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Weltbild eines „Erbsenzählers“

Weltbild gegen PropagandaDer „Erbsenzähler“

Dem geläufigen Pandemie-Narrativ schenkte der Informatiker und Datenanalyst Marcel Barz zunächst Glauben — nachdem er die Rohdaten analysierte, hat sich sein Weltbild auf den Kopf gestellt.

von Tilo Gräser

Marcel Barz wurde als „Erbsenzähler“ bekannt, als er 2021 die Rohdaten zur Covid-19-Pandemie analysierte und die Ergebnisse in einem Video vorstellte. Im Interview mit Tilo Gräser erklärt er, warum er das tat, was er seitdem erlebte und welche Schlussfolgerungen er daraus zieht.

Tilo Gräser: Herr Barz, vor einem Jahr haben Sie das Video über „Die Pandemie in den Rohdaten“ veröffentlicht. Warum und auf welcher fachlichen Grundlage haben Sie die „Erbsen“ der Covid-19-Pandemie gezählt?

Marcel Barz: Der Auslöser für meine Untersuchung war ein Freund, der die Pandemie in Frage stellte und dem ich das Ausmaß der Pandemie in den Rohdaten beweisen wollte. Damit bin ich jedoch gründlich gescheitert.

Ich bin Informatiker und Datenanalyst. Als Offizier der Bundeswehr hatte ich Wirtschafts- und Organisationswissenschaften studiert und später noch ein Wirtschaftsinformatikstudium absolviert. Außerdem war ich Gründer und Geschäftsführer der cockpit4 GmbH, die mit mehreren Mitarbeitern auf Datenanalyse, Dashboards und Softwareentwicklung spezialisiert war.

Für meine Untersuchung der Pandemie-Zahlen habe ich ausschließlich öffentlich zugängliche Daten verwendet und die Auswertung genauso durchgeführt, wie ich es gelernt und in meiner beruflichen Arbeit oft gemacht hatte. Das erkläre ich im Video Schritt für Schritt.

Was haben Sie herausgefunden? Hat sich an den Erkenntnissen aus diesem einen Pandemie-Jahr mittlerweile etwas geändert?

Ich fand heraus, dass mein Freund gar nicht so falsch lag. Aus den Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis), der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und des Robert Koch-Instituts (RKI) ließ sich für mich nicht ablesen, dass es im Jahr 2020 in Deutschland eine pandemische Lage gab — entgegen meiner eigenen Erwartung und entgegen der vorherrschenden Meinung.

Seit der Veröffentlichung des Videos im letzten August nehmen die Corona-Zahlen einen großen Stellenwert in meinem Leben ein und ich habe viel dazugelernt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war ich mir sehr unsicher, ob mein Ergebnis korrekt oder mir nicht ein grober Denkfehler unterlaufen ist. Heute ist diese Unsicherheit komplett verschwunden. Meine im Video getroffenen Kernaussagen haben sich alle bestätigt. Darüber hinaus hatte ich das Thema Impfnebenwirkungen damals nur am Rande behandelt. Leider haben sich auch hier die in den Rohdaten schon absehbaren dramatischen negativen Auswirkungen bewahrheitet.

Natürlich habe ich mir auch die Zahlen für 2021 angesehen. Auffällig war hier, dass die Sterblichkeit teilweise deutlich im zeitlichen Zusammenhang zu den Impfwellen stand. Ich werte das als extremes Warnsignal, das vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) dringend untersucht werden muss und zu einem sofortigen Stopp der Impfkampagne führen sollte.

Für mich unverständlich wendet das PEI in diesem Zusammenhang eine zwar etablierte Messmethode an, dies aber in völlig ungeeigneter Weise. Ich spreche von der Observed-versus-Expected-Analyse, bei der jedoch „vergessen“ wird, sämtliche Verdachtstodesfälle zu erfassen — was aber absolut notwendig wäre. So wird das PEI niemals eine Gefahrenlage erkennen können. Ich finde es unerträglich, dass eine staatliche Behörde einen so extremen Fehler macht und dieser seit Monaten nicht korrigiert wird. Ich wünschte mir, hier würden Journalisten genauer hinschauen und hartnäckig nachfragen.

Stehen Sie diesbezüglich mit anderen Wissenschaftlern und Experten in Kontakt? Können Sie etwas zu deren Einschätzungen sagen?

Das Video hatte weit mehr als eine Million Aufrufe auf „YouTube“, „Telegram“ und anderen Plattformen. Neben unfassbar vielen Zuschriften von interessierten Laien kontaktierten mich mehrere Mathematiker, Statistiker, Informatiker und Ärzte und schickten mir weitere Daten und ergänzende Analysen. Mit einigen Experten gab es einen vertiefenden Austausch. Andere Wissenschaftler führten untereinander rege Fachdiskussionen bezüglich meiner Arbeit und leiteten ihre Ergebnisse an mich weiter.

Fazit aus den vielen Fachgesprächen: Ja, mein Vortrag hat Schwächen und ist natürlich keine wissenschaftliche Arbeit. Jedoch wurden meine Kernaussagen alle erhärtet. Es lässt sich aus den offiziellen Daten nicht ablesen, dass es 2020 in Deutschland eine pandemische Lage gab. Das Ergebnis meiner Analysen unterscheidet sich also fundamental vom offiziellen Narrativ aus Politik und Mainstream-Medien. Ich beobachte hier zwei völlig entkoppelte Welten. Einen guten Überblick der tatsächlichen Datenlage stellt übrigens der Verein „Wissenschaft für die Gesellschaft“ auf seiner Webseite wiges.org zur Verfügung.

Worin sehen Sie die Ursache für den Unterschied zwischen Ihren Erkenntnissen und der offiziellen Darstellung der Daten zur Pandemie?

Die tatsächlichen Daten der Pandemie, also die Rohdaten, bekommen wir als Bürger ja nicht zu sehen, sofern wir nicht selbst recherchieren. Hier gibt es die genannten Behörden und Vereine (RKI, PEI, DIVI und so weiter), die sich vor die Rohdaten schalten und die Zahlen auf ihre Weise interpretieren und uns präsentieren. Die Interessenlage dieser Behörden bleibt weitestgehend im Dunkeln.

In meinem Video zeige ich im Detail auf, wie durch fehlerhaften Umgang mit den verfügbaren Rohdaten und durch unvollständig gezeigte Daten ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Gefahrenlage entstehen konnte. Das Statistische Bundesamt „vergisst“ beispielsweise permanent die Sterbezahlen in Bezug zur Bevölkerungsgröße zu setzen und präsentiert uns mit viel Tamtam „absolute Zahlen“. Das DIVI rechnet uns trickreich eine Überlastung des Gesundheitswesens vor. Das RKI zählt positiv Getestete, von denen die wenigsten Symptome haben, als Infizierte und so weiter. Ob dahinter Vorsatz steckt oder Unfähigkeit, kann und will ich nicht beantworten.

Warum das Statistische Bundesamt diesen Unsinn verbreitet, ist mir vollkommen schleierhaft. Bei der DIVI kann ich es noch teilweise nachvollziehen. Die DIVI ist ein Interessenverband. Interessenverbände vertreten die Interessen der Mitglieder, die wiederum enorm unter finanziellem Druck stehen. Das Buch „Die Intensiv-Mafia“ von Tom Lausen und Walter van Rossum gibt hier einen guten Einblick, wie mit manipulierten Zahlen abkassiert wird. Es ist eigentlich ein riesiger Korruptionsskandal. Die Autoren sprechen sogar von „organisierter Kriminalität“. Aber es scheint niemanden zu interessieren. Es geht einfach weiter so.

RKI, PEI und STIKO sind die anderen Einrichtungen, die ich kritisiere. Über mögliche Interessen schweige ich mich an dieser Stelle mal aus. Fakt ist aber, dass diese Institutionen direkt dem Bundesgesundheitsministerium unterstellt und weisungsgebunden sind.

Journalisten, Richter und Ärzte verlassen sich leider blind auf diese Behörden und verbreiten unkritisch deren verzerrte Darstellungen. Die Politik verwendet diese interessensorientierte Datenlage als Entscheidungsgrundlage und weigert sich, Experten mit gegenteiligen Positionen anzuhören — die ja zahlreich vorhanden sind.

Der Mathematikdidaktiker Wolfram Meyerhöfer hatte bereits am 2. April 2020 in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vor politischen Fehlentscheidungen aufgrund ungenauer Daten gewarnt und auch von einer „Krise der mathematischen Bildung“ gesprochen. Wie bewerten Sie diese Aussage?

Da kann ich nur zustimmen. Es ist ein ziemlicher Datensalat: Absolute Zahlen dort, wo nur prozentuale Angaben sinnvoll sind und umgekehrt; wichtige Bezugsgrößen werden einfach „vergessen“ und so weiter. Unsere Behörden und Institutionen ignorieren teilweise die Grundlagen statistischer Auswertungen. Menschen mit Sachverstand sind plötzlich nicht mehr in der Lage, die einfachsten mathematischen Zusammenhänge zu verstehen. Wenn die Zahlen nicht zur eigenen Haltung passen, dann werden sie „gebogen“, bis sie passen. Das Ganze kommt mir manchmal vor wie eine Religion. Ich habe auch Situationen erlebt, in denen Menschen mit „Pieks“ sich ihre eigene Entscheidung tatsächlich „passend rechnen“.

