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Fauci tritt zurück – freiwillig?

Fauci und die ImpfmafiaAnthony Fauci tritt als Direktor des US-Forschungszentrums NIAID und oberster medizinischer Berater des US-Präsidenten zurück.

Anthony Fauci tritt zurück – freiwillig?

Den Rücktritt von seinem Amt als Direktor des National Institut of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) teilte er auf der Webseite des NIAID am 22.08.2022 mit:

„I am announcing today that I will be stepping down from the positions of Director of the National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) and Chief of the NIAID Laboratory of Immunoregulation, as well as the position of Chief Medical Advisor to President Joe Biden. I will be leaving these positions in December of this year to pursue the next chapter of my career.“

„Ich gebe heute bekannt, dass ich von meinen Ämtern als Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) und Leiter des NIAID-Labors für Immunregulation sowie als leitender medizinischer Berater von Präsident Joe Biden zurücktreten werde. Ich werde diese Positionen im Dezember dieses Jahres aufgeben, um das nächste Kapitel meiner Karriere zu beginnen.“

„Verdienste“ um die „Corona“-Plandemie und GOF

Nicht nur in den USA war Fauci wegen seiner Rolle insbesondere in der „Corona“-Plandemie und in der „Gain-of-function“-Forschung (GOF) kritisiert worden.

Zwar verkündete die USA-Regierung unter Präsident Barack Obama 2014 ein Moratorium für die GOF. Doch Fauci setzte sich entscheidend dafür ein, diese Forschungen geheim weiterzuführen. Dafür lagerten die USA die Forschung in rund 25 Länder aus, unter anderem nach Georgien und in die Ukraine.

Im Klartext liefen diese Forschungen auf die Entwicklung von Biowaffen hinaus, die gemäß der Biowaffenkonvention vom 16.12.1972 einem völkerrechtlich verboten sind.

Robert F Kennedy Jr. enthüllt Faucis Machenschaften

Im November 2021 erschien ein neues Buch von Robert F. Kennedy und weiteren Autoren, in dem sie die Praxis von Dr. Anthony Fauci, Bill Gates und Big Pharma entlarven: „The Real Anthony Fauci: Bill Gates, Big Pharma, and the Global War on Democracy and Public Health (Children’s Health Defense)

Ergänzend dazu sprach Kennedy in einer Folge von „Conversations That Matter“ [Gespräche, die von Bedeutung sind] über Inhalte seines Buches „The Real Anthony Fauci“ mit dem Moderator und Chefredakteur des „New American Magazines“, Alex Newman.

Dieses Interview bereitete kla.tv mit deutscher Übersetzung auf:


Beiträge und Artikel anderer Autoren müssen nicht die Sichtweise der Webseiteninhabers widerspiegeln, sondern dienen nur der vergleichenden Information und Anregung zur eigenen Meinungsbildung.


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Der echte Anthony Fauci, Bill Gates und Big Pharma

Der echte Anthony Fauci, Bill Gates und Big Pharma stehen im Fokus eines neuen Buchs von Robert F. Kennedy.

Der echte Anthony Fauci

Im November 2021 erschien ein neues Buch von Robert F. Kennedy und weiteren Autoren, in dem sie die Praxis von Dr. Anthony Fauci, Bill Gates und Big Pharma entlarven: „The Real Anthony Fauci: Bill Gates, Big Pharma, and the Global War on Democracy and Public Health (Children’s Health Defense)

Zu den Ärzten und Wissenschaftlern, die an dem Buch mitgewirkt haben, gehören viele, die ihr Leben mit der Entwicklung von Impfstoffen verbracht haben oder sich dafür einsetzen, aber über die Schäden, die die experimentellen Covid-Impfungen anrichten, entsetzt sind. Beispielsweise beteiligten sich als Autoren Dr. Tess Lawrie, Dr. Geert Vanden Bossche, Dr. Mike Yeadon und Dr. Peter McCullough. Mitautor Dr. Robert Malone ist Miterfinder der mRNA-Technologie, die in den Covid-Präparaten von Pfizer/BioNTech und Moderna verwendet wird.

Robert F. Kennedy im Interview

Zu dem Buch interviewte Sally Beck für The Conservative Woman (TCW) exklusiv Robert F. Kennedy.

Auf ihre Frage nach den Reaktionen in den Mainstream-Medien antwortete Robert F. Kennedy, dass es keine Rezensionen in der Mainstreampresse gibt, obwohl das Buch auf Platz eins der Bestsellerliste steht. Er stellt eine Flut von persönlichen Angriffen fest – doch das Buch wird dabei nicht einmal direkt erwähnt.

„Sie wollen nicht über dieses Buch sprechen, weil es voller Wahrheit steckt. Die Wahrheit ist ihr tödlichster Feind.“

Kennedy traf nach eigenen Angaben seit Jahren mehrfach mit Dr. Fauci direkt zusammen.

„Ich habe Tony Fauci kennengelernt. Unsere Wege kreuzen sich schon seit vielen Jahren. Ich arbeite seit 2005 an Impfstofffragen und habe ihn daher bei vielen Gelegenheiten in Aktion gesehen … Eine meiner Herausforderungen bestand darin, ihnen zu sagen: ‚Sie haben für keinen der 72 empfohlenen Impfstoffe, die Kindern verabreicht werden, eine einzige doppelblinde, placebokontrollierte Studie durchgeführt.‘

Fauci behauptete öffentlich, ich hätte in dieser Sache nicht die Wahrheit gesagt. Ich sagte ihm: ‚Zeigen Sie mir eine einzige Studie für irgendeine dieser 72 Impfungen.‘ Er machte eine Show daraus, die mitgebrachten Akten durchzusehen. Er sagte: ‚Wir haben sie nicht hier, wir werden sie Ihnen schicken.‘ Er hat sie mir nie geschickt, und ein Jahr später habe ich Klage eingereicht. Wir reichten eine Klage ein mit der Aufforderung, uns alle Studien zu zeigen, die sie hatten. Nach einem Jahr Rechtsstreit kamen sie zurück und sagten, dass sie keine hätten.“

Wie stark der Einfluss von Bill Gates auf die biomedizinische Forschung ist begründet Kennedy mit folgender Aussage.

„Zusammen mit ihm, Gates und Jeremy Farrar, dem Direktor des Wellcome Trust [ein Teil des Jahresbudgets des Trusts in Höhe von 29,1 Mrd. Pfund stammt von Gates], kontrollieren sie 61 Prozent der biomedizinischen Forschung auf der Welt. Sie kontrollieren also so ziemlich alles, was finanziert wird. Diese Finanzierungsmacht gibt ihnen auch die Macht, Studien zu verhindern, die sie nicht wollen, Wissenschaftler zu ruinieren, die versuchen, diese Studien durchzuführen und Universitäten in den Ruin zu treiben. Wie das funktioniert, zeige ich in meinem Buch.“

Die deutsche Übersetzung des Interviews erschien am 27.12.2021 auf corona-transition.org.

Pressestimmen zum Buch

Zur bisher in englischer Sprache erschienenen Ausgabe zitiert Amazon zahlreiche prominente Pressestimmen. Hier eine kleine Auswahl

„Dr. Joseph Goebbels schrieb: ‚Eine einmal erzählte Lüge bleibt eine Lüge, aber eine tausendmal erzählte Lüge wird zur Wahrheit.‘ Tragischerweise für die Menschheit gibt es viele, viele Unwahrheiten, die von Fauci und seinen Lakaien ausgehen. RFK Jr. deckt die jahrzehntelangen Lügen auf.“ (Luc Montagnier, Nobelpreisträger)

„Bobby Kennedy ist einer der mutigsten und kompromisslosesten ehrlichen Menschen, die ich je getroffen habe. Eines Tages wird er die Anerkennung dafür bekommen. In der Zwischenzeit sollten Sie dieses Buch lesen.“ (Tucker Carlson)

„Als Prozessanwalt hat sich Robert F. Kennedy Jr. mit den mächtigsten Unternehmen der Welt angelegt und sie für die Schädigung von Mensch und Umwelt zur Verantwortung gezogen. Diese Unternehmen bestritten jegliches Fehlverhalten – aber immer wieder wurden Richter und Geschworene davon überzeugt, dass Kennedys Position die richtige war. Kennedys Informationen sollten immer berücksichtigt werden, und ob man ihm zustimmt oder nicht, wir alle lernen vom Zuhören.“ (Tony Robbins, New York Times Bestsellerautor)

In deutscher Übersetzung soll das 900 Seiten starke Buch unter dem Titel „Das wahre Gesicht des Dr. Fauci: Bill Gates, die Pharmaindustrie und der globale Krieg gegen Demokratie und Gesundheit“ im Februar 2022 erscheinen.


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Hamburger Erklärung zur Gain-of-function-Forschung

In einer „Hamburger Erklärung“ fordern Wissenschaftler ein sofortiges Ende der Gain-of-function-Forschung, an der sich die BRD in der Ukraine beteiligte.

„Hamburger Erklärung“ zur „Gain-of-function“-Forschung

Die „Corona“-PLandemie hat uns allen vor Augen geführt, wie menschheitsgefährdend die „Gain-of-function“-Forschung (GOF) ist. Im Rahmen dieser Forschung werden Viren im Labor künstlich so hochgezüchtet, dass sie – auch für Menschen – ansteckender werden.

In einer „Hamburger Erklärung 2022“ fordern 45 international renommierte Wissenschaftler ein Ende dieser Forschung. Initiiert wurde die Erklärung von Prof. Roland Wiesendanger, der mit zu den ersten verantwortungsbewussen Wissenschaftlern gehörte, die als Quelle für den SARS-CoV-2-Virus eine künstliche Manipulation mit Indizien belegten. Dies begründete er u.a. im ersten Teil der Dokumentation von Prof. Martin Haditsch „Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“ (ab Minute 09:17).

In ihrer Erklärung vom 22.02.2022 fordern die Wissenschaftler:

„Wir als Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind uns der Bedeutung der Freiheit von Wissenschaft und Forschung bewusst. Dennoch appellieren wir an alle Politiker und Politikerinnen der Welt, dafür Sorge zu tragen, diese „Gain-of-function“ Forschung an Krankheitserregern mit weltweitem Pandemie-Potential umgehend zu beenden. Das mit dieser Forschung einher gehende Risiko und das Potential der Auslöschung großer Teile der Weltbevölkerung sind nicht weiter verantwortbar. Wir fordern, dass der Stopp durch eine unabhängige internationale Aufsichtsbehörde kontrolliert und kontinuierlich überwacht wird.“

„Gain-of-function“-Forschung mit deutscher Beteiligung in der Ukraine

In den USA verhängte die Regierung unter Präsident Barack Obama 2014 ein Moratorium für die GOF. Um die Forschungen geheim weiterzuführen, lagerten die USA sie in rund 25 Länder aus, unter anderem nach Georgien und in die Ukraine. In der Ukraine sind in 9 größeren Städten US-Bio-Labore bekannt.

Russland hatte mehrfach vor solchen Forschungen gewarnt – was in den westlichen Ländern als Fake-News abgetan wurde.

Doch Dr. Anthony Fauci musste nach Veröffentlichung von Dokumenten im Herbst 2021 zugeben, dass seine Behörde trotz früherer Dementis gefährliche Gain-of-Function-Forschungen in Wuhan, China, mitfinanzierte. Der mit ihm in der Forschung verbundene Dr. Christian Drosten gestand ebenfalls: „In Wuhan ‚wurden Sachen gemacht, die als gefährlich bezeichnet werden könnten'“.

Glenn Greenwald kommentierte am 09.03.2022 ausführlich, dass Victoria Nuland bei einer Anhörung im US-Senat einräumte, dass es „biologische Forschungseinrichtungen“ in der Ukraine gebe – und dies durchaus ein Anlass zur Sorge sei (Deutsche Übersetzung auf den NachDenkSeiten).

Am 11.03.2022 fanden sich dann in mehreren Medien klammheimliche Eingeständnisse, weil die WHO an die Ukraine zur Vernichtung der Krankheitserreger appellierte. In der Tagesschau hieß es dazu:

„Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat der Ukraine geraten, Krankheitserreger in Laboren im Land zu vernichten. Andernfalls könnte Gefahr für die Bevölkerung drohen, wenn die Labore beim russischen Vormarsch zerstört und die Erreger freigesetzt würden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und bezieht sich auf die WHO.“

Vassily Nebenzia, Russlands Botschafter in den Vereinten Nationen, legte im März neue Beweise vor, dass es in der Ukraine mindestens 30 verdächtige Biolabore gibt, die von den Vereinigten Staaten im Rahmen ihrer Defense Threat Reduction Agency [=militärische Dienststelle des Verteidigungsministeriums] gemeinsam finanziert werden.

Thomas Röper hat in Beiträgen auf seinem Blog nicht nur mehrfach über diese Forschung und Menschenversuche in der Ukraine berichtet. Er trug auch zur Analyse der direkten Beteiligung des von Hunter Biden geleiteten Investmentfonds Rosemont Seneca Thornton und der Soros-Stiftung an der Finanzierung der Biolabors in der Ukraine bei.

Biowaffenkonvention vom 16.12.1972

Artikel I

„Jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens verpflichtet sich, unter keinen Umständen unter keinen Umständen zu entwickeln, herzustellen, zu lagern oder anderweitig zu erwerben oder zu behalten:
( 1 ) microbiologische oder andere biologische Agenzien oder Toxine, ungeachtet ihres Ursprungs oder der Herstellungsmethode, von Arten und in Mengen, die keine für prophylaktische, schützende oder andere friedliche Zwecke gerechtfertigt sind;
(2) Waffen, Ausrüstungen oder Trägermittel, die für den Einsatz solcher
Agenzien oder Toxine für feindliche Zwecke oder in bewaffneten Konflikten zu verwenden geeignet sind.“


Inside Corona


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Biowaffen – Mittel für den Genozid

Wie du mir

Zur Vorgeschichte des russischen Einmarsches in die Ukraine gehört auch eine massive Eskalation des Westens durch die Arbeit an biologischen Waffen. Teil 1/3.

von Flo Osrainik

Mit Russlands direktem Eingriff in den Ukrainekrieg oder dem Angriff auf die Ukraine explodiert das Imperium der Heuchelei jetzt endgültig und setzt ein Virus hemmungsloser Russophobie frei, das im Westblock der doppelten Standards für doppelte Apartheid sorgt. Gebrodelt hat es ja schon lange. Dass die russische Regierung nun doch nach Kiew marschieren lässt, ist dabei so einiges mehr als „nur“ ein Bruderkrieg. Über das, was ist, und wie es dazu kam. Ein Kommentar von Flo Osrainik, dem Autor des Spiegel-Bestsellers „Das Corona-Dossier“.

Vom (Bio-) Kriege

Mit dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine wurde eine neue Eskalationsstufe im Ukraine-Krieg, dem russisch-ukrainischen Konflikt, in einem ohnehin global verrohten Irrenhaus gezündet, um die geopolitischen Verhältnisse zurechtzubiegen. Oder nicht noch weiter zu verschieben. Mindestens in dieser Region. Immerhin kennt die Nato seit rund dreißig Jahren nur eine Richtung, keine Grenzen und mit Russland einen ganz besonderen Lieblingsfeind.

Vom einstürzenden Corona-Narrativ, dem Versagen und den Schäden der Corona-Impfung kann der politisch-mediale Komplex nun aber auch ablenken. Das in die Köpfe und Gesetze gehämmerte und jederzeit abrufbare Pandemie-Regime zur besseren Kontrolle der Weltbürger bleibt ja weiterhin gesetzt. Und ausgerechnet am 24. Februar 2022, dem Beginn des militärischen Ein- und Angriffs Russlands, veröffentlichte die WHO einen ausführlichen Bericht mit dem Titel „COVID-19: Forschung und Innovation. Die weltweite Pandemiebekämpfung vorantreiben — jetzt und in Zukunft“. Auf der sechsten Seite heißt es darin:

„Die Weltgesundheitsversammlung vereinbarte im Dezember 2021 die Aufnahme von Verhandlungen über ein Abkommen zur Bekämpfung von Pandemien.“

Und wann fand die erste Verhandlung statt (1, 2)?

Auch am 24. Februar. Da traf sich nämlich der „Intergovernmental Negotiating Body“ (INB) der WHO „zur Ausarbeitung eines internationalen Pandemievertrags“. Die von speziellen Stiftungen und Sponsoren oder eben Oligarchen privatfinanzierte WHO — die WHO wird lediglich zu rund einem Viertel von Beiträgen ihrer Mitgliedsländer finanziert — soll in Zukunft noch mehr Macht über genau diese 194 WHO-Mitgliedsstaaten, ihre Menschen und Daten bekommen. Alles unter dem Vorwand oder Konzept: „Eine Gesundheit“, so die offizielle Bezeichnung.

Nur wenige Tage später haben russische Einheiten dann ukrainische Biolabors eingenommen und sind in den Besitz von Dokumenten gelangt, aus denen hervorgehen soll, dass die Ukraine an der Entwicklung von Komponenten für biologische Waffen beteiligt ist. Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte einen Teil der Dokumente.

Laut Igor Konaschenkow, dem Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, wurden „im Zuge der Durchführung der besonderen Militäroperation“ Beweise gefunden, „dass das Kiewer Regime die Spuren“ eines vom „US-Verteidigungsministerium finanzierten militärisch-biologischen Programms in der Ukraine in überstürzter Weise zu beseitigen versuchte“.

Die Welt sollte nichts von einem Verstoß Washingtons und Kiews gegen das Verbot von bakteriologischen, also biologischen sowie von Toxinwaffen nach Artikel 1 des UN-Übereinkommens erfahren.

„Wir haben von Mitarbeitern der Biolabors auf dem Gebiet der Ukraine Unterlagen über die zur Vertuschung vorgenommene Vernichtung besonders gefährlicher Krankheitserreger — Erreger der Pest, des Milzbrands, der Tularämie, Cholera und anderer tödlicher Krankheiten — erhalten“, so Konaschenkow. Es seien auch Experimente mit dem Fledermaus-Coronavirus durchgeführt worden.

Die USA beabsichtigten, „an Krankheitserregern von Vögeln, Fledermäusen und Reptilien zu arbeiten“ und zu erforschen, ob diese Tiere „das Virus der Afrikanischen Schweinepest und Milzbrand übertragen können“. Dem Pressesprecher zufolge untersuchten die Wissenschaftler auch die Möglichkeit der Übertragung von Krankheitserregern durch Wildvögel, die zwischen der Ukraine, Russland und anderen Nachbarländern umherziehen. An 145 Vogelarten wurde geforscht. Außerdem sei es „sehr wahrscheinlich“, dass ein Ziel der USA und ihrer Verbündeten die Entwicklung von Bioagenten ist (3, 4, 5, 6).

Auch die WHO riet der Ukraine, gefährliche Krankheitserreger zu zerstören, „die in öffentlichen Gesundheitslaboren des Landes untergebracht sind“, um zu verhindern, dass sich die Krankheiten wegen der russischen Angriffe unter der Bevölkerung ausbreiten.

„Wie viele andere Länder verfügt die Ukraine über öffentliche Gesundheitslabors, die untersuchen, wie die Bedrohung durch gefährliche Krankheiten, die sowohl Tiere als auch Menschen betreffen, einschließlich COVID-19 gemindert werden kann. Die Labors wurden von den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und der WHO unterstützt.“

Das teilte nun nicht Russland, sondern die britische Nachrichtenagentur Reuters der Öffentlichkeit mit. Und zwar am 10. März, also erst ein paar Tage, nachdem Russland die Dokumente aus der Ukraine präsentierte. Laut Reuters bestätigte „die WHO in einer Mail, dass sie seit mehreren Jahren mit ukrainischen Gesundheitslaboren zusammenarbeitet, um Sicherheitspraktiken zu fördern, die dazu beitragen, eine ‚versehentlich oder absichtliche Freisetzung von Krankheitserregern‘ zu verhindern“. Und im Rahmen dessen hätte die WHO dem ukrainischen Gesundheitsministerium nun dringend empfohlen, „stark gefährdete Krankheitserreger zu zerstören“.

Allerdings wollte die WHO nicht bekannt geben, wann sie diese „Empfehlung abgegeben hatte“, um welche „Arten von Krankheitserregern oder Toxinen, die in den ukrainischen Laboren untergebracht sind“, es sich handelt oder ob die WHO-Empfehlung auch befolgt wurde. Und, so Reuters, ukrainische Beamte in Kiew und der Botschaft in Washington „reagierten nicht auf Anfragen“ dazu (7).

Igor Kirillow, der Leiter der ABC-Schutztruppen der russischen Streitkräfte, gab dann ebenfalls am 10. März Details zu den einzelnen Projekten bekannt, bei denen unter anderem der Einsatz von Zugvögeln und Fledermäusen als Träger potenzieller Biowaffenagenten untersucht wird. Bemerkenswert wäre die Tatsache, dass die Forschung in unmittelbarer Nähe der russischen Grenzen — entlang der Schwarzmeerküste und im Kaukasus — stattfindet. Auch Biolabore in Georgien wären beteiligt, die dem Pentagon unterstellt sind.

Darüber hinaus würden die vorliegenden Dokumente die Weitergabe biologischer Proben ukrainischer Bürger ins Ausland bezeugen, etwa nach Australien oder Deutschland. Mit hoher Wahrscheinlichkeit könne man sagen, „dass eines der Ziele der USA und ihrer Verbündeten darin besteht, biologische Kampfstoffe zu entwickeln, die selektiv verschiedene ethnische Bevölkerungsgruppen angreifen können“.

Mit der Einführung des Kriegsrechts in der Ukraine am 24. Februar wurde dann ein Präsidialerlass verabschiedet, aufgrund dessen das ukrainische Gesundheitsministerium zu der von der WHO empfohlenen „Notvernichtung von biologischen Krankheitserregern, die zur Sicherstellung des Qualitätsmanagementsystems der Laborforschung verwendet werden“, auffordert. Doch nicht nur Russland, auch die Regierung in China verlangt mehr Transparenz über die Bioforschung in der Ukraine — die US-Regierung finanziert seit den 2010-er Jahren übrigens auch Forschungsprojekte in der größten (Corona-)Virusbank Asiens, dem Institut für Virologie in Wuhan zur Übertragung des Coronavirus.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhào Lìjian, forderte die USA dazu auf, „ihre Aktivitäten zur biologischen Militarisierung im In- und Ausland vollständig aufzuklären“. Und „so bald wie möglich“ offenzulegen. Er betonte, auch Peking verfüge über Informationen, die belegen, dass die militärisch-biologischen US-Aktivitäten in der Ukraine bloß „die Spitze des Eisbergs“ wären.

Zhào behauptete, dass das Pentagon „336 biologische Labors in 30 Ländern auf der ganzen Welt“ kontrolliere. Das geheime US-Programm liefe allerdings unter dem Deckmantel der Bemühung um die „Verringerung von Biosicherheitsrisiken“ und zur Stärkung der „globalen öffentlichen Gesundheit“ (8).

Victoria „The Honorable“ Nuland, stellvertretende US-Außenministerin, gestand am 8. März bereits ein, dass die USA diverse Biolabors in der Ukraine betreiben. Nuland sagte vor dem Ausschuss für auswärtige Beziehungen des US-Senats:

„Die Ukraine verfügt über biologische Forschungseinrichtungen, bei denen wir in der Tat besorgt sind, dass russische Truppen oder russische Streitkräfte versuchen könnten, die Kontrolle darüber zu erlangen.“

Und: „Wir arbeiten mit den Ukrainern daran, wie sie verhindern können, dass diese Forschungsmaterialien in die Hände der russischen Streitkräfte fallen, sollten diese sich nähern.“ Präventiv gab Nuland dann Russland die Schuld für eine mögliche Freisetzung gefährlicher Stoffe in der Ukraine. Es sei „eine klassische russische Technik, dem anderen die Schuld für das zu geben, was man selbst vorhat“.

