.bmj.com/bmj/2021/05/07/COVID-vaccines-for-children-should-not-get-emergency-use-authorization/
(23) https://blogs.bmj.com/bmj/2021/05/07/COVID-vaccines-for-children-should-not-get-emergency-use-authorization/; https://report24.news/schock-schon-mehrere-tote-kinder-nach-impfungen-wie-ist-das-moeglich/ https://politikstube.com/ein-15-jaehriger-junge-stirbt-zwei-tage-nach-der-impfung-mit-pfizerbiontech-an-einem-herzinfarkt/; https://childrenshealthdefense.org/wp-content/uploads/FDA-2021-P-0460-0001_attachment_1.pdf: Page 12-13, Section E: Children, № 40
(24) https://www.youtube.com/watch?v=0g0Oqz1fdNQ; https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-impfung-fuer-kinder-medizinprofessor-raet-zur-entspannung-17359529.html
(25) https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/missbildungen-wieso-contergan-so-verheerend-wirkte-a-682757.html
(26) https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html, vgl. hierzu auch Kapitel 7.2
(27) Beitrag vom 24. Juni 2021, https://www.br.de/nachrichten/wissen/untersuchung-von-myokarditis-nach-mrna-impfung,SZl3bKq
(28 https://www.cnbc.com/2021/06/23/cdc-reports-more-than-1200-cases-of-rare-heart-inflammation-after-COVID-vaccine-shots.html; vgl. auch CDC vom 23. Juni 2021, https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/vaccines/safety/myocarditis.html
(29) https://uncutnews.ch/peter-mccullough-ich-kann-das-alles-nicht-im-nationalen-fernsehen-sagen/
(30) https://snanews.de/20210709/impfstoffe-von-pfizer-und-moderna-2779859.html
(31) https://report24.news/cdc-gibt-zu-kausaler-zusammenhang-zwischen-impfung-und-
herzmuskelentzuendung-wahrscheinlich/?feed_id=3266. Vgl. zum „Underreporting“ Kapitel 15
(32) https://childrenshealthdefense.org/defender/stoeren-COVID-impfstoffe-den-menstruationszyklus-von-frauen/?lang=de; https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/986035/DAP_Pfizer_050521.pdf, S. 54 („Pregnancy conditions“), S. 62-63 („Reproductive & breast disorders“); https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/987644/AstraZeneca_analysis_print_12052021.pdf, S. 74 („Pregnancy conditions“), S. 84-86 („Reproductive & breast disorders“)
(33) https://www.hartgroup.org/open-letter-child-vaccination/
(34) https://blogs.bmj.com/bmj/2021/07/13/COVID-19-vaccines-for-children-hypothetical-benefits-to-adults-do-not-outweigh-risks-to-children/?utm_campaign=shareaholic&utm_medium=twitter&utm_source=socialnetwork
(35) Im Aufklärungsmerkblatt des RKI vom 19. August 2021 sind diese Impfreaktionen mit enorm hohen Quoten bei Kindern und Jugendlichen von teilweise mehr als 70 % Ermüdung und Kopfschmerzen, mehr als 40 % Muskelschmerzen und Schüttelfrost sowie mehr als 20 % Gelenkschmerzen und Fieber ebenfalls beschrieben, https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Downloads/Vorbereitung-Herbst-Winter.pdf?__blob=publicationFile
(36) „Während in der Pfizer Studie keine schweren Erkrankungen bei den Kindern der Placebo-Gruppe festgestellt wurden, gibt es zumindest einen äußerst schwerwiegenden, langfristigen Schaden in der Impfgruppe: Die zwölfjährige Maddie De Garay ist seit ihrer COVID-19-Impfung an den Rollstuhl gefesselt und muss per Sonde ernährt werden. Maddie war eine der freiwilligen Teilnehmer der Pfizer-Studie an 12- bis 15-Jährigen. Ihr Fall wurde vom republikanischen Senator Ron Johnson an die Öffentlichkeit gebracht. Bei einer von ihm organisierten Pressekonferenz in Milwaukee, schilderte ihre Mutter unter Tränen, wie die Impfung das Leben ihres Kindes zerstört hat.“ Vgl.https://tkp.at/2021/07/14/impfung-von-kindern-risiko-von-nebenwirkungen-versus-schutz-gegen-COVID/
(37) Vgl. Kapitel 14, S. 176
(38) https://www.slaek.de/media/dokumente/02medien/Patienten/gesundheitsinformationen/impfen/SIKO_Positionspapier_zur_SARS-CoV-2-Impfung_von_Kindern_und_Jugendlichen….pdf
(39) „Die Berufung bzw. Ernennung der Mitglieder der SIKO für den Zeitraum 2021 bis 2024 erfolgte durch die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping auf der 56. Sitzung der SIKO am 11. November 2020. Die berufenen Mitglieder der SIKO seien Experten der von ihnen vertretenen Fachgebiete und verfügten über umfangreiche, auch praktische Erfahrungen zu Schutzimpfungen und anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe.“ Vgl. https://www.gesunde.sachsen.de/siko.html; dort sind auch die Namen der 13 neuberufenen SIKO-Mitglieder aufgeführt.
(40) Vgl. etwa https://www.tagesschau.de/inland/impfkommission-sachsen-corona-impfung-101.html
(41) https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SIKO_Empfehlungen_zur_SARS-CoV-2-
Impfung_2021-08-01.pdf
(42) https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SIKO_Empfehlungen_zur_SARS-CoV-2-Impfung_2021-08-01.pdf
(43) https://www.cdc.gov/vaccines/acip/meetings/%20downloads/slides-2021-06/05-COVID-Wallace-508.pdf; https://www.gov.il/BlobFolder/reports/vaccine-efficacy-safety-follow-up-committee/he/files_publi-cations_corona_vaccine-safety-children.pdf — beide erfolglos abgerufen am 1. und 3. August 2021
(44) https://www.bundesaerztekammer.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/corona-impfstrategie-fuer-kinder-und-jugendliche-entwickeln/
(45) https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/124.DAET/Beschlussprotokoll_Stand_06.05.2021.pdf, S. 31
(46) https://www.hartgroup.org/open-letter-child-vaccination/
(47) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/19_21.pdf?__blob=publicationFile
(48) https://www.aerztezeitung.de/Politik/Amtsaerzte-plaedieren-fuer-Corona-Impfung-von-Kindern-ab-12-Jahren-421645.html?utm_term=2021-07-28&utm_source=2021-07-28-AEZ_NL_TELEGRAMM&utm_medium=email&tid=TIDP913911XDDB3E1F8388A40368BA5AE44BD7CC0F8YI4&utm_campaign=AEZ_NL_TELEGRAMM&utm_content=Amts%c3%a4rzte%20pl%c3%a4dieren%20f%c3%bcr%20Corona-Impfung%20von%20Kindern%20ab%2012%20Jahren;%20[rundate]
(49) https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/pandemie-so-rechtfertigen-aerzte-das-impfen-von-kleinkindern_id_13547949.html
(50) Vgl. hierzu Kapitel 11
(51) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1783/umfrage/durchschnittliche-weitere-lebenserwartung-nach-altersgruppen/
(52) https://www.berliner-zeitung.de/news/trotz-impfung-433-menschen-in-berlin-an-covid-19-erkrankt-li.172139


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 12.11.2021 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


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Nebenwirkungen – vor und nach Impfung

Juristische Nebenwirkungen

Mediziner, die ohne Bedacht impfen, können sich eine Schadensersatzforderung wegen Körperverletzung einhandeln. Exklusivabdruck aus „Corona-Impfung“.

von Beate Bahner

Beate Bahner setzte sich im April 2020 als eine der ersten Anwältinnen eindeutig und mit juristischen Argumenten gegen die Corona-Maßnahmen zur Wehr. Die Fachanwältin für Medizinrecht provozierte dadurch durchaus ungnädige Reaktionen der Staatsmacht. Die Popularität, die sie damals gewann, führte dazu, dass sehr viel Corona-Elend auf dem Schreibtisch ihrer Anwaltskanzlei landete. In diesem zweiten Teil einer kleinen Reihe mit Buchauszügen aus ihrem Spiegel-Bestseller „Corona-Impfung: Was Ärzte und Patienten unbedingt wissen sollten“ legt die Juristin dar, dass Ärzte, die sich dem herrschenden medizinischen Narrativ verschreiben, keineswegs automatisch auf der „sicheren Seite“ stehen.

2.1. Die Impfung basiert auf einem Behandlungsvertrag

Das Robert Koch-Institut (RKI) (1) fordert:

„Behandelnde Ärzte haben im Rahmen des Behandlungsvertrags mit ihren Patienten die rechtliche Pflicht, die Patienten oder die Eltern bzw. Sorgeberechtigten im Rahmen der vorgesehenen Routineuntersuchungen auf die Möglichkeit, Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit indizierter Impfungen zum Schutz vor Infektionskrankheiten hinzuweisen. Zusätzlich haben sie die Pflicht, Patienten über die Folgen einer unterlassenen Impfung zu informieren. Diese Pflicht besteht unabhängig von der persönlichen ärztlichen Auffassung und möglichen subjektiven Bedenken oder Vorbehalten“ (2).

Die Beurteilung darüber, ob und inwieweit Impfungen gegen Infektionskrankheiten nicht nur „möglich“, sondern auch „indiziert“ und damit „notwendig“ sind, verbleibt freilich beim Arzt. Denn nur der Arzt ist aufgrund seines Fachwissens und der ihm obliegenden Pflicht, dieses stets auf dem aktuellen medizinischen Stand zu halten, hierfür kompetent.

Das Robert Koch-Institut weist gleichzeitig zu Recht auf die Notwendigkeit der Aufklärung hin:

„Die Aufklärung ist ein wichtiger Teil der ärztlichen Impfleistung. Die Aufklärungspflichten gegenüber zu impfenden Personen sind im ‚Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten‘ (Patientenrechtegesetz) im Jahr 2013 neu geregelt worden (§ 630e BGB). Vor Durchführung einer Schutzimpfung ist es ärztliche Pflicht, die zu impfende Person oder den anwesenden Elternteil bzw. Sorgeberechtigten über die zu verhütende Krankheit und die Impfung aufzuklären, damit eine wirksame Einwilligungserklärung abgegeben werden kann“ (3).

Die Aufklärung sollte nach Ansicht des RKI in der Regel Informationen über folgende Punkte umfassen:

  • die zu verhütende Krankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten,
  • den Nutzen der Impfung,
  • die Kontraindikationen,
  • die Durchführung der Impfung,
  • den Beginn und die Dauer des Impfschutzes,
  • das Verhalten nach der Impfung,
  • mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Impfkomplikationen,
  • die Notwendigkeit und die Termine von Folge- und Auffrisch-Impfungen (4).

2.2. Zustandekommen des Behandlungsvertrags

Dem RKI ist in allem so weit zuzustimmen. Es wird sich jedoch zeigen, dass gerade bei Impfungen und speziell bei den neuartigen Corona-Impfungen Besonderheiten zu beachten sind, die Ärzte und Patienten unbedingt kennen müssen. Zwischen dem Arzt und seinem Patienten kommt auch im Zusammenhang mit der Impfung ein Behandlungsvertrag in der Form eines Dienstvertrags zustande. Der Behandlungsvertrag wird im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) wie folgt definiert:

„Durch den Behandlungsvertrag wird derjenige, welcher die medizinische Behandlung eines Patienten zusagt (Behandelnder), zur Leistung der versprochenen Behandlung, der andere Teil (Patient) zur Gewährung der vereinbarten Vergütung verpflichtet, soweit nicht ein Dritter zur Zahlung verpflichtet ist“ (5).

Voraussetzung für das Zustandekommen des Vertrags ist zunächst, dass Arzt und Patient einen hierauf gerichteten Willen zum Abschluss eines Behandlungsvertrags zum Ausdruck bringen. Eine solche Willenserklärung ist notwendiger Bestandteil eines jeden Rechtsgeschäfts.

Einer ausdrücklichen Erklärung, insbesondere einer schriftlichen Vereinbarung, bedarf es hierfür allerdings nicht. Ausreichend ist, dass der Patient durch schlüssiges Verhalten (zum Beispiel durch das Aufsuchen der Praxis oder des Impfzentrums) zu erkennen gibt, die Untersuchung und Behandlung, hier also die Impfung, durch den Arzt zu wünschen und der Arzt sodann entsprechende Maßnahmen der Behandlung ergreift.

Auch für die Impfung gegen COVID-19 wird zwischen Arzt und Patient ein Behandlungsvertrag geschlossen.

Inhalt des Behandlungsvertrags

Als Dienstleistung schuldet der Arzt dem Patienten eine medizinische Behandlung nach den Regeln der ärztlichen Kunst, kurz eine Behandlung lege artis, die dem anerkannten und gesicherten Stand der medizinischen Wissenschaft zum Zeitpunkt der Behandlung entspricht. Unter Behandlung in diesem Sinne ist die Heilbehandlung zu verstehen. Sie umfasst neben der Diagnose auch die Therapie und damit sämtliche Eingriffe und Behandlungen am Körper eines Menschen, um Krankheiten, Leiden, Körperschäden, körperliche Beschwerden oder seelische Störungen nicht krankhafter Natur zu verhüten, zu erkennen, zu heilen oder zu lindern (6).

Der Arzt schuldet dem Patienten ferner eine umfassende Aufklärung, die Sicherstellung seiner Einwilligung in die Behandlung und eine sachgerechte Organisation des Behandlungsablaufs.

Wegen der Komplexität der Vorgänge im menschlichen Körper, die durch den Menschen kaum beherrschbar ist, kann ein Erfolg der Behandlung allerdings nicht garantiert werden. Der Arzt wird daher lediglich zu einer fachgerechten Vornahme der Behandlung verpflichtet, schuldet aber grundsätzlich keinen Behandlungserfolg. Dies gilt freilich auch für die Impfung.

Neben den angesprochenen Hauptpflichten treffen den Arzt zudem eine Reihe von Nebenpflichten, wie die Dokumentationspflicht und die Pflicht zur Gewährung von Einsicht in die Krankenunterlagen. Der Behandlungsvertrag bildet zugleich die Grundlage für den Honoraranspruch des Arztes und darüber hinaus die rechtliche Anspruchsgrundlage für mögliche Schadens- und Schmerzensgeldansprüche des Patienten. Die Behandlung im Rahmen der Impfung ändert nichts an diesen rechtlichen Pflichten.