Bei Otto Normalbürger habe ich dafür noch Verständnis. Bei Ärzten und Journalisten fällt mir das schon schwerer. Überhaupt kein Verständnis kann ich aufbringen, wenn die oberste „Erbsenzähler“-Behörde, das Statistische Bundesamt, in solcher Art und Weise Daten aufbereitet und veröffentlicht. Wenn man weiß, dass sich das Statistische Bundesamt zur Einhaltung von Qualitätsstandards bei der Datenanalyse verpflichtet hat (Quality Declaration), dann kann ich mich über deren Veröffentlichungen nur wundern.

Die dortigen Aussagen zur Sterblichkeit in 2020 sind meines Erachtens grober Unfug. Ich gebe dazu einige Beispiele an Aussagen: „Die Corona-Wellen haben in Deutschland zu einer Übersterblichkeit geführt.“, „Eine erhöhte Sterblichkeit zeigt sich … für die isolierte Betrachtung des Kalenderjahres 2020.“, „Das waren 5 Prozent oder 46.000 Verstorbene mehr als im Jahr 2019.“ Ich bezeichne das als Irreführung der Bevölkerung, wenn Altersstruktur oder Bevölkerungswachstum ignoriert und damit das Bild vollkommen verfälscht wird.

Ich frage mich, ob dieser Sachverhalt nicht schon strafrechtlich relevant sein könnte. Auch frage ich mich ernsthaft, ob wir es hier schon mit Missbrauch eines öffentlichen Amtes zum Schaden der Allgemeinheit zu tun haben und ob die Ombudspersonen des Statistischen Bundesamts in diesem Zusammenhang den Korruptionsverdachts prüfen müssten. Eine funktionierende vierte Gewalt würde das Thema bissig anpacken.

Was ist aus Ihrer Sicht der Grund, dass die Regierungspolitik dieser interesseorientierten Dateninterpretation folgt und damit seit mehr als zwei Jahren Maßnahmen einschließlich massiver Grundrechtseinschränkungen begründet?

Ich weiß es nicht. Anfangs dachte ich, wir hätten es hier mit einem Versehen zu tun — einem simplen Fehler. Und ich dachte, ich könnte dabei behilflich sein, diesen Fehler zu korrigieren. Ich schrieb Briefe an unsere Landrätin und ich ging zur Kreistagssitzung, um auf den Fehler hinzuweisen. Ich schrieb E-Mails an unser Gesundheitsamt und an den Amtsarzt. Ich dachte wirklich, ich könnte auf der Sachebene behilflich sein.

Heute denke ich das nicht mehr.

Mein Engagement hat gar nichts gebracht. Da war überhaupt keine Bereitschaft, auch nur einen Millimeter vom offiziellen Kurs abzuweichen. Vielleicht hatte ich zu viel erwartet. Vielleicht lagen meine Vorschläge außerhalb des politischen Spielraums. Ich weiß es nicht.

Heute habe ich diese Art der Aufklärung komplett eingestellt. Ich laufe nicht weiter auf der Titanic herum und zeige warnend auf Eisberge oder auf das große Leck im Rumpf. Das Schiff hat heute leider schon maximale Schieflage. Ich kümmere mich lieber mit denen, die die Schieflage auch bemerkt haben, um die Rettungsboote.

Dies heißt für mich: dezentrale, ländliche und autarke Strukturen stärken und aufbauen. Sollten Steckdose, Wasserhahn, Heizkörper oder Supermarkt und Tankstelle einmal nicht mehr wie gewohnt liefern — oder für mich unerschwinglich werden —, dann will ich nicht unvorbereitet sein und doof aus der Wäsche gucken. Ich rechne konkret ab Herbst mit Engpässen. Wo ich wohne, sind diese dezentralen und teilweise autarken Strukturen noch weitgehend vorhanden. Wir müssen also nicht bei Null anfangen.

Auch in den etablierten Medien gibt es kaum Widerspruch zu den offiziellen Erklärungen. Im Vorgespräch haben Sie erzählt, dass Sie sich mit Ihren Erkenntnissen bei Journalisten und Redaktionen gemeldet haben. Diese hätten aber nicht reagiert. Worin liegen Ihrer Meinung nach die Gründe dafür?

Ich rufe bei jeder Gelegenheit dazu auf, mich mit Journalisten in Kontakt zu bringen, um über meine Zahlen oder meine Erlebnisse zu schreiben. Viele Menschen sind meinem Aufruf gefolgt und haben Anfragen gestellt. Mindestens 50 Redaktionen habe ich selbst angeschrieben. Bis heute war jedoch keines der Leitmedien bereit, über meine Analyse zu berichten. Es ist wie eine Wand, die ich nicht durchdringen kann.

Über die Gründe dafür kann ich nur Vermutungen anstellen. Liegt es an der inneren Haltung der Journalisten, am fehlenden Mut oder an den Grenzen der freien Berichterstattung? Ich weiß es nicht. Aber ich möchte auch hier die Gelegenheit nutzen und dazu aufrufen, mich mit Journalisten der klassischen Leitmedien in Kontakt zu bringen, die bereit sind, über meine Zahlen und meine Arbeit — gern auch kritisch — zu berichten.

Statt Nachfragen von Journalisten zu bekommen sind Sie von selbsternannten „Faktencheckern“ ins Visier genommen worden. Was haben Sie da erlebt?

Ja, so war das. „Volksverpetzer“ und „Correctiv“ haben sogenannte „Faktenchecks“ über meine Arbeit veröffentlicht. Mit einer Journalistin von „Correctiv“ war ich vor der Veröffentlichung ihres „Faktenchecks“ im schriftlichen Austausch. Der Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel hat in einem Blogbeitrag den Schriftverkehr dokumentiert.

Als dann der „Faktencheck“ erschien, war von meinen Antworten nichts mehr zu finden. Das Urteil von „Correctiv“ lautete: „Das Video lässt Kontext aus und führt in die Irre.“ Damit war ich markiert. Von da an wollte niemand aus dem Mainstream mehr mit mir sprechen. Ich wurde praktisch mundtot gemacht. Wer mein Video auf „Facebook“ oder „Twitter“ teilt, riskiert eine Verwarnung oder Löschung. Ich habe aber gesehen, dass es vielen Kritikern, wie den Wissenschaftlern Christof Kuhbandner und Stefan Homburg, auch so erging. Das scheint wohl Methode zu haben.

Statt einer offiziellen Korrektur der Fehlinterpretation der Pandemie-Daten wird nun mit Blick auf den kommenden Herbst die Panikmache fortgesetzt. Erneut sollen fragwürdige Maßnahmen wie eine allgemeine Maskenpflicht von Oktober bis Ostern durchgesetzt werden. Wie bewerten Sie das?

Die Kuriositäten der neuen Panikmache sammle ich auf meinem „Telegram“-Kanal „Marcel Barz“. Bei den Plänen der Regierung, im kommenden Herbst und Winter wieder fragwürdige Maßnahmen einzuführen, wird der Bericht des Sachverständigenausschusses über die Evaluation der Coronamaßnahmen ignoriert. Dieser stellt unter anderem fest, dass ein Zusammenhang zwischen der Höhe der Inzidenz und der Maßnahmenstärke nicht erkennbar sei. Es ist allzu offensichtlich, dass es hierbei längst nicht um Zahlen und Fakten geht. Mit Vernunft, Verantwortung oder gar Solidarität hat das nun rein gar nichts mehr zu tun.

Die für mich einzige plausible Erklärung für das ganze Geschehen ist, dass hier andere Ziele verfolgt werden. Mit Gesundheitsfürsorge haben die gesamten Maßnahmen definitiv nichts zu tun. Auch wenn ich nicht genau weiß, was abläuft, habe ich genug verstanden, um zu handeln und mich von dem Versuch zu verabschieden, hier noch etwas ändern zu wollen oder zu können.

Sie wünschen sich einen offenen Diskurs über Ihre und die Erkenntnisse anderer „Erbsenzähler“. Wie könnte das möglich sein, wenn bis heute Zweifel und Kritik massiv diffamiert, totgeschwiegen und aktiv bekämpft werden? Wenn Kritiker bis hin zum sozialen Ausschluss mit existenziellen Folgen rechnen müssen?

Ob Meyerhöfer, Homburg, Kuhbandner oder andere „Erbsenzähler“, allen geht es ähnlich: Ihre fundierten Erkenntnisse schaffen es selten in die Leitmedien. Wer nicht ignoriert wird, wird diffamiert. Ich bin ehrlich gesagt pessimistisch, dass sich daran in den nächsten Monaten etwas ändern wird. Es ist wie ein kollektives Trauma, das den offenen Diskurs verhindert.

Wenn ich beispielsweise die Texte des Psychiaters Hans-Joachim Maaz lese, beginne ich zu verstehen, was in unserer Gesellschaft los ist. Den Missbrauch von Mathematik und Zahlen zu erleben, ist für mich aber wirklich schwer auszuhalten. Die Mehrheit der Verantwortlichen in Behörden und Institutionen hat kritiklos mitgespielt und kann nun nicht ertragen, wenn faktische Manipulationen aufgedeckt werden.