Kiew und Washington bestritten stattdessen, Biowaffen entwickelt zu haben. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskyj würden sich die Labors nur „mit normaler Wissenschaft“ und nicht mit Militärtechnologie befassen. Und was, wenn angeblich „normale Wissenschaft“ missbraucht wird, etwa zu (geo-)politischen Zwecken und ganz in zivil? Womöglich im Auftrag von Diensten?

Das Pentagon bestritt immerhin auch, dass es diese Programme in den ehemaligen Sowjetstaaten überhaupt gibt. Das sei bloß „russische Desinformation“. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, beschuldigte Russland etwa „absichtlich glatte Lügen“ zu verbreiten, man hätte die russischen Behauptungen „über viele Jahre hinweg schlüssig und wiederholt entlarvt.“ Auch das US-Außenministerium drehte den Spieß um oder versucht es. Stattdessen würde Moskau, „aktive chemische und biologische Waffenprogramme“ betreiben. Vielleicht ist es, aber auch nur eine klassische US-Technik, zu verwirren (9, 10).

Jedenfalls warnte in Reaktion auf die veröffentlichten Labor-Dokumente Russlands in der Ukraine und der Reaktion Chinas dazu dann auch noch Großbritannien, das sich auch im 21. Jahrhundert minderdemokratisch noch immer ein Königreich nennt, zusammen mit den USA und anderen NATO-Staaten vor einem angeblich kurz bevorstehenden Angriff Russlands in der Ukraine mit chemischen oder biologischen Waffen. Und zwar unter falscher Flagge.

Das britische Verteidigungsministerium hatte auf Twitter außerdem behauptet, Russland habe Raketenwerfen mit thermobaren Sprengköpfen, die auch als Aerosol- oder Vakuumbomben bezeichnet werden, in der Ukraine eingesetzt. Und einem BBC-Bericht zufolge befürchten voreingenommene westliche Beamte eine biochemische Attacke Moskaus. Davor müsse man auf der Hut sein (11).

Der Einsatz von Biowaffen ist alt. Und mit Biowaffenlaboren kennen sich die USA aus. Das US-Biowaffenlabor in Fort Detrick wurde in der Vergangenheit zur Entwicklung von Biowaffen genutzt. Auch gegen US-Bürger. In der „Operation Sea-Spray“ wurden nach dem Zweiten Weltkrieg über mehrere Jahre bei Experimenten Keime ohne Wissen der Bevölkerung in der Luft versprüht.

Einer der ersten dokumentierten Einsätze biologischer Waffen geschah übrigens schon vor rund 250 Jahren, als die Briten beim Pontiac-Aufstand, auch bekannt als Pontiac-Verschwörung, einem Krieg sogenannter Indianerstämme gegen die britische Vorherrschaft in Nordamerika, mit Pockenerregern verseuchte Decken benutzten, um die Ureinwohner Nordamerikas, die mit Guerillataktik kämpften, zu dezimieren (12).

Hat Moskau am 24. Februar in der Ukraine also womöglich auch ein- oder angegriffen, weil Geheimlabors dort mit der Herstellung chemischer und biologischer Waffen beschäftigt waren?

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete die US-amerikanischen Biolabore auf dem Territorium der Ukraine ja als „Instrument einer direkten Bedrohung Russlands“. Russland forderte zu den militärischen und biologischen Aktivitäten der USA in der Ukraine übrigens auch eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Oder dient die Forschung des US-Imperiums in den ukrainischen Laboren tatsächlich nur der selbstlosen WHO-Gesundheit zum Wohle aller Menschen, auch der Russen?

Das russische Verteidigungsministerium geht zumindest davon aus, dass die USA mehr als 200 Millionen US-Dollar für ukrainische Labore ausgegeben haben, die an militärisch-biologischen Programmen der USA beteiligt waren.

Die US-Botschaft in Kiew bestätige übrigens, dass das US-Verteidigungsministerium „mit Partnerländern zusammenarbeitet“. Allerdings nur, so die offizielle Version, um „der Gefahr von Ausbrüchen zu begegnen“. Die US-Botschaft informiert dazu auf ihrer Internetseite auch über ein seit dem Jahr 2016 vom US-Verteidigungsministerium betriebenes Forschungsprogramm zur Reduzierung sogenannter biologischer Bedrohungen (Biological Threat Reduction Program, kurz BTRP) in der Ukraine.

Die US-Botschaft schreibt, dass „die sanitär-epidemiologische Abteilung (SED) des Medizinischen Kommandos des ukrainischen Verteidigungsministeriums“ vier mobile Labore mit dem Ziel erhielt, „das System der epidemiologischen Überwachung in den Streitkräften der Ukraine zu stärken. Das ukrainische Verteidigungsministerium erhielt vom Ministerkabinett der Ukraine eine offizielle Anordnung über die Entsendung der mobilen Labore in die Regionen Kiew, Lemberg und Ostukraine, um bei der Reaktion auf COVID-19 zu helfen. Am 11. April 2020 besuchte Präsident Selenskyj die SED-Einheit in der Stadt Pokrowskoje, Oblast Donezk, und machte sich mit den Fähigkeiten der mobilen Labore vertraut, um Militär- und Zivilpersonen während der COVID-19-Epidemie zu helfen. BTRP hat viele Labore für das Gesundheitsministerium und den Staatlichen Dienst für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz der Ukraine modernisiert und die Biosicherheitsstufe 2 erreicht. Im Jahr 2019 errichtete BTRP zwei Labore für Letztere, eines in Kiew und eines in Odessa“.

Weiter schreibt die US-Botschaft auf ihrer Seite, dass mit dem 2016 gestarteten „Science Writing Mentorship Program (SWMP)“ der Fokus auf der Förderung von „Eine-Gesundheit-Initiativen“ („One Health initiatives“) sowie „der Minderung von Krankheitsrisiken in der Ukraine durch eine effektive Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse in BTRP-unterstützten Labors liegt. Das Programm zielt darauf ab, die wissenschaftlichen Schreibfähigkeiten der Teilnehmer zu verbessern, um ihnen die Möglichkeit zu geben, zu veröffentlichen und Stipendien für Projekte zu erhalten. Darüber hinaus gibt es ein jährliches Ukraine Regional One Health Research Symposium“.

Weiter heißt es, dass das BTRP viele gemeinsame Forschungsprojekte unterstützt, in denen ukrainische und US-amerikanische Wissenschaftler zusammenarbeiten. Bei diesen Forschungsprojekten ginge es um die Risikobewertung, Prävalenz oder Verbreitung und Übertragung verschiedener Viren, Virusisolation durch Genomsequenzierung oder Bioüberwachung sowie den Aufbau von Kapazitäten.

Das Gesundheitsministerium der Ukraine und der Staatliche Dienst der Ukraine für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz hätte im Jahr 2016 auch „ein Memorandum über den Beitritt zu einer multinationalen Arbeitsgruppe mit dem Ziel, die globale Gesundheitssicherheit zu stärken und gut funktionierende Krankheitsüberwachungsnetzwerke in der osteuropäischen Region zu schaffen, zu der Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan und die Ukraine gehören“, unterzeichnet (13).

Nun konnte man auf der Internetseite der US-Botschaft Informationen über das US-Bioforschungsprogramm und Dokumente zu den ukrainischen Laboren des gemeinsam betriebenen Forschungsprojekts herunterladen. Seit dem Abend des 26. Februars, zwei Tage nach dem begonnenen Einmarsch russischer Kräfte, ist das nicht mehr möglich. Der Zugriff wurde ohne Angabe von Gründen gesperrt.

Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, meinte gegenüber der russischen Zeitung Kommersant im Jahr 2021 über Spekulationen zur Herstellung biologischer und chemischer US-Waffen in unmittelbarer Nähe zu Russlands Grenzen:

„Ich schlage vor, dass Sie sich ansehen, wie immer mehr biologische Labore unter US-Kontrolle in der Welt entstehen, und zwar zufälligerweise vor allem an den Grenzen Russlands und Chinas“ (14).

Übrigens unterhält das Pentagon nicht nur in Osteuropa, sondern auch in Asien oder Afrika Biolabore und erteilt etwa der US-Organisation EcoHealth Alliance zivile und militärische Aufträge, um (auch) neue Coronaviren auf der ganzen Welt zu suchen. In „Das Corona-Dossier“ schreibe ich unter Verweis auf die investigative Journalistin Dilyana Gaytandzhieva:

„Im Jahr 2016 startete diese Allianz, US-Wissenschaftler und die United States Agency for International Development (USAID) das ‚Global Virome Project‘ zur ‚Vorbereitung auf die nächste Pandemie‘, ein Milliarden-US-Dollar-Projekt, um neue, in freier Wildbahn auftretende Krankheiten zu identifizieren, die sich auf Menschen ausbreiten und zu einer Pandemie werden können. ‚Die Rockefeller Foundation unterstützt solche Projekte schon länger.‘“

Und mögliche Verstrickungen des US-Chef-Virologen Anthony Fauci, dem Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), mit dem Institut für Virologie in Wuhan, der US-Verteidigungsbehörde Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), der EcoHealth Alliance in Zusammenhang mit der Gain-of-function-Forschung, um Viren und Bakterien schneller mutieren zu lassen, lasse ich hier mal beiseite (15, 16, 17).

Interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch noch ein Zitat von Robert Kadlec, Ex-Programmdirektor für Biodefense des Homeland Security Department, ehemaliger US-Biowaffeninspektor im Irak und unter US-Präsident Donald Trump stellvertretender Sekretär des US-Gesundheitsministeriums, in einem internen Strategiepapier des Pentagons aus dem Jahr 1998. Kadlec damals:

„Werden biologische Waffen unter der Tarnung einer räumlich begrenzten oder natürlich auftretenden Seuche benutzt, lässt sich ihr Einsatz glaubwürdig abstreiten. (…) Das Potenzial, schwere wirtschaftliche Verluste und in der Folge politische Instabilität auszulösen, verbunden mit der Möglichkeit, den Einsatz glaubwürdig abstreiten zu können, übertrifft die Möglichkeiten jeder anderen bekannten Waffe.“

Dass die USA beziehungsweise die Nato, nachdem es unter dem russischen Präsidenten Boris Jelzin von 1991 bis 1999 mit der Übernahme Russlands nicht so recht klappte, einen Regime-Change im Kreml anstreben, ist ja auch kein großes Geheimnis mehr (18).

Das Völkerrecht des Stärkeren

Bei Russlands sogenannter „Militäroperation“, der Westblock stapelt für gewöhnlich nicht so tief und spricht bei seinen Kriegen gerne mal von Freiheits- oder Schutzmissionen — „Operation Iraqi Freedom“ für den Irakkrieg, „Unified Protector“ im Libyenkrieg, Russlands Angriff gilt dagegen als offener „Überfall“ und „Angriffskrieg“ —, handelt es sich auch oder trotz der US-Biowaffenlabore nahe der russischen Grenze um einen Völkerrechtsbruch.

Allerdings nur einen von vielen. Und den begehen dieses Mal eben nicht die Nato-Staaten. Russland hat sich das Recht des Stärkeren genommen. Deswegen sind die Russen jetzt die Bösen mit niedersten Motiven. Na ja, entweder es gilt ein Maß für alle oder keines für keinen. Das ist dann meinetwegen auch die Erklärung, warum sämtliche Nato-Völkerrechtsbrüche unter US-Führerschaft auch in hundert Jahren zu keinerlei Sanktionen und Boykotten, zu keiner Zensur, Empörung, Solidaritätsbekundung, Beflaggung, Sippenhaft, Verbannung, Enteignung, Missachtung des hippokratischen Eids, Diskriminierung und blankem Hass gegenüber den Angriffskriegern führten. Und schon gar nicht gegenüber Kindern, Gästen, Künstlern oder Sportlern, sogar körperlich behinderten.

Immerhin wurden die Überfälle und Angriffskriege der Guten für die gerechte Sache dem Publikum als Spektakel mit eingenordeten Journalisten verkauft und haben für merkwürdige Blumen der Zivilisation, sagen wir den Islamischen Staat, libysches Chaos oder neben jeder Menge Schlafmohngewächsen den zweiten Frühling der afghanischen Taliban hervorgebracht.

So einfach und noch schneller vergessen kann das alles sein (19, 20).

Im Gegenteil: Wer an die Kriegsverbrechen der „Collateral Murder“ erinnert oder diese enthüllt, wird eingekerkert und gefoltert. Das beste Beispiel: der australische Wikileaks-Gründer und Journalist Julian Assange im Hochsicherheitsverlies von London. Um ein möglichst eindrucksvolles Exempel an ihm zu statuieren, winkt auch noch die Todesstrafe aus den USA. Dann würde Assange zur Abschreckung für jeden sichtbar bis auf ewig am Galgen baumeln. Zumindest sitzt er seit Jahren bei Wasser und Brot, während der US-Whistleblower Edward Snowden den Guten im Wertewesten gerade noch entkommen konnte. Ausgerechnet nach Moskau.

Nun sind das die prominentesten Fälle. Und beide leben noch. Der Journalist Jamal Khashoggi nicht mehr. Er wurde von der Nato-Partner-Despotie Saudi-Arabien in Istanbul von einer Handvoll Staatspsychopathen, der vom Genderwahn befreiten Faschingsprinzen-Diktatur Mohammed bin-Salmans bei lebendigem Leib zerstückelt und verschachert. Natürlich ohne nennenswerte Folgen und auch schon längst vergessen (21, 22).

Russlands „Angriffskrieg“ ist also auch ein Medienkrieg. Es wird nämlich radikal zensiert. YouTube sperrt nach rund zehn Monaten etwa Oliver Stones Dokumentarfilm „Ukraine on Fire“ und Facebook und Instagram erlauben plötzlich Aufrufe zur Gewalt gegen Russen. Zensiert wird jedes russische Staats- und Konzernmedium im Reich westlicher Medienoligarchien und analog auch jedes westliche Staats- und Konzernmedium oder eben falsche Wort über den Krieg in Russland. Dem vom russischen Staat finanzierten Auslandssender Russia Today wurde der Medienkrieg ja schon vor Jahren erklärt. Im Westen, vom Westen. Wegen zu kritischem Journalismus. Etwa über den Westen (23, 24, 25).

Vielleicht griff Russland die Regierung des Schauspielers, Komikers, Synchronsprechers, Moderators, Filmproduzenten und Drehbuchautors, den mehrfachen Inhaber des Nationalen Fernsehpreises der Ukraine, kurz den Medienkenner und seit Mai 2019 auch ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj aber auch nur an, weil er den Russen am 19. Februar auf der Bühne der Münchner Sicherheitskonferenz zur Sicherung von WEF-Interessen drohte, aus dem Budapester Memorandum auszusteigen.

Die Bedingungen des Schauspieler-Präsidenten: Wenn die Garantiestaaten des Budapester Memorandums der Ukraine keine Sicherheitsgarantien geben — und zwar „hier und jetzt“ —, dann werde das Land zum Status einer Atommacht zurückkehren. Für die Drohung gab es Applaus in München. Das ging in den Mainstream-Medien, die längst zivile Kriegsparteien sind, aber etwas unter.

Der russische Geheimdienst verdächtigte die Ukraine nämlich, Plutonium für Atomwaffen erhalten zu haben. Und zwar von den USA. Dafür lägen Indizien vor. „Eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung eines ukrainischen nuklearen Sprengsatzes kam dabei dem Institut für Physik und Technologie am Nationalen Wissenschaftszentrum Charkow zu“, schrieb der im gesamten Westblock nun verbotene Feindsender Russia Today.

Nur ausreichende Mengen an spaltbarem Material haben für die Bombe gefehlt. Angeblich noch. Um die langwierige Anreicherung in ukrainischen Atomkraftwerken zu umgehen, hätte das Ausland helfen sollen. „Die Weisung, die Arbeiten zur Herstellung einer eigenen Atomwaffe zu intensivieren, habe der damalige Präsident der Ukraine Poroschenko bereits 2014 erteilt.“ Und „zum Anreichern des Materials sei insbesondere die Zone des AKW in Tschernobyl genutzt worden“, wobei der dort erhöhte Strahlungshintergrund die Arbeiten getarnt hätte (26, 27).

Zu Kriegsparteien oder vielmehr Kombattanten haben sich aber nicht nur Medien, sondern Präsident Selenskyj auch die ukrainischen Zivilisten gemacht, indem die Regierung allen Ukrainern den Einsatz von Waffen genehmigt. Jedenfalls solange Krieg herrscht. Und Anleitungen zum Bau von Molotowcocktails sowie Tausende Waffen wurden auch schon wahllos verteilt, um diese auf russische Soldaten abzufeuern. Das könnte unter Umständen zu brauchbaren Bildern im Propagandakrieg führen. Putins Mörder schießen dann nämlich auf die Bevölkerung. In etwa so wie ukrainische Nazi-Einheiten auf Flüchtlinge in der Ukraine schießen, um es dann den Russen anzuhängen, sagt zumindest Putin.

Zu Kriegsparteien haben sich womöglich aber auch noch so einige europäische Länder gemacht, die die ukrainische Armee mit Kriegsgerät beliefern. Aber nicht um damit gegen die Nazi-Verbände in der Ukraine vorzugehen und auf die Forderung Russlands, die ukrainische Armee möge doch die Führung in Kiew übernehmen, womit der blutige Spuk ein Ende hätte, einzugehen, sondern um den Krieg weiter anzuheizen.

„Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist“

Der Vormarsch der russischen Angreifer ist aber noch mehr: der Versuch, den Ukraine-Krieg, der seit 2014 im Osten des Landes herrscht, mit Gewalt zu beenden. Ein Krieg, der die Folge des von westaußen befeuerten Putsches unter Beteiligung ukrainischer Nazis gegen die damalige Regierung des doch irgendwie demokratisch gewählten ukrainischen (Ex-)Präsidenten Wiktor Janukowytsch ist. Und der meldete sich aus dem Exil zu Wort. Selenskyj sei verpflichtet, das Blutvergießen um jeden Preis zu beenden und Frieden zu schließen. Denn, so Janukowytsch, das ukrainische Regime habe den Krieg mit dem „peinlichen“ Namen „Antiterroroperation (ATO)“ im Donbass und 14.000 Toten, acht Jahren Leid und Tränen entfesselt, wofür die Verantwortlichen am härtesten zu bestrafen wären.

Vielleicht kamen die Russen auch einer groß angelegten Offensive der ukrainischen Armee auf den Donbass und die Krim zuvor. Wie der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, die Öffentlichkeit — zumindest im Osten — wissen ließ, sei man nämlich in den „Besitz von Unterlagen, Plandokumenten, Karten und weiterer Beweismittel gelangt, die die entsprechende ukrainische Planung beweisen“ würden. Man verfüge inzwischen auch über Aussagen gefangener Offiziere, die das belegen, so der Republikchef. Nach erbeuteten Geheimdokumenten von der ukrainischen Nationalgarde soll die Offensive für den März 2022 geplant gewesen sein, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Oder eben behauptete (28).

Insgesamt hat dieser Bürger-, Stellvertreter und Unabhängigkeitskrieg die Empörungstrittbrettfahrer der Regenbogen-Cancel-Culture-Unkultur in den Jahren kein bisschen gekümmert.

Ab dem 24. Februar ist das aber alles anders. Über Staats- und Konzerninfluencer ist man jetzt bestens informiert und weiß: Wir sind schon wieder die Guten. Im Corona-Wahn haben die bunten Cancel-Faschisten ja schon Blut an der gesellschaftlichen Niedertracht, der grenzenlosen Diskriminierung und Ausgrenzung anderer, zuerst der Ungeimpften und Gesunden, jetzt der Unbeteiligten und Russen geleckt. So wird aus doppelten Standards schnell doppelte Apartheid.

Welche Kapitänsbinden hätten sich die Fußballspieler und Klubs auch zu- und anlegen, welche Fahne sich die Autofahrer in die Heckscheiben hängen, welche Farben sich die Social-Media-Nutzer und Netzkonzerne auf ihre Seiten stellen sollen? Die der prorussischen Volksrepubliken vielleicht? Das hat doch schon bei Belgrad, Kabul, Bagdad, Damaskus oder Odessa niemand gewollt. Und geflüchtet wird schon lange. Sogar aus dem Donbass. Was Kiew nämlich seit Jahren in die Regionen Donetsk und Luhansk, also in den abtrünnigen Donbass schießt und die Volksmilizen dort erwidern, sind Bomben und Granaten. Und Krieg produziert immer und überall Flüchtlingsströme.

Gegen diese Separatisten, die Russen oder prorussisch sind, werden antirussische Nazi-Bataillone wie der rechte Sektor oder Asow an die Front gestellt. Immerhin haben sich die antirussischen Investitionen aus Brüssel und Washington, von Stiftungen und Oligarchen wie George Soros und europäischen Grüninnen wie Marieluise Beck beim Maidan-Putsch bewährt. Die ukrainischen Bandera-Nazis haben damals auch nicht gestört, sondern über die Jahre geholfen. Etwa beim Verschwindenlassen prorussischer Journalisten, oppositioneller Politiker oder eben an der Ostfront.

Erst seit dem Gegen-Angriff der Russischen Föderation zur „Entnazifizierung“ und „Entmilitarisierung“ des gegen Moskau in Stellung gewählten Post-Putsch-Hampelmann-Regiments von Kiew ist der Ukraine-Krieg über Nacht zu dem geworden, was er sein soll: Putins Krieg. Putin ist nämlich der neue Hitler, etwa für die Times. Das ist in diesem Fall zwar keine Verharmlosung des Holocausts, macht Putin aber zum amtierenden Meister der Massenmörder, beispielsweise für den Axel-Springer-Verlag mit seinem Flaggschiff für alle Feinde des Tiefgangs, der Bild-Zeitung: „Massenmörder Putin“, „Der Kreml-Diktator und seine Lügen“ und so weiter und so fort (29).

Putin wird vom politisch-medialen Wildwest-Komplex schon lange und jetzt erst recht mit Titeln der Verachtung überhäuft, auf die andere Politiker wie der Friedensnobelpreisträger und Drohnenauftragsmörder Barack Obama oder die Grüninnen-Stargästin und US-Kinderfresserin Madeleine Albright — 500.000 dead Iraqi Children was „worth it“ — mindestens noch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag warten müssen. Wo geballert und gestorben wird, da gibt es eben immer auch Gewinner. Wie bei jedem Krieg im Zinseszinssystem. Man muss nur suchen. Etwa dort, wo das Aus der deutsch-russischen Pipeline Nord Stream 2 gefeiert wird.

Seit dem 24. Februar knallen also nicht nur russische Kanonen und Gewehre, sondern auch Champagnerkorken und wie schon bei Corona ausgewählte Aktienkurse. Diesmal bei US-Gaslieferanten oder in der Rüstung am Rhein bei Rheinmetall. Die EU ballert sich von Wahn zu Wahn und die Menschen vor lauter Bela-Russen-Hass noch in den Ruin.

Dabei hatte der deutsche (Ex-)Marinechef Kay-Achim Schönbach doch erst im Januar dieses Jahres davor gewarnt, Russland nicht noch weiter in Richtung des zentralistischen Social-Credit-rund-um-Überwachungsreiches der Mitte zu treiben. Putin wolle nur „Respekt“. Es sei einfach, ihm diesen zu erweisen. Außerdem hätte er Respekt verdient und die Ukraine könne einfach nicht in die Nato. Punkt.

Nun verließen Schönbachs Worte von Neu-Delhi wegen der Rund-um-Überwachungswelt noch schneller den Raum als Schönbach selbst. Im Internet tauchte ein Video mit einem Ausschnitt seines Monologs mit dem indischen Botschafter auf. Daraufhin durfte Schönbach dann doch noch etwas selbst bestimmten: Nämlich entscheiden, wie er abtreten will. Der deutsche (Ex-)Marinemeister bedauerte gehorsam das Gesagte und wurde umgehend in den Ruhestand versetzt. Also gefeuert.