Die Besonderheiten einer Impfung

Die Besonderheiten einer Impfung bestehen darin, dass der Patient meist gesund und eben nicht behandlungsbedürftig ist. Es geht also einzig und allein darum, durch die Impfung eine mögliche Krankheit zu vermeiden oder eventuell auch nur, deren gesundheitliche Folgen zu mildern. Hierbei ist grundsätzlich abzuwägen, wie hoch einerseits das Risiko ist, diese Krankheit überhaupt zu erleiden und wie hoch sodann das Risiko eines gefährlichen oder gar tödlichen Verlaufs dieser Krankheit ist — und wie hoch andererseits die Risiken der Impfung sind.

Eine Impfung ist im Zweifel nie dringlich, sondern kann mit diesem Für und Wider sorgfältig geprüft und mit Ärzten, Familie und Freunden besprochen und abgewogen werden. Dies unterscheidet die Impfung fundamental von allen anderen ärztlichen Behandlungen, erst recht freilich von dringlichen Notfallbehandlungen, wie etwa bei Unfällen, Herzinfarkten, Schlaganfällen, Vergiftungen, Verbrennungen und ähnlichen schweren medizinischen Zwischenfällen (7).

Impfungen sind nie dringlich, denn sie werden den meist gesunden Menschen rein vorbeugend verabreicht.

Niemals sollten sich gesunde Menschen daher zu einer Impfung drängen lassen, sie sollten vielmehr eine wohlüberlegte Entscheidung treffen, was nur aufgrund einer entsprechend sorgfältigen Aufklärung durch den verantwortungsvollen Arzt möglich ist. Sowohl Patienten als auch Ärzte sollten hierbei durchaus auch solche Literatur zurate ziehen, die von der überwiegend impfenden Ärzteschaft möglicherweise nicht gelesen oder empfohlen wird (8). Das gilt ebenso für vorerkrankte und damit immungeschwächte Menschen, da nicht nur das Risiko der Krankheit, sondern genauso gut das Risiko der Impfung den Körper weiter schwächen kann. Gerade für diese Risikogruppen gibt es nämlich bislang meist keine aussagekräftigen Studien, insbesondere nicht für die Corona-Impfung (9).

Die Besonderheiten der Corona-Impfung

Die Besonderheit der Corona-Impfung mit den derzeit vier zugelassenen Impfstoffen besteht einerseits in dem erstaunlichen Druck, der bereits im April 2020 durch die Kanzlerin aufgebaut wurde und den Politik und Medien seitdem permanent ausüben. Merkel zufolge werde die Freiheit erst dann wiedererlangt, wenn die Impfung da sei und alle geimpft seien. Diese völlig neuen Äußerungen einer Kanzlerin, die zwar Physikerin, nicht jedoch Medizinerin ist, müssen befremden. Wie können Politiker wenige Wochen nach Beginn einer angeblichen Viruspandemie schon wissen, wie schwer oder wie tödlich diese neue Krankheit tatsächlich verläuft? Wie kann man schon so früh behaupten, nur eine Impfung helfe, wo es doch sonst gerade in Deutschland beste medizinische Versorgung gibt?

Wie kann es sein, dass in beispielloser Schnelligkeit von nur wenigen Monaten mehrere Impfstoffe im beschleunigten Verfahren zugelassen werden, wenn neue Arzneimittel sonst erst nach Jahren der klinischen Prüfung eventuell eine Zulassung erhalten? Wie kann es sein, dass Impfstoffe als „sicher“ angepriesen werden, obwohl weder Kurzzeitfolgen noch erst recht Langzeitfolgen hinreichend erfasst und evidenzbasiert entsprechend der bisherigen Kriterien geprüft und bewertet werden? Wie kann es sein, dass es ein „Impfangebot“ sogar für Schwangere und eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für schwer erkrankte Kinder gibt, obwohl gerade diese Gruppen an keiner einzigen Studie teilgenommen haben?

Die bundes- und weltweite Propaganda für eine völlig neuartige, erstmalig zum Einsatz kommende Impfung ist beispiellos und sollte aufhorchen lassen.

Diese Impfpropaganda hat eine völlig neue erschreckende Dimension erreicht und muss dazu ermahnen, sowohl die Corona-Krankheit selbst als auch die als „neue Freiheitsboten“ angepriesenen Impfstoffe sorgfältig unter die Lupe zu nehmen und selbstständig zu beurteilen. Denn nur dann ist eine „informierte Einwilligung“ in die Impfung möglich, nur dann weiß jeder Bürger, welche Risiken er unter Umständen für sich und vielleicht sogar seine Angehörigen in Kauf nimmt.

Die von der Regierung massiv forcierte Impfung auch von Kindern und Jugendlichen — in Kürze möglicherweise sogar schon von Kleinkindern ab 2 Jahren — ist angesichts der geringen Gefährdung der Kinder durch das SARS-CoV-2-Virus besonders kritisch zu betrachten. Denn es ist statistisch nachgewiesen, dass Kinder und Jugendliche fast nie schwer an Corona erkranken und es bislang fast keine Todesfälle bei unter 18-Jährigen gab — die meisten der Patienten waren vorerkrankt. Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München belegt zudem, dass Schulen beim Infektionsgeschehen nur eine untergeordnete Rolle spielen (10).

Gibt es also schon keinerlei Gefahr schwerer Krankheitsfolgen für Kinder und Jugendliche, dann gibt es auch keine Indikation zum Einsatz von Impfstoffen, deren gentechnisch veränderte Organismen noch nie beim Menschen eingesetzt wurden, deren Nutzen für diese Personengruppe nicht nachgewiesen ist, deren Risiken aber schon jetzt absehbar deutlich größer sind. Ärzte dürfen daher Minderjährige nicht impfen, die Einwilligung sowohl der Minderjährigen als auch der Eltern in eine nicht indizierte Impfung ist unwirksam, die Impfung würde daher in diesen Fällen eine Körperverletzung des Arztes darstellen (11).


Nebenwirkungen


Quellen und Anmerkungen:

(1) Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung. Die Kernaufgaben des RKI sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten. Zu den Aufgaben gehört der generelle gesetzliche Auftrag, wissenschaftliche Erkenntnisse als Basis für gesundheitspolitische Entscheidungen zu erarbeiten. Vorrangige Aufgaben liegen in der wissenschaftlichen Untersuchung, der epidemiologischen und medizinischen Analyse und Bewertung von Krankheiten mit hoher Gefährlichkeit, hohem Verbreitungsgrad oder hoher öffentlicher oder gesundheitspolitischer Bedeutung. Das RKI berät die zuständigen Bundesministerien, insbesondere das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), und wirkt bei der Entwicklung von Normen und Standards mit. Es informiert und berät die Fachöffentlichkeit sowie zunehmend auch die breitere Öffentlichkeit. Im Hinblick auf das Erkennen gesundheitlicher Gefährdungen und Risiken nimmt das RKI eine zentrale „Antennenfunktion“ im Sinne eines Frühwarnsystems wahr. https://www.rki.de/DE/Content/Institut/institut_node.html;jsessionid=C18BB7CA098DAAC1EB9A4C369BFF5B1E.internet122RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN FÜR ÄRZTE
(2) RKI, Epidemiologisches Bulletin, Nr. 34/2020, 20. August 2020, S. 25 m. w. N.
(3) RKI, Epidemiologisches Bulletin, Nr. 34/2020, 20. August 2020, S. 25
(4) RKI, Epidemiologisches Bulletin, Nr. 34/2020, 20. August 2020, S. 26
(5) § 630a Abs. 1 BGB
(6) Vgl. hierzu Bahner, Recht im Bereitschaftsdienst, S. 74 m. w. N.
(7) Vgl. hierzu Bahner, Recht im Bereitschaftsdienst, S. 12 ff. m. w. N.
(8) Vgl. etwa Engelbrecht/Köhnlein, Virus-Wahn; Buchwald, Impfen — Das Geschäft mit der Angst; Arvey, Corona-Impfstoffe; Reiß/Bhakdi, Corona unmasked; Wodarg, Falsche Pandemien. Sehr sehenswert ist auch die knapp einstündige ARTE-Dokumentation „Profiteure der Angst“ aus dem Jahr 2009 über die Panikmache bei der Schweinegrippe, vgl. https://www.youtube.com/watch?v=0Rml0oXAmTc
(9) Vgl. hierzu Kapitel 24.1
(10) CODAG-Bericht Nr. 16 der LMU München vom 28. Mai 2021. Der Bericht empfiehlt daher die Berücksichtigung dieser Erkenntnisse in der aktuellen Diskussion um Impfungen für Schulkinder zur Vermeidung von Infektionen an Schulen und zur Versachlichung.
(11) Vgl. hierzu ausführlich Kapitel 22 und Kapitel 25.3.


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 16.10.2021 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


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Appell von Children’s Health Defence

Eindringlichen Appell von „Children’s Health Defence“ (CHD), dessen Vorsitzender Robert F. Kennedy jr.

Appell für Weltweite Streiks

Appell Worldwide WalkoutsMit einem Appell zu weltweiten Streiks will „Children’s Health Defence“ eine Rückkehr zu Freiheit und demokratischen Grundsätzen erreichen. Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt sind aufgerufen, gegen den Verlust der Freiheit, illegale Mandate und tyrannische Übergriffe der Regierung zu protestieren. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind sei wichtig für diese Bewegung!

Robert F. Kennedy, jr., Vorsitzender des CHD-Vorstands und leitender Anwalt ruft dazu auf, denn:

„Keine Regierung in der Geschichte hat jemals ihre Macht abgegeben, ohne dass eine Forderung gestellt wurde. Wir müssen diesen Regierungen und ihren Freunden in der Technokratie, dem Club der Milliardäre im Silicon Valley, den Mainstream-Medien und der Pharmaindustrie sagen, dass wir es nicht länger hinnehmen werden, wenn sie die Rechte der Bürger mit Füßen treten.“

In der Pressemitteilung von CHD zu dem Appell heißt es:

„Washington, DC – Am 3. November wird Children’s Health Defense (CHD) gemeinsam mit anderen Organisationen und Einzelpersonen weltweit die Arbeit niederlegen, indem sie sich krank melden oder einen Tag frei nehmen, um gegen den beispiellosen Freiheitsverlust zu protestieren, der seit Beginn der COVID-Pandemie auf der ganzen Welt eingetreten ist. Auch Eltern werden ihre Kinder an diesem Tag aus der Schule nehmen, um gegen die vielen Einschränkungen zu protestieren, die direkt auf Kinder angewandt wurden.

‚Keine Regierung in der Geschichte hat jemals auf eine Forderung hin ihre Macht abgegeben‘, sagte Robert F. Kennedy Jr., CHD-Vorstandsvorsitzender und leitender Anwalt. ‚Wir müssen diesen Regierungen und ihren Freunden in der Technokratie, dem Club der Milliardäre im Silicon Valley, den Mainstream-Medien und der Pharmaindustrie sagen, dass wir nicht länger hinnehmen, dass sie die Rechte der Bürger mit Füßen treten.

Viele sind nun ermutigt durch Berichte über einen kürzlichen ‚walk out‘ von Southwest-Mitarbeitern, der dazu führte, dass über 2.000 Flüge gestrichen wurden, gefolgt von einem friedlichen Protest gegen das geplante COVID-Impfmandat des Unternehmens durch Hunderte von derzeitigen und ehemaligen Mitarbeitern in Love Field in Dallas. Nur einen Tag nach dem Protest ließ die Unternehmensleitung die Pläne fallen, nicht geimpfte Mitarbeiter in unbezahlten Urlaub zu schicken. Krankenschwestern und -pfleger, Ärzte, Lehrer, Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Sanitäter und andere Beschäftigte im ganzen Land, die mit Impfvorschriften konfrontiert sind, sind gezwungen, zwischen ihrem Lebensunterhalt und dem Schutz ihrer Gesundheit zu wählen. In den Bundesstaaten, in denen die Fristen für das Mandat verstrichen sind, haben sich viele geweigert, dem Mandat nachzukommen, und haben ihre Karriere aufgegeben.

‚Zwangsmandate für mangelhaft getestete medizinische Produkte und segregationistische Pässe verletzen die internationalen Menschenrechte‘, sagte CHD-Präsidentin und General Counsel Mary Holland. ‚Wir brauchen mutige Bürger, die sich friedlich weigern, rechtswidrige und unethische Erlasse zu befolgen, die in den letzten anderthalb Jahren die Rechte und Freiheiten des Einzelnen übertrumpfen durften. Diese Zeiten sind vorbei. Es wird keinen ‚business as usual‘ geben, bis die von den Behörden vorangetriebene medizinische Segregations- und Zwangspolitik ein für alle Mal beendet ist.‘

Nur wenige Tage, nachdem die Stadt New York Mandate für Feuerwehrleute, Polizeibeamte, Beschäftigte der Stadtreinigung und andere städtische Angestellte angekündigt hatte, kam es zu einem massiven Protest, an dem schätzungsweise über 50.000 Menschen teilnahmen. Die Beschäftigten der Stadtreinigung leisten zivilen Ungehorsam, indem sie die Arbeit verweigern, während sich der Müll stapelt in den Straßen Manhattans und der anderen Stadtteile. In der Stadt Chicago, die mit ähnlichen Auflagen konfrontiert ist, protestierten Polizeibeamte und wurden schließlich wegen ähnlicher Auflagen in unbezahlten Urlaub geschickt. ‚Überall im Land wehren sich die Menschen auf den Straßen und in den Gerichtssälen gegen diese Mandate‘, sagte Holland.

Die Ankündigung des Protests folgt auf die Entscheidung des Beratungsausschusses für Impfstoffe und verwandte biologische Produkte (VRBPAC) der US-Arzneimittelbehörde FDA vom Dienstag, den COVID-Impfstoff von Pfizer für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren als Notfallimpfung zuzulassen. Das Votum für die Zulassung dieses Impfstoffs trotz der überwältigenden Beweise, dass COVID keine Gefahr für junge Menschen darstellt, sorgt für noch mehr Unruhe unter denjenigen, die sich um die Sicherheit von COVID-Impfstoffen in allen Altersgruppen sorgen. Von Mitte Dezember 2020 bis zum 15. Oktober 2021 gingen in der Datenbank der US-Regierung, dem Vaccine Adverse Events Reporting System (VAERS), 818.044 Berichte über Verletzungen nach COVID-Impfungen ein, darunter 17.128 Todesfälle.