Wie Sie selbst sagen, haben Sie zwei turbulente Jahre erlebt. Welche persönlichen Konsequenzen haben Sie aus Ihren Erlebnissen gezogen?

Die beschriebenen Erlebnisse mit unseriösen Zahlen von staatlichen Behörden, die Angriffe der „Faktenchecker“ und das Schweigen der Leitmedien hatten mich zunächst ziemlich verstört.

Auf der anderen Seite habe ich erst dadurch verstehen können, dass Begriffe wie „Verschwörungstheoretiker“, „Schwurbler“ oder „Querdenker“ Propagandabegriffe sind, um eine Auseinandersetzung mit Kritikern zu verhindern. Das versteht man am schnellsten, wenn man selbst Zielscheibe dieser Propaganda ist. Im Ergebnis haben mich diese Erfahrungen motiviert, mir Bücher und Vorträge von Menschen anzuschauen, vor denen man mich vorher immer erfolgreich gewarnt hatte: Paul Schreyer, Daniele Ganser, Ernst Wolff, Michael Meyen, Mathias Bröckers, Hermann Ploppa, Hans-Joachim Maaz et cetera.

Die Auseinandersetzung mit ihren Veröffentlichungen hat mein gesamtes Weltbild vollkommen auf den Kopf gestellt. Mein Leben in einem „schönen geordneten Land“ und in einer „freiheitlich demokratischen Grundordnung“ war, so denke ich heute, eine große Illusion. Mein Vertrauen in unsere Politiker und in unsere Leitmedien ist komplett zerstört.

Heute lebe ich in einem Land, das über psychologische Operationen gesteuert wird, sich durch strukturell korrupte Anreizsysteme auszeichnet und auf Basis knallharter Erpressung funktioniert. Die Medien sind dabei wichtigster Erfüllungsgehilfe: Die „vierte Gewalt“ in der Gesellschaft existiert de facto nicht mehr.

Das Ende des Finanzsystems rückt in greifbare Nähe, die offensichtlich gewünschte „kreative Zerstörung“, von der Klaus Schwab so gerne spricht, ist für mich kein Hirngespinst mehr.

Dieses zutiefst menschenverachtende System kann nur noch zum persönlichen Ausstieg einladen. Das ist auch die Konsequenz, die ich mit meiner Familie ziehe. Der Weg für uns liegt darin, dass wir uns aus der Abhängigkeit vom alten System weitgehend lösen. Ein Kampf gegen „alte Strukturen“ wäre nur Zeitverschwendung. Lieber gestalten wir mit den Menschen hier vor Ort ganz konkret „die neue Welt“. Das erlebe ich als zutiefst erfüllend.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Beitrag erschien zuerst unter dem Titel „’Erbsenzähler‘ Marcel Barz: ‚Meine Welt ist auf den Kopf gestellt‘“ in Ausgabe 4/22 des Magazins „ViER.“ Anfang August 2022. Tilo Gräser führte mit Marcel Barz das Interview Anfang Juli 2022. Der Beitrag wurde von Rubikon am 16.08.2022 übernommen und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Beiträge und Artikel anderer Autoren müssen nicht die Sichtweise der Webseiteninhabers widerspiegeln, sondern dienen nur der vergleichenden Information und Anregung zur eigenen Meinungsbildung.


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Covid19-Agenda – PlanetLockdown

Source.News, eine Online-Journalismusplattform mit Sitz in Schottland, dokumentiert in „PlanetLockdown“ das Leben unter der Covid-19-Agenda.

Was geschah mit unserer Welt durch die Covid19-Agenda?

Die Online-Journalismusplattform Source.News mit Sitz in Schottland dokumentiert mit ihrem Film „PlanetLockdown“ das Leben und was mit unserer Welt durch die Covid19-Agenda geschah.

Zeitzeugenberichte aus aller Welt stehen gegen die offizielle Berichterstattung und Geschichtsschreibung durch Politik und Leitmedien. Der Film kann auch ein „forensisches Gutachten“ für spätere gerichtliche Aufarbeitungen sein.

Die Dokumentation „Planet Lockdown“ gewinnt besondere Bedeutung als Orientierungshilfe weil sich bereits jetzt abzeichnet, dass von denselben Strippenziehern nicht nur in Deutschland ein verheerender Zustand der Dauerpandemien verhängt werden soll.

Creative Commons-Lizenz mit Namensnennung. („Verbreitung und Wiederaufbereitung ist mit Namensnennung erwünscht! Das Material darf jedoch nicht aus dem Kontext gerisssen präsentiert werden. Mit öffentlichen Geldern (GEZ, Serafe, …) finanzierte Institutionen ist die Verwendung ohne Rückfrage untersagt. Verstöße können strafrechtlich verfolgt werden.“)

Die Dokumentation ist auch in englischer Sprache verfügbar.

Wie vielfach auch auf diesem Blog nachlesbar handelt es sich bei den kritischen Stimmen gegen die Covid19-Agenda nicht nur um die Erkenntnisse und Meinungen von Medizinern, sondern von vielen Menschen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen.

Es geht auch nicht darum, Erkrankungen im Zusammenhang mt Covid19 herunterzuspielen, deren Folgen zu verniedlichen oder zu bestreiten. Vielmehr geht es um gesellschaftliche Lösungen im Umgang mit Covid19. Für die offizielle Agenda verdichten sich die die Indizien, dass sie gesteuert herbeigeführt wurde. Es sei an dieser Stelle nur auf die zunehmender Anzahl von Fakten und Indizien verwiesen, die erst am 04.08.2022 veröffentlicht wurden:

„Die Realisierung des COVID-19-Szenarios und die sofortige Einstellung des PREDICT-Programms von USAID im Jahr 2019 deuten auf einen vorsätzlichen Charakter der Pandemie und die Beteiligung der USA an ihrer Entstehung hin.“


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Corona – eine Suche nach der Wahrheit

Corona – was ist wahr, was ist falsch am Ursprung, an den Folgen und den Behandlungsmethoden der einzigartigen „Pandemie“?

Corona – was ist wahr, was ist falsch?

Der Linzer Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie Professor Dr. Dr. Martin Haditsch begibt sich 2020 exklusiv für ServusTV auf eine Reise um die Welt. Mit führenden Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete trifft er sich, um aus erster Hand Antworten auf die drängenden Fragen zum Ausbruch und der Bekämpfung des Coronavirus zu bekommen.

In exklusiven Interviews erhält er unbequeme Antworten und gewinnt neue Einblicke in die Pandemie sowie aktuelle Maßnahmen im Kampf gegen Corona.

Teil 1 (05.05.2021)

Im ersten Teil trifft er den amerikanischen Nobelpreisträger Chemiker und Physiker Michael Levitt. Dieser entwickelte für den Bundesstaat Florida eine Strategie, die für Aufsehen sorgte: Floridas Schulen wurden bereits im Sommers 2020 normal geöffnet. Der Hamburger Physiker Professor Roland Wiesendanger fand ebenfalls Anfang 2020 Indizien, wonach der Ausbruch des Virus aus einem Labor als die einzig gültige Theorie ist. Ein weiteres Gespräch führte Professor Haditsch mit Dr. Pierre Kory. Kory, Intensivmediziner und Lungenfacharzt sowie Päsident des FLCCC, kämpfte als in New York gegen den Virus und setzte entgegen allen Vorschriften Ivermectin zur Therapie ein. Damit rettete er tausenden Erkrankten das Leben. Schließlich bittet Professor Haditsch seinen Grazer Kollegen Univ.-Professor Kurt Zatloukal vom Diagnostik & Forschungsinstitut für Pathologie das Medikament unter experimentellen Bedingungen zu testen. Mit einem überraschenden Ergebnis!

Haditsch - Corona - auf der Suche nach der Wahrheit Teil 1

00:04:26 Prof. Dr. Michael Levitt (Nobelpreisträger in Chemie/Physik)

00:09:17 Prof. Dr. Prof. E.h. Dr. h. c. Roland Wiesendanger (Universität Hamburg)

00:21:05 Sabrina Rossi und Antonio Ricciardi

00:25:04 Dr. Roberto Cosentini (Ärtzlicher Leiter der größten Notaufnahme in Bergamo)

00:28:56 Prof. Dr. Marco Confalonieri (Chefarzt der Lungenstation in Triest)

00:31:52 Dr. Luca Speciani (Präsident des Ärzteverbandes in Bergamo)

00:35:36 Prof. Dr. Klaus Püschel ( ehm. Leiter des Instituts für Rechtsmedizin am UKE)

00:40:06 Prof. Dr. Gregor Gorkiwiecz (Diagnostik & Forschungsinstitut für Patholgie an der Uni Graz

00:44:30 Prof. Dr. Kurt Zatloukal (Leiter des Forschungszentrums für Molekulare Biomedizin an der Uni Graz)

00:46:43 Dr. Thomas Ly (Gründer INFECTCORE Academy Bangkok Hospital)

01:03:45 Prof. Dr. Klaus Stöhr (ehm. Leiter der Sars-Forschungsgruppe u. des Influenza Programms der WHO)

01:10:15 Mag. Dr. Karl Kashofer ((Diagnostik & Forschungsinstitut für Patholgie an der Uni Graz)

01:11:05 Dr. Pierre Kory (Intensivmediziner & Lungenfacharzt, Präsident des FLCCC, Berater des Bs. Florida)

Siehe auch eine Kurzzusammenfassung der Dokumentation.

