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Monthly Archives: Oktober 2022

MRNA-Impfstoff – neue Erkenntnisse?

Sind mRNA-„Impfstoffe“ geeignet zur Bekämpfung von Covid-19-Infektionen? Neue Analysen lassen weitere Zweifel aufkommen.

Pfizer musste Dokumente zu mRNA-„Impfstoffen“ freigeben

Eine Meldung der Deutschen Wirtschaftsnachrichten vom 13.01.2022 lautete:

„Die US-Lebensmittelbehörde FDA hätte sich mit der Veröffentlichung der Daten zum Corona-Impfstoff von Pfizer gern 75 Jahre Zeit gelassen. Doch ein Richter macht der Behörde nun Dampf.“

Ursprünglich wollte die US-Lebensmittelbehörde FDA (Food and Drug Administration), die Dokumente, die wichtig für die Zulassung des Corona-„Impfstoffs“ von Pfizer sind, erst im Verlauf der kommenden 75 Jahre vollständig für die Öffentlichkeit freigeben.

Auf der Webseite Dailyclout.io schreibt Naomi Wolf, dass sie und ihr Team ein Unternehmen gegründet haben, „um allen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zu helfen, die Demokratie stärker zu nutzen und zu beeinflussen.“

Dr. Naomi Wolf setzt sich bereits seit längerer Zeit für Transparenz in Politik und Medien ein. Sie hat zwei internationale Bestseller geschrieben, ist NYT-Kolumnistin und Professorin; sie absolvierte die Yale University und promovierte in Oxford.

„Ich habe zwei Bücher darüber geschrieben, wie schwer es ist, sich mit der Demokratie in Amerika auseinanderzusetzen – und Menschen jeglicher Herkunft sagten zu mir: ‚Wir stimmen zu. Aber was können wir praktisch tun?‘

Eine Sache, die mir bei meinen Nachforschungen auffiel und die ich als politischer Berater erlebt hatte, war, dass Gesetze im Dunkeln verabschiedet wurden – Gesetze waren schwer zu finden, unmöglich zu verstehen, und nur wenige Leute, hauptsächlich Lobbyisten, hatten sie ausgearbeitet. Und doch betrafen sie jeden. Eine Klausel in einem Satz konnte Millionen von Menschen Hilfe und Hoffnung geben oder sie ihnen wieder nehmen.

Diese Undurchsichtigkeit erschien mir sehr falsch. Das war nicht im Sinne unserer Gründerväter.“

In den letzten Monaten gewann sie 1.300 Datenwissenschaftler, die sich freiwillig meldeten, um die mehr als 80.000 Seiten an Pfizer-Versuchsdaten zu analysieren, deren Freigabe der Bundesrichter angeordnet hatte. Jeweils wenige Wochen nach der Freigabe der Pfizer-Dokumente veröffentlichte das Team von Naomi Wolf die Kritiken ihres Teams.

„Dies ist eine Pandemie der Geimpften“

Wie Naomi Wolf hat auch Steve Kirsch versucht, die Wirkung des Covid-„Impfstoffs“ genauer zu erkennen. Kirsch ist Risikokapitalgeber und ehemaliger High-Tech-Serienunternehmer. Er erfand die optische Maus und hat als Ingenieur zwei Abschlüssen des MIT.

Steve Kirsch ist selbst mit dem Moderna-„Impfstoff“ doppelt „geimpft“ – mit Folgen. Deshalb begann er mit vier anderen MIT-Ingenieur-Absolventen, die VAERS-Daten zu analysieren.

„Das 1990 eingerichtete Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) ist ein nationales Frühwarnsystem zur Aufdeckung möglicher Sicherheitsprobleme bei in den USA zugelassenen Impfstoffen. VAERS wird gemeinsam von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und der U.S. Food and Drug Administration (FDA) verwaltet.“

Über den Verlauf seines Engagements berichttet er unter anderem:

„Ich habe geglaubt, dass die FDA, die NIH und die CDC ehrliche Organisationen sind. Ich habe ihnen vertraut. Ab dem 29. März 2021 bin ich mit Moderna doppelt geimpft.

Einen Monat später hörte ich Geschichten von Freunden, die von verstorbenen Verwandten berichteten oder die selbst dauerhaft behindert wurden. Also ging ich der Sache nach, und je mehr ich nachforschte, desto entsetzter wurde ich.“

Eine Harvard-Studie, die von der FDA in Auftrag gegeben wurde und die Effektivität des VAERS-Systems untersuchte, führte zu dem Schluss, dass VAERS nur etwas mehr als 1% der tatsächlichen Nebenwirkungen erfasst. Steve Kirsch und seine Partner kommen zu dem Schluss, dass auf je 100 mRNA-Spritzen 26 Dauerverletzte und 7 Tote kommen sollen.

Kirsch veröffentlichte inzwischen Hunderte von Artikeln und Abhandlungen über seine und andere Analysen. Auf der Webseite hat er eine „übersichtliche Sammlung einiger der überzeugendsten Beweise“ zusammengestellt, um die Wirkung der mRNA-„Impfstoffe“ zu erkennen:

„Eine kurze Sammlung der wichtigsten Beweise dafür, dass die COVID-Impfstoffe nicht ’sicher und wirksam‘ sind. Nicht einmal annähernd. Sie sind die tödlichsten Impfstoffe, die wir je produziert haben.“

mRNA-„Impfung“ für Kinder

Dass die mRNA-„Impfstoffe“ auch für immer jüngere Kinder zugelassen wurden, ist besonders kritikwürdig. Jessica Rose hat in Harvard in Datenwissenschaften promoviert und analysiert vor allem die israelischen, DOD- und Moderna-Daten bei Kindern. Ihre Arbeiten, von denen die meisten inzwischen von Fachleuten geprüft wurden, was auch immer das heutzutage wert ist, und die von ihr veröffentlichten Artikel, in denen sie ihre Analysen erläutert, finden Sie hier.