‚Dieses Votum des VRBPAC, das Kleinkinder dem Risiko schwerer Verletzungen und sogar des Todes aussetzt, ist ein weiterer Grund dafür, dass die Menschen der Tyrannei die Stirn bieten und Unternehmen und Regierungen wissen lassen müssen, dass wir rücksichtslose Entscheidungen, die die Gesundheit unserer Kinder gefährden, nicht länger hinnehmen werden‘, sagte CHD-Exekutivdirektorin Laura Bono.

CHD-Sektionen in den USA und auf der ganzen Welt werden sich zusammen mit vielen anderen Gruppen und Organisationen an den Protesten am 3. November beteiligen, um den Startschuss für diese friedliche Nichtbefolgung zu geben. Außerdem wird die Organisation auf CHD.TV live über die Ereignisse des Tages berichten. Erfahren Sie mehr über die Termine des Worldwide Walk Out.“

Children’s Health Defense ist eine 501(c)(3) gemeinnützige Organisation. Ihre Aufgabe ist es, Gesundheitsepidemien im Kindesalter zu beenden, indem sie sich dafür einsetzt, schädliche Belastungen zu beseitigen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um zukünftige Schäden zu verhindern. Weitere Informationen finden Sie unter ChildrensHealthDefense.org.“

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Rede von Robert F. Kennedy zum drohenden Verlust unserer Grundrechte

Text der Rede von Robert F. Kennedy jr. am 24.10.2020

Siehe auch: Auszüge aus dem Vorwort von Robert F. Kennedy Jr. zum Buch von Judy Mikovits und Kent Heckenlively: „Die Pest der Korruption“

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Offener Brief zur Spritze von Janine Fritsch

Die Spritzenpolitiker

Auch auf lokalpolitischer Ebene wird der Impf-Wahnsinn durchgedrückt — eine ortsansässige Diplom-Biologin setzt sich zur Wehr.

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Das Contergan von 2021?

Contergan versus Corona

Unzureichend überprüfte Impfstoffe richten gesundheitliche Schäden an — das erinnert an den Contergan-Skandal.

von Aggi Dunkel

Contergan Packung 12 TablettenDie negativen Folgen der COVID-Impfkampagne sind nicht zu übersehen. Bei nicht nachgewiesener Immunisierung und dem Risiko, schwer zu erkranken oder zu versterben (1), stellt sich die Frage nach dem Sinn dieser „Impfung“. In Anbetracht erschreckend hoher Todeszahlen nach Impfung (2) und schwersten Impfschäden (3) drängt sich der Vergleich zum Contergan-Skandal auf. In beiden Fällen handelt es sich um Arzneimittel, die mit falschen Heilsversprechen ohne ausreichende Prüfverfahren zu Versuchen an Menschen zugelassen wurden, obwohl die Hersteller wussten und wissen, dass ihre Mittel nicht sicher und zuverlässig sind. Wie beim Contergan-Skandal (4) wird erneut nicht auf die Opfer gehört, sondern nur auf das, was die Hersteller behaupten. Tote und Schwerstverletzte werden billigend in Kauf genommen, als hätte Deutschland nichts aus seinen Arzneimittelskandalen wie Contergan, dem Hormonpräparat Duogynon (5), dem Schmerzmittel Vioxx (6) oder dem Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix (7) gelernt.

Mit der Ausrufung der Pandemie wurden sämtliche Atemwegsinfektionen auf ein einziges Virus reduziert; bei „Husten und Schnupfen“ gibt es keine Differenzialdiagnose mehr. Der Nachweis dieser Krankheit erfolgt nicht durch den Arzt, sondern einen nicht standardisierten Test (8). Ungeprüfte Impfstoffe (9) mit einem extremen Risiko schwerster Nebenwirkungen wurden zum einzig erlaubten „Heilmittel“ erklärt, die natürliche Immunität und erfolgreiche und preiswerte Prophylaxe- und Therapieoptionen verboten.

All das ist hochgradig unwissenschaftlich und medizinisch nicht zu rechtfertigen, stattdessen wird geimpft, bis der Arzt kommt. Doch wie beim Contergan-Skandal gilt: Behaupten heißt nicht wissen!

Die Corona-Maßnahmen erfolgen auf der Grundlage reiner Vermutungen (10). Eine nicht existente Notlage wird für verfassungswidrige Regelwerke verlängert (11). Deutschland mit seiner dunklen Vergangenheit falscher Experten und Gesetze ist aber verpflichtet, jede Vorschrift genauestens zu hinterfragen, damit sich die Fehler der Vergangenheit nie mehr wiederholen. Alles andere ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

Der Unterschied zwischen damals und heute

Beim Contergan-Skandal erzeugten alarmierte Ärzte und empörte Müttern einen breiten Öffentlichkeitsdruck. Die Bilder von Babys mit flossenartig verkümmerten Ärmchen und Beinchen gingen um die Welt und verursachten einen Aufschrei, der dazu führte, dieses Medikament zu verbieten und Gesetze für eine neue Arzneimittelsicherheit zu erlassen (12).

Doch als hätte Deutschland nie einen Contergan- und nachfolgende Medikamentenskandale gehabt, werden weltweit Millionen Impfopfer (siehe unten) willentlich ignoriert und negiert. Der Schutz der Pharmaindustrie (13) hat jetzt Vorrang vor dem Schutz von Menschenleben. Ärzten und Krankenschwestern, die besorgt über Impfschäden reden, wird mit Kündigung gedroht, und Mütter, die eine Impfung ihrer Kinder verhindern wollen, verlieren vor Gericht.

Der Unterschied zwischen dem Contergan-Skandal und dieser überdeutlichen Impfkatastrophe ist die aktive Verhinderung von Öffentlichkeit, genauso aber auch die unverhohlene Impfnötigung, die Impfpflicht durch viele Hintertüren.

Wurde Contergan in gutem Glauben auf eine erhoffte Wirkung eingenommen, werden jetzt viele Menschen aus reiner Notwehr zur Impfung gezwungen, weil ihnen ansonsten der Arbeitsplatzverlust und der Ausschluss aus der Gesellschaft droht.

Wohlgemerkt handelt es sich bei diesen Arzneimitteln aber nicht um „Zuckerpillen“ und erst recht nicht um ein „Nice-to-have“, sondern um völlig neuartige Medikamente, die nur unter strengsten Auflagen nach sorgfältiger Prüfung und Auswahl einer extrem limitierten Personengruppe verabreicht werden dürften. Unter keinen Umständen der ganzen Weltbevölkerung, schon gar nicht Kindern (14)!

Wer produziert, sollte sich nicht selbst kontrollieren

Aufgrund des Contergan-Skandals erkannte schon in den 1960er-Jahren die SPD: „Wer produziert, sollte sich nicht selbst kontrollieren!“ (15) Nur 60 Jahre später ist diese Erkenntnis obsolet. Die Kontrolle liegt jetzt bei denen, die finanziell mit der Pharmaindustrie verstrickt sind, der Fuchs steht im Hühnerstall.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich diese ungeprüften Impfstoffe in einer noch laufenden Studie befinden, deren Ende mit frühestens 2022 angegeben wurde. So ist jeder Impfling Versuchskaninchen in einem medizinischen Experiment und müsste vollumfänglich über sämtliche Risiken und Nebenwirkungen im Verhältnis zum erhofften Nutzen aufgeklärt werden.

Doch statt Aufklärung erfolgt Verharmlosung. Von dieser völlig neuartigen Gentherapie wird behauptet, sie sei „sicher und wirksam“. Ähnlich falsche Versprechen gab es auch bei Contergan — zu Unrecht, wie wir heute wissen.

Der Stoff, aus dem die Träume sind

Von der Firma BioNTech wurde noch im November 2019 erklärt, dass es 5 bis 6 Jahre dauern würde, bevor dieser mRNA-Wirkstoff zulassungsreif sei (16). Nur ein Jahr später wird diese Aussage ins Gegenteil verkehrt und ein angeblicher „Stoff, aus dem die Träume sind“ bedingt zugelassen.

Corona-blog.net hat sich in einem geleakten Kaufvertrag (17) angesehen, was BioNTech/Pfizer über sein Produkt schreibt:

„Der Käufer erkennt an, dass die langfristigen Wirkungen und die Wirksamkeit des Impfstoffs derzeit nicht bekannt sind und dass der Impfstoff unerwünschte Wirkungen haben kann, die derzeit nicht bekannt sind.“

Weshalb jeder Geimpfte unverändert Maske tragen und sich an die Regeln halten muss, sogar eine Testplicht für Geimpfte (18) wird schon wieder angedacht, da die Zahl der Impfdurchbrüche steigt und steigt.

Unveröffentlichte Arzneimittelrisiken

Zwei Monate vor offiziellem Impfstart, am 22. Oktober 2020, wurde in Amerika diese Liste bekannter Risiken und Nebenwirkungen von der Food and Drug Administration FDA (US-Zulassungsbehörde) präsentiert (19), die sich allesamt als zutreffend erwiesen haben, aber nicht öffentlich gemacht wurden:

Bild

Bild: Vaccines and Related Biological Products Advisory Committee October 22, 2020 Meeting Presentation

Corona-transition.org deckte auf, dass BioNTech selbst davor gewarnt hat, bestimmten Risikogruppen den eigenen Impfstoff zu geben (20). BioNTech habe davon abgeraten, älteren Personen mit Bluthochdruck, Diabetes, Asthma, chronischer Lungen-, Leber- oder Nierenerkrankung, ebenso wie Krebspatienten und Patienten mit Autoimmunerkrankungen oder Blutgerinnungsstörungen die Impfung zu verabreichen.

„BioNTech: ‚Aus diesem Grund ist momentan noch unklar, ob ältere Personen mit den genannten chronischen Vorerkrankungen geimpft werden sollten. Zudem wurden keine Studien über Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und dem Impfstoff durchgeführt.'“

Nach diesem Anflug von Ehrlichkeit distanzierte sich BioNTech von seiner eigenen Aussage vom Februar 2021, also zwei Monate, nachdem die deutschen Pflegeheimbewohner längst durchgeimpft waren, ohne Ansehen der Person oder Vorerkrankung.

Jeder Impftote ist ein Toter zu viel

Nach nur acht Monaten „Impfkampagne“ hat diese „COVID-Therapie“ schlimmere Schäden verursacht, als alle auf dem Markt befindlichen Impfstoffe in 20 Jahren zur Folge hatten:

Bild

Obiges Diagramm (21) von Swiss Policy Research nach offizieller Meldung in VAERS zeigt die eklatanten Folgen dieser unzureichend geprüften COVID-Impfstoffe und deckt sich mit internationalen Vergleichen.

Uncutnews.ch berichtet:

„Datenbank der Europäischen Union für unerwünschte Arzneimittelwirkungen meldet: 23.252 Todesfälle, so wie 2.189.537 Verletzte nach COVID-Spritzen“ (22).

Bild

Bild: vaccineimpact.com

Beim Duogynon-Skandal, der ähnlich schwere Folgen wie Contergan zeigte, hieß es noch:

„Spätestens bei ‚Erkennbarkeit von Risiken, inklusive Todesfällen, wäre es notwendig‘ gewesen, das Medikament vom Markt zu nehmen, ‚dies unterließen sie jedoch und nahmen damit den Tod der Kinder zumindest billigend in Kauf'“ (23).

Was wurde aus „Wir retten Leben“ in Anbetracht solch hoher Todeszahlen?

Wer fragt die Impfopfer?

Am 25. Februar 2021 berichtet Merkur.de (24) über den Impftod (25) einer 32-jährigen Psychologin, der trotz Vorerkrankung die Impfung empfohlen worden war.

Die Mutter zeigte sich nach dem Tod ihrer Tochter fassungslos, als sie kurz darauf im Fernsehen mitanhören musste, wie der angebliche Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte, „das Land (muss) ein paar wenige Menschen, welche durch Impfungen sterben könnten, hinnehmen“.

Welche Mutter wird den vermeidbaren Tod ihres Kindes hinnehmen?

Eine junge Frau berichtet in der 54. Sitzung des Corona-Ausschuss, dass sie sich am 21. März 2021 in gutem Glauben mit AstraZeneca impfen ließ, obwohl sie ein mulmiges Gefühl hatte.

Die Folgen dieser Spritze waren für sie verheerend: Sie wäre beinahe gestorben, konnte nur in letzter Minute gerettet werden. In mehreren Notoperationen mussten ihr von 3,5 Metern Dünndarm ganze 3 Meter entfernt werden, damit sie überlebt.

„Es stand wirklich sehr schlecht um mich, und sie haben meiner Familie keine Hoffnung mehr gemacht. Sie haben gesagt: Macht euch bitte auf das Schlimmste gefasst“ (26).

Diese junge, ehemals gesunde Frau sagt, sie hätte sich nicht impfen lassen, wäre sie im Vorfeld über die Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt worden.

Was ist gut an einer Impfung, die zu lebenslanger Behinderung führt?

Reitschuster.de berichtet am 15. April 2021 über Kollateralschäden der Corona-Impfungen: verstörende Erfahrungsberichte und klagt die Entpersonalisierung der Opfer an.

Die Angestellte einer Notaufnahme sagt, dass sie sich nach eigener Impfung nicht wundert, wenn Senioren daran sterben. „Das hält kein geschwächter Körper aus, was ich selbst erlebt habe …“.

Ein typischer Facebook-Eintrag: „Ich persönlich kenne niemanden, der jemanden kennt, der an Corona verstorben ist. Jetzt allerdings kenne ich jemanden, der jemanden kennt, der an der Impfung starb“ (27).

Wochenblick.at berichtet über den Video-Aufruf des bekannten Psychiaters Dr. Raphael Bonelli (28), Todesfälle nach Impfung zu melden:

„Zwei Bekannte des populären Psychiaters Dr. Raphael Bonelli verstarben, kurz nachdem sie eine Corona-Impfung erhalten haben. Jetzt ruft er auf seinem YouTube-Kanal dazu auf, ähnliche Beobachtungen zu melden. Mehr als 7.500 Nutzer kommentierten das Video bereits. Sie schilderten in einer Vielzahl von Kommentaren verstörende Beobachtungen von Todesfällen nach Corona-Impfungen.“

Das Video von Dr. Bonelli wurde, wie viele Videos in dieser Zeit, zunächst unrechtmäßig von YouTube entfernt, weil heute zensiert werden darf, was nicht ins Narrativ passt.

Wo ist die Solidarität mit den Impfopfern?

BZ-berlin.de berichtet von dem 59-jährigen Schuhmacher John O‘Hara, der sich am 7. Juni 2021 in gutem Glauben impfen ließ (29). Seitdem sitzt er im Rollstuhl. Diagnose: Guillain-Barré-Syndrom (GBS). Trotz Vorerkrankung war ihm diese Impfung empfohlen worden.