Spätestens jetzt sollte eigentlich auch der letzte Trittbrettfahrer verstehen, warum das zentralistische Gesellschaftsmodell der totalen Bürgerkontrolle — die Rockefeller Foundation fordert und forciert das autoritäre chinesische Modell für die ganze Welt — nur ein Erfolgsmodell für alle Freunde des Totalitären, für die Querfront der Neo-Faschisten ist. Und Faschisten führen gerne Krieg (30).



Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.achgut.com/artikel/internationaler_pandemievertrag_geht_es_um_viel_mehr_
(2) https://cdn.who.int/media/docs/default-source/blue-print/achievement-report-_grif_web_finalversion15.pdf?sfvrsn=39052c73_9&download=true
(3) https://www.who.int/publications/m/item/covid-19-research-and-innovation—powering-the-world-s-pandemic-response-now-and-in-the-future
(4) https://rtde.site/international/133326-russland-legt-beweise-fur-entwicklung/
(5) https://tass.ru/armiya-i-opk/14027233
(6) https://deutsch.rt.com/international/133534-virenforschung-in-ukraine-pentagon-soll-pentagon-soll-mit-fledermaus-coronavirus-proben/
(7) https://www.reuters.com/world/europe/exclusive-who-says-it-advised-ukraine-destroy-pathogens-health-labs-prevent-2022-03-11/
(8) https://www.dailymail.co.uk/news/article-8211291/U-S-government-gave-3-7million-grant-Wuhan-lab-experimented-coronavirus-source-bats.html
(9) https://twitter.com/stillgray/status/1501310103529541636
(10) https://rtde.site/international/133458-darf-nicht-in-russische-haende-fallen-us-stellungnahme-zu-ukrainischen-biolaboren/
(11) https://deutsch.rt.com/europa/133553-usa-und-grossbritannien-warnen-vor-dreckiger-bombe/
(12) https://floosrainik.net/operation-sea-spray-fuer-die-nationale-sicherheit
(13) https://ua.usembassy.gov/embassy/kyiv/sections-offices/defense-threat-reduction-office/biological-threat-reduction-program/
(14) https://www.newsweek.com/russia-china-nikolai-patrushev-vladimir-putin-biological-weapons-1581896
(15) armswatch.com/project-g-2101-pentagon-biolab-discovered-mers-and-sars-like-coronaviruses-in-bats/
(16) fas.org/sgp/crs/nuke/R43143.pdf
(17) www.globalviromeproject.org/our-history
(18) http://floosrainik.net/mrna-plandemie
(19) https://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_%C3%9Cberfall_auf_die_Ukraine_2022 (abgerufen am 10. März 2022)
(20) http://floosrainik.net/deutlicher-anstieg-der-opiumproduktion-in-afghanistan
(21) http://floosrainik.net/collateral-murder-warum-sich-wikileaks-ins-fadenkreuz-schob
(22) https://collateralmurder.wikileaks.org/
(23) https://deutsch.rt.com/international/133600-facebook-und-instagram-erlauben-aufrufe/
(24) https://www.reuters.com/world/europe/exclusive-facebook-instagram-temporarily-allow-calls-violence-against-russians-2022-03-10/
(25) https://deutsch.rt.com/international/133551-youtube-entfernt-dokumentarfilm-ukraine-on/
(26) https://rtde.site/international/133316-verdacht-ukraine-erhielt-waffenfahiges-plutonium/
(27) https://ria.ru/20220306/ukraina-1776880095.html
(28) https://rtde.site/international/133314-denis-puschilin-ukrainische-offensive-war/
(29) http://floosrainik.net/hinter-den-kulissen-wie-aus-dem-fall-magnitski-der-fall-browder-wurde
(30) https://www.ad-hoc-news.de/ausland/kay-achim-schoenbach-chef-der-deutschen-marine-muss-laut-verschiedener/62336462


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 16.03.2022 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz  (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen. Teil 2 und Teil 3.

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Dossier Ukraine


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Impffanatiker vs. Gerechtigkeit

Willkommen an der Front

Von Medien, Politik und Pöbel wird wie von Sinnen gegen Ungeimpfte, Kritiker und Grundrechte aufgerüstet. Teil 3/3.

von Flo Osrainik

Blutige Kriege? Welthunger? Klimakatastrophe? Obszöner Reichtum und empörende Armut? Ja, das Böse ist stark auf diesem zielsicher in Richtung Abgrund taumelnden Globus. Nicht Ausbeuter, Kriegstreiber und Diktatoren wurden allerdings von den herrschenden Kräften in Deutschland als das Hauptproblem ausgemacht. Nein, das Böse manifestiert sich hauptsächlich in der Gestalt des ungeimpften Corona-Leugners. Ihn zur Strecke zu bringen, sieht der politisch-ökonomisch-mediale Komplex als seine derzeit vordringlichste Aufgabe an. Und so feuern die Hygiene-Potentaten und Impf-Frömmler derzeit aus allen Rohren auf den eingebildeten Feind. Ein veritabler Bürgerkrieg der Worte ist im Gang — allerdings auch mit ganz konkreten Auswirkungen für die Gesundheit und das Leben vieler. Dieser Krieg wurde den Menschen vom Corona-Establishment ohne Not aufgezwungen, denn auch vorher schon war die Zivilgesellschaft überall zurückgedrängt worden. Mittlerweile aber zeigt das offizielle Weltbild deutlich Risse, die sich zu riesigen Spalten erweitern könnten. Flo Osrainik, Autor des Spiegel-Bestsellers „Das Corona-Dossier“, holt mit seinem Dreiteiler, dessen dritten Abschnitt wir hier veröffentlichen, zum Rundumschlag gegen die Gesundheitskreuzritter aus — akribisch und tief schürfend, wie wir es von ihm gewohnt sind.

Hetztiraden und Grundrechtsverbrechen sind also wieder salonfähig. Nicht nur, aber auch im neuen Deutschland. Nicht nur, aber besonders unter den neuen Impffanatikern. Jenem Haufen, der sich im Rudel gegenseitig in seiner Menschenverachtung überbietet, dabei aber penibel genau auf das Setzen ihres Genderstacheldrahts achtet, um sich dann in geheuchelter Regenbogentoleranz zu suhlen, aber überall viel Niedertracht verbreitet.

Was interessiert es die Impffanatiker also, wenn Nanotechnologie-Impfstoffe gegen Corona wie Comirnaty von BioNTech die Bestandteile ALC-0315 und ALC-0159 enthalten, die „bisher noch nicht in zugelassenen Fertigarzneimitteln zu finden waren“ und „nur für Forschungszwecke und Laboruntersuchungen“ aber nicht für den Gebrauch am Menschen vorgesehen waren (1, 2, 3, 4)? Kein bisschen. Was interessiert es die Impffanatiker, wenn der Corona-Impfstoff Spikevax von Moderna den Bestandteil SM-102 enthält, auf den das Gleiche zutrifft (5, 6)? Kein bisschen. Was interessiert es die Impffanatiker, wenn der Einsatz dieser Bestandteile von Behörden relativiert wird, weil diese im internationalen Impfwahn ja immerhin eiligst und irgendwie auch auf staatliche Bestellung „geprüft wurden“ (7)? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, „dass es [in Österreich] gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel weniger Covid-19-Todesfälle gibt zugleich aber eine wöchentliche Übersterblichkeit“, was „auch Experten rätseln“ lässt? Kein bisschen (8). Was interessiert es die Impffanatiker, dass die Sterbefallzahlen für den gesamten November 2021 laut Statistischem Bundesamt für einen „nicht erklärbaren Anstieg“ um immerhin 20 Prozent über dem mittleren Wert der Jahre 2017 bis 2020 für November und in der 48. Kalenderwoche 2021 sogar um 28 Prozent über den mittleren Werten der Vorjahre liegen, wobei es die höchsten Anstiege in Thüringen mit 43 Prozent, in Sachsen mit 37 Prozent und in Bayern mit 30 Prozent gab? (9) Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, dass die Übersterblichkeit in Deutschland im Dezember 2021 sogar bei rekordverdächtigen 22 Prozent — und für das gesamte Jahr 2021 von vorläufig rund 8 Prozent, dem höchsten Wert seit 75 Jahren — lag (10)? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, dass die Todesraten der ab 60-Jährigen in England innerhalb von zwei Wochen nach der Erstimpfung beziehungsweise der Impfphase für die jeweiligen Altersgruppen deutlich — um das Drei- bis Vierfache — anstieg, die frisch geimpften Todesfälle aber als ungeimpfte Todesfälle in die Statistiken aufgenommen wurden? Kein bisschen. Was interessiert es die Impffanatiker, dass dieser Effekt — der in Deutschland im Vergleich mit den Jahren 2016 bis 2019 zu rund 700 zusätzlichen Todesfällen im Schnitt pro Tag führt — auch nach den Boosterimpfungen festzustellen ist? Kein bisschen. Und was interessiert es die Impffanatiker, was aus den Corona-Impfopfern wird (11)? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, dass ein sechsjähriger Junge in Portugal eine Woche nach seiner Erst-Impfung mit dem Pfizer/BioNTech-Impfstoff wegen Herzproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde und kurz darauf verstarb, weshalb die örtlichen Behörden Untersuchungen einleiten ließen, was den Jungen auch nicht mehr lebendig macht (12)? Kein bisschen. Was interessiert es die Impffanatiker, dass nach Plänen des Bundestags nicht nur Ungeimpfte wie bisher, sondern auch Geimpfte ohne Auffrischungsimpfung in Zwangsquarantäne gesteckt werden können und keinen Lohn dafür erhalten sollen, während die Hospitaliserungsinzidenz — bis vor Kurzem noch der neue Richtwert für staatliche Maßnahmen — in Deutschland weiter sinkt (13, 14)? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, dass die verabreichten Impfstoffdosen gegen das Corona-Virus laut WHO zu über 2,5 Millionen unerwünschten oder potenziellen Nebenwirkungen im Vergleich zu „41.226 für Grippeimpfstoffe in den Jahren 2020 und 2021“ oder zu 206 Meldungen bei Hunderten Millionen Masernimpfungen kam, wobei Corona-Nebenwirkungen überwiegend in Europa und Amerika sowie bei 18- bis 64-Jährigen und Frauen auftreten (15, 16)? Kein bisschen. Was interessiert es die Impffanatiker, dass die Dunkelziffer der unerwünschten Wirkungen noch viel höher ist? Kein bisschen. Was interessiert es die Impffanatiker, dass es kaum Transparenz über die Häufigkeit der Nebenwirkungen und Risiken der Corona-Impfungen wie Herzproblemen, Gefäßproblemen, Atemwegsproblemen, dermatologischen Problemen, Problemen des Bewegungsapparats oder Störungen des Nervensystems gibt (17)? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, wenn noch im Sommer auf den vollständigen Schutz nach der zweiten Corona-Impfung hingewiesen, dieser aber rasch auf wenige Monate, wohl eher Wochen korrigiert wurde und es auch keine ausreichende Datengrundlage für den Nutzen der sogenannten Booster gibt? (18) Kein bisschen. Was interessiert es die Impffanatiker, wenn offizielle Gesundheitsdaten aus Schottland zeigen, dass 89 Prozent der Covid-19-Toten geimpft waren, es für Geimpfte demnach in etwa fünfmal wahrscheinlicher ist, an Corona zu sterben, oder die mRNA-Injektion das Immunsystem zu schwächen droht (19, 20)? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, wenn das Robert Koch-Institut (RKI), Stand erste Dezemberwoche 2021, mitteilt, dass bei Menschen zwischen 18 und 59 Jahren über die Hälfte, Tendenz steigend, und ab 60 Jahren knapp 71 Prozent aller symptomatischen Corona-Fälle sogenannte Impfdurchbrüche und rund 42 Prozent der 11.410 hospitalisierten und 1.800 der intensiv behandelten Corona-Fälle vollständig geimpft sind (21, 22, 23)? Kein bisschen. Was interessiert es die Impffanatiker, wenn eine im Wissenschaftsmagazin Lancet publizierte Studie zu dem Ergebnis kommt, dass Corona-Geimpfte in etwa so infektiös, Tendenz: infektiöser, wie Ungeimpfte sind? Kein bisschen (24).

Was interessiert es die Impffanatiker, wenn das RKI in seinem Wochenbericht vom 30. Dezember 2021 auf Seite 14 zur Omikron-Variante schreibt:

„Für 6.788 Fälle wurden Angaben zu den Symptomen übermittelt, es wurden überwiegend keine oder milde Symptome angegeben. Am häufigsten wurde von Patientinnen und Patienten mit Symptomen Schnupfen (54 Prozent), Husten (57 Prozent) und Halsschmerzen (39 Prozent) genannt. (…) 186 Patientinnen und Patienten (das RKI korrigierte sich dann still und leise auf 1.097 ohne vollständigen Impfschutz, was immer noch rund 79 Prozent entspricht!) waren ungeimpft, 4.020 waren vollständig geimpft, von diesen wurde für 1.137 eine Auffrischungsimpfung angegeben.“

Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, dass EU-Impf-Autokratin Ursula von der Leyen dem Pfizer-CEO Albert Bourla, der Impfskeptiker für „Kriminelle“ hält, „weil sie buchstäblich Millionen von Leben gekostet haben“, ohne Maske und Mindestabstand um den Hals fällt, Absprachen der EU mit Pfizer nicht transparent macht, aber alle Europäer zum dauerboostern zwingen will, was sich ja auch Bourla wünscht (25, 26, 27)? Kein bisschen. Was interessiert es die Impffanatiker, dass der Steuerzahler die Krankenhäuser großzügig — bis zu 9.500 Euro bei einer Mindestverweildauer von zwei Tagen — dafür bezahlt, Corona-Patienten zu finden, was natürlich zu einem Dauertestwahn in den Krankenhäusern führt, wobei nur rund die Hälfte der offiziell wegen Corona behandelten Patienten überhaupt wegen Corona im Krankenhaus war, wie übrigens auch im kanadischen Ontario oder in New York, dort mit teilweise bis zu 65 Prozent (28)? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, dass Covid-19 auch in vielen anderen Ländern nur als (routinemäßige) Nebendiagnose — in Dänemark knapp ein Viertel, in Großbritannien teilweise „fast die Hälfte“ oder in Madrid 40 Prozent, wobei die Verzerrung auch für Intensiv- und Todesfälle gilt — festgestellt wurde, aber trotzdem fleißig Corona-Fälle in den Statistiken daraus gemacht wurden, um die globale Impferpressung durchzupeitschen — sogar Antony Fauci gibt längst zu: „Wenn ein Kind ins Krankenhaus kommt, wird es automatisch auf Covid getestet. Und sie werden als Covid-Krankenhauspatienten gezählt. In Wirklichkeit wird es aber vielleicht wegen eines gebrochenen Beins oder einer Blinddarmentzündung oder etwas ähnlichem eingeliefert“ (29)? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, dass die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Fälle im Vergleich zu 2019 „abseits von akuten Atemwegserkrankungen — insbesondere Schlaganfälle, Krebserkrankungen und Herzinfarkte — nach dem ersten Lockdown ungewöhnlich stark“ angestiegen ist, was „auf die Folgen verschobener Behandlungen und Vorsorgeuntersuchungen wegen des ersten Lockdowns“ hindeutet (30)? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, wenn der Chef der US-amerikanischen Versicherung OneAmerica, Scott Davison äußert: „Wir erleben im Moment die höchsten Sterberaten, die wir in der Geschichte dieses Unternehmens je gesehen haben — nicht nur bei OneAmerica“ und „riesige, riesige Zahlen“ anführt. Diese belegen im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie einen massiven Anstieg der Todesfälle, die nicht als Covid-19-Todesfälle gelten — um rund 40 Prozent bei den 18- bis 64-Jährigen.

Und was interessiert es die Impffanatiker, wenn die Corona-Impfstoffe nach Ansicht von Robert Malone, einem führenden Entwickler von mRNA-Impfstoffen, entweder unwirksam oder möglicherweise lebensgefährlich sind oder zu mehr Krankenhauseinweisungen wie in Indiana führen? Kein bisschen (31). Und was interessiert es die Impffanatiker, wenn Versicherungen nichts an Hinterbliebene auszahlen, wenn die experimentelle Corona-Impfung die Todesursache ist? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, wenn in Italien über 97 Prozent der Corona-Toten mindestens eine und teils schwere Vorerkrankung hatten — bei knapp 68 Prozent der Verstorbenen drei oder mehr chronische Vorerkrankungen — und durchschnittlich 80 Jahre alt waren? Kein bisschen. Oder was interessiert es die Impffanatiker, wenn dem österreichischen Publizisten Christian Felber ganze 30 gute Gründe gegen eine Corona-Impfung einfallen (32, 33)? Kein bisschen.

Was interessiert es die Impffanatiker, wenn „über 200 Ärzte“ in einem offenen Brief unter Verweis auf verschiedene Studien schreiben, es widerspräche „jeglicher ärztlichen Ethik und den Grundprinzipien einer patientenzentrierten, evidenzbasierten Medizin“, wenn ihnen Österreichs Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres Disziplinarverfahren androht, sollten sie Patienten von Corona-Impfungen abraten? Kein bisschen. Was interessiert es die Impffanatiker, wenn auf dem Höhepunkt der x-ten Welle Mitten im Dezember 2021 in Österreich rund 25 Prozent — am 5. Januar 2022 sind es sogar nur noch 15 Prozent — der Intensivbetten mit Corona positiv Getesteten und so um die 35 Prozent — am 5. Januar 2022 sind es sogar 41 Prozent — der Betten inklusive Reserven frei waren, von einem Notstand auch dort nichts zu sehen ist (34, 35)? Kein bisschen.

Und was interessiert es die Impffanatiker, wenn sogar die Gewerkschaft des österreichischen Heeres zu Demonstrationen gegen das Corona-Impfregime aufruft und noch vor Einführung der allgemeinen Impfpflicht in der Alpenrepublik schreibt:

„‚Ein Jahr Beugehaft und Absonderung von Impfgegnern aus dem öffentlichen Leben? Ja, was kommt denn da noch alles? Langsam nimmt diese Regierung faschistoide Züge an. Mit Gesundheit der Bevölkerung und der Bekämpfung einer Krankheit hat das nichts mehr zu tun. Hier wird ein totalitäres System aufgebaut, das an die dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts erinnern lässt.‘ (…) Zumindest in den Medien wurden derart drastische Absichten der Regierung transportiert, sodass sogar von Unterbringung von Ungeimpften in Lagern die Rede war. Die Bundesheergewerkschaft kann und will solche totalitären Maßnahmen gegenüber der eigenen Bevölkerung nicht hinnehmen. (…) Wir treten an unter dem Motto: Für Freiheit und Menschenwürde!“ (36)?

Na klar, auch das natürlich kein bisschen.

Klartext für den Befreiungsschlag

Wer sich trotz zweiter, dritter, vierter und so weiter Dauerimpfung, hinter einer Maske, mit Handschuhen und asozialen Sicherheitsabständen, meinetwegen Kübeln voller Desinfektionsmittel oder gleich ganz im Virologenschutzanzug trotzdem noch vor gesunden Menschen fürchtet, der sollte vor allem eines: zu Hause bleiben und seinen egozentrischen, unsolidarischen, faschistoiden und paranoiden Terrorismus dort ausleben, aber andere Menschen keinen Augenblick lang tyrannisieren. Eine psychiatrische Anstalt wäre den meisten aber auch noch zu empfehlen. Aktuell ist nämlich eine globale Pandemie der paranoiden Hysterie ausgebrochen. Und die Aussage, dass die eigene Freiheit nur so weit reicht, bis die Freiheit anderer verletzt wird, gehört diesen Fanatikern auf ihre Schnabelmasken, also mitten ins Gesicht geschrieben. Dauerhaft.

Denn wer die Freiheit nicht versteht, der wird sie ohnehin kein Stück vermissen. Oder um es mit Rosa Luxemburg zu sagen: „Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht.“

Und überhaupt: Wenn die Gesamtsterberaten für das Corona-Jahr 2020 nicht um einiges über die gängigen Jahresschwankungen hinausgehen, bleibt alles kriminelle Propaganda. Warum? Weil die Infektionssterblichkeit (IFR) mit dem Coronavirus bis dahin weltweit 0,15 Prozent — in Europa 0,3 bis 0,4 Prozent sowie in Afrika und Asien 0,005 Prozent — betrug. Weil die meisten Standorte „eine Infektionssterblichkeitsrate von weniger als 0,2 Prozent“ hatten und weil das Corona-Virus im Schnitt über 80-Jährige mit Vorerkrankungen tödlich traf — bei einer wohl gemerkt weltweiten Lebenserwartung von 73,4 Jahren.

Oder weil über 99 Prozent der mit Corona Infizierten laut der letzten Studie des Stanford-Epidemiologen John Ioannidis die Ansteckung mit Corona überleben — 99,9987 Prozent aller unter 20-Jährigen und 97,1 Prozent aller über 70-Jährigen außerhalb von Pflegeheimen (95,1 Prozent in Altersheimen) überleben eine Corona-Infektion! Weil auch Ioannidis in einer weiteren Studie herausfand, dass die Wirksamkeit nicht-pharmazeutischer Maßnahmen wie Ausgangssperren, Ladenschließungen oder Reiseverboten keinen spürbaren Effekt auf die Virusausbreitung hatten, weil die Menschen dafür in ihrer begrenzten Zeit komprimierter zusammenkommen und sich anstecken.

Und weil sich das Leben nunmal nicht verbieten lässt, was die kunterbunten, in ihre Plexiglasboxen gequetschten und mit Maulkörben versehenen Neo-Faschisten im österreichischen Parlament trotzdem nicht daran hinderte, im niederträchtigsten Gruppenwahn eine allgemeine Impflicht zu beschließen und eine Welle von Gewalt, zumindest mitten in Europa und wer weiß bis noch wohin zu provozieren — in Italien und Griechenland galt eine Impfpflicht bisher ja bereits für über 60-Jährige. Und vor allem: Weil der Tod noch immer das natürliche Ende eines von Beginn an mit gewissen Restrisiken behafteten Lebens ist — vorausgesetzt man hat geleb (37, 38, 39, 40).

Deswegen für die Fahnen des allgemeinen Widerstands:

„Gehen Sie nach Möglichkeit nicht in Bars, Gaststätten, Cafés oder zu Veranstaltungen, die Ungeimpfte nicht zulassen. Lassen Sie die Verantwortlichen wissen, was Sie von solchen Diskriminierungen halten. Lassen Sie es vor allem auch die Politiker wissen, die sich diese Diskriminierungen ausdenken oder sie befördern. Wählen Sie keine Partei, deren führende Vertreter verschiedene Gruppen der Bevölkerung gegeneinander aufhetzen und die Regelungen erlassen, die Angehörige bestimmter Gruppen willkürlich schikanieren oder die das gutheißen.

*Und wenn diejenigen, die das betreiben, sich um den inneren Widerspruch ihrer Argumentation herummogeln wollen, indem sie als Ausweichargument behaupten, es ginge ihnen darum, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, dann lassen Sie uns diese Menschen Heuchler und Lügner nennen. Denn diese haben ganz ungeniert und ungebremst Krankenhäuser geschlossen und Betten abgebaut. (…) *

Wer nicht aus Solidarität mit den Ausgegrenzten dagegen aufbegehren will, sollte es aus Eigennutz und für seine Kinder tun. Denn die immer umfassendere Trennung der Gesellschaft in Zugelassene und Ausgegrenzte zieht eine Infrastruktur der allgegenwärtigen Überwachung und Kontrolle nach sich (…).