 

 

 

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Brauchen wir Frieden mit Russland?

Europäische Union RusslandMeinungskrieg gegen den Frieden

Dem Vertrieb des Buches „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“ wurden bereits lange vor dem Ukraine-Russland-Krieg Steine in den Weg gelegt.

von Toralf Laibtzsch

Zwei Dutzend prominente Autoren hatten sich zusammengefunden, unter ihnen Politiker aus unterschiedlichen Lagern, Diplomaten, Wissenschaftler, Generäle, Musiker, Schriftsteller, Publizisten, Journalisten. Alle verband die große Sorge vor einem Krieg und die Sehnsucht nach einem Richtungswechsel im Umgang mit Russland. Ihre Beiträge verstanden sie als „Aufruf für eine neue Friedenspolitik“. Dass sie ungehört blieben, wissen wir inzwischen. Der nachfolgende Artikel soll neugierig machen auf ein äußerst lesenswertes Buch. Und er zeigt zugleich die ganz persönliche Erfahrung des Autors beim Kauf des Buches, speziell mit Amazon und den Rezensionen auf dieser Plattform.

Vom kleinen zum großen Scherbenhaufen

Als das Buch „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“ Anfang Oktober 2018 erschien, war in den Beziehungen zu Russland bereits reichlich Porzellan zerbrochen. Erinnert sei nur an die Auseinandersetzung um den Absturz von MH17, den Fall Skripal, den Krieg in Syrien oder die Behauptung, Russland hätte die US-Präsidentschaftswahlen manipuliert. Die Willensbekundung der Krimbevölkerung wurde im Westen ignoriert und als russische Annexion verurteilt, und der bereits Jahre andauernde Krieg im Donbass war eine russische Aggression, obwohl dort gar keine russischen Truppen kämpften.

Nun — vier Jahre später — sind wir noch einen großen Schritt weiter und stehen vor einem riesigen Scherbenhaufen. An eine Freundschaft mit Russland ist auf politischer und gesellschaftlicher Ebene kaum noch zu denken. Sie ist weit hinter dem Horizont verschwunden. Und selbst Frieden, der kleinste und so wichtige gemeinsame Nenner, ist in höchstem Maße gefährdet, sofern man davon ausgeht, Deutschland sei nicht bereits Kriegspartei. Gerade deshalb sind die Beiträge des vor vier Jahren erschienenen Buches heute aktueller und wichtiger denn je.

Das Experiment

Als ich das Buch wenige Monate nach seinem Erscheinen kaufen wollte, überflog ich die Rezensionen bei Amazon und bemerkte, dass es bereits total verrissen worden war. Einige der Rezensionen machten mich aufgrund ihrer beleidigenden Art und Unsachlichkeit regelrecht wütend. Ich entschloss mich zu einem Experiment.

Entgegen meiner ursprünglichen Absicht kaufte ich das Buch nun nicht über den Verlag, sondern bei Amazon. Ich las es, manche Abschnitte auch mehrfach, machte mir Notizen, in einigen Fällen recherchierte ich die Quellenangaben. Ebenso las ich gründlich alle Rezensionen und die Kommentare auf diese — Amazon hat diese Kommentarmöglichkeit Ende 2020 abgeschafft. Anschließend schrieb ich meine eigene Rezension auf Amazon, bis heute die erste und einzige. Ich wollte wissen, wie sie aufgenommen wird und wie sich das Bild der Rezensionen in der Folge entwickeln würde.

Die Polarisierung von Rezensionen konnte bei einem Sachbuch über Russland kaum überraschen. Schaute man jedoch genauer hin, fiel Folgendes auf:

  • Die erste Rezension, gleich nach Erscheinen, war positiv (5 Sterne). Eine Woche später startete eine russophobe Großoffensive. Allein am 9. Oktober gab es 13 1-Stern-Rezensionen in Folge und einige weitere am Tag zuvor und darauf. Am 10. Oktober standen 16 1-Stern-Bewertungen der eingangs erwähnten 5-Sterne-Bewertung gegenüber. Der Durchschnitt lag bei 1,2. Ein vernichtendes Urteil. Das Buch war aus Sicht der Leser quasi „absoluter Schrott“.
  • Die meisten negativen Rezensionen waren kurzgehalten und gingen nicht auf bestimmte Inhalte des Buches ein. Häufig bestanden sie nur aus einem Satz. Dennoch wurden die Rezensionen von vielen Lesern als „hilfreich“ gekennzeichnet.

So schrieb eine Amazon-Kundin, die sich „Müllerin“ nennt: „Frieden mit Russland? Blöder geht es nicht!“. Immerhin 18 Leser fanden dieses Statement so erkenntnisreich, dass sie sich entschlossen, es als „hilfreich“ zu markieren. Manfred Sieghauer schreibt in seiner Rezension: „Buch von Kreml bezahlten ‚Experten‘.“ Das fanden 19 Personen „hilfreich“ und haben dann vermutlich von einem Kauf Abstand genommen.

Schon die Überschriften einiger Rezensionen ließen tief blicken. AlexG fand das Buch „widerlich.“ Und für Svitlanda Golub war schon der Gedanke an Frieden mit Russland „ekelhaft“. Aber für 28 Leser ihrer Rezension war das eine hilfreiche Botschaft.