„‚Die Schmerzen waren wie Folter‘, sagt der Schuhmacher. Die Taubheit zog von den Beinen bis in die Hände.“

AstraZeneca selber wiegelt ab, es gebe keine Beweise für den Zusammenhang von GBS mit der Impfung, obwohl schon viele Fälle festgestellt wurden.

John O‘Hara hat erfolgreich und glücklich als Kult-Schuhmacher gearbeitet und weiß jetzt nicht, ob er noch eine Zukunft hat, doch Politik und Pharma werden nicht zur Verantwortung gezogen.

„Nur ein Piks?“

Das Paul-Ehrlich-Institut hat seit Impfbeginn schon 7 Rote-Hand-Briefe (Risikoinformationen für Arzneimittel) für die COVID-Impfstoffe herausgegeben (30). Doch die „Impfung“ wird unverändert als „Gratis-Bratwurst“ angepriesen.

NachDenkSeiten.de schreibt am 9. August 2021 unter dem Titel „Es gibt Impfschäden, und wir sollten sie ernst nehmen“ von mehr als 10.000 bekannten schweren Fällen mit mehr als 1.000 Todesopfern gemäß dem Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts.

In den offiziellen Nachrichten der Mainstreammedien werden diese Fälle heruntergespielt, als seien eine Krankenhausbehandlung und bleibende Schäden nach Impfung eine Lappalie.

Doch hinter jedem dieser Impfschäden steht ein Gesicht, ein Mensch mit Familie, eine Existenz, ein ganzes Leben. Es sind nicht nackte Zahlen, sondern der eigene Nachbar, der eigene Vater, das eigene Kind, die jetzt Schaden erlitten haben oder gestorben sind wegen eines nicht ausreichend geprüften Arzneimittels.

Immaterielle Schäden

n-tv.de berichtet am 18. August 2021 unter dem Titel „Wer zahlt bei Impfschäden?“ von einer kerngesunden, 40-jährigen Grundschullehrerin, die seit ihrer Impfung am Guillain-Barré-Syndrom und einer Nervenentzündung leidet.

Eine Grundschullehrerin, die ihrer Pflicht nachkommen wollte, wird unschuldig zum Opfer und muss neben Behandlung und Pflege auch noch Geld für einen Anwalt aufbringen, um als Opfer anerkannt zu werden.

„Der immaterielle Schaden, den jemand erleidet, weil er plötzlich nicht mehr selbstständig leben kann, der wird nicht ersetzt“ (31).

Die Contergan-Opfer mussten 50 Jahre auf eine wertlose Entschuldigung warten (32). Das Verhalten der Verantwortlichen, genauso aber auch der Regierung und Behörden ist heute wie damals einfach nur menschenverachtend zu nennen.

Unbekannte Langzeitfolgen

Deutschland hat ein verpflichtendes Arzneimittelgesetz, das verbietet, Medikamente zuzulassen, die mehr schaden als nutzen. Der Contergan-Skandal war der Startschuss für die Forderung nach größtmöglicher Arzneimittelsicherheit.

Contergan — auch bekannt unter dem Namen „Thalidomid“ — ging als Medikamentenskandal in die deutsche Geschichte ein, der Ärzte, Wissenschaftler und Politiker verpflichten sollte, solche Versuche an Menschen mit ungeprüften Arzneimitteln für immer zu verbieten (33).

„Es dauerte fünf Jahre nach der Zulassung von Thalidomid, bevor jemand erkannte, dass Thalidomid schwere Geburtsfehler verursacht“ (34).

Mit den COVID-19-Impfstoffen wurden Arzneimittel zugelassen, von denen im Vorfeld schwere Risiken und Nebenwirkungen bekannt waren, deren Vorabstudien aber längst abgebrochen (35) wurden zugunsten der globalen Studie an der Weltbevölkerung.

Mögliche Langzeitfolgen dieser neuartigen Gentherapie sind noch gar nicht absehbar. Das alte Lied: Wozu aus den eigenen Fehlern lernen, wenn man sie wiederholen kann?!

Ziviler Widerstand

Weil der Staat in seiner ureigensten Aufgabe versagt, Schaden vom Volk abzuwenden, sehen sich aufgeklärte Bürger gezwungen, in den Untergrund zu gehen, als befänden wir uns wieder in dunkler Vergangenheit.

Die Regierung samt staatlich gelenkter Medien ist blind gegen berechtige Zweifel an den Corona-Maßnahmen und der Impfung. Kritische Demokraten müssen als anonyme Whistleblower agieren. Nicht der Staat, sondern private Organisationen wie der Corona-Ausschuss (36) oder Mutigmacher.org (37) und andere bieten Hilfe an, um Kollateralschäden der Maßnahmen und der Impfung aufzudecken.

In den alternativen Medien engagieren sich couragierte Ehrenamtliche, die, wie zum Beispiel auf der Achse des Guten, Tipps ausgegeben, wo man Impfschäden melden (38) kann.

Auf — noch — zensurfreien Kanälen wie Telegram haben sich Impfopfer-Gruppen gebildet, wo täglich erschütternde Meldungen von Impfschäden berichtet und gesammelt werden. Die länderübergreifende Gruppe Impfschaden_D_AUT_CH hat schon über 40.000 Mitglieder, die Gruppe Impfschäden Schweiz Coronaimpfung schon knapp 27.000.

Mutiges Pflegepersonal engagiert sich in Pflege-für-Aufklärung, wo Berichte eingehen über Kündigungsdrohungen und anderen Repressalien gegen medizinisches Personal, das besorgt auf die Vielzahl der Impfschäden hinweist.

Fazit

Deutschland hat eine traurige Geschichte medizinischer Versuche an unschuldigen Menschen und eine Bundesregierung, die sich selbst legitimiert hat, vorbei an der Verfassung und dem Grundgesetz zu agieren.

Inzwischen wurde die Freigabe erteilt, diese Impf-Experimente auf Kinder auszuweiten, die von Anfang an keine Gefahr in dieser sogenannten Pandemie darstellten, sich jetzt aber durch die Impfnötigung in akuter Gefahr durch den eigenen Staat befinden.

Contergan hat uns gelehrt, immer wachsam zu sein und niemals blind zu vertrauen, doch folgten noch viele Arzneimittelskandale bis zum heutigen Tag.

Gerade in Deutschland, wegen seiner Geschichte, sollten solche Skandale nicht mehr möglich sein. Der letzte dieser Art fand statt, als 2009 die Schweinegrippe ausgerufen wurde.

Wann endlich fängt Deutschland an, aus seinen Fehlern zu lernen?


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://corona-transition.org/in-israel-betreffen-gegen-90-prozent-der-schweren-covid-falle-geimpfte
(2) https://multipolar-magazin.de/artikel/das-sterben-der-geimpften
(3) https://multipolar-magazin.de/artikel/impf-nebenwirkungen
(4) https://www1.wdr.de/archiv/contergan/contergan176.html
(5) https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/gesundheit/duogynon-skandal-gesundheit100.html
(6) https://www.stern.de/gesundheit/vioxx-skandal-toedliches-rheumamittel-3499092.html (7) https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html
(8) https://www.salto.bz/de/article/19112020/pcr-test-nicht-zuverlaessig
(9) https://www.heise.de/tp/features/Corona-Impfungen-als-groesstes-Humanexperiment-der-modernen-Geschichte-4975719.html
(10) https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/fdp-anfrage-zeigt-regierung-weiss-nicht-was-corona-massnahmen-bringen-77232170.bild.html
(11) https://www.fdpbt.de/sites/default/files/2020-06/Rechtgutachten%20%C2%A7%205%20Abs.%201%20IfSG-Kingreen_0.pdf und https://www.focus.de/politik/deutschland/lockdowns-verfassungswidrig-gutachten-kritisiert-inzidenz-glaeubigkeit_id_19575491.html
(12) https://www.derwesten.de/gesundheit/wie-nach-dem-contergan-skandal-das-arzneimittelgesetz-ueberarbeitet-wurde-id6100167.html
(13) https://www.n-tv.de/politik/Die-Hersteller-sitzen-am-laengeren-Hebel-article22335844.html
(14) https://www.berliner-kurier.de/gesundheit/neue-studie-warum-corona-fuer-kinder-meist-voellig-harmlos-ist-li.177681
(15) https://www.tagesspiegel.de/themen/gesundheit/verbraucherschutz-ohne-sachverstand/502634.html
(16) https://www.swr.de/wissen/odysso/av-o1170240-100.html, 08.11.2019, SWR Wissen, Odysso, Grippe, Neue Verfahren für Impfstoffe, siehe auch https://uncutnews.ch/brisantes-video-hier-geht-es-um-die-grippe-und-die-wirkung-der-impfstoffe/
(17) https://corona-blog.net/2021/08/12/werfen-wir-einen-blick-auf-den-geleakten-vertrag-des-impfstoffherstellers-biontech-pfizer/
(18) https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/corona-impfpflicht-testpflicht-3g-regel-2g-impfung-immunitaet-genesen-virus-impfdurchbruch/
(19) https://corona-transition.org/die-gefahr-schwerer-nebenwirkungen-war-den-behorden-schon-vor-beginn-der
(20) https://corona-transition.org/biontech-rat-vom-impfen-alterer-personen-mit-vorerkrankungen-ab-bag-empfiehlt
(21) https://swprs.org/covid-vaccine-adverse-events/
(22) https://uncutnews.ch/datenbank-der-europaeischen-union-fuer-unerwuenschte-arzneimittelwirkungen-meldet-23-252-todesfaelle-so-wie-2-189-537-verletzte-nach-covid-spritzen/
(23) https://www.spiegel.de/spiegel/arzneimittelskandal-duogynon-von-schering-a-1101360.html
(24) https://www.merkur.de/welt/astrazeneca-impfung-todesfall-lauterbach-corona-impfstoff-deutschland-frau-tod-mutter-90316232.html
(25) https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-herford/herford/mediziner-corona-impfung-mit-astrazeneca-war-todlich-1024746?pid=true
(26) https://de.rt.com/gesellschaft/120191-corona-ausschuss-ein-unfassbar-grosses-verbrechen-teil-1/
(27) https://reitschuster.de/post/kollateralschaeden-der-corona-impfungen-verstoerende-erfahrungsberichte/
(28) https://www.wochenblick.at/nach-aufruf-todesfaelle-nach-impfung-zu-melden-7-500-kommentare/
(29) https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/friedrichshainer-kult-schuhmacher-nach-corona-impfung-im-rollstuhl
(30) https://www.pei.de/DE/newsroom/veroffentlichungen-arzneimittel/rote-hand-briefe/rote-hand-briefe-node.html;jsessionid=12043C7C8EFA37D50A9420CA5084C28A.intranet222
(31) https://www.n-tv.de/panorama/Wer-zahlt-bei-Impfschaeden-article22740223.html
(32) https://www.t-online.de/gesundheit/heilmittel-medikamente/id_82284942/60-jahre-contergan-opfer-warten-weiter-auf-entschuldigung.html
(33) https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/medizin/pharmaindustrie/pwiederfallcontergan102.html
(34) https://uncutnews.ch/die-impf-frage-es-dauerte-fuenf-jahre-nach-der-zulassung-von-thalidomid-bevor-jemand-erkannte-dass-thalidomid-schwere-geburtsfehler-verursacht/ (35) https://www.nature.com/articles/s41591-021-01299-5#ethics und
https://sciencefiles.org/2021/08/10/spuren-verwischen-teil-ii-haben-covid-impfstoff-hersteller-die-moglichkeit-langzeitfolgen-zu-erforschen-mutwillig-zerstort/
(36) https://corona-ausschuss.de/hinweisgeber/
(37) https://mutigmacher.org/#mutig-werden
(38) https://www.achgut.com/artikel/wie_man_impfschaeden_meldet


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 16.09.2021 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


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Schulkinder – Gefährder oder Opfer der Pandemie?

Sind Schulkinder „Gefährder“ oder vielmehr Opfer der Corona-Pandemie? Ärzte begründen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse.

Schulkinder als „Virenschleuder“?

GrundgesetzVor einem Jahr regten Prof. Dr. Dr. med. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main, und Prof. Dr. med. Ursel Heudorf, ehem. stellv. Leiterin des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main, eine gesamtgesellschaftliche Diskussion über Ziele und Mittel der Pandemiebekämpfung an. Ungeachtet dessen, ob die Maßnahmen immer grundgesetzkonform sind, halten sie einschränkende Maßnahmen wie einen weitgehend für unnötig.

Am 23.06.2021 haben sie im Hessischen Ärzteblatt erneut einen Artikel veröffentlicht, um ihre Sicht zu begründen. Darin konzentrieren sich sich besonders auf Kinder in Schulen und Kindertagesstätten:

Zweiter Corona-Sommer – und dann?

Sie kommen zu dem Schluss:

„Wir können und müssen aus dieser und vorherigen Pandemien Lehren ziehen. Wesentlich ist, den Alarmismus endlich zu verlassen und Wissen statt Angst zu verbreiten. Nötig ist eine gute Risikokommunikation, die die Risiken durch SARS-CoV-2 in Beziehung setzt zu anderen – allgemein akzeptierten – Risiken. Nur eine nüchterne Betrachtung (nicht Verharmlosung!) der Risiken von SARS-CoV-2 ermöglicht die Ableitung angemessener Schutzmaßnahmen (z. B. Impfung, Masken, Hygiene).“

Verbrechen an den Kindern

Kinder wollen behütet, nicht „Gefährder“ sein

Seit Beginn der Corona-„Pandemie“ spielen Kinder in politischen Reden und Medien eine große Rolle. Sie sollen geschützt werden, sollen nicht die Gesundheit von Oma und Opa gefährden, sollen lernen – aber hauptsächlich vor dem Computer… Selten kommen Kinder selbst zu Wort.

Im Rahmen der sogenannten COPSY-Studie (Corona und Psyche) legten Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) bundesweit die erste und international eine der wenigen Längsschnittstudien ihrer Art vor. Das Ergebnis:

„Die Lebensqualität und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich in Deutschland im Verlauf der Corona-Pandemie weiter verschlechtert. Fast jedes dritte Kind leidet ein knappes Jahr nach Beginn der Pandemie unter psychischen Auffälligkeiten. Sorgen und Ängste haben noch einmal zugenommen, auch depressive Symptome und psychosomatische Beschwerden sind verstärkt zu beobachten. Erneut sind vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Verhältnissen oder mit Migrationshintergrund betroffen.“

Moritz zeigt, was DISTANZ in Zeiten bei Kindern bewirkt:

Siehe auch:

Lehrer zwischen Baum und Borke

Doch nicht nur die Schulkinder sind stark belastet. Auch Lehrer – müssen sie doch dafür sorgen, dass die angeordneten „Schutzmaßnahmen“ durchgesetzt werden.