Teil 2 (01.08.2021)

Im zweiten Teil der Dokumentation verfolgt Prof. Martin Haditsch vor allem die unterschiedlichen Strategien, die in verschiedenen Ländern verfolgt wurden. Im Fokus stehen Masken, Tests und Impfungen. Dabei geht er solchen Fragen nach wie: Warum haben viele US-Bundesstaaten kaum noch Einschränkungen? Ist dies auf eine hohe Impfrate oder ein besseres Krisenmanagement zurückzuführen? Sind Bedenken vor den Impf-Nebenwirkungen berechtigt? Und ist es sinnvoll, Kinder zu impfen?

Prof. Martin Haditsch spricht mit Entwicklern von Impfstoffen genauso wie mit Kritikern von Massen-Impfaktionen.

00:08:12 Prof. Dr. Martin Schwab (Rechtswissenschaftler Universität Bielefeld)

00:09:54 Prof. Dr. Ulrike Kämmerer (Humanbiologin, Immunologin, Zellbiologin)

00:15:24 Prof. Dr. Jay Bhattacharya (Medizin, Volkswirtschaftslehre, Gesundheitsforschung)

00:32:49 Prof. Dr. Peter McCullough (Kardiologe, Internist, Epidemiologe, Virologe)

00:44:40 Gabriela Sotomayor (akkredierte Journalistin bei den Vereinten Nationen)

00:50:56 Prof. Dr. Winfried Stöcker (Mediziner, Wissenschaftler, Unternehmer)

00:54:02 Dr. Luigi Warren (Biologe, Pionier der mRNA-Technologie)

01:01:54 Dr. Mike Yeadon (Ex-Vizepräsident und Forscher bei Pfizer)

01:16:40 Prof. Dr. Peter Kremsner (Direktor Institut für Tropenmedizin Universitätsklinik Tübingen)

01:24:25 Prof. Dr. Stefan Hockertz (Toxikologe, Immunologe, Biologe)

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Produkt des Bioterrorismus

Als „Produkt des Bioterrorismus“ bezeichnet Dr. Peter McCullough die experimentellen Medikamente, die zur Vorbeugung gegen das SARS-COV-2-Virus derzeit eingesetzt werden.

„Produkt des Bioterrorismus“

Dr. Peter McCullough ist Kardiologe, Internist und Epidemiologe. In seinem Fachgebiet weist er weltweit die meisten Veröffentlichungen auf. Gerade seine 51 von Fachleuten begutachteten Veröffentlichungen über die Behandlung von Covid gehören zu den meistgelesenen. Von den „Mainstream Medien“ werden sie aber einhellig ignoriert.

Als stellvertretender Chefarzt am Baylor University Medical Center in Dallas, Texas, und wissenschaftlicher Berater, gehört er zu den fünf meistpublizierenden medizinischen Forschern in den USA. Auf der Jahrestagung der „American Association of Physicians and Surgeons“ am 02.10.2021 deckte er schonungslos die Unverantwortlichkeit der offiziellen Impfkampagne auf.

Es fände, anders als zuvor, trotz zahlreicher schwerer Nebenwirkungen und Todesfälle keine Sicherheitsüberwachung statt. Es sei wahrscheinlicher, dass man an den Folgen des Impfstoffes sterbe als an Covid. Kinder würden ohne Not der Gefahr schwerer Herzmuskelentzündungen ausgesetzt und Frühbehandlungen der Menschen mit guten Medikamenten unterdrückt.

Peter McCullough redet nicht nur als Mediziner über Covid-19 – er behandelt in seiner Praxis Covid-Patienten und hat sich selbst von der Infektion erholt.

Der weltweit anerkannte Experte hat die experimentellen Medikamente, die zur Vorbeugung gegen das SARS-COV-2-Virus derzeit eingesetzt werden, als „ein Produkt des Bioterrorismus“ bezeichnet.

Am 27.10.2021 erläuterte er auf einer Tagung in Phoenix, Arizona zu den Gefahren der mRNA-Technologie. Besonders besorgniserregend ist für McCullough die Fähigkeit der mRNA-Impfstoffe, den menschlichen Körper zur Produktion von Spike-Protein zu veranlassen.

Die Wahrscheinlichkeit, an der Impfung zu sterben, ist „etwa fünfmal so hoch wie das Risiko, das man mit COVID-19 eingeht“, so McCullough. „Diejenigen, die sich gegen den Impfstoff entschieden haben, haben also eine klügere Entscheidung getroffen“.

„Es kann in diesem Stadium nicht um COVID gehen“, sagte er. Es geht um „eine Art totalitäre Übernahme, die überall auf der Welt stattgefunden hat. Es geht etwas sehr Dunkles vor sich“.“

Quelle: lifesitenews.com, 09.11.2021

Siehe auch:

Kardiologe Dr. Peter McCullough: Covid-Impfung als Form von ‚Bioterrorismus‘ mit pathogenem Spike-Protein

oder

„Es ist wahrscheinlicher, am Impfstoff zu sterben als an Covid“ – Warum geht das Impfen verbissen weiter?“

Covid-Spritze fordert mehr Tote als Covid selbst – (Interview mit Dr. McCullough) Teil 1

Covid-Spritze fordert mehr Tote als Covid selbst – (Interview mit Dr. McCullough) Teil 2

 

Nachtrag vom 16.12.2021:

Ärzte gegen Impfdruck – Offener Brief von runf 380 Ärzten an den Bundeskanzler, die Gesundheitsminister von Bund und Ländern, den Deutschen Ethikrat, die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien, die Bundesärztekammer, die  Kassenärztliche Bundesvereinigung und an verschiedene Medien

Österreich: DOKUMENTIERT: Mediziner-Protest gegen Ärztekammer-Präsident Szekeres

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Wissenschaft steht auf

Wissenschaft steht auf – In einer Aktion des Corona-Ausschusses zeigen mutige Wissenschaftler Gesicht.
von Kerstin Chavent

Wissenschaftler stehen auf

Die Initiative „Wissenschaft steht auf“ gibt denen eine Stimme, die bei der Erforschung des Coronavirus und den sich daraus entwickelnden Maßnahmen die Einhaltung wissenschaftlicher Standards einfordern. Es kommen Menschen zu Wort, die aufgrund ihrer Kritik an der aktuellen Politik kein oder kaum Gehör finden. Forschende aus Wissenschaft, Medien und therapeutischen Berufen laden dazu ein, die Argumente und Entscheidungen der Regierenden kritisch zu prüfen und zu hinterfragen, und fordern dazu auf, den wissenschaftlichen Diskurs wieder zu beleben.

(Ein begründetes, geordnetes, für sicher erachtetes) Wissen hervorbringende forschende Tätigkeit in einem bestimmten Bereich — so definiert der Duden den Begriff Wissenschaft. Wissenschaftliche Forschung, so habe ich es in meinem Studium der Geisteswissenschaften an der Universität Hamburg gelernt, muss unabhängig sein von politischen Weltanschauungen und wirtschaftlichen Einflüssen. Wissenschaft braucht Zeit, braucht Geduld, einen klaren Geist und eine respektvolle Haltung dem Erforschten gegenüber.

Der Forschende stellt Fragen, um Antworten zu bekommen. Nur wer sucht, kann finden. Aus der Antwort entsteht Verantwortung für das Erforschte. Etwas wurde freigelegt, kam ans Licht, und liegt ungeschützt wie ein Neugeborenes vor unseren Blicken. Wie werden wir es behandeln? In welche Richtung wird das Entdeckte gelenkt? Was werden daraus machen? Spätestens seit der Entdeckung der Radioaktivität wissen wir um die gigantische Verantwortung, die damit einhergeht, zu welchem Zweck das neu entdeckte Wissen verwendet wird.

Die neuzeitliche Forschung begnügt sich nicht damit, vor den Erkenntnissen in die Knie zu gehen und in Bewunderung zu verharren. Seit der Geist aus der Materie vertrieben und Verstand und Herz voneinander getrennt wurden, legen wir selbst Hand an die Schöpfung und schaffen eigene Realitäten. Was geht, das wird gemacht. Nichts hält uns zurück, wenn es darum geht, unserer Hybris Ausdruck zu geben und es besser zu machen als die Natur.

Kein Konsens

Wir wollen das Lebendige kontrollieren und analysieren und sezieren auf Teufel komm raus. Keine Geheimnisse soll das Universum mehr haben für uns. Wie die transhumanistische Technokratie aussehen wird, die daraus entsteht, darüber geben uns heute die im Namen von Gesundheit und Sicherheit getroffenen Maßnahmen Auskunft. Das Fundament für einen lebensfeindlichen, menschenverachtenden Totalitarismus liefern heute die Wissenschaftler, die sich für einen Zweck kaufen lassen, der alle Mittel heiligt.