Widerstand lohnt sich

Als ich meine Rezension einige Wochen später schrieb, hatte sich das Bild nur wenig verändert. Der Durchschnitt der Rezensionen lag bei 1,5 Sternen. Prädikat „unlesbar“.

Doch nun sollte sich das Bild ändern. Nach meiner Rezension folgten elf weitere mit fünf oder vier Sternen. Negative Rezensionen waren nicht mehr hinzugekommen. Der Durchschnitt der Rezensionen stieg auf 2,8 Sterne.

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Danke Amazon

Leider erhielt das Buch nie die ihm gebührende Aufmerksamkeit bei Amazon. Offensichtlich hatten die Gegner eines Friedens mit Russland ganze Arbeit geleistet. So kamen bis heute nur noch wenige Rezensionen hinzu.

Anfang Oktober 2022 sah das Bild dann überraschenderweise allerdings so aus:

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Dem aufmerksamen Leser entgeht nicht die offensichtliche Diskrepanz zwischen der einstigen Bewertung und der Situation vier Jahre danach. Ein genauer Blick auf die Zusammensetzung der Rezensionen wirft noch mehr Fragen auf:

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Wie ist es möglich, dass nur 4 Prozent der Rezensionen 1-Stern-Bewertungen sind? Mathematisch war dies nicht nachvollziehbar, denn 4 Prozent von 62 Rezensionen sind gerade mal drei Rezensionen (aufgerundet). Bei der letzten Bestandsaufnahme im Januar 2019 gab es aber nachweislich bereits mehr als 20 1-Stern-Rezensionen.

Amazon liefert eine mögliche Erklärung: „Zur Berechnung der Sternegesamtbewertung und prozentualen Aufschlüsselung nach Stern verwenden wir nicht einfach den Durchschnitt. Stattdessen berücksichtigt unser System beispielsweise, wie aktuell eine Rezension ist, und ob der Rezensent den Artikel bei Amazon gekauft hat. Zudem analysiert unser System Rezensionen hinsichtlich ihrer Vertrauenswürdigkeit.“ Dieses System führt auch Prüfungen hinsichtlich der Echtheit einer Rezension durch. Angeblich lernt es und verbessert sich im Laufe der Zeit weiter.

Gerade die negativen Rezensionen waren gleich nach Erscheinen des Buches wie ein Shitstorm hereingebrochen, und sie kamen von „Kunden“, deren Kauf nicht als „verifiziert“ gekennzeichnet war.

Daher ist davon auszugehen, dass diese Rezensionen — in der aktuellen Darstellung — unberücksichtigt blieben. Und möglicherweise hat auch das KI-System von Amazon einige eliminiert. Danke dafür, Amazon!

Der Dank hält sich jedoch in Grenzen. Denn offensichtlich dauert es eine ganze Weile, bis Amazon dubiose Rezensionen erkennt und aus der Statistik entfernt. Bis dahin dürfen diese ihre Wirkung entfaltet haben. Und sie bleiben weiterhin sichtbar. Man kann sie immer noch lesen. Insofern hat Amazon zwar die Statistik korrigiert, nicht jedoch die Inhalte. Diese Konsequenz wäre zu begrüßen gewesen. Mein Verbesserungsvorschlag an Amazon ist unterwegs.

Was macht das Buch so wertvoll?

Die Stärke des Buches liegt in der unterschiedlichen politischen Herkunft der Autoren, deren thematische Eintracht man so nicht vermuten würde.

Unter ihnen ist die frühere Co-Vorsitzende der Grünen und langjährige Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer, der Linken-Politiker Oskar Lafontaine, das CSU-Urgestein Peter Gauweiler, der FDP-Mann Wolfgang Kubicki und der frühere General der Luftwaffe und Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat, immerhin von 2002 bis 2005 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses. Insbesondere Letztere dürften kaum im Verdacht stehen, Marionetten des Kreml zu sein.

Hinzu kommen erfahrene Ex-Politiker, die in ihrer Laufbahn die Russlandpolitik Deutschlands über viele Jahre erlebt und mitgestaltet haben. Willy Wimmer ist so einer, der in der CDU in den geschichtsträchtigen Jahren 1988 bis 1992 parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministers der Verteidigung war. Auch der Autor und Herausgeber der NachDenkSeiten, Albrecht Müller, gehört dazu. Unter den SPD-Bundeskanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt war er Planungschef im Bundeskanzleramt und als Wahlkampfleiter 1972 stark in die Umsetzung der neuen Ostpolitik involviert. Frank Elbe war Verhandler beim Zwei-plus-vier-Vertrag und hatte Reden für Außenminister Hans-Dietrich Genscher geschrieben.

Der frühere Ministerpräsident Brandenburgs Matthias Platzeck erlebt als Vorsitzender des Vorstands des Deutsch-Russischen Forums die Spannungen ganz unmittelbar. Auch sein Parteigenosse Sigmar Gabriel kommt zu Wort, brisanterweise bis kurz vor Erscheinen des Buches noch Außenminister der Bundesrepublik.

Unter den Schriftstellern, Journalisten und Publizisten finden sich so bekannte Namen wie Gabriele Krone-Schmalz, Friedrich Dieckmann, Matthias Bröckers, Wolfgang Bittner, Daniela Dahn, Telepolis-Chefredakteur Florian Rötzer oder der Verleger Detlev Prinz, der das Buch Am Abgrund — Streitschrift für einen anderen Umgang mit Russland veröffentlicht hatte, das nicht zuletzt deshalb so viel Beachtung fand, weil es aus der Feder von Wilfried Scharnagel stammte, dem erzkonservativen langjährigen Chefredakteur des Bayernkurier und Intimus von Franz-Josef Strauß.