„Lehrkräfte machen in der neuen Normalität eine enorme Belastungsprobe durch. Jene Lehrerinnen und Lehrer, die nicht in der Angsthypnose gefangen, sondern noch bei klarem Verstand sind, befinden sich in einer Zwickmühle. Entweder die Anordnungen von oben befolgen und damit gegen das eigene Gewissen handeln. Oder aber den eigenen Werten treu bleiben und damit alles über Bord werfen, worauf man sein halbes Leben lang hingearbeitet hat. Viele der Pädagogen, die sich morgen noch im Spiegel ansehen können wollen, fassen den Entschluss ‚Ich mach da nicht mit! Ohne mich!'“

In einer sehr persönlichen Geschichte schildert ein Lehrer seine Erfahrung und kommt zu dem Schluss:

„Kurz vor dem Ferienende mehrten sich Stimmen in der Öffentlichkeit, die eine Aufhebung des Maskenzwangs forderten. Rasch jedoch niedergebügelt von den sogenannten „Experten“. Auch an meiner Schule meldeten sich umgehend jene, die sich „unwohl fühlen würden“, wenn die Kinder keine Masken trügen. Inzwischen wurde von der Landesregierung beschlossen, die „Schutzmaßnahmen“ in den Schulen auch nach den Ferien fortzuführen. Und die anfangs bröcklige Wand in meinem Inneren ist inzwischen zu einer knallharten Betonwand geworden. Ich habe beschlossen, nicht mehr mitzumachen.

Ich habe gekündigt.

Siehe auch:

Nachtrag vom 15.09.2021:

STIKO: Die (Nicht?-)Empfehlung


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Kinder dreimal mehr gefährdet

Kinder infizieren sich dreimal seltener als Erwachsene, werden noch seltener krank und sollen dennoch gegen Covid-19 geimpft werden.

Wie Kinder dreimal mehr gefährdet werden

Milena Preradovic sprach in ihrem Videoblog @PunktPreradovic mit Peter F. Mayer. Er publiziert im Bereich Science & Technology. Nach dem Physikstudium arbeitete er einige Jahre in der IT-Branche und Softwareentwicklung.

Hier das Video-Gespräch mit ihm:

Die „Corona-Impfstoffe“ haben nur eine Notfall- oder bedingte Zulassungen ab dem Alter von 18 und im Fall von Pfizer ab 16 und in den USA neuerdings sogar ab 12 Jahren. Wenn die Impfungen für Kinder zugelassen werden, gewinnt die Pharmaindustrie etwa 2,35 Milliarden Impfbare hinzu — ein gewaltiges Potenzial für enorme Profite.

Wer erinnert sich noch, dass die klinische Erprobung der Corona-Impfstoffe in der Europäischen Union (EU) erst durch eine Veränderung der Gentechnik-Verordnung ermöglicht wurde. Denn gemäß dieser Verordnung war diese Art von Impfstoffen bis zum 15. Juli 2020 in der EU verboten.

Die Abgeordenten des EU-Parlaments stimmten der neuen Regelung am 10. Juli 2020 zu, der Rat (Ministerrat) am 14. Juli 2020 – wegen der behaupteten epidemischen Notlage.

Aufgrund der neuen Verordnung wird vor der klinischen Prüfung an Millionen Menschen weder verlangt, die Umweltfolgen noch die langfristigen Folgen für Menschen und das menschliche Genom durch diese gentechnisch veränderten Impfstoffe zu prüfen. Ebenfalls wird keine vorgelagerte Genehmigung für klinische Tests mehr verlangt.

Die Ausnahmeregeln gelten auch für die Kennzeichnungspflicht von Produkten mit Gentechnik-Verordnungsbestandteilen. Die zu impfenden Personen erfahren nichts über über die Natur des Impfstoffes.

Wie stark sind Kinder durch Corona oder Impfungen gefährdet?

Peter F. Mayer fand heraus, dass Infektionen und Erkrankungen bei gesunden Kindern extrem selten vorkommen. Einer schwedischen Studie nach brauchen nur ganz wenige Kinder — 0,77 von 100.000 — bei Erkrankungen Intensivpflege und erholen sich rasch. Wie Mayer schreibt, wurde gegen den Studienautor so massiv gehetzt, dass er seine Arbeit über Covid und Kinder aufzugeben beschloss.

US-Datenbank VAERS: dreifach höheres Risiko bei Impfung als bei Infektion

Auf Twitter verglich der Arzt @andrewbostom die Risiken für unter 18-Jährige zwischen der Impfung und Todesfällen durch Covid. Die Risiko-Nutzen-Daten des Covid-19-Impfstoffs für Personen unter 18 Jahren zeigen ein potenziell dreifach erhöhtes Risiko für tödliche und lebensbedrohliche Ereignisse für jeden potenziellen Tod, der durch die Impfung mit Covid-19 verhindert wird.

Damit wird erneut deutlich, dass wie mit dem Beschluss des 124. Deutschen Ärztetages mit die Gesundheit und das Leben der Kinder gefährdet ist.

Mehr…

Unterstützen Sie die Petition: Keine Corona-Impfpflicht für Kinder

Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte n. e. V.: Impfteams in Schulen – strafrechtliche Fragen, 19.08.2021

 

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Gespräch mit Flo Osrainik zum „Corona-Dossier“

Einen Schritt voraus

Flo Osrainik sprach bei KenFM Tacheles und legt nun präventiv alle Quellen für das Interview vor, ehe Medienanstalten diese unter Androhung von Zensur einfordern.

von Flo Osrainik

Na und? Der Autor stimmt Ken Jebsen bei der Analyse des globalen Corona-Wahnsinns in den meisten Punkten zu. Diesen Standpunkt hat er sich letztes Jahr, und was den größeren Rahmen betrifft, in seiner zehnjährigen Arbeit als freier Journalist jedenfalls mühevoll erarbeitet. Eigentlich handelt es sich dabei auch weniger um eine Ansicht, sondern vielmehr um den Mut, eine faschistoide Entwicklung oder eben Tatsachen an- und auszusprechen, die wir seit über 14 Monaten hautnah miterleben müssen: die sogenannte „neue Normalität“. Dass unter diesen Umständen kein kontroverses, eher ein harmonisches Gespräch entstand, sollte also keine Überraschung sein. Nun findet auch ein Informationskrieg des Mainstreams und der Behörden gegen kritische Medien wie KenFM, RT Deutsch, die NachDenkSeiten, Rubikon oder einzelne Journalisten, etwa Boris Reitschuster, statt. Deshalb liefert „Corona-Dossier“-Autor Flo Osrainik hier natürlich nur rein vorsorglich alle nötigen Quellen und ein paar Eindrücke nach.

Das Wichtigste zuerst

Zu Beginn des Gesprächs sage ich, dass „eine minimale“, eine „relativ geringe Gefahr“ für die Allgemeinheit durch Corona ausgeht. Warum? Weil das unter anderem aus dem Bulletin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 14. Oktober 2020, einer Metastudie von John Ioannidis, in etwa so hervorgeht (1). Oder anders ausgedrückt:

„Ioannidis, Professor für Epidemiologie und Statistik an der Stanford University in den USA untersuchte insgesamt 61 weltweit durchgeführte Antikörperstudien, die an zahlreichen Orten gestartet wurden, um zu ermitteln, wie viele Menschen sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. (…) Die Metastudie von Ioannidis, eine systematische Übersichtsarbeit, wurde zuvor von weiteren Fachleuten begutachtet. Ioannidis kommt zu dem Ergebnis, ,dass die sogenannte Infektionssterblichkeit viel niedriger ist, als offizielle Zahlen zur Sterblichkeit aussagen‘, so die Berliner Zeitung (2).

,Konkret schätzt der Forscher nach der Auswertung der Studien, dass durchschnittlich 0,23 Prozent der Menschen sterben, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Bei Menschen unter 70 Jahren sollen es sogar nur 0,05 Prozent sein. (…) Die meisten Standorte haben wahrscheinlich eine Infektionssterblichkeitsrate von weniger als 0,2 Prozent.‘ Die WHO selbst ging zu dieser Zeit schon von rund 760 Millionen Infizierten weltweit aus.“

Dazu schrieb die Frankfurter Rundschau am 6. Oktober 2020:

„Einer von zehn — das entspricht etwa 760 Millionen Menschen, die seit dem ersten Auftreten des Erregers im vergangenen Winter eine Infektion durchgemacht hätten. Es wäre mehr als das 20-Fache der nach den Angaben der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität bisher genannten Zahl von 35,4 Millionen weltweit“ (3).

„Durch die von der WHO veröffentlichten Zahlen wird deutlich, dass Corona-Infizierte größtenteils also weder ernsthaft erkranken und erst recht nicht versterben“, wie ich es in „Das Corona-Dossier“ zusammenfasse.

Wenn ich kurz darauf auch noch von „weniger Demokratie“, einem „Abbau von Grundrechten, einer gestärkten Oligarchie“, einer schleichenden „IT-Diktatur“ und einem „Überwachungskapitalismus“ in und durch die Corona-Krise spreche, dann wurden diese politischen „Empfehlungen“ in der Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ aus dem Jahr 2012, im kurz vor dem Corona-Ausbruch durchgeführten Planspiel „Event 201“ und bei „Lock Step“ aus dem Jahr 2010 längst durchgespielt und vorgeschlagen (4, 5). Dort findet man dann eine Menge von Maßnahmen, die in der Corona-Pandemie zur Realität geworden sind.

Das Hauptquartier

Dass die Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) „so gut wie überall dabei“ ist, in Person von Bill Gates auch in Jeffrey Epsteins „Lolita-Express“, gibt die Stiftung selber zu. Und zwar unter „Committed grants“ auf ihrer Internetseite (6). Nun gut, alternative Medien wie KenFM stehen natürlich nicht auf der Empfängerliste der Mega-Stiftung. Da sich aus der Flut an BMGF-Zahlungen an diverse Forschungseinrichtungen, Organisationen, Medien, Universitäten, Firmen oder Netzwerke auf sämtlichen Kontinenten problemlos ein weiteres Buch, vielmehr ein Sammelband erstellen ließe, sehe ich von einem Auszug der fast unzähligen BMGF-Begünstigten hier also besser ab.

Wo sollte ich auch anfangen, wo aufhören? Immerhin, das erwähne ich nun doch, bezuschusste die BMGF das Poynter Institute for Media Studies im Jahr 2015, dem Gründungsjahr des International Fact Checking Networks (IFCN), einer Art internationaler Faktencheckerzentrale, mit ganz genau 382.997 US-Dollar (7). Aber apropos Gates und Fakten. Seine Stiftung ist auch an den deutschen Biotech-Unternehmen BioNTech, Evotech und CureVac beteiligt (8, 9, 10).

Den Vorgaben der US-Wahrheitskomission folgen übrigens die vielen kleinen und fleißigen Faktenchecker sonst wo auf der ganzen Welt, etwa in Deutschland. Und zwar konsequent in eine Richtung oder eben zur Verteidigung vorgegebener Narrative, hier der schon nicht mehr auszuhaltenden Erzählung eines Killervirus, für den man selbstverständlich sämtliche Einschränkungen, Überwachungen und Zerstörungen weltweit hinnehmen müsse. Denn nun geht es, so der neue Glaube, endlich einzig und allein um unser aller Gesundheit. Diese seichte Konformität und naive Unterwürfigkeit wird der Masse schon systematisch in der Schule antrainiert.

Das von Ken Jebsen angesprochene Beispiel der Geschwister-Scholl-Schule im hessischen Niddatal beweist das eindrucksvoll und höchst erschreckend. Oder wie ich über den Vorfall in Hessen schreibe: „Der scheinbar von allen guten Geistern verlassene Elternbeirat hatte sich darauf geeinigt, dass die Kinder in den beiden 15-minütigen Pausen wegen Corona ausdrücklich ‚nicht trinken dürfen’ (11).“ Und über das Bildungssystem musste ich mich ja schon im Jahr 2018 mit „Gesellschaftskritik: Es beginnt bei den Kleinsten“ auslassen (12).

Aber zurück zur „neuen Normalität“ und ein paar weiteren Corona-Beispielen. Zunächst aus der Schweiz. Dort warf die Firma Coop das Biolabel Rapunzel aus ihrem Sortiment, weil der Rapunzel-Leiter Joseph Wilhelm ein Corona-Skeptiker sei und man bei solchen Leuten nun ja nicht mehr einkaufen sollte (13, 14). Oder einem Beispiel aus einer Schule in Mecklenburg-Vorpommern, genauer gesagt in Neustrelitz. Die Schulleitung des Gymnasiums Carolinum hatte in schon fast altdeutscher Tradition eine ganz besondere Idee. Die Kinder dürften sich doch freiwillig zweimal die Woche nach dem PCR-Verfahren auf Corona testen lassen.

Denn: Nur wer sich den permanenten Tests unterzog, bekam auch einen grünen Punkt auf seinem Namensschild und müsse zur Belohnung nicht mehr anstehen, um in die Schule gelassen zu werden, dürfe in der Schule eine „Fast lane“ benutzen oder sich dort völlig frei bewegen (15, 16). Doch was ist das anderes als „Apartheid“, die politisch-gesellschaftliche Doktrin der — Rassen- oder — Test- und drohenden Impftrennung der Gesellschaft von klein auf (17)?

… der Heuchelei

Den größten Brechreiz verschafft mir aber klipp und klar die neue Welt der wunderbaren Corona-Heuchelei. Dieses unerträgliche Messen mit zweierlei Maß sticht nicht nur im Umgang mit anderen übertragbaren Krankheiten messerscharf hervor. Da wären ja auch noch Kriege, Kriegsgeschrei und an die „25.000“ täglichen Hungertoten, so die United Nations (18). Und noch immer stirbt weltweit alle zehn Sekunden ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Hunger so der United Nations International Children’s Emergency Fund (UNICEF) (19).