Doch den angeblichen wissenschaftlichen Konsens, der einer verängstigten und traumatisierten Masse eingeflößt wird, den gibt es nicht. Der Handvoll mediatisierter, regierungstreuer „Wissenschaftler“ gegenüber stehen Forschende in der ganzen Welt, die sich für die Einhaltung wissenschaftlicher Standards und die Belebung eines wissenschaftlichen Diskurses einsetzen, der diesen Namen verdient. Den zu Dogmen verkommenen und als Wahrheit verkauften zweifelhaften Forschungsergebnissen gegenüber steht die Arbeit von Menschen, die nicht mitmachen beim größten Verbrechen, das jemals gegen die Menschheit begangen wurde.

Sie widersetzen sich den Menschenversuchen und den an Inquisitionsverfahren erinnernden Prozessen gegen diejenigen, die davor warnen, und setzen sich ein für Aufklärung, Transparenz und unabhängige Forschung. Die Initiative Wissenschaft steht auf (1) ist eine Aktion des Corona-Ausschusses, der im Juni 2020 von den Rechtsanwälten Antonia Fischer, Viviane Fischer, Reiner Fuellmich und Justus P. Hoffmann gegründet wurde (2). In der in ihrer Aufmachung an die Protestaktion deutscher Schauspieler erinnernden Initiative (3) zeigen bereits über fünfzig Wissenschaftler in kurzen Spots Gesicht.

Sie gehören zu den fast zweihundert ExpertInnen, die seit über einem Jahr in wöchentlichen Anhörungen dazu beitragen, die wissenschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge rund um das Corona-Geschehen zu dokumentieren und aufzuarbeiten. Zu den wesentlichen Erkenntnissen gehören die Unzulänglichkeit der PCR-Tests, eine im Bereich der jährlichen Grippe liegende Letalität, die in keinem Fall die Härte der getroffenen Maßnahmen rechtfertigt, die Kollateralschäden der Lockdowns und die Gefahr in Schnellverfahren zugelassener Impfstoffe.

Früchte des Betruges

Boris Kotchoubey aus dem Fachgebiet medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie beklagt den Missbrauch einer Wissenschaft, die sich in den Dienst von Politik und Wirtschaft gestellt hat und damit ihre eigenen Prinzipien aushebelt. Seit Beginn der Epidemie gibt es keine Daten zu der Wirkung der Maßnahmen, keine Forschungsergebnisse darüber, woran die Menschen tatsächlich sterben, keine unabhängigen Studien. Die Tests und Impfstoffe werden von denen erforscht, die diese herstellen. Auch die Neurologin Margareta Griesz-Brisson spricht von Missbrauch, Wissenschaftsbetrug und der ungeheuren Verantwortungslosigkeit, der Bevölkerung ein Medikament durch Werbung, Belohnung und Bestrafung aufzuzwingen.

Im Bereich der Psychologie zieht Klaus-Jürgen Bruder Parallelen zum Milgram-Experiment der 60er-Jahre und zu der Bereitschaft, aus Obrigkeitsgläubigkeit heraus über moralische Grenzen zu treten. Franz Ruppert kritisiert die herzlose, gefühlskalte Macht und Gier, die uns als Rettung verkauft werden, und erinnert daran, dass wirkliche Wissenschaft dem Allgemeininteresse dient und das gute Leben von allen fördert. Hans-Joachim Maaz spricht von einer kollektiven Angststörung nationaler Tragweite, die die Menschen krank und böse macht. Angst zerstört die Wahrheit und verzerrt die Realität. Sie verhindert vernünftiges Handeln und verletzt die menschliche Würde. Angst macht Lügen glaubhaft. Sie ist die wirkungsvollste Art, Menschen abhängig zu machen.

Der Rechtswissenschaftler Dietrich Murswiek kritisiert die Verbiegung eines freiheitlichen Rechtsstaates zu einem unfreiheitlichen Pandemieregime, in dem jeder beweisen muss, dass er ungefährlich ist, um seine Rechte wahrnehmen zu dürfen. Der Betriebswirt Max Otte warnt eindringlich vor einem technologischen Totalitarismus, und der Wirtschaftsexperte und Journalist Ernst Wolff erinnert an die Auswirkungen der schärfsten Rezession, die die Menschheit jemals erlebt hat.

Seit der Deklaration der Corona-Pandemie haben Aktienanleihen und Immobilienmärkte immer neue Höchststände erreicht. Der Börsenwert der Internetgiganten hat zwischen 30 und 80 Prozent zugenommen, und die Vermögensverwalter Blackrock und Vanguard konnten einen Zuwachs von mehr als 2 Billionen Dollar verbuchen. Das Vermögen der Ultrareichen hat um mehr als 3,9 Billionen Dollar zugenommen, und mit Elon Musk ist erstmals innerhalb eines Jahres ein einzelner Mensch um mehr als 100 Milliarden Dollar reicher geworden. Gleichzeitig ist in den Entwicklungsländern der Lebensstandard von mehr als 1,5 Milliarden Menschen dramatisch gesunken, und mehr als 100 Millionen Menschen sind zum Hungern verurteilt worden.

Der Geist ist aus der Flasche

Der Mathematiker Werner Meixner warnt vor den Ketten eines digitalen Netzwerkes, das jede einzelne noch so unbedeutend scheinende Lebensäußerung ausforscht. Da wir, durch die Corona-Maßnahmen angetrieben, immer weniger direkt, sondern indirekt über Maschinenzentren kommunizieren, werden unser Verhalten und unsere Absichten bis ins kleinste Detail kontrollierbar. Durch die statistische Auswertung der im Netz gesammelten Daten werden wir zu berechenbaren Objekten, die je nach Lage und Bedarf behindert, bestraft und weggesperrt werden können.

Mit der Digitalisierung, Virtualisierung und Computerisierung wird der analoge Bereich der Wirklichkeit als Lebensquelle vernichtet. Dezentrale autonome Lebensprinzipien der Selbstheilung werden durch lebensfremde, berechnende, alles beherrschende Zentralisierung ersetzt. Mit der Aufgabe der Immunität der Privatsphäre fallen wir schließlich zurück in die Barbarei. Diese zeigt sich im Biologischen mit der Manipulation unseres Immunsystems durch gentechnische Eingriffe, im Ethischen mit dem Ersetzen des Gewissens durch Nützlichkeitsdenken und im Technischen mit einer den Menschen ersetzenden künstlichen Intelligenz. Doch, so der Ausblick Meixners, „wenn die Lüge sichtbar wird, siegt die Wahrheit“.

In den warnenden Stimmen klingt eine Ermutigung für andere, ebenfalls aufzustehen und sich für das auszusprechen, was uns zusammenbringt: eine offene, respektvolle Begegnung mit Verstand und Gefühl. Viele werden folgen. Die Bewegung ist nicht aufzuhalten. Immer wieder wird versucht, Protestaktionen zu durchsetzen und zu zerschlagen und die sich Erhebenden einzuschüchtern, zu diffamieren und mit dem Tod zu bedrohen. Doch der Geist ist aus der Flasche. Er kann nicht wieder zurückgeschoben werden. Mögen diejenigen, die sich heute noch verstecken, den Weg ins Licht finden und dem Ehre erbieten, wofür sich Wissenschaft ursprünglich einsetzt: dem Erforschen von Wahrheit.

Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.wissenschaftstehtauf.de/
(2) https://corona-ausschuss.de/
(3) https://allesdichtmachen.de/


Dieser Beitrag erschien zuerst auf Rubikon am 08.07.2021 unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie ihn verbreiten und vervielfältigen.

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Lockdown (Aussperrung) mindestens bis Herbst 2021?

Der Lockdown (die „Aussperrung“ vom gesellschaftlichen Leben) sollte nach Aussagen aus dem Paul-Ehrlich-Institut mindestens bis Herbst 2021 dauern.

Lockdown („Aussperrung“) – kaum ein Ende in Sicht

Lockdown

Bild: Nicola Giordano /pixabay

In der Bundespressekonferenz am 24.04.2020 ging es mehrfach um den erneuten Lockdown. Robert Reitschuster berichtete, dass nach den Worten von Klaus Cichutek, Chef des Paul-Ehrlich-Instituts, nicht sicher sei, dass eine Durchimpfung im Herbst zur sofortigen völligen Aufhebung der Corona-Maßnahmen führen werde.

Man wisse noch nicht genau, wie lange der Impfstoff wirke und wie weit die Übertragung des Virus durch ihn reduziert werde.

„Eine Herdenimmunität sei nicht erreichbar, meinte Lars Schaade, der Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts. Aber die Geimpften seien geschützt und die Virus-Zirkulation deutlich verringert…das Virus…könne aber nicht verschwinden – eine Ohrfeige für die Anhänger der ‚Null-Covid-Strategie‘, die nach Ansicht von Kritikern ja auch im Kanzleramt sitzen sollen.“

Das heißt also:

1. Im RKI ist man „nicht sicher sei, dass eine Durchimpfung im Herbst zur sofortigen völligen Aufhebung der Corona-Maßnahmen“ führt – vor Herbst also keine „völlige Aufhebung“ der „Corona-Maßnahmen„. An dieser Aussage wird nochmals deutlich, was für langfristige Einschränkungen der Grundrechte die Abgeordneten den Bundestages und die Landesregierungen im Bundesrat am 21. und 22.04.2021 durchgewunken haben.