Wie der Rüstungs- und IT-Sicherheitskonzern Thales kürzlich so prägnant geschrieben hat, ist der digitale Impfpass, den wir immer öfter vorzeigen dürfen, um unsere Grundrechte in Anspruch zu nehmen, nur der Vorreiter dafür, dass bald auf Schritt und Tritt ein mobiler digitaler Identitätsnachweis von uns verlangt wird.“

Das schreibt der Journalist Norbert Häring und Sie sich hoffentlich ins Stammbuch (41). Und sonst gilt noch:

„Für Widerstand gegen Unrecht (auch gegen legales Unrecht) braucht es keine Sondererlaubnis. Sobald der Staat anfängt, sich tyrannisch zu verhalten, ist das Band der demokratischen Grundloyalität durchschnitten.“

Außerdem:

„Der Staat ist dem Einzelnen nicht übergeordnet, er ergibt sich durch die Summe der Individuen. Sobald er das Individuum brechen will, um sich in Gänze zu erhalten, begeht er Verrat an der Ursprungsidee des Staates. Er bricht den Gesellschaftsvertrag und verrät den einzigen Vertragspartner, den Bürger. Für die obrigkeitshörigen Deutschen haben unsere Verfassungsväter mit Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes für diesen Fall des notwendigen Widerstands eine eigene Norm geschaffen, zu der es bisher keinerlei Rechtsprechung gibt. Wäre nicht jetzt der geeignete Zeitpunkt dafür, diese Norm mit Leben zu füllen?

Mit welchem Recht will der Staat von seinen drangsalierten, belogenen und mit experimentellen Impfstoffen übertölpelten Bürgern eigentlich noch Steuern erheben? Mit welchem Recht wollen öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten für ihre Desinformation noch Zwangsgebühren eintreiben?

Wäre es nicht jetzt an der Zeit, die Grenzen des gesetzlichen und außergesetzlichen Notstandsrechts des Bürgers gegen den Staat auszutesten? Was muss denn noch alles geschehen?“

Das fragt der Journalist Milosz Matuschek (42). Und der italienische Schriftsteller Ignacio Silone wusste sowieso schon:

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus.‘ Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus.'“

Was ist also von einem sogenannten Rechtsstaat zu halten, wenn das Inverkehrbringen von Corona-Impfstoffen, die nicht halten, was sie versprechen, und Corona-Impfschäden für die Hersteller keine Haftung nach sich ziehen, das Experimentieren mit Milliarden Menschen, das Betrügen mit falschen Zahlen und Statistiken oder Hetze und Verfassungsbrüche (bisher) vollkommen straffrei bleiben? Während das Fälschen eines Impfbuchs, ein schon regimegefährdender Akt des zivilen Widerstandes, dagegen mit mehreren Jahren Haft bestraft werden kann.

Obwohl „wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter“, so Solschenizyn. Nun also noch einmal laut und deutlich sowie für alle: Nicht nur im deutschen Grundgesetz, sondern auch in der Präambel der Menschenrechtserklärung steht das Recht zum Widerstand gegen Tyrannei doch schon geschrieben. Wann ziehen wir unsere rote Linie endlich und wo denn ganz genau (43, 44)?

„Wer eine friedliche Revolution verhindert, macht eine gewaltsame Revolution unausweichlich.“ (John F. Kennedy)

Oder wie der Pirat Samuel Bellamyzum Kapitän eines gekaperten Frachters des gleichen Schlags an Unterdrückern und Tyrannen irgendwann in der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert sagte:

„Verdammt, Ihr seid ein schniefeliger Hundsbalg, und genauso wie alle, die hinnehmen, von Gesetzen regiert zu werden, die reiche Leute zu ihrer eigenen Sicherheit gemacht haben, weil diesen feigen Hühnerseelen die Courage fehlt, auf andere Weise das zu verteidigen, was sie durch ihre Schurkereien zusammengerafft haben. Fluch und Blut über dieses ganze Pack gerissener Schufte! Und über Euch, der Ihr denen als ein Posten hühnerherziger Trottel gerade recht dient! Das ist der einzige Unterschied zwischen mir und Ihnen: Sie berauben die Armen unter dem Deckmantel des Gesetzes. Und wir plündern die Reichen unter dem Schutz allein unserer Courage!

*Wäre es nicht tausendmal besser für Euch, bei uns mitzumachen, anstatt hinter den Ärschen dieser Schufte herzuschnüffeln? Nein? Ich bin ein freier Fürst und habe Macht, der ganzen Welt den Krieg zu erklären wie nur einer, der 1.000 Schiffe und 100.000 Mann im Feld hat. Mein einfachster Menschenverstand sagt mir das. Aber mit solchen Schwanzwedlern wie Euch ist ja kein Argumentieren, mit derartigen Weichbolden, die jedem Popanz erlauben, sie übers Deck zu pfeifen. Na schön, meinetwegen könnt Ihr laufen, wohin immer Ihr wollt, und denen nach wie vor in die Ärsche kriechen. Solch schäbige Windeln wie Euch zwinge ich zu nichts. (…) Gute Reise! Sprecht nett über uns, und lasst Euch nie wieder blicken! Tschirio!“ *

Die Piratin Mary Read drückte sich über die bis heute wild grassierende Doppelmoral der Gesellschaft im Jahr 1720 in etwa so aus:

„Der Galgen schreckt mich nicht. Ich habe den Tod nie gefürchtet — das überlasse ich den Feiglingen, die, Gott sei Dank, durch die angedrohten Strafen von der See ferngehalten werden und sich damit begnügen an Land zu räubern, Witwen und Waisen zu betrügen, die Nachbarn zu schädigen, und dennoch für anständig gelten.“

Auch Daniel Defoes libertärer Anarcho-Piratenkapitän Misson hatte weit mehr Anstand als so manches Pack von heute. Nach der Eroberung eines Sklavenschiffes soll er gesagt haben:

„Kein Mensch hat Gewalt über die Freiheit des anderen, und wenn jemand Menschen gleich Tieren verschachert, beweist er damit, dass seine Religion nichts ist als eine Grimasse und sich vom Kult der Barbaren nur dem Namen nach unterscheidet.“

Alle Menschen sind „das Werk desselben allmächtigen Waltens und mit gleicher Vernunft begabt“ (45).

Nun gut, zum Schluss und weil ich hiermit fertig bin: Gerechtigkeit muss herrschen. Für alle. Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Toleranz und Humanität. Sonst nichts. Spätestens irgendwann. Das ist das Recht der Menschen, dafür lege mich mich mit ihnen an und ab jetzt können sie mir gestohlen bleiben, die Faschisten und Mitläufer der neuen Apartheid. Denn das bleibt im Gedächtnis!


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Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_de.pdf
(2) https://www.biomol.com/de/produkte/chemikalien/lipide/alc-0315-cay34337-25
(3) https://www.biomol.com/de/produkte/chemikalien/lipide/alc-0159-cay34336-25
(4) https://www.pharmazeutische-zeitung.de/nanotechnologie-der-covid-19-vakzinen-124828/seite/4/
(5) https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/spikevax-previously-covid-19-vaccine-moderna-epar-product-information_de.pdf
(6) https://www.biomol.com/de/produkte/chemikalien/lipide/sm-102-cay33474-25
(7) https://correctiv.org/faktencheck/2021/12/23/nein-der-biontech-impfstoff-enthaelt-keine-inhaltsstoffe-die-nicht-fuer-menschen-zugelassen-sind/
(8) https://www.derstandard.de/story/2000131577990/weniger-covid-opfer-als-letzten-herbst-aber-hoehere-uebersterblichkeit
(9) https://www.presseportal.de/pm/32102/5099148
(10)https://de.rt.com/inland/129778-statistisches-bundesamt-meldet-hoechste-uebersterblichkeit-seit-1946/
(11)https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa1uhra88dp5llzqs7cp/
(12)https://cnnportugal.iol.pt/hospital-de-santa-maria/miguel-guimaraes/morte-de-crianca-vacinada-no-santa-maria-ordem-dos-medicos-apela-a-esclarecimento-cabal-rapido/20270131/61e6c2ba0cf2c7ea0f13df9b
(13)https://www.bild.de/wa/ll/bild-de/privater-modus-unangemeldet-54578900.bild.html
(14)https://www.tk.de/firmenkunden/service/fachthemen/coronavirus-arbeitgeber/keine-ifsg-erstattungen-fuer-ungeimpfte-2115434?tkcm=ab
(15) https://www.corodok.de/who-datenbank-mehr/
(16) https://www.dw.com/de/impf-nebenwirkungen-who-zahlen-falsch-interpretiert/a-59996755
(17) https://corona-transition.org/uber-eine-million-anerkannte-falle-von-nebenwirkungen-in-europa
(18) https://www.fr.de/politik/corona-impfung-impfstoff-who-kritik-biontech-pfizer-dritte-dosis-immunitaet-global-pandemie-90858565.html
(19) https://corona-transition.org/in-schottland-waren-89-prozent-der-covid-19-toten-geimpft
(20) https://dailyexpose.uk/2021/11/25/pandemic-of-fully-vaccinated-89-percent-covid-deaths-vaccinated/
(21) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-11-25.pdf?__blob=publicationFile
(22) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-12-02.pdf?__blob=publicationFile
(23) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-12-09.pdf?__blob=publicationFile
(24) https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(21) 00648-4/fulltext
(25) https://de.rt.com/europa/128622-von-leyen-verkundet-impfzertifikat-nach/
(26) https://netzpolitik.org/2021/informationsfreiheit-von-der-leyen-verweigert-auskunft-ueber-angebliche-sms-zu-milliardendeal-mit-pfizer/(
(27) https://de.rt.com/international/126920-pfizer-ceo-bourla-uber-kleinen/
(28) https://www.bibliomedmanager.de/news/kliniken-kriegen-bis-zu-9500-euro-pro-covid-fall
(29)https://de.rt.com/inland/130114-robert-koch-institut-covid-19/
(30) https://multipolar-magazin.de/artikel/abrechnungsdaten-krankenkassen
(31) https://de.rt.com/international/129339-usa-40-prozent-mehr-todesfalle/
(32) https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/sars-cov-2-decessi-italia
(33) https://www.nachdenkseiten.de/?p=77850
(34) https://www.tagesstimme.com/2021/12/13/dokumentiert-mediziner-protest-gegen-aerztekammer-praesident
(35) https://covid19-dashboard.ages.at/dashboard_Hosp.html
(36) https://www.bundesheergewerkschaft.at/
(37) www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/forscher-corona-sterblichkeit-betraegt-023-
prozent-li.111917
(38) https://www.who.int/data/gho/data/themes/mortality-and-global-health-estimates
(39)https://de.rt.com/international/130193-neue-studie-aus-stanford-covid/
(40)https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.07.08.21260210v2.full
(41) https://norberthaering.de/news/soldiaritaetsaufruf/
(42) https://miloszmatuschek.substack.com/p/widerstandistpflicht
(43) https://www.ohchr.org/EN/UDHR/Documents/UDHR_Translations/ger.pdf
(44) https://de.rt.com/inland/127246-fur-gefalschte-impfnachweise-bis-zu-5-jahre-haft/
(45) https://www.neopresse.com/gesellschaft/sie-berauben-die-armen-unter-dem-deckmantel-des-gesetzes/


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 22.01.2022 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Sie können hier Teil 1 nachlesen, hier Teil 2 nachlesen.


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Mikki Willis – Plandemic Teil 2: Indoktornation

Mikki Willis veröffentlichte bereits im August 2020 seinen investigativen Dokumentarfilm „Plandemic Teil 2: Indoktornation“. Auf Youtube gesperrt – jetzt dennoch in deutscher Übersetzung. 

Mikki Willis – „Plandemic Teil 2: Indoktornation“

Am 18.08.2020 veröffentlichte der Filmemacher Mikki Willis seinen Dokumentarfilm mit dem Titel: „Plandemic Teil 2: Indoktornation“

In „Plandemic“ untersucht Willis, wie die Regierung gegen die COVID-19-Pandemie vorgeht. Anhand einer Vielzahl von Dokumenten und Interviews entlarvt er, wie die Hersteller von Impfstoffen seit Jahrzehnten auf die „Pandemie“ hingearbeitet haben und am meisten von ihr profitieren.

Doch in der Dokumentation geht es nicht nur um „Corona“, sondern vor allem um Manipulation, Propaganda, Macht und Geld – unser Geld:

00:09:09 Geld verdienen mit Patenten auf „Corona“

00:14:08 Fortsetzung in der USA verbotener Forschung in China

00:17:17 Funktion der „Faktenchecker“

00:26:07 Medienunternehmen, Rockefeller und CIA

00:34:05 Pharmaindustrie, Forschungsfinanzierung und „Planspiele“

00:41:07 WHO und Interessenskonflikte

00:46:00 Rockefeller, Bill Gates und Pharmaindustrie

01:09:36 „Bevölkerungsverwaltung“ vs. Freiheit

Wenn man gerade die Szenen ab 01:09:36 mit aktuellen politischen Entscheidungen und Maßnahmen vergleicht… – wohlgmerkt, der Film wurde im August 2020 (!) veröffentlicht.

Kritiker und „Faktenchecker“ wenden ein, dass der Film eine „unbegründete Verschwörungstheorie verbreite und Anthony Fauci zu Unrecht verleumde“. Youtube und weitere Video-Portale haben das Video zensiert.

Mit dem Film setzt Mike Willis das Interview mit der Wissenschafts-Whistleblowerin Dr. Judy Mikovits vom Mai 2020 fort. Judy Mikovits wird in der englischsprachigen Wikipedia als „ehemalige Forscherin“ beschrieben, „die für ihre diskreditierten medizinischen Behauptungen bekannt ist, wie etwa, dass murine endogene Retroviren mit dem chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS) in Verbindung stehen. Als Folge dieser Behauptungen hat sie sich gegen Impfungen engagiert, Verschwörungstheorien verbreitet und wurde des wissenschaftlichen Fehlverhaltens beschuldigt. Sie hat u. a. falsche Behauptungen über Impfstoffe, COVID-19 und CFS aufgestellt.“

Empfehlung

Judy Mikovits glaubte nach ihren Erfolgen in der Aids-Forschung an die „heilende Kraft des Wissenschaftsbetriebs“. Doch dann musste sie erkennen: „Eines der Hauptprobleme unserer Zeit ist, dass die wissenschaftliche Community aufgrund ihrer korrupten Verflechtungen mit Regierungs- und Unternehmensinteressen immer mehr das Vertrauen der Öffentlichkeit verliert.“ – Dr. Luc Montagnier, Nobelpreisträger 2008 für die Isolierung des HIV-Retrovirus – ziert auf amazon.de

Den Text des Dokumentarfilms können Sie hier herunterladen.


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Impfgeschädigten wird Hilfe verweigert

Verraten und verkauft

Zum ersten Mal fand in den USA eine Anhörung von Impfgeschädigten im Washingtoner Kongress statt — im Ergebnis wird den Opfern jede Hilfe verweigert.

von Hermann Ploppa

Es ist schwer, sich ein objektives Bild vom Ausmaß der Schädigungen durch die massenhaft verimpften Substanzen von Pfizer, AstraZeneca, Moderna oder Johnson & Johnson zu machen. Während Pharmakonzerne, Politiker, Wissenschaftler und Medien das Problem der Impfschäden weitgehend ignorieren oder für eine Erfindung von Verschwörungstheoretikern halten, kommen aus der engeren Sphäre von Freunden, Bekannten und Verwandten doch immer wieder Erfahrungsberichte. Da ist von Übelkeit, Fieber, Schwindel, Herzrasen und massiven Konzentrationsstörungen die Rede. Von einer permanenten Müdigkeit und Schlappheit. Ja, auch von Todesfällen hört man, ohne die Ohren weit aufstellen zu müssen. Alles unmittelbar nach Verabreichung von COVID-Impfungen. Während andere Personen, einschließlich der 94-jährigen Schwiegermutter des Autors, den „Piks“ ohne Komplikationen überstanden haben.

Zugleich wird auch offiziell registriert, dass nun schon etwa 17.000 Personen europaweit an den Folgen der Impfung verstorben sind. Und dass Hunderttausende weiterer Personen massive Komplikationen erlitten haben. Selbst wenn es sich um eine Minderheit der Geimpften handelt, die Komplikationen erleidet: Was ist das für eine Verrohung der Kultur, wenn dann nicht sofort die Experimente im öffentlichen Raum eingestellt werden? Warum gibt es keinen Aufschrei der Empörung? Es könnte auch daran liegen, dass wir hier immer nur über statistische Größen reden. Die menschliche Wahrnehmung ist jedoch immer geeicht auf konkrete Schicksale und nicht auf statistische Größen. Wenn wir die Gesichter der Gequälten sehen würden, dann würden wir schon ganz anders reagieren.

Doch das hat sich jetzt geändert. Zumindest in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort hat der Senator des Bundesstaates Wisconsin eine öffentliche Anhörung von Impfgeschädigten und Experten am 2. November 2021 durchgeführt (1). In den Räumen des Kongressgebäudes auf dem Capitol-Hügel. Man stelle sich einmal vor, der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki würde im Bundestag eine öffentliche Anhörung von Impfopfern durchführen. Da sieht man den Unterschied. In den USA herrscht wirklich eine andere politische Kultur. Die Parlamente wurden in einer Revolution erkämpft. Sie sind sakrosankt. Daran kann sogar das in den USA schwer zu übersehende Ausmaß an Korruption und Dekadenz nichts ändern.

So „grillte“ im Sommer tatsächlich der republikanische Senator für Kentucky, Rand Paul, den obersten Seuchenguru Anthony Fauci vom National Institute of Allergy and Infectious Diseases. Fauci soll nach Aussagen von Paul im chinesischen Labor in Wuhan das SARS-Cov2-Virus so „frisiert“ haben, dass es entgegen seiner Natur von Tieren neuerdings auf Menschen überspringt. Dieses Frisieren nennt man „Gain of Function“, und das ist ein beliebter Trick im Kampf der Biowaffen. Dummerweise hatte Rand Paul dafür keine wasserdichten Beweise vorzuweisen.

Dieser Schlagabtausch zur besten Sendezeit brachte den Menschen draußen im Lande rein gar nichts. Die Sache verlief im Sande.

Ich führe das nur an, um erneut den Unterschied in der politischen Kultur zwischen den USA und Deutschland deutlich zu machen. Hierzulande wäre schwer vorstellbar, dass — nur mal als Beispiel — Alice Weidel im Bundestag unseren Seuchenguru Christian Drosten öffentlich zerpflücken würde aufgrund seiner zahllosen Ungereimtheiten, die er der Öffentlichkeit unterzujubeln wusste. Undenkbar. Majestätsbeleidigung. Geht gar nicht.

Im Gegensatz zur spektakulären Tortenschlacht zwischen Rand Paul und Anthony Fauci war das Medienecho bei Ron Johnsons Anhörung eher gering. Leider. Man kann natürlich auch über die Person des Senators Ron Johnson geteilter Meinung sein. Johnson hat sich immer gegen den Ausbau eines Sozialstaats in den USA mit Händen und Füßen gewehrt.

An diesem zweiten Novembervormittag in Washington allerdings erweist sich Versammlungsleiter Ron Johnson als einfühlsamer Mensch, sachlich, abwägend und ohne den leisesten Hauch, aus dem Elend der Impfgeschädigten irgendein politisches Kapital schlagen zu wollen. Das geht auch gar nicht. Selbst seine republikanischen Tea-Party-Mitstreiter stehen Johnson nicht bei in dieser unpopulären Schlacht um die Rechte der Versehrten und Ignorierten.

Es folgen spannende und ergreifende drei Stunden. Es fließen viele Tränen. Nicht nur bei den Opfern. Sondern auch bei den Zuschauern. Der Einfachheit halber gehe ich zunächst auf die Opfer ein. Den Anfang macht der Flugkapitän Cody Flint. Er hatte sich pflichtbewusst zur Impfung gemeldet. Um dann im Cockpit festzustellen, dass er das Flugzeug kaum lenken kann. Ihm wird schwindlig. Er bekommt einen Tunnelblick. Er ist dauerhaft arbeitsunfähig. Mittlerweile ist alles Ersparte ausgegeben für ärztliche Behandlung. Der freie Absturz aus dem Cockpit in das soziale Elend.

Theresa Long wiederum ist Stabsärztin im Rang eines Lieutenant Colonel. Ein amerikanischer Traum, wie sie sagt. Aufgestiegen von der Obdachlosigkeit in den Rang einer geachteten Militärärztin. Sie erhebt patriotisch das Wort für die unzähligen Soldaten, die Opfer der makabren Impf-Experimente geworden sind: „Sie sind Krieger (warriors) und keine Laborratten!“

Wenn die Ärzte nicht vorbereitet sind auf den Ansturm von Impfgeschädigten, dann laufen die verletzten Rekruten womöglich auch noch Gefahr, an ärztlichen Kunstfehlern zu versterben. Man bedenke: Ärztliche Kunstfehler gelten in den USA als dritthäufigste Todesart überhaupt. Offiziell werden in der Statistik 250.000 Opfer von ärztlichen Kunstfehlern angeführt — Frau Long spricht von 400.000 Opfern. Die Einschüchterung gegen Kritiker der Impfung sei in den Streitkräften enorm.

Ernest Ramirez dagegen ist ein einfacher Mann. Er hat zugelassen, dass sein Sohn geimpft wird. Dann wollten sie seinen siebzehnten Geburtstag feiern. Ramirez kann kaum sprechen: „Und, wie haben wir seinen Geburtstag gefeiert?“ Und er zeigt schluchzend ein Foto. Vater Ramirez steht dort vor dem offenen Sarg seines geliebten Sohnes. „Ich habe der Regierung geglaubt. Wer schützt jetzt unsere Kinder?!“

Kyle Werner war vor der Impfung kerngesund und hat sein Geld als Radprofi verdient. Immer war er treuer Patriot. Hat seine Hand beim Fahnenappell auf sein Herz gelegt. Übrigens: Senator Johnson hatte zu dieser Anhörung auch alle verantwortlichen Direktoren der zuständigen Regierungsbehörden NIH, CDC und FDA eingeladen. Natürlich stellt sich keiner dieser piek(s)feinen Herrschaften seinen Opfern. Sarkastisch bedankt sich Werner bei Fauci für sein Nicht-hier-Sein. Er verweist auf sechzig Milliarden Dollar Gewinn von Pfizer und Moderna mit dem makabren Impfcocktail: „Konzerne müssen uns entschädigen, wenn sie uns als Testobjekte missbrauchen.“

Weiter geht es mit Doug Cameron. Der ehemalige Farmarbeiter sitzt jetzt im Rollstuhl dank Johnson & Johnson.

Die ehemalige Triathletin Suzanna Nowell muss jetzt auch im Rollstuhl Platz nehmen: „Ich fühle mich, als wäre ich in einer einzigen Nacht um vierzig Jahre gealtert.“ Alles, aber auch alles schmerzt. Nur gelegentlich kann Akupunktur ein bisschen Abhilfe schaffen. „Ich bin ja eingebunden in eine Familie, die mich liebt und mir hilft. Aber wie geht es Leuten, die niemanden haben? … Das ist keine Pandemie der Ungeimpften. Das ist eine Pandemie der Traumatisierten! … Wo ist mein Land jetzt für mich, wo ich verletzt bin?“ Ja, der Dank des Vaterlandes. Vor meinem geistigen Auge sehe ich den beinlosen Kriegsversehrten, der nach dem Ersten Weltkrieg in Berlin auf der Straße bettelnd seinen Hut aufhält.

Aber der Kloß im Hals geht erst richtig los bei der zwölfjährigen Maddie de Garay. Das Mädchen sitzt im Rollstuhl und muss für den Rest ihres Lebens künstlich ernährt werden. Von ihrer Hüfte an fühlt sie nichts mehr. Sie schaut stolz zu ihrer Mutter, die hier im Senatsgebäude ihre Tochter vertritt. Dann wirkt Maddie wieder müde und abgelenkt. Das Mädchen nahm an einer Versuchsreihe von Pfizer teil. Ihre Mutter trägt schwer an der Entscheidung, ihre Tochter für die Experimente freigegeben zu haben.