Ach, und noch kurz zu den gesellschaftlichen Doppelstandards. Hier empfehlen sich ja besonders die Konzern- und Staatsmedien. Etwa im Umgang mit sämtlichen gesundheitsgefährdenden Anti-Corona-Demonstrationen und den, so wird es schließlich präsentiert, ungefährlichen Rest-Demonstrationen (20, 21). Oder im Umgang mit dem Reich der Mitte, das wegen seines autoritären Systems zwar attackiert wird, dessen autoritäre Herrschaftsform man für sich selber, man darf es fast nicht sagen, aus Hygienegründen schon so gut wie übernommen hat. Mir fällt Paul Sethe ein: „Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“

Genau diese Herrschaftspresse hält es dann auch für völlig unangebracht, die politische Corona-Querfront in „Berlin“ und in ganz „Deutschland“ als das zu nennen, was sie ist: eine Querfront.

Das dürfte allerdings auch daran liegen, dass der Begriff „Querfront“ ja schon längst negativ belegt und eben reserviert ist. Und zwar zur Diffamierung von Kritikern der Corona-Politik. In den großen Medien wie der von Gates bezuschussten Zeit wird die Bundestags-Corona-Querfront von links bis rechts am 25. März 2020 so umschrieben: „Der große Corona-Konsens“, wobei sich „selbst die AfD“ anpasste (22).

Zu den per Federstrich ausgesetzten Grundrechten nun doch ein kleiner Auszug aus dem deutschen Grundgesetz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1). „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ (Artikel 2, Absatz 1). „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ (Artikel 2, Absatz 2). „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (…) Eine Zensur findet nicht statt“ (Artikel 5, Absatz 1). „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei“ (Artikel 5, Absatz 3). „Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen“ (Artikel 6, Absatz 3).

„Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln“ (Artikel 8, Absatz 1). „Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet“ (Artikel 11, Absatz 1). „Die Wohnung ist unverletzlich“ (Artikel 13, Absatz 1) und nach Artikel 19, Absatz 2 darf in keinem Fall „ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden“. In Artikel 20 heißt es: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ (Absatz 2) und „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“ (Absatz 4). Auch laut Präambel der Menschenrechtserklärung sind die Menschenrechte „durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen.“ Das liest sich zwar ganz gut, nur können Sie sich mit dem Papier, auf dem das alles steht, ob in China oder Deutschland höchstens noch Ihre Wände tapezieren.

Also wechseln wir doch kurz das Thema, weg vom Virus zu vermeintlich Konkretem: Terrorismus und Zauberei. Nur: Selbst in der von mir bei Ken Jebsen angesprochenen Abwesenheit einer anerkannten Definition von Terrorismus ist in der Wikipedia dazu zu lesen: „Es gibt keine allgemein akzeptierte wissenschaftliche Definition von Terrorismus“ (23). Zwar ist dieser Satz der Willkür der Wikipedia-Wachhunde noch immer nicht zum Opfer gefallen, dafür verschwinden anderswo schon mal ganze Artikel. Das ist auch der Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizisten aufgefallen, wie „Die Kritischen“ in einer Pressemitteilung vom 6. September 2020 schreiben.

Mir ebenso: Als ich den taz-Artikel „Streit um Corona-Politik“ wieder aufrufen wollte, hieß es: „Artikel 5701892 nicht (mehr) vorhanden“ (24, 25). Bedeckt und ganz und gar nicht vorbildlich verhält sich aber auch das Robert Koch-Institut (RKI) in der großen Corona-Krise, wie das Multipolar-Magazin feststellen durfte. Nachdem man über Monate keine entsprechende Auskunft auf Presseanfragen erhielt, ging Multipolar juristisch gegen die deutsche Behörde vor (26, 27, 28). Nun gut, der in die Irre führenden und manipulativen Daten- und Zahlentrickserei im globalen Maßstab habe ich ja schon die Kapitel „Ein bisschen Simsalabim“ und „An, mit und manchmal noch ganz anders“ im „Corona-Dossier“ gewidmet.

Wenn ich also von Zahlen, Zauberei und Heuchelei spreche oder schreibe, dann ist ein weiteres Beispiel recht treffend und bezeichnend, wie ich meine. Die Hilfsorganisation Oxfam hatte in der Corona-Krise darauf aufmerksam gemacht: Alleine die acht größten Lebensmittel- und Getränkehersteller sollen in nur einem knappen halben Corona-Jahr so um die 18 Milliarden US-Dollar an ihre Aktionäre ausgeschüttet haben. Das sei in etwa das Zehnfache des Betrags, den die United Nations benötigen würden, um den Welthunger zu bekämpfen (29). Und auf den nicht minder ignoranten Ansatz der ZeroCovid-Gemeinde habe ich mit „ZeroHunger, ZeroHeuchelei“ auch meinen Spiegel in den Debattenraum gestellt oder vielmehr zurückgerotzt (30).

Vom Paradies

Ist das ein Kampf gegen Windmühlen? Ja, ist es das? Mag sein, oder nicht ganz, auch wenn Konzerne wie Amazon trotz hoher Gewinne mit Steuergutschriften und jeder Menge Rückenwind die Weltherrschaft schön brav serviert bekommen. Das Handelsblatt schrieb dazu etwa, dass Amazon nicht nur weiter expandieren würde, wobei sich auch dieser Konzern sehr gerne arm rechnet. So musste Amazon in den USA im Jahr 2018 bei 11,2 Milliarden US-Dollar Gewinn nicht einen Cent an Steuern zahlen. „Mehr noch: Der Konzern bekam vom Fiskus eine Gutschrift von 129 Millionen US-Dollar. Der effektive Steuersatz lag bei minus einem Prozent“ (31). Aber Klartext: Auch das ist nur eine von vielen Volksohrfeigen.

Solange man den Massen aber irgendeine Wurst, selbst wenn es nur die Amazon-Bestellwelt ist, hinhält, so bleibt das träge Volk doch lieber weiter brav bei Chips und Bier zu Hause auf der Couch.

Das (Steuer-) Paradies erlebt die Oligarchenkaste rund um Amazon-Jeff-Bezos also schon auf Erden, während moderne Paketsklaven in Plastikflaschen pinkeln. Es bleibt der Masse immerhin die Hoffnung auf ein Paradies danach. Aber wie kommt man in so sterilen Corona-Zeiten überhaupt so weit?

Jedes Jahr sterben an die 17,8 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, um die 9,56 Millionen an Krebs, an die 6,5 Millionen an Atemwegserkrankungen, untere Atemwegsinfektionen eingeschlossen, und das schon vor Corona. Durchfallerkrankungen rafften bis 2017 an die 1,6 Millionen Menschen nieder — ein Drittel davon Kinder unter fünf Jahren —, Diabetes um die 1,37 Millionen, Tuberkulose 1,18 Millionen, HIV/AIDS annähernd eine Million, Malaria fast 620.000, der Straßenverkehr 1,24 Millionen, Alkohol und Drogen um die 350.000 und kriegerische Konflikte — ungeklärter Terrorismus ausgenommen — rund 130.000 (32).

Verbietet man nun auch noch Saufen, Rauchen oder Autos, die letzten Laster und Freuden des Lebens? Das Leben ganz? Werden HIV- oder Grippekranke weggesperrt, ein globaler Zucker- oder Rüstungslockdown eingefordert? Millionenschwere Kampagnen für gesunde Ernährung gestartet? Menschen kostenfreier Zugang zu sauberem Trinkwasser oder medizinischer Grundversorgung gewährt? Ja, das geht dann selbst der grünen Partei ein kleines bisschen viel zu weit? Dafür wird erstmal Schwangeren mit Maskenzwang bei der Entbindung zum Wohl der Allgemeinheit etwas nachgeholfen.

Damit sich Grüne und Grüninnen mit dieser Art von neuen (Masken-) Zwängen in französischen Entbindungssälen nicht befassen müssen, blickt die einzig wahre Gender-Partei stahlhart nach Osten. Da leben nämlich „die Russen“. Und die würden grüne Führerinnen am liebsten mit der ganzen „Härte“, noch viel schärferen Sanktionen und mit „Gewehren, die schießen, und Nachtsichtgeräten, die funktionieren“, bei robusten europäischen Militäreinsätzen, so etwa Annalena Baerbock, auf einem grünen Schlachtfeld ihrer Wahl am liebsten gleich ganz zu Tode gendern (33).

Vor lauter Säbelrasseln und Bigotterie sind den Grünen und Grüninnen auch die vielen Krankenhausschließungen in der Corona-Krise ganz entgangen oder eben ganz egal. Die Bürgerinitiative GemeinWohlLobby schrieb jedenfalls am 19. Dezember 2020: „Während und trotz der Pandemie haben 13 Krankenhäuser geschlossen, und für 19 Kliniken wurde ein entsprechender Beschluss gefasst. Es geht um 3.400 Betten und 6.000 Beschäftigte — mindestens. Und ob Kreiskrankenhaus oder Großklinik: Fast alle haben oder hatten sie Notaufnahmen, Intensivbetten, Chirurgie und innere Medizin — und haben Corona-Patienten behandelt oder den benachbarten Kliniken den Rücken freigehalten für deren Corona-Station. Während zu den nicht-medizinischen Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und Quarantäne alle zwei Wochen große Regierungs-Pressekonferenzen stattfinden, werden die fatalen Klinikschließungen still und leise vorgenommen.“

Und weiter: „Die Schließungen werden mit viel Geld gefördert: bis zu 750 Millionen Euro allein dieses Jahr.“ Dabei würde man „willig den Vorschlägen der Berater“ folgen. „Im August 2019 und somit vor Ausbruch der Pandemie forderte die Bertelsmann Stiftung, mehr als die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser zu schließen. Ist den Lobbyisten ihr Vorschlag heute peinlich? Keineswegs.

Vor wenigen Tagen veröffentlichten sie zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und dem Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung ein sogenanntes Richtungspapier, in dem sie von ,Lehren aus Corona‘ sprechen. Gelernt hat man aber wenig, denn es wird weiter dazu geraten, Krankenhäuser zu schließen!“ Auch noch interessant: „Bertelsmann-Eigentümerin Brigitte Mohn sitzt im Aufsichtsrat der Rhön-Kliniken, einem der großen Profiteure von Klinikschließungen“ (34). Gegen nicht gewählte Machthaberinnen wird die Nachwuchskraft des Weltwirtschaftsforums (WEF) und frisch gekürte Neokanzlerin Baerbock vermutlich aber auch nicht wirklich aufbegehren wollen.

Zu groß der Charme, im neuen Überwachungsparadies der Oligarchen eine Picknickdecke auszubreiten.

Die Princeton University hatte vor rund sieben Jahren mit der Studie „Testing Theories of American Politics: Elites, Interest Groups, and Average Citizens“ klargestellt, dass die tonangebenden USA etwa genau so ein Paradies für Oligarchen sind, da die Bevölkerung so gut wie keinen Einfluss auf politische Entscheidungen hat. Und die Public-Relations-Agentur Edelman untersuchte im Jahr 2019 insgesamt 28 Länder, wobei 56 Prozent aller Befragten der Ansicht waren, dass der Kapitalismus der Welt mehr schadet als nutzt (35). Nur nutzt das eben nichts. Bewacht wird der globale Wahnsinn nämlich auch noch von jeder Menge Menschen mit Gewehren. „Experten schätzten im Jahr 2004 die Gesamtzahl der Stützpunkte, auf die die USA jederzeit zurückgreifen können, auf ungefähr 1.000“. Das schrieb die junge Welt über US-Militärbasen in der ganzen Welt (36).

Psychopathen, Framing und natürlich Antisemitismus

Oligarchie hin, Corona her, die Psychopathendichte nimmt, wie ich es bei Ken Jebsen nach einer guten Stunde sagte, von Systemetage zu Systemetage zu. Und auch die Baerbocks dieser Welt wollen hoch hinaus. In der Wikipedia heißt es dazu: „Das Pendant zu kriminellen Psychopathen bildet die Gruppe der hoch funktionalen, erfolgreichen Psychopathen.“ Obwohl Psychopathie nur eine geringe Verbreitung in der allgemeinen Bevölkerung hat, sind Menschen mit dieser Persönlichkeitsstörung nicht nur in Gefängnissen, sondern auch in höheren Hierarchiestufen überrepräsentiert, etwa sechsfach in Führungspositionen. Robert Hare, Begründer der Psychopathieforschung, wurde sogar noch konkreter als er meinte, „(Sie) rauben keine Bank aus, sie werden Bankenvorstand“. Für den Psychopathieforscher Kevin Dutton würde „ein normaler Mensch (…) kotzen, wenn er gerade eine Milliarde versemmelt hätte. Der Psychopath geht unverdrossen nach Hause und denkt nicht mehr daran“ (37, 38).

Wo Psychopathen sind, sind Denunzianten auch nicht weit. Dazu noch ein kurzer Auszug aus dem „Corona-Dossier“: „Die Öffentlich-Rechtlichen sind kreativ, wenn es darum geht, Gehorsam zu demonstrieren und Kritiker zu diffamieren. So befragte Dunja Hayali im ZDF-Morgenmagazin Michael Blume, den Antisemitismus-Beauftragten der Regierung Baden-Württembergs, zu einer Bewegung, die Corona-Maßnahmen der Regierung kritisiert. Für den Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring taten sich dabei ,Abgründe an obrigkeitsstaatlicher Denke auf‘.

Nach Ansicht der Amadeu Antonio Stiftung habe jede Verschwörungstheorie ,immer ein antisemitisches Betriebssystem, weil nämlich der Antisemitismus die älteste Verschwörungstheorie überhaupt‘ sei. ,Da Demonstranten gegen Corona-Maßnahmen nun Verschwörungsglaube vorgeworfen wird‘, meint man ihnen also noch Antisemitismus unterstellen zu können. Das sei Blödsinn, ,ein offenkundig unzulässiger Umkehrschluss, ganz abgesehen davon, dass es Verschwörungen und den Glauben daran mit ziemlicher Sicherheit schon ein paar Tausend Jahre länger gibt als den jüdischen Glauben‘, so Häring“ (39).

Nicht nur, aber besonders wenn es um Antisemitismus geht, sollte man eigentlich einen weiten Bogen um die Wikipedia machen. Das mache ich nicht, da „(historische) Völker, die eine semitische Sprache sprechen und sprachen“, laut Wikipedia als Semiten bezeichnet werden. Und: „Die Bibel führt die Abstammung Abrahams auf Sem, den Sohn Noahs, zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man in biblischer Zeit alle Völker des Nahen Ostens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als ,Söhne des Sem‘.