Zwar haben nur 342 der insgesamt 709 Bundestagsabgeordneten – also nicht einmal die Hälfte der Abgeordneten – für das Gesetz gestimmt. Doch da es nur 250 Gegenstimmen gab, hat das Gesetz den Bundestag passiert und wurde dem Bundesrat vorgelegt. Auch dort gab es nur verbale Kritik und keine Rettung vor einem erneuten Lockdown – besser vor dem endgültigen Aus für Demokratie und Rechtsstaat.

Vielleicht wollen Sie sich selbst überzeugen, wie Ihre Wahlkreisabgeordneten abgestimmt haben? Dann klicken Sie einfach hier und dann auf die entsprechende Fraktion. Dort sind die Abgeordneten alphabetisch gelistet. Vielleicht wollen Sie auch Ihrem Volksvertreter gratulieren oder Fragen stellen?

Bedenken Sie jedoch: Sie können zwar Ihre Abgeordneten wählen, aber diese sind Ihnen weder rechenschaftspflichtig noch an Ihre Aufträge gebunden – soweit geht die Demokratie nicht:

Grundgesetz Art. 38:

„(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

Weiter zur Bundespressekonferenz:

„‚Wir wissen noch nicht genau, wie viele Menschen an Long-Covid leiden werden. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass es zehn Prozent sein werden‘, sagte etwa Schaade. Dafür, dass Long-Covid eine der wichtigsten Begründungen für die harten Maßnahmen ist, klingt das sehr vage. Ebenso bei einem weiteren brisanten Thema: Inwieweit Geimpfte nicht mehr ansteckend sind und damit Freiheitsbeschränkungen für sie zurückgefahren werden können. Schaade sprach von ‚weiteren Hinweisen, dass die Ausbreitung des Virus durch die Impfung zumindest reduziert werden kann.'“

Evidente Belege? – Fehlanzeige! Die legten weder Cichutek noch Schaade vor.

Das heißt also:

2. Eine „Null-Covid-Strategie“ ist ein Traum. Sie den Bürgern einzureden, heißt dem Esel die Möhre vor das Maul zu halten.

3. „Zehn Prozent“ könnten „an Long-Covid leiden“ – zehn Prozent wovon?

  • …Aller Bürger?
  • …Aller getesteten Bürger?
  • …Aller positiv Getesteten?
  • …Aller mit Covid-19 Erkrankten?
  • …Aller an Covid-19 Erkrankten?…

Egal: Also Horrorszenario bestens geeignet ganz im Sinne des BMI-Strategiepapiers vom März 2020.

Einige Vergleiche

Österreich:

Im Nachbarland liegt insgesamt die „Sieben-Tage-Inzidenz“ mit rund 180 immer noch deutlich über dem deutschen Wert von 164. Dennoch verkündete am 23.04.2021 die Bundesregierung die Öffnungsschritte für den Lockdown ab 19. Mai 2021:

„Im Vorfeld hatte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bereits angekündigt, dass ab Mitte Mai breite Öffnungsschritte in allen Bereichen – von der Gastronomie bis zum Tourismus, von Kulturveranstaltungen bis zu Sportevents – geplant sind…

Eine wesentliche Rolle werden Nachweise über den Immunstatus und negative Tests spielen. Für diese gilt: Selbsttests gelten 24 Stunden lang, Antigentests 48 Stunden lang, PCR-Tests 72 Stunden lang. Als Genesene oder Genesener gilt man bis sechs Monate nach überstandener Krankheit. Für Geimpfte gilt der Zeitraum „ein Jahr ab 22 Tage nach der Erstimpfung“.

Schweiz

Seit dem 20. April 2021 gilt für die Schweiz, was Christian Euler kurz kommentiert:

„Während die Schweiz zunehmend aus dem langen Corona-Schlaf erwacht, liegen die Prioritäten hierzulande auf den Verschärfungen der Maßnahmen – obwohl die Infektionskurven beider Länder fast parallel verlaufen und sich die Situation in der Eidgenossenschaft in den vergangenen Wochen sogar leicht verschlechtert hat.

Seit heute dürfen die Schweizer wieder ins Kino, in Fitnessstudios und auf die Terrassen von Restaurants und Bars. Geschäfte, Hotels, Museen und Zoos sind ohnehin geöffnet. Auch der Präsenzunterricht an Hochschulen ist mit bis zu 50 Studierenden möglich.“

Nachtrag vom 18.07.2021:

Die Asklepios Kliniken beauftragten das Institut Toluna, eine repräsentativ 2.000 Bürger zu befragen, welche Folgen die Corona-Maßnahmen für sie hatten. Das Ergebnis: Etwa zwei Drittel der Deutschen leiden seelisch unter den Corona-Maßnahmen – vor allem Familien mit Kindern.

Fremdbestimmt


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Urteile und Juristen gegen Corona-Maßnahmen

Urteile und Juristen setzen sich zunehmend kritisch mit politisch motivierten Corona-Maßnahmen auseinander.

Urteile gegen Corona-Politik

Verfassungsgerichtshof Saarland kippt Corona-Regelung

UrteileDer Verfassungsgerichtshof des Saarlandes hat die strengen Corona-Regelungen der Politik gekippt.

Selbst in Extremlagen wie der Corona-Pandemie dürfe der Staat die Grundrechte der Bürger nicht grenzenlos einschränken.

Das Gericht verwies darauf, selbst unter Virologen herrsche offenbar „Unklarheit, wie das Virus konkret wirkt und welche Maßnahmen auf welche konkrete Weise wirklich geeignet sind, seine Ausbreitung zu vermindern oder ihr entgegenzutreten“.

„‚Insgesamt kann in ganz Deutschland die befürchtete exponentielle Ausbreitung der Corona-Infektionen nicht festgestellt werden.'“

Deshalb seien Ausgangsbeschränkungen als besonders einschneidende Maßnahme „nicht mehr erforderlich“.

Quelle: focus.de, 01.05.2020

Berufungsgericht Portugal: Quarantäne aufgrund positiven PCR-Tests unzulässig

In einem Urteil vom 11.11.2020 erklärte ein Berufungsgericht in Portugal die automatische Anordnung von Quarantäne aufgrund eines positiven PCR-Tests auf SARS-CoV-2 für unzulässig.

„Das Gericht betont, dass es ausschließlich Sache eines zertifizierten Arztes sein dürfe, eine Person für krank oder gesundheitsgefährdend zu erklären. Einer Regierungsbehörde oder einem Gericht komme diese Befugnis nicht zu…

Entsprechend sei es aber auch unzulässig, freiheitsentziehende Maßnahmen im Wege eines Automatismus an einen von einer Behörde veranlassten PCR-Test zu knüpfen … Das Gericht stellte zudem, fest, dass die Gesundheitsbehörde der Azoren dadurch gegen Artikel 6 der Allgemeinen Erklärung über Bioethik und Menschenrechte verstoßen habe.

Bezüglich der Verlässlichkeit von PCR-Tests als solchen hat das Gericht ebenfalls Zweifel anklingen lassen. Solche seien ‚an und für sich nicht in der Lage, zweifelsfrei festzustellen, ob die Positivität tatsächlich einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus entspricht'“.

Quelle: epochtimes.de, 23.11.2020

Amtsgericht Weimar: Lockdown-Politik in Deutschland nichtig

Im Urteil vom 11.01.2021 vom Amtsgericht Weimar (Aktenzeichen 6 OWi-523 Js 202518/20) wird die Lockdown-Politik in Deutschland und das damit einhergehende allgemeine Kontaktverbot für illegal erklärt. Das Urteil betrifft die Thüringer Sars-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung (ThürSARS-CoV-2-EindmaßnV0) vom 26. März 2020.
„Diese Verordnung war und ist der Ansicht des Thüringer Amtsgerichts nach allerdings nichtig, weil sie sich nicht mit dem Grundgesetz vereinbaren lässt. Dafür führt das Urteil sowohl formell als auch materielle Gründe an: Für den Erlass einer so weitreichenden Vorschrift wäre nämlich nicht die Exekutive zuständig gewesen, sondern die Legislative.“
Das Amtsgericht Weimar stuft das allgemeine Kontaktverbot als „verfassungswidrig“ ein. Zudem bezeichnet es die Lockdown-Maßnahmen als „katastrophale politische Fehlentscheidung mit dramatischen Konsequenzen für nahezu alle Lebensbereiche der Menschen“.
Quelle: heise.de, 22.01.2021

Verwaltungsgericht Wien: Corona-Politik ohne Basis

„Am 24. März urteilte das Verwaltungsgericht Wien über eine Beschwerde der FPÖ gegen die ihrer Ansicht nach grob rechtswidrige Untersagung einer angemeldeten Kundgebung. Das Gericht zerriss in seinem Urteil die Corona-Politik der türkis-grünen Bundesregierung in der Luft. Unter Berufung auf international anerkannte Experten, Studien und die Weltgesundheitsorganisation befand das Gericht, dass die Krankheitsdefinitionen Anschobers falsch und ein PCR-Test zur Covid-19-Diagnostik ungeeignet wäre.“

Quelle: report24.news, 31.03.2021

In Belgien keine Rechtsgrundlage für Corona-Maßnahmen

Ein Richter hat im Eilverfahren in Brüssel entschieden, dass die Rechtsgrundlage, auf die sich alle Corona-Maßnahmen stützen, unzureichend ist. Er gibt in seinem Urteil der Regierung 30 Tage Zeit, diese Rechtsgrundlage zu liefern oder die Maßnahmen zurückzuziehen. Die Innenministerin Annelies Verlinden will Einspruch zu erheben.