Der Hammer ist allerdings, was Pfizer in das Versuchsprotokoll über Maddies Impfreaktion geschrieben hat. Dort ist nämlich nur von „Fieber“ zu lesen, während ihre Mutter 35 weitere eklige Nebenwirkungen von Ärzten hat protokollieren lassen. Die Versuchsprotokolle sind so formatiert, dass sie keine nuancierten Impffolgen erfassen. Natürlich hat Maddies Mutter immer wieder versucht, Pfizer, CDC, FDA oder NIH zur Rede zu stellen. Ohne Erfolg. Die Opfer und ihre Angehörigen sind ja noch nicht einmal wütend oder aggressiv. Sie wollen lediglich mit den Verursachern ihres Leidens reden. Doch alle Betroffenen erfahren das Gleiche: Sie hämmern gegen Gummiwände. Keiner hört sie.

Brienne Dressen ist eine junge Frau, der man auf den ersten Blick keinen Impfschaden ansieht. Sie ist trotz aller Beeinträchtigungen fit genug geblieben, dass sie zahlreiche Impfopfer um sich scharen konnte und über ihre Selbsthilfegruppe react19.org versucht, politischen Druck aufzubauen. Sie wirkt gefasst, strukturiert, belastbar. Sie hat über zwei Gruppen bei Facebook einmal zweitausend und das andere Mal fünftausend Mitstreiter sammeln können, aber: „Dann hat uns Facebook doch noch entdeckt und uns einfach gelöscht!“

Die toughe junge Frau streicht sich gelegentlich nervös durch das lange Haar. Als sie den Abschiedsbrief eines Mitstreiters vorliest, bricht sie in Tränen aus. Da steht: „Ich verabschiede mich jetzt. Mein Leben ist zerstört!“ Der junge Mann hat Selbstmord begangen. Er hatte niemanden in seinem Umfeld. Sie wendet sich an die nicht anwesenden Täter und Töter: „Das Blut klebt an euren Händen!“

Einige besonders eindringliche Zeugnisse von Opfern der Impfkanonaden der profitorientierten Pharmakonzerne, die unausgereifte Substanzen den Bürgern unter Umständen, die man nur als massive Nötigung qualifizieren kann, in die Blutbahn spritzen ließen.

Als willige Vollstrecker Tausende von Mitarbeitern im Gesundheitswesen. Die es entweder nicht besser wissen oder aber nicht wissen wollen. Ein extremer Konformitätsdruck. Ärzte berichten immer wieder hinter vorgehaltener Hand, dass sie sehr, sehr große Angst haben, dem großen Narrativ zu widersprechen.

Frau Doktor Linda Wastila von der Universität Maryland agiert hier als Co-Moderatorin. Sie hatte schon in ihrer Eingangsrede betont, dass hier wohl niemand einen Blumentopf gewinnen kann. Stattdessen müssen die Teilnehmer einkalkulieren, dass ihre Karriere jetzt beendet sein könnte. So berichtet auch Professor Retsef Levi vom hoch angesehenen Massachusetts Institute of Technology, dass ihn ein hoch angebundener Kollege gewarnt hatte: „Du musst aufpassen, dass du nicht eliminiert wirst!“

Auch der hoch angesehene Stanford-Professor Robert Kaplan — nicht identisch mit dem Neokonservativen gleichen Namens — traut sich via Skype in dieses Forum. Er hat nichts mehr zu verlieren, denn er ist schon halb im Ruhestand. Kaplan betrachtet die Testreihen der Impfkandidaten als vollkommen unzureichend. Die Rohdaten werden der Wissenschaft nicht zur Verfügung gestellt. Rückfragen bleiben unbeantwortet: „Das ist nicht akzeptabel bei Produkten, die Milliarden Menschen auf der Erde verabreicht werden.“ Frau Professor Aditi Bhargava aus San Francisco betont die Überflüssigkeit, ja geradezu die Gefährlichkeit der Impfungen. Denn der menschliche Körper hat genug Abwehrkräfte. Die injizierten Abwehrstoffe schwächen und stören eher die körpereigenen Immunkräfte.

Viral im Netz geht das Statement von Professor Peter Doshi bei dieser Anhörung. Doshi ist Professor an der Universität Maryland. Sein Spezialgebiet ist die Erforschung pharmazeutischer Dienstleistungen. Zudem, und das ist für unseren Zusammenhang interessant, ist Doshi Redakteur des bedeutenden British Medical Journal (BMJ). Im BMJ wurden schon im letzten Jahr verschiedene Narrative der Pharmalobby kritisch hinterfragt. So etwas ist schon ungewöhnlich in diesen mittelalterlichen Zeitläufen. In seinem Referat stellt Doshi einige als selbstverständlich akzeptierte Binsenweisheiten („everybody knows“ — jeder weiß es) über Impfungen in Frage. Wo ist das kritische Denken?! An die Stelle der intellektuellen Neugier allenthalben nur: Selbstzensur.

Wieso ist denn dies eine Pandemie der Ungeimpften? Weshalb brauchen die Geimpften denn jetzt sogenannte Booster? In den Krankenhäusern liegen doch viel mehr Geimpfte als Ungeimpfte.

Retten COVID-Impfstoffe tatsächlich Menschenleben? Die einschlägigen Versuche geben diese Schlussfolgerung jedenfalls nicht her. Und was sind Impfgegner? Sind das Leute, die jede Impfung ablehnen, oder meint man Leute, die eine Impfpflicht ablehnen? Was ist ein Impfstoff? Das medizinische Wörterbuch Merriam-Webster hat seinen Eintrag über Impfstoffe aktuell so geändert, dass auch mRNA-Substanzen als Impfstoffe geführt werden. Aber als Impfstoff ist mRNA erheblich reputierlicher, als wenn man von einem Medikament („drug“) reden würde. Würden Sie ein lebenslanges Abo auf „drugs“ akzeptieren? Als „Impfstoff“ ist das eher akzeptabel. So kann man die Impfpflicht unter die Leute bringen.

Schließlich kommt noch der Rechtsanwalt Aaron Siri zu Wort. Man soll sich keine großen Hoffnungen auf finanzielle Kompensation für die Impfschäden machen. Die Impf-Phalanx hält dicht. Alle haben „immense fear“ (immense Angst). Die da oben antworten auf gar nichts. Und kommt es doch mal zu einem Gespräch, heißt es nur ganz frech: „We don’t believe you! Don’t worry! It’s not an issue! Everything’s fine!“ (2). Es herrscht Angst vor Vergeltung, wenn man doch mal aufmuckt.

Kim Witcak ist Vertreterin der Verbraucher bei der Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA. Sie ist nicht dort angestellt, sondern so eine Art Ombudsfrau. Ihr Mann hatte Psychopharmaka genommen und sich dann in der Garage aufgehängt. Etwa zwei Jahrzehnte hat Frau Witcak gekämpft, bis endlich ein Zusammenhang zwischen plötzlichem Suizid und dem Gebrauch von Psychopharmaka offiziell anerkannt wurde: „Dabei erkannte ich, dass es sich hier nicht um ein isoliertes Phänomen gehandelt hat, sondern um ein systemisches Problem.“ Das lässt sich auch auf die COVID-Impfungsproblematik übertragen. Und immer schneller und nachlässiger werden neue Substanzen auf den Markt geworfen.

Das Meldesystem für unerwünschte Nebenwirkungen wird mutwillig vernachlässigt. In der Tat. Es geht erst mal ganz einfach. Jeder Mensch, der das Gefühl hat, dass sich bei ihm nach einer Impfung unerwünschte Nebenwirkungen eingestellt haben, kann sich an seinen Rechner setzen und beim Portal VAERS seine Beschwerden melden. VAERS steht für: Vaccine Adverse Event Reporting System, also: Meldesystem für unerwünschte Impf-Nebenwirkungsvorfälle.

Doch VAERS erinnert ein wenig an Leergutrücknahme im Supermarkt: Man wirft Leergut durch den Fördertunnel; was dahinter passiert, können wir nur ahnen. Während aber im Supermarkt jemand hinter dem Tunnel das Leergut einsortiert, passiert mit den über VAERS eingereichten Meldungen — gar nichts! Die Meldungen liegen im Raum unsortiert herum, und es kümmert sich kein Schwein. Das ist der große Tenor der Anhörung bei Senator Ron Johnson.

Die Menschen erleiden fürchterliche Qualen aufgrund ihrer Impfschäden. Und wer glaubt, dass nach der Meldung bei VAERS jemand bei den Geschädigten anruft und sich besorgt nach dem Zustand des Geschädigten erkundigt und fragt, wie man helfen kann — nichts geschieht.

Alle, wirklich alle Impfopfer berichten in dieser Anhörung, dass ihre Hilferuf im Off verhallen.

Und da die Ärzte zu keinem Zeitpunkt informiert wurden, dass es infolge der Impfkampagne zu Impfschäden kommen kann, haben die Ärzte auch keine diagnostischen Handreichungen. Ihre Hilflosigkeit verdecken sie, indem sie alle möglichen unmöglichen Diagnosen abgeben und im schlimmsten Fall den Patienten kackfrech bescheinigen, sie seien Simulanten und sie sollten sich jetzt mal gefälligst zusammenreißen.

Deprimierender Schluss der Senatsanhörung: Ron Johnson ist ehrlich bemüht zu helfen. Aber er hat nichts in der Hand. Auch seine politischen Mitstreiter von der republikanischen Partei haben den Schwanz eingezogen. Gegen diese Mauer aus böswilliger Desinformation durch Mainstream-Medien, Wikipedia und Wissenschaftler-Filz kann auch ein Senator alleine nichts ausrichten. Die Opfer sind gesellschaftlich isoliert und fallen in die komplette Mittellosigkeit, wie im Mittelalter. Das Meldesystem VAERS ist eine Alibi-Veranstaltung.

Was lernen wir in Deutschland aus dieser durchaus aufschlussreichen Senatsanhörung in Washington?

  • Die Impfopfer haben ein Gesicht und eine Biografie. Es wurde zwar auch im Corona-Untersuchungsausschuss eine Frau mit schweren Impfschäden vorgestellt. Das war aber eher sporadisch. Es muss auch in Deutschland eine Anhörung mit Impfopfern geben. Wir müssen die Impfopfer kennenlernen. Die menschliche Wahrnehmung scheitert bei abstrakten Zahlen in der Umsetzung für konkretes Handeln und Fühlen. 17.000 Impftote in Europa — das ist und bleibt abstrakt. Berichte von Impfgeschädigten und ihren Angehörigen bewegen etwas. Gesichter kann man sich merken. Zahlenreihen rauschen vorbei.
  • Es muss eine Hotline mit garantierter Anonymität für Impfopfer und ihre Angehörigen eingerichtet werden. Die Impfopfer sind oft einsam und hilflos. Das ist eine klare Schlussfolgerung aus der Johnson-Anhörung.
  • Es braucht eine Betreuungs-Infrastruktur. Die Impfopfer müssen aufgefangen und ganz praktisch unterstützt werden.
  • Die ärztliche Fortbildung muss speziell auf Symptome von Impfschäden ausgeweitet werden. Viele praktische Ärzte sind vermutlich schlicht überfordert, etwas zu diagnostizieren, was es nach offizieller Erzählung ja gar nicht geben darf.
  • Es fehlt an einem Rechtshilfenetzwerk für Impfgeschädigte. Wobei man leider sagen muss, dass es aufgrund politischer Korruption zunächst nicht viel zu holen gibt.
  • Es muss massiv politischer Druck aufgebaut werden. Die sitten- und rechtswidrigen Geheimverträge der Pharmakonzerne mit den nationalen Regierungen und der Europäischen Union sehen vor, dass die Pharmakonzerne von allen Haftungen befreit sind. Ein extremer Skandal. Das muss auf politischer Ebene korrigiert werden.
  • Die Erfahrung mit dem Contergan-Skandal zeigt: Prozesse auf Kompensation der Impfschäden durch die Verursacher können sich über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinziehen. So lange können die Opfer nicht warten. Es muss also eine Stiftung gegründet werden, die hier kurzfristig Abhilfe schafft und die dann die Auslagen bei den Verursachern, den Pharmakonzernen, zurückholt.

Der Staat wird den Impfopfern nicht helfen (wollen). Gott wird den Impfopfern nicht helfen. Es bleibt nur die Aktivierung der Zivilgesellschaft aus der Kraft der Basiserhebung.


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.ronjohnson.senate.gov/2021/10/media-advisory-sen-johnson-holds-expert-panel-on-federal-vaccine-mandates-and-vaccine-injuries
Die gesamte Anhörung befindet sich (noch) auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=lepqvdXoA2E – (wurde dort aber gelöscht; noch verfügbar https://rumble.com/embed/vlylar/?pub=4 und als rund 34-Minuten-Zusammenschnitt https://youtu.be/lkVN3KwDfvI – T.S.):


(2) Deutsch: Wir glauben Ihnen nicht! Machen Sie sich keine Sorgen! Es ist kein Problem! Es ist alles in Ordnung!

Siehe außerdem die Impftodesmeldungen: https://t.me/DeadVaccinationVictims


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 13.10.2021 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


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Pandemie-Fragen von Darren Allen (Teil II)

Die Nagelprobe

Maßnahmen-Befürworter sollten sich bestimmte Fragen stellen, ehe sie stur diesen zerstörerischen Kurs bis zum bitteren Ende mitgehen. Teil 2/2.

von Rubikons Weltredaktion

Im Folgenden finden Sie eine kritische Zusammenfassung der Coronavirus-Geschichte. Außerdem eine Liste von Fragen, gerichtet an Menschen, die die Lockdowns unterstützt haben und die glauben, dass wir im Jahr 2020 einer einzigartigen Bedrohung ausgesetzt waren, die diese rechtfertigte — zusammen mit sozialer Distanzierung, Masken, Impfstoffen, Tracking-Apps und all dem. Die meisten, wenn nicht alle diese Fragen sollten überzeugend beantwortet und nicht einfach mit ein paar billigen Einwänden und Etiketten abgetan werden — allen voran natürlich die Worthülse „Verschwörungstheoretiker“. Wenn Sie also Lockdowns unterstützt haben, dann schlage ich vor, einen näheren, ernsthaften Blick auf das Folgende zu werfen. Wenn Sie gegen Lockdowns waren, wird dieser Artikel hoffentlich Ihre Position stärken. Sie können ihn dann an so viele Menschen wie möglich weiterleiten, die nicht Ihrer Meinung waren. Bitten Sie sie höflich um eine Liste von Antworten.

von Darren Allen

(Teil 1)

… aber das allgemeine Empfinden schien ziemlich gleich zu sein. Ein paar Linke schürten fröhlich die Flammen des PANDEMISCHEN TERRORS mit ein paar Pro-Masken-Tweets und Kritik, dass wir nicht hart genug abriegeln (ich spreche von hier in Großbritannien, dem drittstrengsten Lockdown der Welt), aber die meisten waren still. Das Thema war „zu spaltend“, die Emotionen kochten „zu sehr hoch“, man sollte sich besser auf die Labour Party oder Israel oder die Umwelt konzentrieren, irgendetwas, irgendetwas anderes.

Ein Jahr zuvor schrieb ich einen Artikel, in dem ich die Linke aus einer anarchistischen Perspektive verurteilte. Ich schrieb darüber, wie die oben aufgeführten Leute im Grunde alle systemtreue Sozialisten sind; in ihrer Unterstützung für die Demokratie (die niemals funktionieren kann), für den Staat und für Technologie oder technokratische Lösungen für unsere kollektiven Übel, in ihrer unkritischen Haltung gegenüber Expertentum, in ihrem Relativismus, in ihrem schwachen Reformismus und in ihrem mittelmäßigen Output. Einige wenige reagierten auf meine Kritik mit kindischen Verunglimpfungen und oberflächlichen Argumenten, aber die meisten ignorierten sie — und mich. Vorhersehbarerweise verschwand die Unterstützung, die ich von Media Lens, Cook, Zerzan und Graeber erhalten hatte.

Ich bat den OffGuardian, das Stück zu veröffentlichen, der sich, obwohl er mich unterstützte, weigerte, mit der Begründung, dass es die Linke auf ungute Weise spalten würde. Dann schlug die „Pandemie“ zu und es wurde jedem, der sich tatsächlich gegen das System stellt, klar, dass die sogenannte Linke Teil des Systems ist. Nicht im Sinne einer „kontrollierten Opposition“ — eine lächerliche Idee — sondern in ihrer Akzeptanz (sogar Bedürfnis nach) seiner fundamentalen Natur. Alle diese Leute sind Mitglieder der professionellen Klasse. Selbst diejenigen, die in ihrer „Arbeiterklassenherkunft“ aufgewachsen sind (und sie deshalb verraten haben), haben ihr Leben damit verbracht, für und durch professionelle Institutionen zu arbeiten. Sie sind institutionalisiert.

Warum haben alle den Lockdown akzeptiert?

Die Institutionalisierung geht sehr tief. Es geht nicht nur darum, die „Werte“ des Staates, der Ärzteschaft, des Christentums oder welcher Ideologie auch immer die Institution gerade frönt, zu akzeptieren. Gezwungen zu sein, als integraler Bestandteil großer, komplexer sozialer Systeme zu leben, verändert Mann und Frau zutiefst. Es macht sie abhängig vom System — von seinen verschiedenen Institutionen — und damit gefügig. Es unterdrückt und stumpft ihre Individualität und Sensibilität ab und zwingt sie dazu, skeptisch — ja sogar ängstlich — gegenüber ihren Sinnen und ihrer eigenen gelebten Erfahrung zu werden. Das institutionelle System, mit einem Wort, domestiziert Mann und Frau.

Ich erkläre den Prozess hier ausführlich. Es genügt zu sagen, dass der Hauptgrund dafür, dass so viele Menschen, besonders aus der Mittelschicht (und so viele von uns im Westen sind jetzt in diesem Sinne Mittelschicht) a) so viel Angst vor einem grippeähnlichen Virus hatten, der für sie keine Gefahr darstellte, und b) sowohl die offizielle Propaganda als auch die „Notwendigkeit“ von Lockdowns akzeptierten, darin liegt, dass sie in ihrem tatsächlichen Leben so wenig Erfahrung mit Unsicherheit, Tod und echter psychologischer Unabhängigkeit haben. Sie mögen diese Dinge auf ihren wundersamen Reisen gesehen haben, aber sie haben sie nie leben müssen.

Die stützende Struktur einer sich institutionalisierenden Zivilisation war ein ständiger, lebenslanger Schutzschirm, oder Filter, der über ihre bewusste Erfahrung gespannt war. Sie mögen wunderbar radikale Meinungen über Politik, die Umwelt und sogar die Zivilisation haben, aber wenn es hart auf hart kommt, sind das nur Meinungen.

(Der Grund, warum es übrigens so aussah, als sei die Anti-Lockdown-Bewegung „rechts“, war, dass die meisten Menschen, die tatsächlich mit Unsicherheit, Krankheit, Unbehagen, Tod und Schmerz umgehen mussten — die armen und arbeitenden Klassen — und die deshalb nicht dazu neigen, sich vor grippalen Viren, menschlichem Kontakt und verklemmtem Supermarktpersonal zu fürchten, aufgrund ihrer eigenen dummen Konditionierung auch eher dazu neigen, für die Kapitalmacht als für die Arbeitsmacht zu stimmen. Sie können durchaus unterwürfige Feiglinge sein, sind aber im Großen und Ganzen mutiger und vernünftiger als die moralischen und physischen Schwächlinge, die angestellt werden, um sie zu belehren, zu bepredigen und zu verarzten).

Die Unabhängigkeit vom institutionalisierenden System — psychische und geistige Unabhängigkeit also, physische Unabhängigkeit ist so gut wie unmöglich — führt zur Wahrheit und zum Vertrauen, zur Wahrheit der eigenen, einzigartigen Erfahrung und Kritikfähigkeit und zum Vertrauen in diese Erfahrung — ganz zu schweigen vom eigenen Immunsystem oder von der Fähigkeit des Menschen, Gesundheit selbst zu finden, statt sie von oben verordnet zu bekommen.

Weil so wenige Menschen in irgendeinem nennenswerten Sinne unabhängig sind, sind sie den Lügen, Drohungen und Bestechungen des Systems im Wesentlichen hilflos ausgeliefert, wie der weltweite Lockdown deutlich gezeigt hat.

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Bleiben Sie zu Hause und bleiben Sie gesund, bleiben Sie zu Hause und retten Sie Leben, bleiben Sie zu Hause und erhalten Sie kostenloses Geld, bleiben Sie zu Hause und sehen Sie (vielleicht) Ihre Familie, bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie den Kontakt mit ihnen, bleiben Sie zu Hause und kämpfen Sie gegen „Verschwörungstheoretiker“ und „Anti-Vaxxer“, bleiben Sie zu Hause und leben Sie Ihr ganzes Leben über den Bildschirm, bleiben Sie zu Hause oder Sie werden von den Sicherheitsleuten im Supermarkt zurechtgewiesen, bleiben Sie zu Hause oder riskieren Sie eine fast lächerlich hohe Geldstrafe … Und so weiter.

Es gehörte nicht viel dazu, um die Superreichen davon zu überzeugen, eine Maske für die Kameras aufzusetzen, während sie sich an einer Welt erfreuten, die nun von einfachen Menschen gesäubert war. Es gehörte auch nicht viel dazu, um Akademiker, Intellektuelle, Ärzte, Anwälte, „Radikale“ und Manager zu überzeugen, eine „Notwendigkeit“ zu akzeptieren, zu Hause zu bleiben, ihren einflussreichen Status zu behalten oder zu vergrößern, während, wie J.J. Charlesworth bemerkte, die Menschen der Arbeiterklasse ihnen die Dinge lieferten. Und es gehörte sicher nicht viel dazu, die verwirrte, schwache, paranoide, verunsicherte und selbstgerechte Generation von Eloi, die die Maschine geschaffen hat, dazu zu bringen, unkritisch den offiziellen Verlautbarungen zu gehorchen und sich weiter in ihre anitseptischen Raumanzüge zu verkriechen.

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Das heißt natürlich nicht, dass jeder, der den Terror abgelehnt hat, ein selbstbewusstes, unabhängig denkendes Genie ist. Weit gefehlt. Einige der schlimmsten Elemente des rechten Flügels, durchgeknallte Verschwörungsspinner, sehr wütende Menschen ohne Sinn für Humor, mikrofaschistische Kleinunternehmer und Gott weiß, wer sonst noch, sind alle auf den Anti-Lockdown-Zug aufgesprungen, und natürlich wurde die „Schwachmaten-Täuschung“ (sich auf das schlimmste Beispiel einer Gruppe zu stürzen, um eine ganze Philosophie oder einen Standpunkt abzutun) enthusiastisch eingesetzt, um sie zum Entgleisen zu bringen, indem man über David Icke und Alex Jones lachte oder über die Tatsache, dass Right Said Fred keinen Doktortitel in Tropenkrankheiten hat.

Warum gab es einen Lockdown?

Diese Frage, so interessant und nützlich sie auch ist, über die Antworten zu spekulieren — von denen einige sicherlich wahrscheinlicher sind als andere — ist, das muss man unbedingt verstehen, zweitrangig. Dass wir ohne Grund eingesperrt wurden, ist weitaus wichtiger als der eigentliche Grund dafür, der, wie ich schreibe, letztlich immer noch ein Rätsel ist.

Die Tatsache, dass ein massiver Finanzcrash unmittelbar bevorstand und dass eine „kontrollierte Zerstörung“ (das Zusammenbrechen der Wirtschaft und die Drosselung der Produktion auf eine die Elite nicht allzu sehr beeinträchtigende Weise, um sie dann wieder aufzubauen) der einzig gangbare Weg ist, um mit einer von Natur aus inflationären Schuldenwirtschaft umzugehen, die mit Sicherheit jeden Augenblick implodieren wird, sollte vielleicht in Betracht gezogen werden; die ständige Arbeit, die von den Organisationen der Elite geleistet wird, um ihre Bevölkerungen in einem Zustand des erträglichen Terrors zu halten (Kommunisten, Drogenbarone, Terroristen, etc. etc.) könnte man ebenfalls in Betracht ziehen; ebenso wie die Ziele transnationaler Organisationen wie des Weltwirtschaftsforums, die zumindest die globale Reaktion auf die „Pandemie“ beeinflusst und sie in Richtung ihrer offen erklärten transhumanistischen Agenda getrieben haben.