Zu den Semiten zählen die Amharen, Tigrinya, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Amoriter, Ammoniter, Akkader/Babylonier/Assyrer/Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier und Samaritaner.“ Ja wenn das so ist, ist die nationalistische israelische Besatzungsmacht bei der Unterdrückung und Beseitigung der ihr im Weg lebenden semitischen Palästinenser und ihrer Unterstützer dann nicht antisemitisch? Wie das die Hayalis, Blumes und der bunte Denunziantenchor wohl finden, damit sie bei ihren krampfhaften Versuchen, deutsche Linientreue zu beweisen, weiterhin die Antisemitismuskeule schwingen können (40)?

Doch zurück zu „den Großen“ in ihrer Corona-Krise. Der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders zwitscherte am 17. September 2020: „4,7 Milliarden Dollar pro Tag. 32 Milliarden Dollar pro Woche. 141 Milliarden Dollar pro Monat. 845 Milliarden Dollar über 6 Monate. So viel haben 643 Milliardäre in Amerika während der Pandemie verdient, während 30 Millionen Amerikaner nicht genug zu essen haben. Ja, es ist Zeit für Sparmaßnahmen für die Klasse der Milliardäre“, denn besonders Schwarze, Frauen und die Niedriglöhner würden unverhältnismäßig stark von den Folgen der Corona-Krise getroffen (41). Laut dem Institute for Policy Studies und Americans for Tax Fairness explodierte das Vermögen der US-Milliardäre in der Pandemie um eine Billiarde US-Dollar, während 55 Millionen US-Amerikaner bis September 2020 ihren Job verloren und in einer Umfrage rund 30 Millionen US-Bürger zuvor angaben, „dass sie in der vergangenen Woche nicht genug zu essen hatten“ (42, 43).

Die USA und China gleichen sich viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Immerhin gibt es auch im kapitalistisch-kommunistischen China ausreichend Hungernde und Milliardäre, die in den USA ja noch immer unbeirrt als Menschenfreunde gelten.

Und die Philanthropie ist und bleibt ein bombensicheres Geschäft. Gates hat sein Vermögen laut Forbes-Magazin zwischen den Jahren 2010 und 2020 jedenfalls von runden 53 Milliarden US-Dollar auf um die 118,7 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Mit purer Menschenliebe und jeder Menge Spritzen! Ginge es Gates aber wirklich nur um das Wohl der Menschen, dann könnte er, noch bevor die ganze Masse durchgeimpf ist, im Alleingang dafür sorgen, dass kein Mensch, zumindest kein Kind mehr jämmerlich verhungern muss (44).

Wie weit diese Menschenfreunde und ihr Personal gehen, bewies das Bündnis Identity2020 Systems (ID 2020) bereits in Bangladesh. Oder wie es der Saarländische Rundfunk präzise schrieb:

„ID2020 ziele darauf ab, jedem Menschen auf der Erde eine digitale Identität zu verpassen, deren Daten in einer Cloud abrufbar seien. Erste Versuche habe es bereits an Kindern in Bangladesh gegeben, denen bei der Impfung gleichzeitig ein ,Marker‘ injiziert worden sei“ (45).

Wohin das alles führt, kann man aber nicht nur in Planspielen nachlesen, sondern auch im Kino sehen. In Filmen wie Minority Report, Deep Impact, Sneakers oder War Games unter der freundlichen Mitwirkung von Peter Schwartz zum Beispiel. Oder etwa direkt in Interviews mit ihm erfahren (46, 47).

Ach wie blöd, dass kaum einer weiß …

Vielleicht ist ein Berater wie Schwartz am besten in der Schweiz aufgehoben, um die Behörden dort mit seinen Hollywood-Visionen zu unterhalten. Jedenfalls wäre das dortige Bundesamt für Gesundheit (BAG) dann erst gar nicht auf die bescheuerte Idee gekommen, öffentliche Hinweise zur Stärkung des Immunsystems durch Vitamine als Blödsinn abzutun, nur um der Bevölkerung gebunkerte Mittel wie Remdesivir unterzujubeln (48). Schwartz könnte sich aber auch nach Madagaskar absetzen, um sich eine kräftige Pulle vom Kräutertrunk Covid-Organics, ein Tee zur Vorsorge und als Heilmittel gegen Corona, zu gönnen. Das Getränk enthält neben Pflanzenölen aus der traditionellen madagassischen Medizin zur Stärkung des Immunsystems auch den Pflanzenextrakt Artemisinin.

Zwar hatte der Kurier aus Österreich reflexartig „erhebliche Zweifel“ an diesem „Gebräu“ aus Kräutern, doch selbst die Deutsche Welle musste eingestehen: „Seit 20 Jahren wird der Wirkstoff etwa gegen Malaria eingesetzt. Algerische Forscher hatten bereits im April die Wirksamkeit von Malaria-Medikamenten gegen SARS-CoV-2 getestet — dabei hatte sich ihrer Studie zufolge Artemisinin als etwas wirksamer erwiesen als Hydroxychloroquin.“ Und nachdem man weiter forschte:

„Die Ergebnisse erstaunten die Wissenschaftler: Extrakte des Beifuß sind gegen SARS-CoV-2 aktiv. Die Blätter der Artemisia annua, die in Kentucky in den USA gezüchtet wurden, lieferten bei Extraktion mit absolutem Ethanol oder destilliertem Wasser die beste antivirale Aktivität. Diese antivirale Aktivität des ethanolischen Extrakts erhöhte sich noch, wenn Kaffee hinzugegeben wurde, so die Wissenschaftler“ (49, 50, 51).

Mindestens genauso kleingehalten oder eben verrissen wie der Kräutertrunk aus Madagaskar wird übrigens die gegen Ende des Gesprächs von mir erwähnte Volkspartei der Nichtwähler, obwohl die „Von-dem-Schmierentheater-haben-wir-die-Schnauze-voll-Bewegung“ mehr oder weniger konstant an Wählerstimmen zulegt. „Die Wahlbeteiligung in Deutschland hat im Schnitt seit 1949 auf allen Ebenen des politischen Systems unterschiedlich stark abgenommen. Auffallend hoch ist der Anteil der Nichtwähler bei Kommunal-, Regional-, Landtags-, und Europawahlen.

Bei den Europawahlen stieg der Anteil der Nichtwähler seit 1979 von 34,3 Prozent auf 57,0 Prozent (Europawahl 2004); bei Bundestagswahlen hat er sich sogar mehr als verdreifacht.“ In Österreich ist die Situation durchaus mit Deutschland vergleichbar. „Hier stieg der Nichtwähleranteil bei den Nationalratswahlen von etwa 9 Prozent im Jahr 1979 auf etwa 21 Prozent im Jahr 2008. Die Zahl der Nichtwähler ist in der Schweiz deutlich höher als in Deutschland und liegt seit 1979 bei den Nationalratswahlen über 50 Prozent aller Wahlberechtigten. In Frankreich hat in den sogenannten ,Banlieues‘ bei den Regionalwahlen die Nichtbeteiligung eine Quote von bis zu 70 Prozent erreicht, was als Indiz für eine Desintegration nicht nur der Wahlbürger, sondern der Gesellschaft gewertet wird. In den USA liegen die Nichtwähler seit Jahrzehnten deutlich über 50 Prozent aller Wahlberechtigten“ (52).

Die Basis oder Volkspartei der Nichtwähler dürfte aber auch in der Corona-Krise weiter wachsen. Das zumindest, solange die etablierten Parteien weiterhin keine Kenntnis nehmen vom Irrsinn der Maskenpflicht, der Lockdowns und Grundrechtseinschränkungen, die keinen zu rechtfertigenden Nutzen bringen, wie es Schweden, Florida, South Dakota und auch andere Staaten zeigen. Das zumindest auch, solange sich niemand mit den Toten, Kranken oder Ruinierten der Corona-Maßnahmen solidarisiert und ganz besonders auch solange keine Rechenschaft gefordert wird. Denn, wie Erich Kästner so treffend meinte: „So geht es nicht mehr weiter, wenn es so weitergeht“ (53, 54, 55, 56).



Quellen und Anmerkungen:

(1) www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf
(2) www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/forscher-corona-sterblichkeit-betraegt-023-prozent-li.111917
(3) www.fr.de/politik/corona-pandemie-einer-von-zehn-menschen-koennte-sich-angesteckt-haben-90062534.html
(4) dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf (5) www.nommeraadio.ee/meedia/pdf/RRS/Rockefeller%20Foundation.pdf
(6) www.gatesfoundation.org/about/committed-grants
(7) https://www.gatesfoundation.org/about/committed-grants?q=poynter
(8) https://www.medical-design.news/sonstige/bill-und-melinda-gates-investieren-in-biontech.169087.html
(9) https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/hr-boerse-story-24129.html
(10) https://www.gatesfoundation.org/Ideas/Media-Center/Press-Releases/2015/03/CureVac-Collaboration
(11) www.rtl.de/cms/hessen-trinkverbot-wegen-corona-maskenpflicht-in-schulen-junge-bekommt-abmahnung-4608072.html
(12) http://floosrainik.net/gesellschaftskritik-es-beginnt-bei-den-kleinsten
(13) www.20min.ch/story/coop-nimmt-produkte-von-corona-skeptiker-aus-sortiment-265690316494
(14) https://de.wikipedia.org/wiki/Rapunzel_Naturkost#Kritik
(15) www.carolinum.de/wp-content/uploads/20200423_Infobrief_Testung_Sch%C3%BCler.pdf
(16) www.faz.net/aktuell/politik/inland/schueler-auf-corona-testen-ein-modell-fuer-andere-schulen-16764894.html
(17) https://www.duden.de/rechtschreibung/Apartheid
(18) https://www.un.org/en/chronicle/article/losing-25000-hunger-every-day
(19) www.unicef.de/mitmachen/ehrenamtlich-aktiv/-/arbeitsgruppe-frankfurt-main/alle-10-sekunden-stirbt-ein-kind-an-hunger-/161058
(20) https://www.nachdenkseiten.de/?p=63529
(21) www.tagesschau.de/inland/georgefloyd-protest-deutschland-101.html
(22) https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/bundestag-coronavirus-scholz-gauland-lindner-kipping/komplettansicht
(23) https://de.wikipedia.org/wiki/Terrorismus
(24) www.kritische-polizisten.de/wp-content/uploads/2020/09/Zwischenbilanz-Berlin29082020-06.09.2020.pdf
(25) https://taz.de/Streit-um-Corona-Politik/!5701892/
(26) https://multipolar-magazin.de/artikel/multipolar-klagt-gegen-das-rki
(27) https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-krisenstab-offenlegen
(28)www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/JoHM_S01_2019_Gute_Praxis_GBE.pdf?__blob=publicationFile
(29) www.oxfam.de/system/files/documents/20200709-hunger-virus-COVID-19.pdf
(30) http://floosrainik.net/zero-hunger-zero-heuchelei
(31) www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-es-muss-ein-mindestmass-an-steuerfairness- gelten-auch-fuer-amazon/24005754.html?ticket=ST-6724734
(32)https://ourworldindata.org/causes-of-death
(33) https://de.rt.com/meinung/116402-annalena-baerbock-harte-und-dialog/
(34) www.change.org/p/bundestag-keine-privatisierung-von-schulen-und-autobahnen/ u/28245007?recruiter=false&utm_source=share_update&utm_medium=facebook&utm_campaign=facebook
(35) https://cdn2.hubspot.net/hubfs/440941/Trust%20Barometer%202020/2020%20Edelman%20Trust%20Barometer%20Global%20Report.pdf?utm_campaign=Global:%20Trust%20Barometer%202020&utm_source=Website
(36) http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Standorte/stuetzpunkte.html
(37) https://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie#cite_note-Thorborg2015-23
(38) https://www.spiegel.de/consent-a-?targetUrl=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fkarriere%2Ffuehrungskraefte-heiner-thorborg-ueber-psychopathen-chefs-a-1001377.html&ref=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2F
(39) norberthaering.de/medienversagen/hayali-blume-otte-bargeld/
(40) https://de.wikipedia.org/wiki/Semiten
(41) https://twitter.com/SenSanders/status/1306636390122303490
(42) inequality.org/billionaire-bonanza-2020-updates/(abgerufen am 9.Dezember2020)
(43) www.heise.de/tp/features/Um-845-Milliarden-US-Dollar-reicher-4906091.html
(44) de.wikipedia.org/wiki/The_World%E2%80%99s_Billionaires#2019 (abgerufen am 9.Dezember20202)
(45) www.sr.de/sr/sr2/themen/politik/20200525_kruchem_thomas_ueber_bill_gates_interview_100.html
(46) en.wikipedia.org/wiki/Peter_Schwartz_(futurist) (abgerufen am 8.Dezember 2020)
(47) https://www.sfchronicle.com/culture/article/More-surveillance-is-coming-Why-that-might-not-15481965.php
(48) https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/so-kann-das-immunsystem-corona-den-giftzahn-ziehen/
(49) kurier.at/politik/ausland/madagaskars-praesident-schwoert-auf-corona-heilmittel-aus- kraeutern/400838858
(50) www.dw.com/de/angebliches-COVID-19-wundermittel-artemisia-im-testlabor/a-53428761
(51) www.dw.com/de/artemisia-ein-kraut-gegen-COVID-19/a-53936500
(52) https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtw%C3%A4hler
(53) https://ourworldindata.org/covid-deaths?country=SWE-DEU
(54) https://reitschuster.de/post/warum-lockdowns-nicht-so-wirken-wie-gedacht/
(55) https://www.nordbayern.de/panorama/kein-lockdown-keine-masken-so-lauft-floridas-sonderweg-1.10957672
(56) https://www.nachdenkseiten.de/?p=69639


Dieser Beitrag erschien zuerst auf Rubikon am 19.05.2021 unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Auf Rubikon sind auch die Endnoten ausgeiesen. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

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Ärztetag vs. Nürnberger Kodex

Ein Beschluss des 124. Deutschen Ärztetages sorgt auch unter Ärzten für Empörung und Fassungslosigkeit. Wie passt der Beschluss zu den Lehren aus dem Nürnberger Ärzteprozess?