Die Liga für Menschenrechte hatte den belgischen Staat vor einigen Wochen verklagt. Die Entscheidungen per ministeriellen Erlassen während der Corona-Pandemie hätten keine Rechtsgrundlage. Das Urteil sieht nun eine Strafe von 5.000 Euro täglich – aber maximal 200.000 Euro – vor, falls es nicht umgesetzt wird.

Quelle: standaard.be, 31.03.2021

Interview: Andreas Dorfmann im Gespräch mit Dr. Pieter Schleiter zur Verfassungsbeschwerde bezüglich der Corona-Maßnahmen.

 KRiStA – Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes

Das Netzwerk KRiStA warnte am 12.04.2021 vor der geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetze.

„Um es mit den Worten von Jens Gnisa, dem ehemaligen Interessenvertreter von rund 17.000 Richtern in Deutschland, zu sagen:

‚Der Bund schießt deutlich über alle Verhältnismäßigkeits-Grenzen hinaus.‘

Nach seiner Ansicht

‚…dürfte es sich wohl um das am tiefsten in die Grundrechte einschneidende Bundesgesetz der letzten Jahrzehnte handeln‘.

Das Netzwerk KRiStA kann diese Auffassung nur unterstreichen. Der im Zentrum des Gesetzentwurfes stehende § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG) würde die alleinige Kompetenz für die sogenannte ‚Corona-Notbremse‘, mithin die einschneidendsten Maßnahmen für rund 83 Mio. Menschen seit dem Zweiten Weltkrieg, in die Hand der Bundesregierung legen. Dieser würde ein Durchregieren bis in die Wohnzimmer der Menschen ermöglicht werden, in Abhängigkeit zudem von einem Messwert, der zunehmend in der Kritik von Juristen und Medizinern steht.“ (netzwerkkrista.de, 12.04.2021)

Beschluss des Familiengerichts Weimar

„Am 8. April 2021 hat das Familiengericht Weimar in einem Eilverfahren (Az.: 9 F 148/21) beschlossen, dass es zwei Weimarer Schulen mit sofortiger Wirkung verboten ist, den Schülerinnen und Schüler vorzuschreiben, Mund-Nasen-Bedeckungen aller Art (insbesondere qualifizierte Masken wie FFP2-Masken) zu tragen, AHA-Mindestabstände einzuhalten und/oder an SARS-CoV-2-Schnelltests teilzunehmen. Zugleich hat das Gericht bestimmt, dass der Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten ist (Urteil im Volltext inklusive dreier Sachverständigengutachten).“ (2020news.de, 14.04.2021)

In diesem Rubikon-Interview erläutert Rechtsanwältin Viviane Fischer die brisantesten Inhalte des aufsehenerregenden Weimarer Gerichtsurteils und erklärt, welche Auswirkungen dieses auf die Test- und Maskenpflicht an Schulen haben könnte.

Amtsgericht Weilheim urteilt gegen Mund-Nasen-Schutz in Schulen

Das Amtsgericht Weilheim urteilte am 13.04.2021 zugunsten Betroffener „wegen Erörterung Kindeswohlgefährdung, § 157 FamFG„:

„Die Schulleitung der Realschule in S. bestehend aus dem Schulleiter und der stellvertretenden Schulleiterin, wird angewiesen, es zu unterlassen gegenüber der Betroffenen die Anordnung zu treffen, auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“

Den Beschluss veröffentlichte Tichys Einblick.

Verwaltungsgericht Arnsberg kippt Ausgangssperre im Märkischen Kreis

Das Verwaltungsgericht bezog sich in seinem Urteil auf die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, wonach zudem zahlreiche Ausbrüche in Privathaushalten, Kindertageseinrichtungen und zunehmend auch in Schulen sowie dem beruflichen Umfeld stattfänden.

Daraus abzuleiten , dass private Kontakte zur Nachtzeit im Kreisgebiet einen ins Gewicht fallenden Anteil am gesamten Infektionsgeschehen haben sollen, sei nicht nachvollziehbar.

Derartige Einschränkungen seien nur zulässig,

„sofern ansonsten – auch bei Berücksichtigung aller bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen – eine wirksame Eindämmung des Infektionsgeschehens ‚erheblich‘ gefährdet wäre. Das allerdings habe der Märkische Kreis in seiner Allgemeinverfügung nicht hinreichend dargelegt, heißt es in der Pressemitteilung.“ (ikz-online.de, 13.04.2021)

Magdeburger Gericht kassiert Schnelltestpflicht an Sachsen-Anhalts Schulen

Die Magdeburger Volksstimme berichtete am 13.04.2021, über ein Urteil des Verwaltungsgerichts Magdeburg. Das Gericht hat die am 12.04.2021 eingeführte Corona-Schnelltestpflicht an Sachsen-Anhalt Schulen vorerst kassiert (AZ: 7 B 80/21 MD).

„Die Richter gaben dem Eilantrag von Eltern eines Grundschülers aus Osterburg statt, informierte ein Gerichtssprecher am Dienstag. Demnach muss die Grundschule dem Kind vorerst auch dann Zugang zur Schule gewähren, wenn es sich einem Schnelltest verweigert.“

Urteile bisher nur selten für Kläger erfolgreich

Die Urteile sind nur eine kleine Auswahl Corona-bezogenen Urteile. Bis Mitte März 2021 lagen mehr als 10.000 Verfahren bei Verwaltungsgerichten gegen staatliche Corona-Regeln vor – erfolgreich war davon jedoch nur ein geringer Prozentsatz.

Corona-Impfung

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Dr. Sven Armbrust – Corona und Schule

Corona und Schule – ein Vortrag von Dr. Sven Armbrust am 11.3.2021 vor dem Kreiselternrat

Flammender Appell von Dr. Sven Armbrust

In einem flammenden Appell rief Dr. Sven Armbrust (Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Neubrandenburg) vor dem Kreiselternrat auf, die Schulen nicht zu schließen. Das Video hat deutschlandweit für Wirbel gesorgt.

Corona und Schule sind seit Beginn der „Pandemie“ ein besonders umstrittenes Thema. Einerseits wurde vielfach darauf verwiesen, dass Kinder kaum an Covid-19 erkranken. Andererseits werden Kinder besonders durch die aus der „Pandemie“ abgeleiteten Maßnahmen körperlich und psychisch geschädigt.

Der Kreiselternrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte lud Ärzte, Wissenschaftler, Schüler, Lehrer und Politiker zu einer gemeinsamen Vorstandssitzung ein. Ziel der Veranstaltung war, die Politik für die Wissenschaftlichkeit als Grundlage für Maßnahmen zu begeistern, und weiteren Schaden von Kindern abzuhalten.

Dr. Armbrust begründete, dass Kinder keine Treiber der Pandemie seien. Sowohl Masken als auch Tests würden vor allem an Grundschulen weit mehr schaden als nutzen. In seinem Vortrag stüzte er sich auf Daten, Studien und Erfahrungen aus seiner Berufspraxis in der Klinik. Darüber hinaus gab der Mediziner ganz persönlichen Ratschläge dazu, wie man an Schulen am besten mit Corona umgeht. Er sparte auch nicht mit Kritik daran, wie die Politik in der Krise agiert.

Binnen weniger Tage haben Hunderttausende seinen Corona-Vortrag bei einer Veranstaltung des Kreiselternrates angesehen.  Anzusehen ist das Video unter anderem hier:

Corona und Schule – Armbrust widerspricht Michel

Wie bei allen Kritiken an der offiziellen Corona-Politik, wurde auch der Mediziner nach seinem Vortrag heftig attackiert. In einem Interview mit dem „Nordkurier“ am 26.03.2021 setzte sich Armbrust mit einigen Kritiken auseinander. So bezeichente der Greifswalder Kindermediziner Dr. Andreas Michel die Aussagen von Armbrust als

„‚Wahnsinn‘ und prognostizierte, dass eine dritte Corona-Welle maßgeblich von Kindern ausgehen könne und verwies auf vier positive Tests bei Kindergartenkindern in seiner Praxis in Greifswald. Zudem könnten auch Kinder von schweren Verläufen der Covid19-Erkrankung betroffen sein.“

Armbrust widerspricht Michel deutlich. Aus den vorliegenden Studien und Daten könne er dessen Position nicht nachvollziehen.