Wissenschaft und Kultur repräsentieren die Autoren Peter Brandt, Professor für deutsche und europäische Geschichte, Herwig Roggemann, langjähriger Professor am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin, Joachim Spanger, Programmbereichsleiter bei der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, der Liedermacher Konstantin Wecker und der der Stardirigent und Pianist Justus Frantz.

Verpasste Chancen

Die Charta von Paris vom Dezember 1990 hatte Hoffnung gegeben, dass die NATO in einem gesamteuropäischen Sicherheitssystem aufgehen und alsbald überflüssig sein würde. Stattdessen erfolgte ab Sommer 1991 eine permanente Ausdehnung der NATO.

Zu Beginn seiner Amtszeit hoffte der russische Präsident Wladimir Putin auf eine enge Zusammenarbeit mit der Europäischen Union (EU). Das brachte er in seiner auf Deutsch gehaltenen Rede im Deutschen Bundestag 2001 kurz nach den Anschlägen des 11. September eindrucksvoll zum Ausdruck. Er bot dabei auch seine Unterstützung im Kampf gegen den internationalen Terrorismus an.

Die amerikanische Reaktion bestand darin, 2002 aus dem ABM-Vertrag auszusteigen und mit dem Aufbau eines Raketenabwehrsystems an der russischen Grenze zu beginnen (1).

Auch andere Ansätze einer mitbestimmenden Einbeziehung Russlands in eine gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur führten nicht über Informations-, Konsultations- und unverbindliche Teilnahmerechte hinaus und beabsichtigten niemals gleichrangige Mitbestimmung und Mitwirkung. Erwähnt seien hier der NATO-Russland-Rat 1997, der Korfu-Prozess der OSZE oder der Dialog Russlands mit der EU im Meseberger Memorandum 2010.

Die Integration Russlands in die liberalen Institutionen „geschah beim Europarat relativ schnell, dauerte bei der WTO bald zwei Jahrzehnte, ist bei der OECD bis heute nicht erfolgt und wurde bei EU und NATO nie ernsthaft erwogen.“, fasst der Konfliktforscher Hans-Joachim Spanger zusammen (2).

Als besonders markantes Beispiel für die Russland-Ausschluss-Politik kann der rund zehnjährige Verhandlungsprozess der EU mit der Ukraine angesehen werden. Dieses Verfahren, an dessen Ende ein Assoziierungsabkommen stand, konnte nur Spannungen zwischen der Ukraine und Russland nach sich ziehen (3).

Russland hat die seit der Clinton-Administration stufenweise erfolgte NATO-Osterweiterung zunächst hingenommen, weil das Land nach den Jelzin-Jahren zu schwach und mit sich selbst beschäftigt war und die damaligen Beitrittsländer nicht direkt an Russland grenzten, abgesehen von den baltischen Staaten, die aber wegen ihrer Größe ignoriert werden konnten.

Mit dem NATO-Gipfel 2008 und der Bukarest-Deklaration, die einen Beitritt Georgiens und der Ukraine vorsah, wurde in Russland eine Schmerzgrenze überschritten. Putin machte unmissverständlich klar, dass sein Land dies als existenzielle Bedrohung ansehe und niemals zulassen werde. Das zeigte sich umgehend, als sich Russland gegen die Provokation Georgiens durch die Unterstützung Ossetiens zur Wehr setzte.

Inzwischen hat die NATO in Polen und Rumänien Raketenbasen errichtet. Neben Georgien und der Ukraine standen schon bei Erscheinen des Buches 2018 mit Mazedonien, Irland, Serbien, Moldawien, Schweden und Finnland weitere Staaten auf der Liste möglicher weiterer NATO-Beitrittsländer. Letztere sind es inzwischen.

Der Westen hat nie verstanden oder verstehen wollen, dass Russland ein legitimes Sicherheitsinteresse hat. Niemand stellt hingegen die Monroe-Doktrin der USA infrage, nach der die USA in ihrem „Hinterhof“ niemals Raketenbasen einer gegnerischen Macht dulden würden.

Die Argumentation, russische Sicherheitsansprüche seien unbegründet und lediglich Propaganda, ignoriert, dass vor — historisch betrachtet — gar nicht allzu langer Zeit über 25 Millionen ihr Leben lassen mussten, als das Land überfallen wurde. Dieses von Deutschen begangene wohl größte Kriegsverbrechen aller Zeiten wird politisch völlig anders behandelt als der Holocaust, dem wir zurecht gedenken. „Dafür, dass zur deutschen Staatsräson die Sicherheit Israels gehört, gibt es unabweisliche Gründe. Sie beruhen auf historischer Verantwortung“, schreibt Daniela Dahn. Gleiches müsse auch für Russland gelten (4).

Offiziell wird auch gern behauptet, der Ukrainekrieg habe nichts mit der NATO-Erweiterung zu tun, und es sei Putin in seinem Expansionsdrang, der ein größeres Russland oder gar die alte Sowjetunion wiederherstellen wolle. Gott sei Dank haben wir die NATO erweitert. Nur komisch: Vor dem Maidan-Putsch im Februar 2014 hat niemand Putin für einen Expansionisten gehalten.

Wir mussten die Geschichte erfinden, als der Krieg ausbrach“, so der US-Politikwissenschaftler John Maersheimer im März 2022.