Man könnte auch anmerken, dass die Wirtschaft seit April letzten Jahres boomt, dass die Superreichen jetzt mehr oder weniger die Welt für sich allein haben, während wir Proleten zum und vom Supermarkt huschen; dass Milliardäre während der Pseudopandemie um mehr als 50 Prozent reicher geworden sind; und dass Staaten überall ihre Befugnisse unter „Notfall“-Bedingungen massiv erweitert haben, absolut ohne jede Aussicht, dass sie sie je zurückgeben werden. Eine weitere bedenkenswerte Tatsache ist, dass die Zivilisation auf einem ökologischen Fundament ruht, das nun fast vollständig aufgezehrt ist, was sicherlich zu noch nie dagewesenen — schrecklichen — Unruhen führen wird; für diejenigen, die die Erd-AG kontrollieren, wäre es sicherlich nützlich, wenn wir alle in einem techno-faschistischen Lock-up leben würden, falls und wenn dies geschieht.

Aber die Details sind schwer greifbar, wie sie es gewöhnlich sind, wenn massive Verbrechen begangen werden. Was wir wissen, und das schon lange, ist, dass das technokratische System, wie Lewis Mumford, Jacques Ellul und Ivan Illich uns lehrten, seine eigenen Prioritäten, seine eigenen Ziele, seine eigene „Intelligenz“ und seine eigene unaufhaltsame Dynamik hat, und diese Dynamik geht — und kann nur in eine Richtung gehen: mehr Kontrolle.

Mehr Kontrolle über die Natur, über die menschliche Natur, über die Kultur, über alles. Nichts anderes macht für das System „Sinn“; das System, dem Politiker, CEOS, Fachleute und sogar Rebellen der Linken und Rechten alle dienen; weshalb es mit jedem Jahr, das vergeht, in jedem Land auf der Erde — kapitalistisch, kommunistisch, monarchistisch, was auch immer — immer weniger Wildheit gibt, immer weniger persönliche oder kollektive Freiheit, immer weniger gemeinsamen Raum, in dem man sich bewegen kann, immer weniger Überraschung und immer weniger Gelegenheit für Kritiker dieser Zombie-produzierenden Maschinenwelt, gehört zu werden.

All dies geschieht automatisch. Die globale Elite, mit anderen Worten, hat keine signifikante Macht über die Maschine, die sie besitzt und verwaltet, und sie hat nicht plötzlich beschlossen, die Welt zu übernehmen. Es ist ein Prozess, der schon lange im Gange ist (ich behaupte 10.000 Jahre — aber die aktuelle, letzte Phase geht auf die neoliberale Revolution in den 1970er Jahren zurück).

Es gab in diesem Fall eindeutig konzertierte und konspirative Bemühungen, eine Krise zu fabrizieren — wie frühere Versuche, Panik wegen SARS, MERS und so weiter zu schüren, zeigen —, aber die technokratische Elite (die Politiker, Manager, Fachleute, reichen Grundbesitzer und mächtigen CEOS der Welt) arbeiten im Grunde nicht bewusst. Sie arbeiten einfach in Hinblick auf die technokratische Notwendigkeit, weshalb also die Fokussierung auf die spezifischen Verantwortlichen, die spezifische Politik spezifischer Politiker, die spezifischen Unternehmen, die hinter dem Verbrechen stehen, über das Sie sich empören mögen, und die spezifischen Aktivitäten spezifischer Institutionen … weshalb eben all das nebensächlich ist und letztlich die Übel der Welt verewigt.

Nehmen Sie, um ein Beispiel zu nennen, die Impfpässe. Wie die meisten Menschen feststellen, sind sie für die „Wiedereröffnung der Gesellschaft“ sicher nicht notwendig, weil diese nicht stattfindet. Wie Ian Brown anmerkte

da die „Impfstoffe“ weder die Übertragung noch die Infektion verhindern (sagen die Hersteller), wie kann dann ein „Impfpass“ die Übertragung eines Virus verhindern?

Warum sind diese also notwendig? Wenn der Massenmörder Tony Blair im Fernsehen sagt, dass wir digitale Ausweise brauchen, um Zugang zur Gesellschaft zu haben, und dass diejenigen ohne diese Ausweise von denen mit diesen Ausweisen getrennt werden sollten, dann wissen Sie ziemlich genau, wer davon profitiert, und wo wir moralisch, ideologisch und sogar praktisch stehen. Sie sind nicht notwendig, nicht für normale Menschen.

Aber obwohl einer der bösartigsten Menschen auf dem Planeten seit einiger Zeit auf eine Welt drängt, in der nur die Gehorsamen Zugang zur Gesellschaft haben, und obwohl die schlimmsten Regierungen der Welt Impfpässe, digitale IDs, Sozialkreditsysteme und Ähnliches unterstützen, ist es ein großer Irrtum anzunehmen, dass die Notwendigkeit dafür letztlich vom einzelnen Menschen ausgeht.

Es ist die Maschine, die immer mehr Kontrolle braucht — ja, die sich überhaupt nur „Kontrolle“ als Ziel oder Wert vorstellen kann — und Impfpässe, zusammen mit all den Techniken der Disziplinierung, Überwachung und Bestrafung, die sie mit sich bringen, sind einfach ein „logischer“ Schritt in diese Richtung, so wie es die weithin gehassten Fabriken der industriellen Revolution waren.

Leider ist das alles für die meisten Menschen sehr schwer zu begreifen, selbst für diejenigen, die gegen Lockdown sind. Es ist viel einfacher, sich auf die Bösewichte zu konzentrieren — Sozialisten und Kapitalisten, Politiker und CEOs, Außerirdische und Eliten — als auf das System selbst, denn jeder von uns hat sein Leben für das System aufgegeben; ist süchtig danach, selbst wenn es uns erdrückt. Sich gegen das System zu wenden bedeutet, sich gegen den Teil unserer eigenen Seele zu wenden, den das System kolonisiert hat.

Warum sollen alle geimpft werden?

Laut Experten wie der Molekularbiologin und Immunologin Professor Dolores Cahil (bestätigt von Fauci) liefert die mRNA-Impfung ein synthetisches, anorganisches Molekül, das die Zellen darauf programmiert, Krankheitserreger in Form eines „Spike-Proteins“ zu synthetisieren, das Ihr Immunsystem für den Rest Ihres Lebens ständig abwehren muss. Wie gefährlich ist das wirklich? Was könnten die langfristigen Auswirkungen sein? Wie könnte es sich auf schwangere Mütter und kleine Kinder auswirken? Antwort; unbekannt.

Laut The Lancet, selbst wenn man die Daten der Pharmafirmen beim Wort nimmt, war „die absolute Risikoreduktion (durch Impfstoffe), das heißt der Unterschied zwischen den Erkrankungsraten mit & ohne Impfstoff“: AZ — 1,3 Prozent Moderna — 1,2 Prozent Pfizer — 0,84 Prozent. Insgesamt: winzig.

Also, selbst angesichts der Tatsache, dass Covid eine grippeähnliche Krankheit ist, mit der die Herdenimmunität (eine natürliche Tatsache) nicht nur leicht hätte fertig werden können, sondern dies auch tat, warum die Welt dagegen impfen?

Auf den ersten Blick ist es seltsam, dies zu tun, besonders bei Menschen unter 30 Jahren, die auf dem Höhepunkt der Pandemie eine Chance von eins zu einer Million hatten, daran zu sterben (laut dem Risikokalkulator der Universität Oxford), oder bei Kindern, die ein Todesrisiko von fast null haben und eine natürliche Immunität besitzen (mit, wie diese Gruppe von Ärzten betont, hohem Risiko gegenüber keinem Nutzen für Kinder und Jugendliche).

In Anbetracht der besonderen Beschaffenheit des Impfstoffs — kein normaler Impfstoff, sondern eine experimentelle synthetische, genverändernde Chemikalie mit einer hohen Rate an Nebenwirkungen und Todesfällen (die Zahl der Todesfälle in Großbritannien lag am 17. Juni offiziell bei 1.356, die Zahl der Todesfälle in Europa lag am 22. Mai bei 12.184, mit über einer Million Nebenwirkungen, während die Zahl der Todesfälle in den USA am 25. Juni bei 6.985 lag; Auch hier handelt es sich um offizielle Zahlen, die also wahrscheinlich niedriger sind als die tatsächlichen Zahlen), deren Langzeitfolgen völlig unbekannt sind (was natürlich besonders für junge Menschen, die noch viele Jahre zu leben haben, von Bedeutung ist) — in Anbetracht all dessen war die Forderung nach einer allgemeinen Impfung geradezu verblüffend (1).

Die Rätsel sind damit aber noch nicht gelöst. Wie es gelang, innerhalb von neun Monaten nicht nur einen, sondern achtzehn sichere und wirksame Impfstoffe zu entwickeln, obwohl kein pharmazeutisches Unternehmen jemals einen solchen erfolgreich hergestellt hatte, ist ziemlich außergewöhnlich. Ebenso wie die Entscheidung, die Kampagne auf Kinder auszuweiten, deren Chance, an dem Coronavirus zu sterben (oder sich sogar anzustecken und es weiterzugeben), so verschwindend gering war, dass sie praktisch bei Null lag. Wiederum gab es keinen Laut des offiziellen (oder inoffiziellen; siehe unten) Zweifels und Experten, die Zweifel äußerten, wurden zum Schweigen gebracht oder aus ihren prestigeträchtigen Jobs gefeuert.

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All das ist sehr seltsam, sogar, ohne auf die Tatsache einzugehen, dass diese Impfstoffe ihre klinischen Testphasen noch nicht abgeschlossen haben, dass die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA sie nicht zugelassen hat (sondern nur ihre Verwendung genehmigt hat), dass 2012 Tierversuche für mRNA-Impfstoffe gestoppt werden mussten, weil (laut dem Präsidenten der Association of American Physicians & Surgeons) die Tiere immer wieder starben, dass 24 Länder die Verwendung der AstraZeneca-Impfstoffe verboten haben und dass laut dem renommierten National Institute of Health „COVID-19-Impfstoffe, die neutralisierende Antikörper hervorrufen sollen, die Impflinge für schwerere Krankheiten sensibilisieren können, als wenn sie nicht geimpft wären“.

Ein Programm, die gesamte Welt mit diesen experimentellen Chemikalien zu impfen, scheint der Gipfel des Irrsinns zu sein — es sei denn natürlich, man nimmt an, dass der Grund dafür nicht darin liegt, uns alle vor einer Krankheit zu schützen, die für die große Mehrheit sicherer ist als Mobiliar, sondern aus irgendeinem anderen Grund, etwa um ihnen Mikrochips zu injizieren, die Erde zu entvölkern oder effektiv ein immunologisches „Betriebssystem“ in jedem Menschen zu installieren, das zweimal im Jahr aktualisiert werden muss.

Solche „Verschwörungstheorien“ sind, wenn man sie für bare Münze nimmt, fast unmöglich ernst zu nehmen, aber wie viele Märchen darüber, wie die Welt funktioniert, deuten sie in ihrem Versuch, die tatsächliche Ursache unserer Übel intuitiv zu erfassen, die Wahrheit an, wenn auch auf verzerrte Weise, oder in diesem Fall den wahrscheinlichsten Grund für den beispiellosen Versuch, alle Menschen auf der Erde zu impfen, um, unlogischerweise, zu schützen („Keiner von uns ist sicher, bis wir alle sicher sind“), und das heißt, dass Impfstoffe für Impfpässe notwendig sind und für, wie auch immer es in der Praxis eingesetzt wird, mehr Kontrolle über die widerspenstigen Massen, eine Tatsache, die der eine oder andere dieser widerspenstigen Massen, in der törichten Annahme, dass sie nach der Impfung so frei sein würden wie im Jahr 2019, zu verstehen versucht.

Was ist Gesundheit?

Gehen wir ein wenig tiefer in all das hinein. Ivan Illich hat in seiner bahnbrechenden Kritik an der Ärzteschaft ein mehr oder weniger stichhaltiges Argument für deren „iatrogene“ — das heißt inhärent krankmachende — Natur geliefert. Zuallererst nimmt die Ärzteschaft, so Illichs Argument, den einfachen Menschen und ihren Gemeinschaften die Macht zur Selbstdiagnose und Selbstbehandlung.

Das bedeutet natürlich nicht, dass die Menschen, so wie sie heute sind, Ersteres akkurat oder Letzteres verantwortungsvoll tun könnten, sondern dass sie gezwungen sind, für ihre so genannte Gesundheit von externen, entfernten und größtenteils nicht rechenschaftspflichtigen institutionellen Machtstrukturen abhängig zu sein. Zweitens hat die Medizin (wie auch die Psychiatrie) eine inhärente Voreingenommenheit gegenüber Krankheiten. Ärzte sind angestellt, um Krankheiten zu diagnostizieren und diese dann zu behandeln. In der Theorie gehen Ärzte nicht von Krankheit aus, aber in der Praxis marschieren sie in jede Situation auf der Suche nach etwas, das sie heilen können.

Drittens ist die bei weitem lähmendste Auswirkung des Lebens in einer Welt, in der Gesundheit nur durch die Ärzteschaft erreicht werden kann, dass wir gezwungen wurden, soziale Krankheit in den Körper zu introjizieren. Alle unsere Krankheiten werden von Ärzten (und wiederum von Psychologen) im Körper des Individuums verortet, einem Körper, der — und nur so kann es sein — als Maschine begriffen wird, als ein System, an dem der Arzt-Mechaniker dafür bezahlt wird, so lange herumzubasteln, bis es wieder reibungslos läuft und der Patient in sein entfremdetes Leben des „gewöhnlichen Elends“ zurückkehren kann.

Jeder von uns sieht nun seinen eigenen Körper auf diese Weise, gewissermaßen als ein medizinisches Diagramm, in das ein fremder Schock oder Virus eingedrungen ist, der nun repariert oder entfernt werden muss. Die Gesamtheit unseres Lebens, die Gesamtheit unseres Charakters und vor allem die Gesamtheit unserer Welten spielen dabei keine Rolle und können es auch nicht, aus dem fundamentalen Grund, dass es sich dabei letztlich nicht um eine Ansammlung objektiver (oder gar subjektiver) Dinge handelt, sondern um lebendige Erfahrungen, die wir nur qualitativ verstehen und bewältigen können; als moralische Probleme, als persönliche Herausforderungen und durch kreative oder sogar mythische Symbole.

David Cayley fasst Illichs Position zusammen:

„Was (Illich) beunruhigte, war eine Welt, in der wissenschaftliche Phantome das Aussehen von greifbaren, alltäglichen Realitäten angenommen haben: in der die Menschen vertraulich von ihren Genen sprechen, als ob sie sich auf ein gewöhnliches Objekt beziehen und nicht auf ein etwas verschwommenes theoretisches Konstrukt; in der unvorstellbar komplizierte Simulationen des Erdklimas politische Entscheidungen bestimmen; in der der Mutterleib zu einem öffentlichen Ort wird und Familien Ultraschallbilder der Ungeborenen auf ihren Kaminsims stellen und eine ‚Beziehung‘ zu ihnen aufbauen; in der die Person, die neben Ihnen auf der Straße steht, sich mit jemandem am anderen Ende der Welt unterhalten kann.

Illich war der Ansicht, dass die Technowissenschaft den Sinn verdrängt hat, oder das, was Maurice Merleau Ponty einmal sehr schön als ‚den Boden der sinnlichen und erschlossenen Welt, wie sie in unserem Leben und für unseren Körper ist.‘ Das ist der Kontext, in dem Illich schrieb, ein Kontext, den er als eine schlimme Notlage betrachtete, aufgrund der Geschwindigkeit, mit der die zunehmende Verbreitung wissenschaftlicher und technologischer Abstraktionen die Sinne der Menschen aushöhlte.“

Diese „Aushöhlung“ ist die Ursache für eine Krankheit, die keine Wissenschaft jemals diagnostizieren kann. Sie kann über eine solch verheerende Verletzung nicht einmal nachdenken — geschweige denn etwas dagegen tun —, weshalb radikale Kritiken wie die von Illich süffisant als unverständliche mystische Albernheit beiseite geschoben werden können. Dass wir die Opfer der Ärzteschaft sind, und dass diese Ärzteschaft in ihrer Entwertung der menschlichen Würde und des Bewusstseins uns zu rationalen Dioden und Ventilen in einer Maschine macht, die unsere Gesundheit und Vernunft zermalmt, kann nur jenen als perverser Unsinn erscheinen, die darauf konditioniert sind, willentlich an der Vernichtung von Bewusstsein, Qualität, Geselligkeit und Kooperation durch das System teilzunehmen.

Das ist auch der Grund, warum Ärzte im Wesentlichen unterwürfig sind, warum sie immer das System unterstützen, warum zum Beispiel so viele von ihnen der Nazi-Partei beigetreten sind, warum sie mit jedem Jahr mehr den mittelmäßigen Technikern ähneln, die sie eigentlich sind, die auf Bildschirme starren und Stimulanzien und Depressiva austeilen, und warum so viele von ihnen so kalt, arrogant, unsensibel und fast unverschämt unkultiviert sind. Sie wissen nicht, was Gesundheit ist, und sie können nichts gegen eine kranke Welt tun.

Glücklicherweise fängt Illichs „unverständliche mystische Torheit“ an, viel vernünftiger auszusehen. Zumindest wird es immer mehr Menschen klar, dass alles, was während der Pseudopandemie für unsere „Sicherheit“ und unsere „Gesundheit“ getan wurde, uns kränker gemacht hat. Unsere Macht, zu verstehen und damit zu leben, was uns krank macht — ohne biomedizinische Eingriffe —, unsere Macht, gesund zu sein — entgegen dem, was uns die Mediziner erzählen — und unsere Macht, unsere Umgebung frei zu unserem Wohl zu gestalten; all diese Kräfte, so schwach sie doch bereits waren, wurden uns nun fast vollständig aus der Hand genommen, so dass nichts als eine kranke Hülle übrig blieb …

Warum sollte man Leben retten?

Was für eine seltsame Frage! Sicherlich würde nur ein Verrückter sie stellen? Jemand, der verrückt genug ist, das Weltsystem zu hinterfragen. Denn in Wahrheit ist es die Einstellung der Welt zu dem, was sie „Leben“ nennt, die zutiefst, ja unsagbar böse ist. Die moderne Einstellung zum „Leben“ hat die vormoderne Einstellung zum Gott Abrahams abgelöst. Das „Leben“, so erkannte Illich, ist heute ein universell angebetetes Idol, dessen Wert als so selbstverständlich sakrosankt gilt, dass man, wenn man es in Frage stellt, Gefahr läuft, wie ein Wesen aus einer bösen Paralleldimension zu klingen oder — was viel wahrscheinlicher ist — einfach ignoriert zu werden, so als hätte man behauptet, man sei aus Wachs und esse Bleistifte. Das war Illichs Schicksal, als er begann, über das Leben zu sprechen.

Die oben erwähnte Verleugnung und existentielle Angst vor dem Tod hat ihre Entsprechung in einer pathologischen Anbetung dessen, was „Leben“ genannt wird, aber eigentlich eine groteske objektive Karikatur davon ist.

Wie alle Tugenden, die ihres komplementären Gegensatzes beraubt werden — wie etwa der Mut, der ohne Umsicht zur Rücksichtslosigkeit wird, oder das Vertrauen, das ohne Bescheidenheit zur Arroganz wird, oder die Originalität, die ohne Tradition zur Perversität wird —, wird die Liebe zum Leben ohne Akzeptanz des Todes zum lebendigen Tod.

Das soll nicht heißen, dass wir alle an einem Übermaß an Lebensfreude leiden, sondern dass wir als Ergebnis eines langen Prozesses der Entfremdung von unserer eigenen verkörperten Erfahrung dazu gekommen sind, das Leben nicht als eine undefinierbare, schwer fassbare Qualität zu sehen, sondern als ein Ding, das man besitzen, verwalten und kontrollieren kann, und indem es dinghaft geworden ist, hat es eine fast alptraumhafte unabhängige „Schattenrealität“ angenommen, die das tatsächliche Leben ihren Definitionen und Bedürfnissen untergeordnet hat. Das „Leben“ ist nun für uns, wie David Cayley es ausdrückt, „eine Instanz von etwas unvorstellbar Allgemeinem. (Es) kann bewertet und verbessert, besessen und bewahrt werden.“ Es kann und ist zu einer Art vergöttlichter Größe geworden, gegen die unsere tatsächlichen, individuellen Existenzen bloße Instanzen und damit entbehrlich sind.

Das erklärt, warum wir von der Todesstatistik der „Pandemie“ besessen sind und — falls Ihnen das vernünftig erscheint — von völlig irrelevanten Fällen. Es ist auch der Grund, warum das Versprechen, „Leben zu retten“, benutzt werden kann — und wird —, um jede erdenkliche Deformation unserer Erfahrung zu rechtfertigen — im Fall der „Pandemie“ damit, dass wir gezwungen sind, an einen Bildschirm gefesselt zu leben, ständig mit Hightech-Überwachungssystemen verfolgt und von unseren Mitmenschen getrennt zu werden. Alte Menschen wurden mit dickem Plastik umgeben, durften ihre Liebsten nicht berühren, und die Hirne von Kindern wurden auseinandergerissen, um sie als digitale Wissenskonsum- und -produktionseinheiten wieder zusammenzusetzen.

Alles, um „Fallzahlen zu reduzieren“ und „Leben zu retten“. Nicht aus Interesse am tatsächlichen Leben der Menschen, das das System und seine Funktionäre nur als Bedrohung der „Ordnung“ und der „Stabilität“ wahrnehmen können, sondern weil das „Leben“ als objektive Tatsache die Realität verdrängt hat. Unsere Vorstellungen von uns sind zu uns geworden, und wir sind zu unseren Vorstellungen von uns geworden. Einen höllischeren Zustand kann man sich nicht vorstellen.

Wann wird das alles vorbei sein?

Wenn diese Frage bedeutet: „Wann wird es sicher genug für die Verängstigten sein?“, lautet die Antwort: nie. Wenn sie bedeutet: „Wann wird es sicher genug für den Konzernstaat sein, um seine Kontrolle über unser Leben aufzugeben?“, dann lautet die Antwort: nie. Wenn es bedeutet: „Wann werden wir wieder in die ’normale‘ Welt zurückkehren, die wir 2019 hatten?“, dann ist die Antwort: nie, obwohl das in diesem Fall keine schlechte Sache ist, denn eigentlich war „normal“ nur ein etwas sanfterer Lockdown-Albtraum als der, in dem wir jetzt leben.

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Lockdown „Leben“ wird immer weiter gehen, bis genug Menschen erkennen, dass es nie enden soll (dass temporäre Tyrannei immer nur zu permanenter Tyrannei führt), bis genug Menschen sich weigern, Masken zu tragen, getestet und geimpft zu werden, diszipliniert zu werden und zu tun, was ihnen gesagt wird — was in der Praxis bedeutet, bis genug Menschen bereit sind, ihre Vergnügungen, ihre Bequemlichkeit und ihre Freundschaften zu riskieren, später vielleicht ihre Jobs und sogar eines Tages ihr Leben; für Freiheit, Wahrheit, Liebe und all diese anderen törichten, romantischen „Ideale“.

Bis dahin wird es nie aufhören. Es wird eine leichte Lockerung der Kontrolle geben, eine kleine Erleichterung, und dann wird eine neue „Variante“ auf magische Weise erscheinen (oder hergestellt werden? wer weiß?) und wir werden wieder zurück in die Lagereinheiten kriechen müssen, die die meisten von uns „Zuhause“ nennen. Wir könnten einen völlig neuen Virus bekommen, oder vielleicht verliert die Virusgeschichte ihre Kraft und eine neue Bedrohung muss erschaffen werden — Terroristen vielleicht, oder ein ökologischer Kollaps, oder Aliens aus einer fernen Galaxie; es ist wirklich egal.