Ärztetag beschließt Zwangsimpfung für Kinder

Am 04. und 05. mai 2021 fand der 124. Deutsche Ärztetag statt – „zeitgemäß“ online. Markus Langemann, Journalist, sschrieb in seinem heutigen Newsletter dazu:

„Ich denke, Sie sollten Kenntnis haben vom Beschlußprotokoll des Deutschen Ärztetages. Zahlreiche Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen haben mich in den letzten Stunden auf dieses Protokoll aufmerksam gemacht. Sie haben zugleich ihre Empörung und Fassungslosigkeit zum Ausdruck gebracht.“

Beschluss TOP I – 19 des 124. Deutschen Ärztetages

Darin heißt es:

Auf Antrag von PD Dr. med. Stephan Böse-O’Reilly, Melissa Camara Romero, Dr. med. Roland Freßle, Dr. med. Florian Gerheuser, Dr. med. Andreas Hellmann, Dr. med. Andreas Hölscher, Dr. med. Tilman Kaethner, Dr. med. Heidemarie Lux, Dr. med. Robin T. Maitra, Matthias Marschner, Dr. med. Irmgard Pfaffinger, Dr. med. Christof Stork, Dr. med. Katharina Thiede, Julian Veelken, Dr. med. Gisbert Voigt und PD Dr. med. Birgit Wulff (Drucksache I – 19) beschließt der 124. Deutsche Ärztetag 2021:

Der 124. Deutsche Ärztetag 2021 fordert die Bundesregierung auf, unverzüglich eine COVID-19-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln und vor Einsetzen des Winters 2021/2022 umzusetzen. Dazu gehört es u. a.,

  • die Forschung zu Impfstoffen für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sofort und nachhaltig mit ausreichenden finanziellen und organisatorischen Maßnahmen zu fördern,
  • hinreichend adäquate Impfstoffe zu bestellen und zeitnah auszuliefern,
  • proaktiv mediale Kommunikation für die Impfung von Kindern und Jugendlichen vorzubereiten und umzusetzen sowie
  • Kinder- und Jugendärzte in Praxis, Klinik und Öffentlichem Gesundheitsdienst (ÖGD) und Hausärzte als Drehscheibe für Kommunikation und bei kurzfristiger Impfdurchführung zu unterstützen.

Begründung:

Ca. 14 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 16 Jahre und können mit den derzeit verfügbaren COVID-19-Impfstoffen nicht geimpft werden. Um in unserem Land eine Herdenimmunität gegen die SARS-CoV-2-Pandemie zu erreichen, muss diese Lücke unbedingt geschlossen werden.

Auch Kinder und Jugendliche haben deutliche gesundheitliche Risiken infolge einer SARS-CoV-2-Erkrankung. Deshalb muss die Immunität auch für diese Gruppe durch eine Impfung und nicht durch eine Durchseuchung erzielt werden.

Das Recht auf Bildung mit Kita- und Schulbesuch kann im Winter 2021/2022 nur mit einer rechtzeitigen COVID-19-Impfung gesichert werden (Hervorhebung T.S.). Ohne rechtzeitige Impfung, insbesondere auch für jüngere Kinder, führt ein erneuter Lockdown für diese Altersgruppe zu weiteren gravierenden negativen Folgen für die kindliche psychische Entwicklung.

Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück (Hervorhebung T.S.).

Empörung und Fassungslosigkeit

Angesichts der Gefahren schwerwiegender „Corona-Erkrankungen“ von Kindern und der Risiken der Impfung gegen Covid-19 kann ich die Empörung und Fassungslosigkeit verstehen, die Ärzte Markus Langemann mitgeteilt haben, beispielsweise:

Noch viel fassungsloser wurde ich, als ich zur Kenntnis nehmen musste, dass die Vorsitzende meines Berufsverbands der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (BPM e.V.) Mitautorin dieses Antrags ist. Ein Kernpunkt dieses Beschlusses ist, dass Familien mit Kindern und deren Kinder nur geimpft mit gesellschaftlicher Teilhabe rechnen dürfen. Und das der Ärztetag dafür entsprechende Studien und Geldmittel für die Ärzteschaft fordert.“

Natürlich sind – wie bei anderen Menschen auch – die Sichtweisen auf die „Corona-Pandemie“ und die Impfstrategie sehr unterschiedlich.

Gerade aufgrund der historischen Erfahrungen von Zwangsimpfungen, über die beispielsweise Vera Sharav, Holocaust-Überlebende beim Corona-Ausschuss berichtete und die Gegenstand des Nürnberger Ärzteprozesses waren, ist dieser Beschluss kaum nachvollziehbar.

Hinzu kommt, dass jüngste Erkenntnisse und Dokumentationen zu den Covid-19-Impfungen nicht nur Zweifel an der Wirksamkeit der Impfungen aufkommen lassen. Zunehmend beunruhigen immer mehr Nebenwirkungen – gerade auch bei Kindern dokumentiert in Israel.

Das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) listet in seinem „Sicherheitsbericht“ vom 07.05.2021 über 49.961 gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen von BioNTech, Moderna und AstraZeneca für die Zeit vom 27.12.2020 bis zum 30.04.2021 auf.

Risiken von „Verstärkungsreaktionen“

Gerade bei Impfungen für Kinder sind besonders auch sogenannte „Verstärkungsreaktionen“ zu beachten, die erst Jahre später auftreten können. Auf mehrere Beispiele wird in einem Beitrag auf infosperber.ch vom 01.02.2021 verwiesen, unter anderem:

Einige Beispiele :

  • „Schwere Erkrankungen an Denguefieber bei Kindern, die gegen Dengue geimpft wurden und noch nie zuvor eine Dengue-Infektion durchgemacht hatten. Es gibt vier verschiedene Typen von Dengueviren. Bei einer zweiten Infektion mit einem anderen Typ als bei der ersten Dengue-Erkrankung kann es zur Verstärkungsreaktion kommen. Ähnliches passierte vermutlich nach der Impfung. Die WHO und der Hersteller hatte Warnungen von Wissenschaftlern in den Wind geschlagen und eine Massenimpfung gestartet, ohne zuvor zu prüfen, ob die Geimpften bereits eine Dengue-Infektion durchgemacht hatten…
  • In den 1960er-Jahren wurde eine Impfung gegen Masern in den USA und Europa eingeführt. Monate nach der Impfung erkrankten viele geimpfte Kinder schwer an ‚atypischen Masern‘.“

Nachtrag vom 12.05.2021, 14.05.2021 und 25.08.2021:

„Wichtiges: Liebe Eltern…“, Kinder- & Jugendarztpraxis Dr. med. Stefanie Krohne-Reichert

Ausstieg aus der Covid-19-Impfkampagne, (Beitrag aktuell nicht auf der Webseite abrufbar, Link auf web.archiv.org) – ähnlich Praxis für Innere und Allgemeinmedizin Dr. Ulfert Schröder)

Ärzte für individuelle Impfentscheidung eV sammelt unter dem Hashtag “#nichtmeinaerztetag” kurze Videos, in denen sich Mediziner zum Beschluss des Ärztetags äußern.

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH)

Petition: Keine Corona-Impfpflicht für Kinder

 

Weiterführende Informationen:

Prof. Dr. Werner Bergholz, Ex-Siemens-Manager der Qualitätssicherung, warnt vor Impfstoffen.

„Traurige Realität“: Mangelhafte Überwachung der Impf-Nebenwirkungen

Ministerien befehlen Corona-Tests an Schülern mit Tests ohne Zulassung | Von Peter Haisenko

Ärzte stehen auf, Covid-19: Impfstoffentwicklung, Impfpflicht und Immunitätsnachweis

Ärzte für Aufklärung, Ethik und Wissenschaft – Unsere wissenschaftliche Covid-19-Impfkritik

Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V. zur Corona-Impfung

Dr. Walter Weber, Experiment am Menschen

Corona-Impfung

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Impfkampagne in Israel – Vorbild oder Katastrophe?

Impfkampagne in Israel – Vorbild, größtes Humanexperiment oder wird die Kampagne zur Katastrophe für das Land?

Impfkampagne – ein Vorbild für viele Staaten

Impfkampagne

Quelle: Liz Masoner/pixabay.com

Israel gilt aufgrund seiner Corona-Impfkampagne als globales Vorbild. Bereits rund fünf Millionen Menschen ließen sich mit dem Präparat von Biontech/Pfizer impfen. Dies entspricht rund 60 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Im Gegensatz zu den Regierungen und Medien, die Verfechter der Impfungen sind, sehen Kritiker die „Corona-Impfungen als größtes Humanexperiment der modernen Geschichte„.
Anfang April 2021 stellte Pfizer seine Corona-Impfstoff-Lieferungen an Israel vorübergehend ein. Israel habe eine noch ausstehende Rechnung über 2,5 Millionen Impfdosen noch nicht bezahlt. In dem Zusammenhang wurde der Vorzeigestaat auch schon mal als „Bananenrepublik“ bezeichnet.
Laut FOCUS vom 08.04.2021 hieß es dazu:
„Dass ausgerechnet ein für sein Pandemie-Management so gefeiertes Land wie Israel nun in Zahlungsverzug geraten ist – dafür hätte der Impfstoffhersteller kein Verständnis und bezeichnete das Land am Mittelmeer laut ‚Army Radio‘ als ‚Bananenrepublik‘.“
Ungeachtet dieser Diffenrenzen zwischen Israel und Pfizer bestätigt eine im Fachmagazin „The Lancet“ erschienene Studie die hohe Wirksamkeit des Impfstoffs nach der zweiten Dosis.

Gesundheitsexperten alarmieren vor Impffolgen

Nunmehr hat das Israeli People Committee (IPC), ein ziviles Gremium aus führenden israelischen Gesundheitsexperten, im April seinen Bericht über die Nebenwirkungen des Pfizer-Impfstoffs veröffentlicht. Demnach wären die Ergebnisse der Impfkampgne auf jeder möglichen Ebene katastrophal.

Der frühere Jazz-Musiker und heutige Buchautor Gilad Atzmon hat den auf Hebräisch erschienenen, 25 Seiten umfassenden Bericht des IPC zusammengefasst und ins Englische übersetzt. In dieser kurzen Zusammenfassung heißt es unter anderem zu den bisherigen Ergebnissen der Impfkampagne:

„‚Wir erhielten 288 Todesmeldungen in der Nähe der Impfung (90% bis zu 10 Tagen nach der Impfung), 64% davon waren Männer.‘ Dennoch heißt es in dem Bericht: ‚Nach Angaben des Gesundheitsministeriums waren nur 45 Todesfälle in Israel impfstoffbedingt.‘ Wenn die obigen Zahlen aufrichtig sind, dann hat Israel, das behauptete, ein Weltexperiment durchzuführen, es versäumt, über die Ergebnisse seines Experiments aufrichtig zu berichten. Wir hören oft von Blutgerinnseln, die durch den Impfstoff von AstraZeneca verursacht werden. Zum Beispiel haben wir heute Morgen von 300 Fällen von Blutgerinnseln in Europa erfahren. Wenn jedoch die Ergebnisse des IPC echt sind, dann könnte der Impfstoff von Pfizer allein in Israel mit mehr Todesfällen in Verbindung gebracht werden als der von AstraZeneca in ganz Europa.

‚Laut Daten des Central Bureau of Statistics gab es im Januar-Februar 2021, auf dem Höhepunkt der israelischen Massenimpfkampagne, einen Anstieg der Gesamtsterblichkeit in Israel um 22% im Vergleich zum Vorjahr. Tatsächlich waren Januar-Februar 2021 die tödlichsten Monate des letzten Jahrzehnts, mit der höchsten Gesamtsterblichkeitsrate im Vergleich zu den entsprechenden Monaten der letzten 10 Jahre.'“

Corona-Impfung – Heilsbringer oder Körperverletzung?

Hohe Sterblichkeit besonders unter jüngeren Geimpften

Wenn es um in Deutschland um die Sterblichkeit bei Corona-Impfungen geht, wird vom Paul-Ehrlich-Institut vor allem darauf verwiesen: Todesfälle nach der Impfung treten vor allem bei alten bis sehr alten Personen auf. Bislang sei kein kausaler Zusammenhang zwischen Impfung und Todesfällen zu erkennen.

Für Israel gehe aus dem IPC-Bericht hervor:

„Das IPC stellt fest, dass ‚in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen der Anstieg der Gesamtsterblichkeit am dramatischsten war. In dieser Altersgruppe stellen wir einen Anstieg der Gesamtsterblichkeit um 32% im Vergleich zum Vorjahr fest.‘

‚Die statistische Analyse der Informationen des Zentralamtes für Statistik, kombiniert mit den Informationen des Gesundheitsministeriums, führt zu der Schlussfolgerung, dass die Sterblichkeitsrate unter den Geimpften auf etwa 1 : 5000 geschätzt wird (1 : 13000 im Alter von 20-49, 1 : 6000 im Alter von 50-69, 1 : 1600 im Alter von 70+). Nach dieser Schätzung ist es möglich, die Zahl der Todesfälle in Israel in der Nähe des Impfstoffs, ab heute, auf etwa 1000-1100 Menschen zu schätzen.‘

Nochmals, wenn diese statistische Analyse korrekt ist, dann sind die Zahlen, die von den israelischen Gesundheitsbehörden berichtet werden, um mehr als das 22-fache irreführend.‘

Diejenigen, die meine Artikel verfolgen, kennen meine Arbeit über die unbestreitbare Korrelation zwischen Impfungen, Covid-19-Fällen, Todesfällen und der Ausbreitung von mutierten Stämmen. Die IPC bestätigt meine Beobachtung und liefert weitere entscheidende Informationen bezüglich der Altersgruppen. ‚Es gibt eine hohe Korrelation zwischen der Anzahl der geimpften Personen pro Tag und der Anzahl der Todesfälle pro Tag, im Bereich von bis zu 10 Tagen, in allen Altersgruppen. Alter 20-49 – eine Spanne von 9 Tagen vom Zeitpunkt der Impfung bis zur Sterblichkeit, Alter 50-69 – 5 Tage vom Zeitpunkt der Impfung bis zur Sterblichkeit, Alter 70 und höher – 3 Tage vom Zeitpunkt der Impfung bis zur Sterblichkeit.'“

Kinder vor Impffolgen schützen

Aufgrund des Berichtes befürchtet Atzmon besonders Gefahren für Kinder durch die Impfkampagne.

„In Israel versucht die Regierung verzweifelt, Kinder zu impfen. Das IPC betont, dass ein solcher Schritt katastrophal sein kann. ‚In Anbetracht des Ausmaßes und der Schwere der Nebenwirkungen möchten wir die Position des Komitees zum Ausdruck bringen, dass die Impfung von Kindern auch bei ihnen zu Nebenwirkungen führen kann, wie sie bei Erwachsenen beobachtet werden, einschließlich des Todes von völlig gesunden Kindern. Da das Coronavirus Kinder überhaupt nicht gefährdet, glaubt das Komitee, dass die Absicht der israelischen Regierung, die Kinder zu impfen, ihr Leben, ihre Gesundheit und ihre zukünftige Entwicklung gefährdet.'“

Corona-Impfung

 

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