Mearsheimer, Professor an der University of Chicago, ist einer der wenigen, der die Hauptschuld am Ukrainekrieg nicht bei Russland, sondern im Westen sieht. In Deutschland würden nicht einmal mutige Politiker wie Sahra Wagenknecht so weit gehen. „Wir haben einen Stock genommen und dem Bären immer wieder ins Auge gestochen“, so Maersheimer. Irgendwann musste das eine Gegenreaktion hervorrufen.

It‘s geopolitics, stupid!

Wenn strategische Interessen auf der einen Seite und internationales Recht, Menschenrechte und Werte auf der anderen miteinander in Konflikt geraten, werden strategische Interessen immer den Vorrang erhalten.

„Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit“, schreibt die langjährige Leiterin des ARD-Studios Moskau, Gabriele Krone-Schmalz, „habe ich eine gewisse Skepsis entwickelt, wenn als Triebfeder für weitreichende politische Entscheidungen die ganze Bandbreite humanitärer Beweggründe aufgezählt wird — Menschenrechte, Demokratie und Freiheit — ohne den Begriff ‚geopolitische Interessen‘ auch nur ein einziges Mal zu erwähnen. (…) Dreh- und Angelpunkt von Politik sind Interessen“ (5).

Die eigenen Interessen wahrnehmend und überzeugt davon, etwas Besseres zu sein, waren die USA mit ihrer „Might makes right!“-Politik seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges an Dutzenden versuchten oder vollzogenen Regimewechseln beteiligt und haben zahlreiche Kriege geführt (6).

Auch der deutsch-amerikanische Konflikt um eine Energiepartnerschaft Deutschlands mit Russland begann keineswegs erst mit Nord Stream. Anfang der Sechzigerjahre hatte die deutsche Industrie Großrohre gegen Devisenzahlungen geliefert, aber auch gegen Öl. Was folgte, war ein NATO-Ratsbeschluss, durch den ein „Röhrenembargo“ gegen Deutschland verhängt wurde. So torpedierten die USA das erste große Geschäft der deutschen Industrie mit der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg, ganz im Sinne von US-Konzernen wie Mobil, Gulf oder Texaco (7).

Auch von den aktuellen Sanktionen gegen Russland sind die USA selbst kaum betroffen. Vielmehr profitieren gleich auf mehreren Ebenen.

  • Die Ukraine ersetzt den Afghanistankrieg und bringt der Rüstungsindustrie immense Profite, nicht zuletzt aus europäischen Militärhaushalten wie dem 100-Milliarden-Paket der Bundesregierung.
  • Der Verkauf des über den Atlantik geschipperten Fracking-Flüssiggases sorgt für Auslastung der aufgebauten amerikanischen Exportkapazitäten.
  • Der geschwächte Euro verbilligt die Importe in das Land.
  • Und seit Juli 2021 stehen auf Druck des Internationalen Währungsfonds (IWF) nun auch die fruchtbaren ukrainischen Schwarzerdeböden zum Verkauf. Dreimal darf man raten, wer dort zum Zuge kommt. Der Durchschnittspreis für bisher verkaufte Grundstücke lag unter 1.000 US-Dollar pro Hektar. Zum Vergleich: Im Westen Deutschlands kostet ein Hektar durchschnittlich 40 Mal so viel, in Ober- und Niederbayern das Hundertfache.

Wer sich scheut, diese handfesten ökonomischen und geopolitischen Interessen zu benennen und sich stattdessen moralisierend hinter sogenannten „westlichen Werten“ versteckt, hat die eigene Unglaubwürdigkeit noch nicht begriffen. Die Berufung auf universelle und zivilisatorische, freiheitliche Prinzipien gehört seit rund zwei Jahrhunderten zum Repertoire imperialistischer Interventions- und Kriegsrechtfertigung (8).

Wer Krieg will, kann ihn auch ankündigen

Wenn man den Ausbruch des Krieges verstehen will, muss weit in das Jahr 2021 zurückschauen, als Wolodymyr Selenskyj das Dekret zur Rückeroberung der Krim bekannt gab. Seitdem wurde das Land vorbereitet auf eine Großoffensive im Donbass. Ab November 2021 prophezeiten die USA dann wiederholt eine bevorstehende russische Invasion in der Ukraine.

Im Februar 2022 war es dann so weit. Die ukrainischen Truppenkonzentrationen in der Kontaktzone waren so weit fortgeschritten, dass das russische Parlament Putin am 15. Februar aufforderte, die Unabhängigkeit der ostukrainischen Republiken anzuerkennen, was er jedoch ablehnte.

Einige Tage zuvor hatte US-Präsident Joe Biden den Tag eines russischen Angriffs auf die Ukraine auf den 16. Februar datiert. Der „Hellseher“ Biden wusste natürlich, dass mit dem 16. Februar der Artilleriebeschuss der Bevölkerung im Donbass dramatisch zunehmen würde, wie die täglichen Berichte der OSZE-Beobachter zeigten. Doch weder die Medien noch die EU, die NATO oder irgendeine westliche Regierung reagierten darauf oder griffen ein. Später wurde gar behauptet, es sei russische Desinformation. Sie alle hatten geschwiegen, weil sie wussten, dass Russland ein Massaker im Donbass nicht zulassen und intervenieren würde.

Bild

Anzahl der registrierten Explosionen im Donbass, Februar 2022 (Quelle: OSCE SMM Daily Reports)

Am 21. Februar gab Putin dem Ersuchen der Duma nach, die Unabhängigkeit der beiden Donbass-Republiken anzuerkennen. Mit ihnen wurden Freundschafts- und Beistandsverträge abgeschlossen. In diesen Tagen erreichte die Bombardierung der Bevölkerung durch die ukrainische Artillerie eine noch nie da gewesene Intensität.