Wie frei wir sind, wird und kann nur in eine Richtung gehen: in Richtung einer dystopischen Existenz, die nicht einmal Orwell, Huxley, Kafka oder Dick hätten vorhersagen können. Wieder einmal werden diejenigen, die in großen, bequemen Lagereinheiten mit schönen Gärten leben, ihre Hände über die Aushöhlung ihrer bürgerlichen Freiheiten ringen sowie über Berichte, dass Menschen weit weg von ihnen an Hunger und Armut sterben, aber sie werden sich durchwursteln, für eine Zeit lang.

Eine Zeit lang schon. Wenn die Billionen, die in das Finanzsystem gepumpt werden, zu einer Hyperinflation führen, wenn die Kluft zwischen Arm und Reich so groß wird, dass der gesamte Planet effektiv zu einem Slum wird, wenn die Techniken der Kontrolle — die jetzt offen geplant werden (UBI, biotechnische Überwachung, soziale Kreditsysteme, et cetera) — so vollständig, so invasiv werden, dass die Menschen auf den Status der sie verdrängenden Roboter reduziert werden, wenn die natürliche Welt komplett auseinanderfällt, was zu Ernteausfällen, Überschwemmungen, Bränden und ähnlichem führt, und wenn, was noch viel schlimmer ist, der Mensch sich schließlich in sich selbst einsperrt — in das Gefängnis der mental-emotionalen Simulakra, die er Realität nennt — dann gibt es für niemanden mehr ein Entkommen, nicht einmal für das synthetische Wesen, das früher unter dem Namen Mark Zuckerburg in seinem Bunker in Neuseeland tätig war.

In der Zwischenzeit befindet sich der Rest von uns in einem Krieg, einem immerwährenden Krieg, gegen das System. Das sind wir schon seit Tausenden von Jahren, aber während wir in das Endspiel eintreten, wird die Natur des Feindes für immer mehr Menschen offensichtlich werden. Wenn genug Menschen verstehen, was das technokratische System ist und wie es funktioniert — siehe 33 Mythen des Systems für eine vollständige Anleitung — werden wir anfangen, sinnvolle Versuche zu sehen, es zu überwinden oder unabhängig davon zu leben.

Bis dahin können wir zu Millionen durch vom System kontrollierte Städte marschieren, Petitionen auf vom System kontrollierten Webseiten aufsetzen, bissige Posts auf vom System kontrollierten sozialen Medien schreiben und für Galionsfiguren in vom System eingebetteten „Demokratien“ stimmen und effektiv nichts ändern. Nicht, dass ich vorschlage, dass Sie keines dieser Dinge tun sollen, aber dort kann keine Lösung liegen, genauso wenig wie Freiheit in einem gerechter geführten Gefängnis gefunden werden kann. Wir können nur auf der anderen Seite der Mauern frei sein — ein Ort, der viel näher ist, als Sie denken.


Darren Allen ist ein radikaler britischer Autor und Philosoph. Sein Werk widmet sich dem Wesen der Realität, dem Ursprung der Zivilisation, dem Schrecken von Arbeit, Tod, Gender, mentaler „Krankheit“, Miss Genius, bedingungsloser Liebe und Leben jenseits des Spektakels. Gottseidank verfügt er über keinerlei Qualifikation, die ihn dazu berechtigen würde, über all diese Dinge zu schreiben. Weitere Informationen — auf Englisch — unter expressiveegg.org.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien unter dem Titel „‚Pandemic‘ Questions“ zuerst auf dem Blog von Darren Allen. Er wurde vom ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratsteam lektoriert. Aufgrund der Länge wurde er zweigeteilt. Teil 1 finden Sie hier.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Eine kürzlich erschienene Abhandlung über die Wirksamkeit von Impfungen kam zu dem Schluss: „Für drei durch die Impfung verhinderte Todesfälle müssen wir zwei durch die Impfung verursachte Todesfälle akzeptieren. Die Schlussfolgerungen: Dieser Mangel an klarem Nutzen sollte Regierungen dazu veranlassen, ihre Impfpolitik zu überdenken.“ Die Arbeit wurde von der Fachzeitschrift, in der sie veröffentlicht wurde, zurückgezogen, da sie einen „kausalen Zusammenhang“ zwischen unerwünschten Ereignissen in den Niederlanden und der Meldung eines Todesfalls unterstellte. Die Autoren reagierten auf den Rückzug: „Derzeit haben wir nur eine Assoziation, wir stimmen zu, und wir haben nie etwas anderes gesagt. Aber das Gleiche gilt für Todesfälle als Folge von SARS-CoV2-Infektionen. Die Fälle, die hier als Todesfälle gezählt werden, sind in den seltensten Fällen durch Autopsie oder Zweitmeinung überprüft, aber dennoch als Todesfälle aufgrund von COVID-19 gezählt. Und genau diese vermeintlich hohe Zahl von COVID-19-bedingten Todesfällen war der Anlass für einen beispiellos schlampigen Regulierungsprozess, der es ermöglichte, dass neuartige Impfstoffe, die einen noch nie am Menschen getesteten Mechanismus verwenden, in der Bevölkerung weit verbreitet werden konnten.“


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Pandemie-Fragen von Darren Allen (Teil I)

Die Nagelprobe

Maßnahmen-Befürworter sollten sich bestimmte Fragen stellen, ehe sie stur diesen zerstörerischen Kurs bis zum bitteren Ende mitgehen.

von Rubikons Weltredaktion

Im Folgenden finden Sie eine kritische Zusammenfassung der Coronavirus-Geschichte. Außerdem eine Liste von Fragen, gerichtet an Menschen, die die Lockdowns unterstützt haben und die glauben, dass wir im Jahr 2020 einer einzigartigen Bedrohung ausgesetzt waren, die diese rechtfertigte — zusammen mit sozialer Distanzierung, Masken, Impfstoffen, Tracking-Apps und all dem. Die meisten, wenn nicht alle diese Fragen sollten überzeugend beantwortet und nicht einfach mit ein paar billigen Einwänden und Etiketten abgetan werden — allen voran natürlich die Worthülse „Verschwörungstheoretiker“. Wenn Sie also Lockdowns unterstützt haben, dann schlage ich vor, einen näheren, ernsthaften Blick auf das Folgende zu werfen. Wenn Sie gegen Lockdowns waren, wird dieser Artikel hoffentlich Ihre Position stärken. Sie können ihn dann an so viele Menschen wie möglich weiterleiten, die nicht Ihrer Meinung waren. Bitten Sie sie höflich um eine Liste von Antworten.

von Darren Allen

Soziale Medien erfüllen ihren Zweck, aber auf Plattformen wie Twitter, Facebook und so weiter werden jetzt aktiv Links zu Lockdown-kritischen Artikeln zensiert, egal wie vernünftig oder wissenschaftlich diese sind, sogar solche, die einfach offizielle Daten zitieren. Ich habe daher dieses PDF zusammengestellt, das Sie verwenden können, um es über andere Kanäle zu teilen, einschließlich realer, physischer, von Hand zu Hand.

Hätten wir Lockdowns machen sollen?

Alle anderen Fragen sind dem gegenüber zweitrangig. Es war der Lockdown, der so viele Menschen um den Verstand gebracht hat. John Ioannidis: „Mehrere Studien auf der ganzen Welt deuten darauf hin, dass wir eine Verdoppelung und Verdreifachung der psychischen Gesundheitsprobleme haben“, als Ergebnis des Lockdowns.

Er hat das, was von unserem ohnehin schon miserablen kulturellen Leben übrig geblieben ist, vernichtet — und wird es weiterhin vernichten —, hat Millionen von Menschen das Leben gekostet, die nicht in der Lage waren, die notwendige medizinische Versorgung zu erhalten, hat die Macht des korporativen Staates enorm aufgebläht, den größten Vermögenstransfer in der Geschichte verursacht und Millionen in die extreme Armut getrieben (siehe unten).

Alle anderen Fragen, die sich aus dieser Grundfrage ergeben, sind in der Tat aufgesetzt — „sollten Sie eine Maske tragen?“ zum Beispiel, oder „sollten Sie sich impfen lassen?“ sind nicht viel anders als „sollten Sie Ihre Frau mit einem Stock oder einem Ast schlagen?“ — und daher überflüssig.

Wirken Lockdowns?

Es gibt keinen Beweis dafür, dass sie funktionieren, und es gibt Dutzende von Studien, die zeigen, dass sie es nicht tun (siehe Anhang 1, unten), obwohl der gesunde Menschenverstand zeigt, dass dieses beispiellose globale Experiment, eine „Pandemie“ zu managen, zumindest fragwürdig war und mit ziemlicher Sicherheit völlig unnötig waren angesichts der Tatsache, dass die Länder, die den härtesten Lockdown durchführten (wie Großbritannien und die USA), anscheinend die höchsten Todesraten hatten, und angesichts der Tatsache, dass diejenigen, die kaum oder gar keinen Lockdown durchführten, nicht schlechter und oft viel besser abschnitten.

Aber was ist mit Australien und Neuseeland mit ihren extrem harten Lockdowns und sehr wenigen Todesfällen? Der Punkt ist nicht, dass man ein paar Todesfälle durch ein neuartiges Coronavirus verhindern kann, wenn man einen abgelegenen Inselstaat in ein Hochsicherheitsgefängnis verwandelt, in dem niemand rein- oder rauskommt, sondern dass das Gesamtmuster der Härte des Lockdowns gegenüber der Anzahl der Todesfälle zeigt, dass Lockdowns keinen nennenswerten Effekt hatten. Gar keinen. Der größte Teil Afrikas, der schlampig oder (im Fall von Tansania) gar keinen Lockdown einsetzten, hat diese einzigartig tödliche Krankheit kaum bemerkt — ebenso wenig wie Länder mit leichtem Lockdown wie Japan, Taiwan, Belarus, Schweden und weitere.

Lockdowns waren noch nie zuvor zur Bewältigung von Epidemien eingesetzt worden. Viele Experten (in angesehenen Positionen in der Ärzteschaft; siehe unten) stellten in Frage, ob man sie hätte einsetzen sollen. Es gab keine Risikoanalyse — obwohl es schreckliche Vorhersagen von sekundären Folgen gab (siehe unten) — und, am verheerendsten von allen, selbst als die Todesfälle auf effektiv Null zurückgingen, wurde und wird damit immer noch fortgefahren!

Die Tatsache, dass sich zum Beispiel Großbritannien und Deutschland im Lockdown befanden, während Texas drei Monate lang völlige „Normalität“ genoss — hat mehr oder weniger bewiesen, dass das Ziel des Lockdowns nichts damit zu tun hatte, die Menschen vor einer „Pandemie“ zu schützen.

Warum Großbritannien Mitte Juni 2021 immer noch im Lockdown war, während die Schweden ihr Leben „normal“ weiterführten, lässt sich nur erklären, wenn man davon ausgeht, dass es andere Gründe gab als die ach-so-schreckliche „Indische/Delta-Variante“, die bis Juni in Indien immer noch nicht so viele Tote wie Selbstmorde gefordert hatte — oder, sehr wahrscheinlich, so viele Tote wie der Lockdown —, die bemerkenswerterweise eine tödlichere Version der vorherigen Variante sein sollte (es ist selten, dass Viren zu tödlicheren Stämmen mutieren), die auf magische Weise aus den Nachrichten verschwand, sobald die Inder begannen, sie mit Ivermectin zu behandeln (siehe unten), und die, was entscheidend ist, in Großbritannien kaum jemanden das Leben kostete. Die Fälle schossen in die Höhe, während die Todesfälle durch das tödliche Delta mit denen durch Stürze gleichzusetzen waren. Das ist allerdings nicht das, was die Medien glauben machen wollen.

Wie kommt es, dass Schweden gut abgeschnitten hat?

Ach ja, Schweden. Das große Rätsel. Um diesen eklatanten und hartnäckigen Vorwurf an die neu fabrizierte Un-Realität wegzuerklären, musste und wurde es mit Finnland und Norwegen verglichen — und der kleine Unterschied zugunsten letzterer zum Grund erklärt, die Tatsache zu ignorieren, dass die vorhergesagte Apokalypse Schweden nicht heimgesucht hat. Schauen Sie:

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Oder nehmen Sie das hier. Meilenweit von der vorhergesagten Apokalypse entfernt und mehr oder weniger dasselbe wie andere europäische Nationen (siehe unten).

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Gab es eine „Pandemie“?

Und selbst wenn Lockdowns funktionierten, selbst wenn wir wüssten, dass sie funktionierten, warum ein Lockdown für ein Virus mit einer ähnlichen Fallsterblichkeitsrate wie eine schwere Grippe oder vielleicht eine sehr schwere Grippe — entweder so schwer oder vielleicht doppelt so schwer wie die von ’57 und ’68 (siehe Anhang 2, unten), ein Virus, das fast ausschließlich Menschen tötete, die im Begriff waren, an Altersschwäche zu sterben, das heißt, die sowieso an Grippe oder Lungenentzündung gestorben wären? Das durchschnittliche Sterbealter lag in den meisten Ländern bei 80 Jahren, und die Sterbenden hatten zwei oder mehr „Begleiterkrankungen“ — sehr schwere Erkrankungen.

Es war praktisch unmöglich, dass junge, gesunde Menschen an der „Pandemie“ starben. Deshalb kannte auch kaum jemand jemanden unter 70 Jahren, der tatsächlich daran gestorben war.

Es gab keine Leichen auf den Straßen, niemand fiel plötzlich tot um — wie uns die berühmten Wuhan-Videos weismachen wollten —, es gab keinen dramatischen Anstieg der Gesamtsterblichkeit, in vielen Fällen gab es weniger Todesfälle als im Durchschnitt, die Menschen, die in den Supermärkten — an vorderster Front — arbeiteten, fielen nicht wie die Fliegen um, und es starben keine bekannten Persönlichkeiten daran.

Hier ist eine Grafik der altersstandardisierten Sterblichkeitsrate in Großbritannien, einem Land, das, wie man uns sagte, von dieser schrecklichen Geißel heimgesucht wurde. Altersstandardisierte Sterblichkeitsraten messen die Anzahl der Todesfälle pro 100.000 Individuen, korrigiert für Altersunterschiede durch Normierung auf eine konstante Referenzbevölkerungsverteilung; dies korrigiert sowohl Veränderungen und Unterschiede in der Bevölkerungsgröße als auch den verzerrenden Einfluss einer jungen oder alternden Bevölkerung und liefert ein viel genaueres Bild.

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Wie Sie sehen können, war 2020 ähnlich wie 2004. Deshalb gehen die Grafiken im Fernsehen, die zeigen, wie grauenhaft schrecklich 2020 war, nicht über 2010 hinaus. Hier sind die USA, ein weiteres „verwüstetes“ Land. Ziemlich genau dasselbe wie in Großbritannien.

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Und hier, nur so zum Vergleich, die Zahlen zur Übersterblichkeit in Italien, einem der „am stärksten betroffenen“ europäischen Staaten, mit freundlicher Genehmigung von @RealJoelSmalley auf Twitter, der darauf hinweist, dass „keine Altersgruppe unter 70 Jahren eine signifikante Übersterblichkeit aufweist. Selbst die Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen ist kaum wahrnehmbar. Nur die Altersgruppe der über 80-Jährigen war während der gesamten Corona-Situation betroffen. Ich tue mich schwer damit, sie als dauerhafte Pandemie zu bezeichnen.“ Weitere Informationen, einschließlich einer Aufschlüsselung nach Regionen, gibt es hier.

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Diese niedrigen Todeszahlen werden von Lockdown-Eiferern trotz aller gegenteiligen Beweise den Lockdowns zugeschrieben. Dass sie ohnehin niedrig gewesen wären, wie so viele andere Länder bewiesen haben, dass es, wie erwähnt, fast unbestreitbare technische Beweise dafür gab, dass sie nicht funktionierten, und dass die Kosten der Lockdowns unverhältnismäßig hoch waren — all das ist für fundamentalistische Lockdown-Anhänger unmöglich zu akzeptieren, aus demselben Grund, aus dem alle fundamentalistischen Gläubigen sachliche Beweise ablehnen.

Der geringe Anstieg der altersstandardisierten Gesamttodesfälle wurde der „Pandemie“ zugeschrieben und nicht dem „Lockdown“. Schlagzeilen im ganzen Spektrum verkündeten einen „Anstieg der Selbstmorde aufgrund der Pandemie“ und einen „Anstieg der Krebstodesfälle aufgrund der Pandemie“ und so weiter. Das waren Lügen. Die Menschen starben an einer virulenten grippeähnlichen Krankheit, aber sie starben auch — und sterben immer noch — an Armut, an Verzweiflung, daran, dass sie keinen Zugang zu medizinischen Ressourcen hatten, die sonst zur Verfügung gestanden hätten, und an anderen Krankheiten, die als „Covid-Todesfälle“ bezeichnet wurden.

Darüber hinaus wurden hier in Großbritannien einige alte Menschen buchstäblich ermordet. Ein Bericht der Care Quality Commission, der im November 2020 veröffentlicht wurde, fand viele Beispiele für die unangemessene und ungesetzliche Verwendung von Formularen für den Verzicht auf Herz-Lungen-Wiederbelebung (DNACPR) — einschließlich pauschaler DNACPR. Sie fanden auch heraus, dass das Personal DNACPR falsch interpretierte und so verhinderte, dass Menschen Zugang zu Krankenhauspflege und -behandlung erhielten. Es gingen auch Berichte ein, in denen Pflegedienstleister versuchten, DNACPR-Formulare auf Patienten anzuwenden, ohne diese ausreichend mit den Betroffenen und ihren Familien zu besprechen oder zu erklären. Hier ist ein Beispiel für einen Bericht, der bei der CQC eingegangen ist.

Der diensthabende Arzt hatte den Mitarbeitern des Pflegeheims mitgeteilt, dass, wenn die älteren Menschen in ihrer Obhut an COVID-19 erkrankten, sie ein DNACPR-Formular erhalten würden. Ein anderer sagte, dass Ärzte sich weigerten, ein Pflegeheim zu besuchen, weil dort zwei Bewohner an COVID-19 gestorben waren. Das Pflegepersonal wurde gebeten, Beobachtungen zu machen, für die sie nicht ausgebildet waren, und für alle Bewohner gab es ein DNACPR.

Während die sehr alten Menschen mit einem grippeähnlichen Virus kämpften, wie sie es oft im Spätwinter tun müssen, und dabei gegen tödliche „Pflege“-Praktiken ankämpften — was eine Neuheit ist —, hatten die jungen Menschen nichts zu befürchten. Die Universität Stockholm hat im Jahr 2020 errechnet, dass die Überlebenschancen von Personen unter 40 Jahren, die sich mit Covid anstecken, bei 99,9991 Prozent liegen, also mikroskopisch groß sind. Das ist der Grund, warum ohne den Medienrummel nur wenige bemerkt hätten, dass es überhaupt passiert ist — so wie nur wenige die Epidemien von ‘57 und ‘68 bemerkt haben. Welche Art von „Pandemie“ benötigt eine ständige Flut von Medienhype, um daran zu erinnern, dass sie existiert?

Stellen Sie sich stattdessen vor, die Bedrohung wäre von einer geheimen terroristischen Invasion ausgegangen. Bei der Ankündigung dieses schrecklichen Angriffs würden Sie vielleicht Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, Ihre Fenster vernageln, Ihre Töchter wegsperren, Fremde beschnüffeln … Sie müssten schon ein bisschen weich in der Birne sein, um der Regierung zu glauben, aber selbst dann müssten Sie sich irgendwann, wenn Sie auch nur im geringsten eigenständig denken können, fragen: Aber wo sind sie eigentlich, diese schrecklichen Übeltäter? Ich habe keine gesehen, niemand, den ich kenne, hat welche gesehen, es gab keine Angriffe, keine Bomben, keine prominenten Entführungen und keine der teuren Militärbasen, für die wir bezahlt haben, wurden benutzt. Könnte diese schreckliche Invasion vielleicht tatsächlich… eine Erfindung sein?

Es stellte sich heraus, zur Überraschung einiger Leute, dass nur sehr wenige Menschen „genug eigenständiges Denkvermögen“ besaßen, um zu bemerken, dass das Gleiche mit der angeblichen „Pandemie“ passiert.

Es stellte sich heraus, dass ein intelligenter Kopf einem feigen Herzen sehr wenig nützt; ja eher eine Behinderung darstellt, weshalb sich intelligente Feiglinge, vor allem auf der Linken, (siehe unten) einfach weigerten, an der Debatte teilzunehmen, während sie weiterhin händeringend eine „Pandemie“ beschworen, von der sogar die britische Regierung zugab, dass sie nicht existierte.

Ab März 2020 wurde es „nicht mehr als eine Infektionskrankheit mit hoher Konsequenz (HCID) in Großbritannien betrachtet„, mit „niedrigen Mortalitätsraten“.

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Es gab also keine Pandemie, nicht wirklich. Es war eine Pseudopandemie. Eine echte Pandemie führt zu (wie die WHO zu sagen pflegte, bevor sich ihre Definition änderte) „einer enormen Anzahl von Todesfällen und Erkrankungen“, und, wie wir gesehen haben, war die Zahl nicht enorm. Sie betrug — selbst wenn man die aufgeblähten offiziellen Zahlen als Maßstab nimmt — etwa 0,03 Prozent der Weltbevölkerung, derzeit 0,05 Prozent.

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Angesichts dieser Fakten könnte man sich fragen, warum die Todesfälle an dieser Krankheit — an, nicht mit; ein entscheidender Unterschied, der in den Medien ignoriert wurde — als wichtiger angesehen wurden als andere Todesfälle? Warum konnte die halbe Billion Pfund, die die britische Regierung für die „Bewältigung der Pandemie“ ausgab, nicht für die Reduzierung von Verkehrsunfällen, Herzkrankheiten und so weiter ausgegeben werden? Oder vielleicht für die Reduzierung von Fettleibigkeit beiträgt, die laut dieser Lancet-Studie zu einem „linearen Anstieg des Risikos für schwere COVID19-Fälle, die zur Einweisung ins Krankenhaus und zum Tod führen“. Und da Menschen in ihren 70ern, 80ern und 90ern tatsächlich eine größere Chance hatten, ein oder zwei Jahre früher zu sterben, als sie es ohnehin getan hätten, warum wurde das Geld nicht dafür ausgegeben, die schrecklichen Verwahranstalten, in denen sie gezwungen sind, ihren Lebensabend zu verbringen — „Pflege“-Heime, wie sie genannt werden — zu gesünderen und glücklicheren Orten zu machen?

Wo blieben denn die ganzen Toten?

45 Millionen Menschen starben an der Spanischen Grippe — einer Pandemie mit einer enormen Fallsterblichkeitsrate von 10 bis 20 Prozent; von Wikipedia Anfang 2020 fragwürdigerweise „heruntergestuft“ —, bei der jeder jemanden kannte, der jung gestorben war, die viele berühmte Leute dahinraffte und an deren Existenz niemand erinnert werden musste. Überall lagen Leichen, die Krankenhäuser waren überfüllt, die Beerdigungsinstitute arbeiteten auf Hochtouren. Nicht so im Jahr 2020. FOI-Anfragen — nach dem Informationsfreiheitsgesetz — bei Stadtverwaltungen in ganz Großbritannien zeigten, dass Beerdigungen und Einäscherungen mehr oder weniger normal abliefen. Eine FOI-Anfrage an Birmingham, eine Stadt mit 2 Millionen Einwohnern, bestätigte, dass zwischen dem 1. Februar 2020 und dem 3. April 2021 79 Menschen mit Covid und 2 Menschen allein an Covid starben. Zwei.

Darüber hinaus starb keine einzige bedeutende Persönlichkeit aus Sport und Unterhaltung, Finanzwesen, Wirtschaft oder Politik (1). Das Coronavirus war, wie viele Leute bemerkten, außerordentlich anspruchsvoll. Es verlangte die Abriegelung der Welt, obwohl die Prominenten ihr Leben ganz normal weiterführen durften. Vielleicht war ihnen ihr Leben einfach nicht so wichtig? Auf jeden Fall zeigten sie eine schockierend laxe Einstellung zu Lockdowns, Abstandsregeln und Masken und trafen sich auf großen, geselligen Partys, wie zum Beispiel, am auffälligsten, beim G7-Treffen und Royal Ascot.