„‚Wir sehen keinen Anstieg von schwer erkrankten Kindern in den Kinderkliniken'“

Zwar sei die Zahl der gemeldeten Infektionen zuletzt gestiegen. Das sei aber auch auf die Massen-Test-Strategie an Schulen zurückzuführen, die seit zwei Wochen im Land ausgerollt werde. Und rotz massiv gesteigerter Testzahlen seien im Kreis Mecklenburgische Seenplatte in den vergangenen zwei Wochen gerade mal 15 Kinder positiv getestet worden.

„‚Ein einzelner positiver Test gibt aber keine Auskunft über die Infektiosität des einzelnen Betroffenen. Weder ist es, meines Wissens, in den letzten zwei Wochen im Zusammenhang mit Schulkindern zu einem relevanten Cluster oder einem daraus resultierenden Hotspot an den Schulen oder in einer bestimmten Region in Mecklenburg-Vorpommern gekommen…

Aufgrund der weiterhin geringen Inzidenz von Corona-positiven Kindern bezogen auf die Gesamtzahl der Kinder in Mecklenburg-Vorpommern ist damit zu rechnen, dass viele Kinder ohne Not falsch positiv getestet werden. Mit den entsprechenden Konsequenzen: Absonderung, Quarantänisierung undnachfolgend auch Stigmatisierung. Die Auswirkungen dieser Konsequenzen sehe ich in meiner Klinik täglich'“.

Siehe auch: Pädagogin widerspricht Bildungsministerin: Kinder hinter Masken zu zwingen ist ein Verbrechen

Corona-Impfung

 

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Verfassungswidrig – Verfassungsbeschwerde eines Richters

Verfassungswidrig – deshalb Verfassungsbeschwerde eines Berliner Richters. WELT interviewte den Richter zu seiner Beschwerde.

Verfassungswidrig – völlig klar

verfassungswidrigDer Berliner Strafrichter Pieter Schleiter reichte eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ein. Auf samt Anhang knapp 400 Seiten begründet er seine Position. In einem Interview auf welt.de (leider hinter der Bezahlschranke) erläuterter er seine Position und sein Anliegen:

„Durch die Pandemiebekämpfung sind über 80 Prozent aller Grundrechte betroffen. Die müssen alle abgewogen werden, und diese Abwägung sehe ich nicht.“

(Siehe auch das Interview mit Pieter Schleiter auf hauptstadt.tv, 16.02.2021)

Wie bereits andere Kollegen, beispielsweise der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier (unter anderem: faz.de,02.04.2020; welt.de, 01.05.2020; deutsche-wirtschafts-nachrichten.de, 12.03.2021 ) stellt er fest, dass die Parlamente (Legislative) als einzige verfassungsmäßige gesetzgebende Gewalt weitgehend ausgeschaltet sind. Das Machtmonopol liege verfassungswidrig bei der Exekutive:

„Wenn man den grundgesetzlichen Maßstab des Parlamentsvorbehalts anwendet, dann ist völlig klar, dass das, was wir gegenwärtig erleben, verfassungswidrig ist. […] Die Eingriffe sind so flächendeckend und tiefgreifend, dass das nicht einfach der Verordnungsgeber regeln darf, also die Exekutive.“

„Was gerade in Deutschland stattfindet, hat eine Dimension, die man sich eigentlich nur in einer Notstandsverfassung vorstellen kann. […] Die Rechtswirklichkeit ähnelt der einer Notstandsverfassung, aber unter Unterlaufen des gesetzlichen Gefüges.“

Verfassungswidrige Ausschaltung des Föderalismus

Doch es geht ihm nicht nur um die Bundesebene. Mit solcherart Ermächtigungsgesetzen sei auch der Föderalismus ausgeschaltet. Auf die geschichtlichen Erfahrungen eingehend sagt er:

„Wir haben eben keinen zentralistischen Staat – aus gutem Grund, wie das Dritte Reich zeigt. Jetzt erlassen zwar formal die Länder ihre Verordnungen – aber nach einem Abstimmungsprozess in einem Gremium, das im Grundgesetz nicht vorgesehen ist. […] Es geht nicht, dass die Bundeskanzlerin da einen Entwurf vorlegt und den auch durchzuboxen versucht, und dann heißt es in den Nachrichten: Die Kanzlerin hat sich durchgesetzt. Sie darf gar nicht derart Einfluss nehmen.“

Schleiter sieht die Verfassungswidrigkeit nicht nur aufgrund der Rechtsbeugung, sondern auch vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Fakten zum „Corona-Virus“. Diese würden in der Bund-Länder-Konferenz wohl ganz offensichtlich nicht beachtet:

„Mittlerweile hat man festgestellt: Die Übertragungsrate ist gerade in den Bereichen, die eingeschränkt werden, verschwindend gering – etwa bei den Restaurants und Theatern. Die meisten Übertragungen finden im Altersheim, zu Hause und auf der Arbeit statt. Dann muss man aber begründen, warum Menschen ihr Geschäft schließen müssen, obwohl sie die Abstände einhalten, nur die Hälfte der Leute reinlassen und Masken tragen. Nur was man nachvollziehbar begründen kann, ist verhältnismäßig.“

Aus dieser Sicht seien viele Gesetze und Verordnungen ungenügend begründet.

Nicht der, der die Grundrechte einfordert, habe das zu begründen, sondern derjenige, der sie einschränkt:

„Die Beweislast für die Gefährlichkeit trifft denjenigen, der die Grundrechte einschränken möchte. Eine Verdachtseinschränkung als absolute Ausnahme ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr legitim.“

Geschichtlich einmalig: ärztliche Diagnose ausgehebelt

Eine absolut neuartige Erscheinung in der Geschichte sei die fehlende Konsultation eines Arztes zur Diagnose. Die sogenannten „Infiziertenzahlen“ werden seit einem Jahr täglich ohne ärztliche Diagnose und entgegen der WHO-Empfehlung, allein aufgrund eines PCR-Tests vermeldet:

„Jemanden auf der Grundlage eines PCR-Tests, vielleicht auch nur aufgrund eines Kontakts für zwei Wochen einzusperren, ohne dass ein Richter darüber entscheidet – das geht für meine Begriffe nicht.“

Schleiter wünscht sich von den Richtern am Bundesverfassungsgericht, dass sie feststellen:

„Ja, die Sachverhaltsaufklärung weist durchgreifende Mängel auf, der Parlamentsvorbehalt wurde missachtet, die Bund-Länder-Konferenz ist in dieser Form verfassungswidrig, und der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz wurde verletzt – wir müssen nachbessern. Wir auferlegen den Beteiligten – das wären dann Bund und Länder – bis zum Soundsovielten, die Rechtslage entsprechend unserer Entscheidung anzupassen.“

Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte

Doch Schleiter belässt es nicht bei seiner Verfassungsbeschwerde. Mit anderen Kollegen hat er das Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte gegründet. Auf der Webseite des Netzwerkes ist die Beschwerde nachzulesen.

Die Netzwerkteilnehmer teilen ihre berufsethische Überzeugung:

„Wir Richter und Staatsanwälte dienen nicht der Regierung, sondern dem Recht.“

Zu ähnlichen Netzwerken haben sich auch schon andere Anwälte untereinander oder mit weiteren Verteidigern des Grundgesetzes zusammengeschlossen, wie beispielsweise die Anwälte für Aufklärung und der Corona-Ausschuss.

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Wer von allen Restriktionen zu befreien sei

Restriktionen der Bürger aufgrund der Corona-Pandemie erscheinen ohne Ende. Dafür setzen Parlamente sogar Grundrechte außer Kraft. Ist das gerechtfertigt?

Restriktionen bei natürlicher Immunität nicht vertretbar

Der österreichische Mediziner Christian Fiala erläutert, warum wir bei natürlicher Immunität weder an Covid-19 erkranken noch andere Menschen damit anstecken können. Daraus leitet er ab, dass die aktuellen Restriktionen aufzuheben sind – ab Minute 3:31:

Darüber hinaus ab Minute 5:30:

„Ich kann diejenigen, die kritisch sind bezüglich der aktuellen Impfungen nur darin bestätigen wirklich kritisch zu sein, weil es gibt wesentliche Argumente die gegen die aktuelle Impfung sprechen insbesondere am Ende der zweiten Wintersaison.“

Wie zahlreiche andere Mediziner ist er gegen diese Experimente am Menschen.

Um eine gegenseitige Ansteckung zu unterbinden, werden seit Monaten infizierte vor allem mit Hilfe von PCR-Tests gesucht und Kontakte verfolgt. Doch kann mit dem Test überhaupt eine Infektion nachgewiesen werden?

Eine Bürgerin, die im vergangenen September aus Belgrad in Deutschland einreiste, weigerte sich einen PCR-Test zu machen. Sie begründete das damit, dass dieser Test keine Infektion nachweise. Aufgrund ihrer Weigerung erhielt sie einen Bußgeldbescheid über 153 Euro. Dagegen hat sie Klage erhoben. Nun will das Amtsgericht Heidelberg von Drosten wissen, ob der PCR-Test eine Infektion nachweisen kann.

Empfehlenswert auch das Interview mit Professor Hans-Jürgen Bandelt: „Mit Schnelltests zum Dauerlockdown? Wie sich mit „manipulierten Zahlen“ die Kurve hochhalten lässt“

 

Corona-Impfung

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