Am 23. Februar baten beide Republiken Russland um militärische Hilfe. Am Tag darauf berief sich Putin auf Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen, der die gegenseitige militärische Unterstützung im Rahmen eines Verteidigungsbündnisses vorsieht. Die Invasion begann.

Diese Chronologie ist den meisten immer noch unbekannt. Ebenso wenig bekannt ist, dass vor Kriegsausbruch im Februar 2022 weder russische Truppen im Donbass stationiert waren noch die OSZE-Beobachter Hinweise auf russische operative Einheiten fanden. Vergeblich hatte die NATO versucht, russische Waffenlieferungen an die Aufständischen in der Ostukraine nach dem Maidan-Putsch aufzudecken. Die gefundenen Waffen stammten von Überläufern. Ganze Panzer-, Artillerie- oder Luftabwehrbataillone hatten die Seite gewechselt.

Vorsicht Weltkrieg!

Dass sich der Krieg zu einem nuklearen ausweiten könnte, halten die meisten für abwegig.

In den USA gibt es jedoch Kräfte, die einen Atomkrieg inzwischen wieder für gewinnbar halten, wenn man nur schnell genug zuschlagen würde. Die Anhänger dieser Strategie eines nuklearen Enthauptungsschlages gehen davon aus, dass so der größte Teil des nuklearen Potenzials Russlands zerstört werden könnte. Was als Gegenschlag durchkäme, könne man abfangen. Außerdem wäre wohl eher Europa als die USA gefährdet.

Mit einer Stationierung von US-Atomraketen in der Ukraine wäre man praktisch schon fast am Ziel. Anders als alle anderen Atommächte der Welt schließen die USA in ihrer Militärdoktrin einen atomaren Erstschlag ausdrücklich nicht aus.


Hier können Sie das Buch bestellen: Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen: Ein Aufruf an alle von Matthias Platzeck, Peter Gauweiler, Antje Vollmer, Oskar Lafontaine, Gabriele Krone-Schmalz, Peter Brandt, Daniela Dahn und vielen anderen.


Quellen und Anmerkungen:

Die folgenden Quellenangaben sind aus dem Buch: Adelheid Bahr (Herausgeberin), Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen, Westend, Frankfurt/Main 2018.

(1) Florian Rötzer: US-Außenminister James Baker: „Keinen Inch weiter nach Osten“ — Die Eskalation des Konflikts mit Russland wurde von den USA und der NATO systematisch betrieben, Seite 155 folgende.
(2) Hans-Joachim Spanger: Vom „Liberalen“ zum „Pluralen“ Frieden — Plädoyer für eine neue Entspannungspolitik, Seite 166.
(3) Herwig Roggemann: Russlands Raum im Europäischen Haus? Anmerkungen zur deutschen Russlandpolitik, Seite 139.
(4) Daniela Dahn: Von Egon Bahr lernen heißt verstehen lernen, Seite 66.
(5) Gabriele Krone-Schmalz: Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen, Seite 108.
(6) Friedrich Dieckmann: Ratloses Erschrecken. Zum Stand der deutsch-russischen Beziehungen, Seite 76.
(7) Herwig Roggemann: Russlands Raum im Europäischen Haus? Anmerkungen zur deutschen Russlandpolitik, Seite 146.
(8) Peter Brandt: Deutschland, Russland und Europa, Seite 47.


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 20.10.2022 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

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Russland warnt vor Einsatz „schmutziger Atombombe“

Atomwaffensperrvertrag- USA unter Druck?Russland warnt die internationale Gemeinschaft vor dem Einsatz einer „schmutzigen Atombombe“ durch die Ukraine.

Russland wart vor nächster Eskalation

Nicht nur in Russland haben in den letzten Tagen Warnungen zugenommen, dass in der Ukraine mit Unterstützung des Westens eine neue Provokation vorbereitet wird.

Am 23.10.2022 meldete unter anderem die Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass

„‚glaubwürdigen Quellen in verschiedenen Ländern, darunter auch die Ukraine‘ zufolge die ukrainische Regierung eine Provokation auf ihrem Territorium vorbereitet, bei der eine sogenannte ‚Schmutzige Bombe‘, eine Atomwaffe mit geringer Sprengkraft, gezündet werden soll. Ziel der Provokation sei es, so die Meldung von RIA Nowosti weiter, Russland des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz zu beschuldigen und damit eine starke antirussische Kampagne in der Welt in Gang zu setzen.“

Westliche Politiker wie US-Außenminister Blinken, beeilen sich, dies als Falschinformation abzutun.

„Minister Blinken erklärte gegenüber Außenminister Kuleba, dass die Vereinigten Staaten die offensichtlich falschen Behauptungen des russischen Verteidigungsministers Schoigu, dass die Ukraine den Einsatz einer schmutzigen Bombe auf ihrem eigenen Territorium vorbereite, zurückweisen.“

(Zu den jüngsten Spielen der USA mit dem atomaren Feuer siehe auch hier oder hier.)

Auch der britische Verteidigungsminister Wallace wies die russischen Befürchtungen zurück.

„Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace hat in einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu Behauptungen aus Moskau zurückgewiesen, die Ukraine plane den Einsatz einer ’schmutzigen Bombe‘.“

Doch Sergej Schoigu sprach eindringlich mit seinen Nato-Kollegen in den Vereinigten Staaten, Frankreich und der Türkei über die russische Besorgnis, dass die Kiewer Administration die Zündung eines mit radioaktivem Material versetzten Sprengsatzes plane.