Warum wurden die Wissenschaftler ignoriert?

Die Wissenschaft ist nicht in der Lage, sinnvolle, qualitative (moralische, ästhetische, existenzielle) Fragen zu beantworten, wie ich hier erkläre, aber sie ist ganz offensichtlich das beste Werkzeug zur Beantwortung technischer, quantitativer Fragen, wie „schmelzen die Gletscher?“ oder „brauchen wir einen Lockdown?“.

Die Art und Weise, wie Wissenschaft unter solchen Umständen funktionieren sollte, ist, dass man bei Zweifeln oder Unklarheiten Leute fragt, die das Thema verstehen, und durch Diskussionen eine Art Konsens sucht, oder vielleicht einen Kompromiss, wenn man keinen erreichen kann. Und dennoch, als es um den Lockdown 2020 ging, wurden Wissenschaftler ignoriert, die nicht mit der sofort getroffenen Entscheidung einverstanden waren, die Gesellschaft einzuschließen, uns alle mit Masken zu versehen, uns zwei Meter voneinander entfernt zu halten und schließlich experimentelle Chemikalien in unsere Venen zu pumpen.

Warum? Warum erschienen sie in keiner Zeitung oder im Fernsehen? Warum wurde uns gesagt, wir sollten „der Wissenschaft folgen“ – wenn es unmöglich war, auch nur von Lockdown-kritischen Wissenschaftlern zu hören, die Epidemiologie und biomedizinische Statistiken verstehen, geschweige denn, ihnen zu folgen?

Einige der besten medizinischen Wissenschaftler der Welt, John Ioannidis, Epidemiologie-Experte in Stanford, Jayanta Battacharya, die etwa zwanzig Ärzte und Wissenschaftler, die hinter dem offenen Brief „Balanced Response“ an die kanadische Regierung stehen, darunter zwei ehemalige Chief Public Health Officers für Kanada, Martin Kulldorf, Sunetra Gupta, Professorin für Theoretische Epidemiologie in Oxford, und die Tausenden von Experten, die hinter der Great Barrington Declaration stehen, Mike Yeadon, ehemaliger Chief Scientific Officer bei Pfizer und Experte für Biochemie und Toxikologie, Sucharit Bhakdi, ehemaliger Leiter des Instituts für medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Universität Mainz, die 400 belgischen Ärzte, die hinter dem offenen Brief an die belgische Regierung stehen, und viele, viele andere (und das ohne die Ärzte und medizinischen Wissenschaftler zu zählen, die zu viel Angst hatten, sich zu Wort zu melden) — warum haben wir nichts von ihnen gehört?

Warum gab es keinerlei Debatte? Welche Art von Entscheidung — eine mit solch gigantischen möglichen Konsequenzen — wird so getroffen? Warum haben soziale Medienplattformen viele dieser Menschen gesperrt? Warum konnte ihren Einwänden nicht mit einer ehrlichen Debatte begegnet werden?

Wir könnten uns auch fragen, warum zusätzlich zur Unterdrückung wissenschaftlicher Zweifel ein sofortiges Tabu aufkam, das offizielle Narrativ irgendwo kritisch zu diskutieren; zumindest irgendwo im öffentlichen, beruflichen und zivilgesellschaftlichen Leben. Offensichtlich war dies kein Grund zur Beunruhigung unter den Befürwortern von Lockdowns, Masken, Impfstoffen und ähnlichem. Anscheinend war das weit verbreitete Gefühl, dass „wir besser nicht darüber reden“ – über die invasivste und potenziell zerstörerische Regierungspolitik aller Zeiten — nicht besonders beunruhigend. Warum eigentlich?

Waren die Krankenhäuser überfüllt?

Nein. Diejenigen, die auf die stressigen Bedingungen in den Krankenhäusern während der Grippesaison 2020 und 2021 hinweisen, sind sich nicht bewusst, dass jede schwere Grippesaison stressig ist, vor allem, wenn es nicht genügend Betten für die Patienten gibt, wie es beispielsweise in Großbritannien der Fall ist, wo die verfügbaren Krankenhausbetten im NHS von 480.000 im Jahr 1948 auf jetzt 140.000 gesunken sind. Noch 1987 gab es 300.000 Betten — für eine deutlich geringere Bevölkerung. Warum also hat die Regierung beschlossen, eine halbe Billion Pfund für den Lockdown auszugeben, anstatt die Größe und Personalausstattung der Krankenhäuser zu erhöhen — und, wenn wir schon mal dabei sind, das Gehalt der Krankenschwestern?

In anderen Ländern, die überfüllte Intensivstationen meldeten, war es ähnlich. Im Jahr vor der Pandemie waren die spanischen Krankenhäuser bis zu 200 Prozent ausgelastet und sind regelmäßig überlastet. Amerikanische Krankenhäuser hatten ähnliche Probleme, wie zum Beispiel im Jahr 2009. Mailänder Krankenhäuser standen in schweren Grippejahren ebenfalls kurz vor dem Kollaps, und die Intensivstationen in der Lombardei sind regelmäßig überlastet. Und so weiter.

Sobald die Grippesaison vorbei war, sank die Kapazität der Krankenhäuser auf ein normales Maß; tatsächlich war es ruhiger als normal, da die Menschen Angst hatten, eingeliefert zu werden, oder aktiv abgewiesen wurden, was dazu führte, dass Tik-Tok mit Videos überflutet wurde, in denen das Krankenhauspersonal peinliche choreografierte Tanzroutinen aufführte.

Warum wurde Ivermectin nicht eingesetzt?

Ivermectin hat sowohl antivirale als auch entzündungshemmende Eigenschaften. Es gibt inzwischen etwa 20 randomisierte klinische Studien (RCTs) mit Ivermectin für Covid. Sie zeigen mit überwältigender Mehrheit eine Verringerung der Sterblichkeit, wenn es in angemessener Dosierung und bei Patienten, die sich in einem ausreichend frühen Stadium der Krankheit befinden, eingesetzt wird. Diese Untersuchung zum Beispiel (veröffentlicht Anfang Mai in einer Fachzeitschrift, dem American Journal of Therapeutics) kommt zu dem Schluss:

„Meta-Studien, die auf 18 randomisierten, kontrollierten Behandlungsstudien mit Ivermectin bei COVID-19 basieren, haben große, statistisch signifikante Verringerungen der Sterblichkeit, der Zeit bis zur klinischen Genesung und der Zeit bis zur Virusfreiheit ergeben.“

Es gibt viele weitere. Warum also wurde Ivermectin — billig, reichlich vorhanden und ohne Patent — nicht allgemein verfügbar gemacht? Warum ist es immer noch schwer zu bekommen?

Und wie sieht es mit Vitamin D aus, von dem ebenfalls bekannt ist, dass es einen positiven Effekt auf ähnliche Krankheiten hat? Sicherlich kein Wundermittel, aber einfach, billig, natürlich und zumindest mäßig wirksam. Warum wurde es nicht propagiert?

Und wenn wir schon beim Thema offizielle Reaktionen auf Krankheiten sind, warum war die Regierung plötzlich so besorgt um unsere Gesundheit? Dass so viele Menschen glaubten, dass die teuflische Clique, die für das öffentliche Leben in, beispielsweise, Großbritannien verantwortlich ist, nun tatsächlich um den NHS besorgt war, den sie in den letzten zwei Jahrzehnten verscherbelt hatte, oder um das Wohlergehen der Kranken und Behinderten, deren Leistungen sie nur ein paar Jahre zuvor auf Null gekürzt hatten, ist eines der erstaunlichsten Merkmale der öffentlichen Reaktion auf den Lockdown.

Warum wurden fehlerhafte PCR-Tests verwendet?

Dies ist eine der Schlüsselfragen der gesamten „Pandemie“, denn positive Ergebnisse des PCR-Tests waren und sind die Grundlage des gesamten Drängens auf Lockdowns, Masken, Impfstoffe und alles andere, was folgte und was wahrscheinlich folgen wird.

PCR-Tests funktionieren, indem sie Millionen von Kopien des genetischen Materials erstellen, das in einer Testprobe gefunden wird. Diese Kopien werden „Zyklen“ genannt; je mehr „Zyklen“, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass falsch-positive Ergebnisse erzeugt werden — die Identifizierung aller Arten von irrelevantem Material, einschließlich toter Viren. Aus diesem Grund gibt es eine Grenze, wie viele Zyklen durchgeführt werden sollten. Das Frankfurter Gesundheitsamt betrachtet alles, was über 24 Zyklen hinausgeht, als unwissenschaftlich, laut Mike Yeadon führt alles, was über 37 Zyklen der Amplifikation hinausgeht, zu 97 Prozent falsch-positiven Ergebnissen und sogar der Fürst der Finsternis selbst, Tony Fauci, sagte, dass PCR-Tests nutzlos und irreführend sind, wenn der Test mit „35 Zyklen oder mehr“ durchgeführt wird. Es ist klar, dass ein positives Ergebnis eines PCR-Tests, der mit einem zu hohen Zyklus läuft, nicht akzeptiert werden kann.

Mit wie vielen Zyklen wurden also die PCR-Tests im letzten Jahr ab Beginn der „Pandemie“ durchgeführt? 40 bis 45. Und wessen Idee war es, sie so hoch zu fahren? Hier kommt der deutsche Virologe Christian Drosten ins Spiel. Er entwickelte im Januar 2020 — scheinbar in Windeseile — den PCR-Corona-Test, der seither als Standardtest dient. Er steht auch hinter Maskenpflicht, Schulschließungen und so weiter. Hier kommentiert er bereits 2014 die Wirksamkeit von PCR-Tests:

„Die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einziges Genmolekül des Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel einen Tag lang über die Nasenschleimhaut einer Krankenschwester huscht, ohne dass sie krank wird oder sonst etwas merkt, ist sie plötzlich ein MERS-Fall. Wo früher Menschen an der Schwelle zum Tod gemeldet wurden, tauchen jetzt plötzlich auch leichte Fälle und sogar Menschen ohne Symptome in der Meldestatistik auf. Das könnte auch die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Hinzu kommt, dass die lokalen Medien einen unglaublichen Wirbel darum gemacht haben.“

Im Jahr 2020 veröffentlichte eine Gruppe von 22 Experten ein Peer Review, das zu dem Schluss kam, dass Drostens PCR-Test, beziehungsweise die von ihm mitverfasste, nicht peer reviewte Studie, die als Corman-Drosten-Papier bekannt ist, zehn schwerwiegende Mängel aufweist, darunter, dass er aufgrund eines fehlerhaften Primer-Designs unspezifisch ist, dass er enorm variabel ist, dass er nicht zwischen dem ganzen Virus und viralen Fragmenten unterscheiden kann, dass er keine Positiv- oder Negativkontrollen und kein Standardarbeitsverfahren hat.

Hinzu kommt, dass von den Autoren des Corman-Drosten-Papiers mindestens vier schwerwiegende Interessenkonflikte haben, da zwei von ihnen Mitglieder des Redaktionsausschusses von Eurosurveillance sind und mindestens drei von ihnen auf der Gehaltsliste der ersten Firmen stehen, die PCR-Tests durchgeführt haben. Darüber hinaus hat Drosten selbst, zusätzlich zu seinem hastig entwickelten „SARS-CoV-2-PCR-Test“ mit grundlegenden wissenschaftlichen Mängeln, eine Vorgeschichte von „fatalen Fehlprognosen, zahlreichen bisher ungeklärten Unstimmigkeiten in Bezug auf seine Doktorarbeit … und einem unerwarteten Sumpf finanzieller Verstrickungen“, von denen nichts in den Massenmedien recherchiert wurde, was seine Glaubwürdigkeit eher untergräbt.

Auf jeden Fall ist der PCR-Test eine Gurke. Sogar die WHO hat ernsthafte Zweifel an seiner Wirksamkeit geäußert, indem sie ihn als Hilfsmittel für die Diagnose und nicht als eigentlichen Test bezeichnet und rät, wenn eine asymptomatische Person positiv getestet wird, sollte sie erneut getestet werden. Sogar die New York Times hatte ernste Zweifel.

Deshalb wurde die Zahl der positiven Fälle maßlos übertrieben, und diese Zahl konnte dann dazu benutzt werden, die Todesfälle aufzublähen.

Auf dieser zepterierten Insel wurde zum Beispiel ein positiver Test, auf den ein Tod aus irgendeiner Ursache folgte, als ein Covid-Todesfall gezählt. Das ist richtig. Man wacht auf und fühlt sich asymptomatisch, geht zum örtlichen, menschenleeren Testzentrum, lässt sich einen Abstrich ins Nasenloch rammen, erfährt, dass man einen besonders gefährlichen Virus in sich trägt, der die moderne Zivilisation in Schutt und Asche legt, eilt nach Hause, um sich 14 Tage lang selbst zu isolieren, damit sich niemand sonst eine Krankheit einfängt, auf die man sich testen lassen muss, um zu wissen, ob man sie hat, wird auf dem Weg zurück in die Sicherheit von einem Bus überfahren, stirbt an inneren Blutungen und wird als Coronavirus-Toter gezählt. So funktionierte das.

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Man sollte meinen, dass sich mehr Mediziner über diese schockierend unmoralische Praxis geäußert hätten. In der Tat taten das einige. Als die CDC Ärzte anwies, Covid-19 als Todesursache auf Krankenscheinen zu vermerken, unabhängig davon, ob sie positiv getestet worden waren oder andere Begleiterkrankungen hatten, die zum Tod geführt haben könnten, meldeten sich einige Ärzte zu Wort — diese hier, und dieser und dieser hier, aber aus irgendeinem Grund wurden ihre Aussagen ignoriert.

Warum wurden asymptomatische Menschen getestet?

Stellen Sie sich vor, Sie gehen zu einem Arzt, vor 2019, und beklagen sich, dass Sie krank sind, aber keine Symptome haben, oder Sie rufen Ihren Chef an und sagen ihm, dass Sie nicht kommen können, weil Sie eine asymptomatische Krankheit haben, „ja, ich fühle mich gut — gehe sogar angeln — aber ich komme besser nicht rein, falls ich andere Leute anstecke“.

Es ist eine anerkannte Tatsache, dass asymptomatische Menschen keine Vektoren für ansteckende Krankheiten sind, und zwar aus dem einfachen und offensichtlichen Grund, dass asymptomatische Menschen gesund sind. Das ist es, was — unter anderem — „gesund“ bedeutet, oder früher bedeutete: keine Symptome einer Krankheit zu haben. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde diese fundamentale Tatsache auf den Kopf gestellt, den Menschen als Wahrheit präsentiert und dann allgemein akzeptiert.

Währenddessen fand eine Studie mit zehn Millionen Menschen keinen Hinweis auf eine asymptomatische Ausbreitung (hier der Bericht des BMJ), während die technische Datenmanagerin der WHO, Maria Van Kerkkhove, uns letztes Jahr mitteilte:

„Basierend auf unseren Daten scheint es unwahrscheinlich, dass ein asymptomatischer Träger die Infektion auf jemand anderen überträgt. Wir haben eine Reihe von Berichten aus anderen Ländern. Sie überwachen asymptomatische Träger und ihre Kontakte und stellen keine weitere Übertragung fest.“

Die Vorstellung, dass völlig gesunde Menschen sich einschließen, selbst isolieren und alle auferlegten Einschränkungen einer „Pandemie“ akzeptieren mussten, weil plötzlich, zum ersten Mal überhaupt, etwas auftauchte, das „asymptomatische Ausbreitung“ genannt wurde, wird den Menschen der Zukunft als einer der erstaunlichsten Aspekte der Lockdown-Ära erscheinen.

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Warum mussten wir Masken tragen?

Eine große Anzahl von Studien hat gezeigt, dass Masken nur einen geringen oder gar keinen tatsächlichen Nutzen haben. Eine kürzlich im renommierten Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie kam zu dem Schluss, dass sie dazu führen, dass Kinder bis zu zehnmal mehr CO2 einatmen und dass sie „nicht gezwungen werden sollten, Gesichtsmasken zu tragen“ (siehe Anhang 3 unten).

Aber auch hier gilt der gesunde Menschenverstand: Wie kann eine Stoffmaske ein Virus aufhalten? Das kann sie nicht. Stoffmasken haben eine ebenso große Chance, Viren von Ihrem Mund fernzuhalten, wie Maschendraht eine Mücke von Ihrem Garten fernhält; deshalb wurden Masken nie für den Gebrauch während der saisonalen Grippe, Epidemien oder früheren Pandemien empfohlen, und deshalb tragen Menschen, die tatsächlich mit tödlichen Viren umgehen, diese Art von Ausrüstung;

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Chirurgen tragen Masken, um zu verhindern, dass ihre Atemwegströpfchen das Operationsfeld und das freiliegende innere Gewebe der chirurgischen Patienten kontaminieren. Wäre der Chirurg krank, würde er keine Operation durchführen. Außerdem benutzt er seine Maske nur einmal und wirft sie dann sorgfältig in den Bioabfallbehälter. Wir Plebejer hingegen hatten keine Bioabfalltonne, niemanden interessierte es, woraus unsere Masken bestanden, wie oft wir sie wechselten oder wie wir mit ihnen umgingen.

Offensichtlich war ihre vermeintliche Schutzwirkung für niemanden wirklich von Bedeutung. Es ist schwer, nicht zu dem Schluss zu kommen, dass die meisten Regierungen und die meisten Menschen, die gehorsam taten, was ihre Regierungen ihnen befahlen, irgendwie unbewusst den vielen Experten zustimmten, die sagten, dass die Verwendung von Masken außerhalb einer klinischen Umgebung zum Schutz vor einem Virus nur einem symbolischen Zweck dient; dass wir, wenn wir nicht von Menschen mit Masken umgeben wären, vergessen könnten, dass es ein Virus gibt. Wir könnten sogar, Gott bewahre, daran erinnert werden, dass wir unter Menschen leben und nicht unter kontaminierten und kontaminierenden Vektoren.

Wo blieb die Kritik von links?

David Cayley fasst in seiner ausgezeichneten Zusammenfassung der Pandemie, „pandemic revelations“, die Folgen des Lockdowns zusammen;

„Es gab einen weit verbreiteten und potenziell tödlichen Verlust der Lebensgrundlage auf der ganzen Welt, besonders unter wirtschaftlich marginalen Gruppen. Unternehmen, die jahrelang aufgebaut wurden, sind zerstört worden. Selbstmord, Depressionen, Suchtverhalten und häusliche Gewalt haben zugenommen. Die Staatsverschuldung ist zu einem potenziell lähmenden Ausmaß angewachsen. Die darstellenden Künste wurden vernichtet. Wertvolle ‚dritte Orte‘, die die Geselligkeit aufrechterhalten, wurden geschlossen. Angst wurde zwischen den Menschen gesät.

Die Obdachlosigkeit hat so stark zugenommen, dass einige Parks in der Innenstadt von Toronto den Landstreicherlagern der 1930er Jahre ähneln. Es gab einen Anstieg an anderen Krankheiten, die aufgrund der Beschäftigung mit COVID unbehandelt geblieben sind. Viele ehemals persönliche Interaktionen sind virtualisiert worden, und diese Veränderung droht in vielen Fällen dauerhaft zu werden — es scheint zum Beispiel, dass ‚führende Universitäten‘ wie Harvard und U.C. Berkeley begeistert Online-Unterricht angenommen haben, in der Hoffnung, ihr Fachwissen in Zukunft franchisen zu können. Die Liste geht weiter. Ist dies ein lohnender Preis, um Krankheiten bei gesunden Menschen abzuwenden, die größtenteils die Krankheit hätten überstehen können? Die Frage wurde im Großen und Ganzen noch nicht einmal gestellt.“

Die Frage wurde im Großen und Ganzen nicht einmal gestellt. Warum?

Dass die „Rechten“ sich den staatlichen Erlassen fügten, ist für viele Menschen leicht zu verstehen, aber dass die nominelle „Linke“, die furchtlos moralische Kreuzritter-Klasse, sofort auf Linie ging, schien für viele etwas überraschender zu sein.

Mit einer Handvoll ehrenwerter Ausnahmen akzeptierten alle ‚Dissidenten und Radikalen‘ der Linken, jeder einzelne von ihnen, vollständig und sofort die Notwendigkeit und die Rechtfertigungen für den Lockdown.

Chris Hedges, Glen Greenwald, Noam Chomsky, David Graeber, Media Lens, John Pilger, John Zerzan, Cailtin Johnstone, Jonathan Cook, Dark Mountain, die Autoren von Novara und The Canary, die meisten sogenannten ‚Anarchisten’ (wie die, die für libcom schreiben), so ging und geht die Liste immer weiter. Abgesehen von ein paar peripheren Beschwerden — Pilger, Cook, Zerzan und Greenwald haben alle ein oder zwei sekundäre oder tertiäre Zweifel geäußert — haben sie alle den Lockdown akzeptiert und akzeptieren ihn immer noch, ohne den geringsten Zweifel. Dieser letzte Punkt ist kritisch.

Wie ich damals argumentierte, selbst wenn all dieser Unsinn so gewesen wäre, wie die Medien ihn dargestellt hatten, selbst wenn es wirklich eine tatsächliche Pandemie gegeben hätte, die unerhörte Einschränkungen der Freiheit, Vernichtung von Kleinunternehmen, katastrophale Störungen unseres kulturellen, sozialen und produktiven Lebens, Masken, Sozialabbau und den Rest erfordert hätte — selbst wenn all das wahr gewesen wäre, hätte es dennoch nicht die totale, unkritische Akzeptanz der offiziellen Darstellung gerechtfertigt, insbesondere nicht von denen, deren Aufgabe es ist, offizielle Verlautbarungen kritisch zu hinterfragen (2).

Nach Angaben der UNO könnten Lockdowns den Lebensunterhalt von 1,6 Milliarden Menschen akut gefährden und weitere 150 Millionen Kinder in die Armut treiben. Gleich zu Beginn der Pandemie sagten sie „eine biblische Hungersnot“ voraus — während das BMJ von einer „schwindelerregenden Zahl“ zusätzlicher Todesfälle in der Bevölkerung berichtete. Nichts davon schien den fürsorglichen, pazifistischen, moralischen linken Flügel zu stören. Wenn sie gebeten wurden, ihre Unterstützung für den Lockdown zu verteidigen, griffen sie auf unglaublich schwache Argumente zurück, oder sie winkten das ganze Thema einfach ab. Nur wenige äußerten sich so kaltschnäuzig wie Caitlin Johnstone…

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Darren Allen ist ein radikaler britischer Autor und Philosoph. Sein Werk widmet sich dem Wesen der Realität, dem Ursprung der Zivilisation, dem Schrecken von Arbeit, Tod, Gender, mentaler „Krankheit“, Miss Genius, bedingungsloser Liebe und Leben jenseits des Spektakels. Gottseidank verfügt er über keinerlei Qualifikation, die ihn dazu berechtigen würde, über all diese Dinge zu schreiben. Weitere Informationen — auf Englisch — unter expressiveegg.org.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien unter dem Titel „‚Pandemic‘ Questions“ zuerst auf dem Blog von Darren Allen. Er wurde vom ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratsteam lektoriert. Aufgrund der Länge wurde er zweigeteilt. Teil 1 erschien am 23.07.2021, Teil 2 erscheint demnächst auf Rubikon.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Okay, okay, Tim Brooke Taylor und der Keyboarder von den Stranglers; beide in ihren 70ern
(2) Einige wenige aus dem linken Lager meinten, dass die Medien unmöglich zusammenarbeiten könnten, um eine Wahrheit von solchem Ausmaß zu verbergen – dieselben Leute, die dagegen sind, dass Israel Palästina in Schutt und Asche legt, und die gegen den Irak-Krieg waren, beides ebenfalls unsichtbar im gesamten Medien-‚Spektrum‘.


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