„Werden amerikanische Generäle dem Wahnsinn Einhalt gebieten?“

Angesichts der russischen Besorgnis erinnert Larry C. Johnson an eigene Erfahrungen mit Ereignissen vor neuen Jahren.

Beginn der Übersetzung

Die panischen Spekulationen über den Einsatz einer schmutzigen Bombe durch die Ukraine nehmen zu, um einen Vorwand zu schaffen, der eine Intervention der NATO in der Ukraine rechtfertigen würde. Das erinnert mich stark an die früheren Bemühungen der Briten und der Amis, im August 2013 eine Krise in Syrien herbeizuführen, die die Vereinigten Staaten und die Briten dazu zwingen sollte, ihre Truppen zur Unterstützung islamischer Rebellen zu entsenden, die den syrischen Staatschef Assad stürzen wollten. Barack Obama hatte im August 2012 geschworen, dass jeder Einsatz von Chemiewaffen durch Assads Regierung das Überschreiten einer roten Linie bedeuten würde, auf die ein Vergeltungsschlag des Westens folgen würde. Warum zögerte Obama, auf dieses angebliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Syrien zu reagieren? Sy Hersh hat die Antwort gegeben:

Die Antwort liegt in einem Konflikt zwischen denjenigen in der Regierung, die sich für die Durchsetzung der roten Linie einsetzten, und den militärischen Führern, die der Meinung waren, dass ein Krieg sowohl ungerechtfertigt als auch potenziell katastrophal wäre.
https://www.lrb.co.uk/the-paper/v36/n08/seymour-m.-hersh/the-red-line-and-the-rat-line

Möglicherweise stehen wir an der Schwelle zu einer neuen erfundenen Provokation – diesmal mit einer schmutzigen Atombombe. Der russische Generalstab nimmt diese Bedrohung ernst und telefoniert mit der Türkei, Frankreich und China, um vor dem Plan zu warnen, eine schmutzige Bombe zu zünden und Moskau die Schuld zu geben. Die Russen haben eindeutig ihre Lehren aus Syrien und Sarin gezogen. Es bleibt abzuwarten, ob die derzeitige militärische Führung der USA das Rückgrat hat, das ihre Vorgänger im August 2013 gezeigt haben.

Ich möchte Sie 9 Jahre zurück in den August 2013 versetzen. Die politische Klasse Washingtons war im Syrien-Fieber, d. h. sie war heiß darauf, den syrischen Präsidenten Bashir Assad zu stürzen, und die Nachrichtensender waren voll mit düsteren Vorhersagen über Assads baldigen Untergang. Dann kam die Nachricht von einem angeblichen „Sarin“-Gasangriff auf syrische Zivilisten durch Assads Militär. Zumindest war dies die Geschichte, die die Medien verbreiteten.

Ich arbeitete zu dieser Zeit in einem SCIF in Fort Bragg und hatte Zugang zu den Geheimdienstberichten über den Angriff in Ghouta. General Michael Flynn war zu dieser Zeit Leiter der DIA. Im Gegensatz zu der Propaganda, die das INR des Außenministeriums, die CIA und die Medien verbreiteten – nämlich dass die syrischen Rebellen die syrische Regierung überrollten und der syrische Präsident Assad in den Seilen hing – leistete die DIA hervorragende Arbeit, indem sie ehrlich über die Kampfaktivitäten und die Reihenfolge der Kämpfe berichtete. Die DIA-Berichte erzählten eine ganz andere Geschichte – die syrische Armee machte Fortschritte bei der Eindämmung des Aufstands und die Kampfkraft der Rebellen nahm ab.

Dann kam der angebliche Sarin-Angriff der syrischen Regierung in Ghouta. Wie sich herausstellte, war dies eine Lüge. Sy Hersh hat die Story bekommen und wie immer erstklassig berichtet:

Obamas Sinneswandel hatte seinen Ursprung in Porton Down, dem Verteidigungslabor in Wiltshire. Der britische Geheimdienst hatte eine Probe des bei dem Anschlag vom 21. August verwendeten Sarins erhalten, und die Analyse ergab, dass das verwendete Gas nicht zu den bekannten Chargen im Chemiewaffenarsenal der syrischen Armee passte. Die Nachricht, dass die Anschuldigungen gegen Syrien nicht haltbar seien, wurde schnell an die US-Generalstabschefs weitergeleitet. Der britische Bericht verstärkte die Zweifel im Pentagon; die Stabschefs bereiteten sich bereits darauf vor, Obama zu warnen, dass seine Pläne für einen weitreichenden Bomben- und Raketenangriff auf die syrische Infrastruktur zu einem größeren Krieg im Nahen Osten führen könnten. Daraufhin warnten die amerikanischen Offiziere den Präsidenten in letzter Minute, was ihrer Meinung nach schließlich dazu führte, dass er den Angriff absagte. . . .

Die Generalstabschefs wussten auch, dass die öffentlichen Behauptungen der Obama-Regierung, nur die syrische Armee habe Zugang zu Sarin, falsch waren. Die amerikanischen und britischen Geheimdienste wussten seit dem Frühjahr 2013, dass einige Rebelleneinheiten in Syrien chemische Waffen entwickelten. Am 20. Juni gaben Analysten des US-Verteidigungsministeriums ein streng geheimes fünfseitiges Briefing für den stellvertretenden Direktor des Ministeriums, David Shedd, heraus, in dem festgestellt wurde, dass al-Nusra eine Zelle zur Herstellung von Sarin unterhielt: Das Programm sei „das am weitesten fortgeschrittene Vorhaben zur Herstellung von Sarin seit den Bemühungen von al-Qaida vor dem 11. September“. (Einem Berater des Verteidigungsministeriums zufolge ist den US-Geheimdiensten seit langem bekannt, dass al-Qaida mit chemischen Waffen experimentiert hat, und es gibt ein Video von einem ihrer Gasexperimente mit Hunden). Das DIA-Papier fuhr fort: Bisher hatte sich die IC [Intelligence Community] fast ausschließlich auf die syrischen CW [Chemiewaffen]-Lager konzentriert; jetzt sehen wir, dass die ANF versucht, ihr eigenes CW herzustellen … Die relative Freiheit der Al-Nusrah-Front, in Syrien zu operieren, veranlasst uns zu der Einschätzung, dass die CW-Ambitionen der Gruppe in Zukunft schwer zu stören sein werden. Das Papier stützte sich auf geheime Informationen zahlreicher Agenturen: „In der Türkei und in Saudi-Arabien ansässige chemische Vermittler“, so hieß es, „versuchten, Sarinvorläufer in großen Mengen, d.h. Dutzende von Kilogramm, zu beschaffen, wahrscheinlich für die erwartete groß angelegte Produktion in Syrien. (Auf die Frage nach dem DIA-Papier sagte ein Sprecher des Direktors der nationalen Nachrichtendienste: „Ein solches Papier wurde von den Analysten der Nachrichtendienste nie angefordert oder erstellt.“)

Als die ersten Berichte über den Angriff in Ghouta auftauchten, habe ich mir sofort die Geheimdienstberichte für die Generalstabschefs angesehen, die in den Tagen vor dem Angriff veröffentlicht wurden. Ich kam zu dem Schluss, dass, wenn das syrische Militär der Täter war, die Geheimdienste der Vereinigten Staaten festgestellt haben müssten, dass die syrischen Chemiewaffeneinheiten sich bereit machten und Vorbereitungen für den Angriff trafen. Und warum? Weil die Vereinigten Staaten Teil des Warnsystems für Israel waren. Es bestand die Befürchtung, dass Syrien chemische Waffen gegen Israel einsetzen könnte, und die Vereinigten Staaten setzten ihre technischen Mittel ein, um die Aktivitäten der syrischen Militäreinheiten zu überwachen, die einen solchen Angriff durchführen würden. Die Syrer verwendeten ein binäres chemisches Waffensystem. Das bedeutet, dass zwei Chemikalien miteinander vermischt werden mussten, um ein tödliches Gebräu zu erzeugen. Diese Art von Aktivität kann durch nachrichtendienstliche technische Maßnahmen aufgedeckt werden. Seltsamerweise gab es in den Tagen vor dem Angriff auf Ghouta keine nachrichtendienstlichen Hinweise auf Aktivitäten des syrischen Militärs. Nichts. Nada. Null. Null.

Würde es Sie überraschen, wenn Sie erfahren würden, dass britische und CIA-Geheimdienstmitarbeiter möglicherweise in das Ghouta-Komplott verwickelt waren, um einen Casus Belli zu schaffen, der es den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich ermöglichen würde, in Syrien militärisch zu intervenieren?

Womit wir wieder bei der Ukraine wären. Es besteht die ernste Sorge, dass der Westen wieder einmal versucht, eine falsche Flagge auszuhecken, um die zögernde Öffentlichkeit für einen Krieg mit Russland zu mobilisieren. Anstelle von Chemiewaffen soll nun eine schmutzige Atombombe in einem Gebiet gezündet werden, das angeblich unter russischer Kontrolle steht. Das ukrainische Militär hat katastrophale Verluste zu beklagen und wird ungeachtet der westlichen Propaganda große Schwierigkeiten haben, eine Offensive aufrechtzuerhalten. Die Vereinigten Staaten und ihre NATO-Verbündeten sind sich dessen bewusst und suchen nach einem Vorwand, um NATO-Truppen zur Hilfe zu schicken. Offenbar erwägt der Westen, die Drohung, einen nuklearen Angriff abzuwehren, als Rechtfertigung für die Entsendung seiner eigenen Streitkräfte in den ukrainischen Strudel zu nutzen.

Meiner Meinung nach ist die Situation in der Ukraine weitaus gefährlicher als das, was in Syrien passiert ist. Russlands nationale Sicherheit steht auf dem Spiel, und der Westen gerät in Panik angesichts der Aussicht, dass die Ukraine in die Knie gezwungen wird. Zumindest tut Russland das Richtige – es warnt die betroffenen Länder präventiv, dass es weiß, was geplant ist, und dass es geeignete Maßnahmen ergreifen wird, um einen solchen Angriff abzuwehren, falls er stattfindet. Wir sitzen auf einem nuklearen Pulverfass. Beten Sie, dass sich ein kühlerer Kopf durchsetzt.

Ende der Übersetzung (Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator – kostenlose Version)

 

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Indien – Neuorientierung notwendig

Indien sucht globale NeuorientierungIndien steht wie viele andere Staaten vor einer geopolitischen Neuorientierung. Die Wirkungen des Krieges in der Ukraine reichen viel weiter.

Indien sucht eine geopolitische Neuorientierung

Der ehemalige Botschafter MK Bhadrakumar war drei Jahrzehnte lang Berufsdiplomat. Für den indischen Auswärtigen Dienst arbeitete er in der ehemaligen Sowjetunion, in Pakistan, im Iran, in Afghanistan und der Türkei.

In THE TRIBUNE kommentiert er die jüngste Entwicklung in der Ukraine:

Die zwei massiven Terroranschläge auf Nord Stream 1 + 2 sowie die Krim-Brücke sind spektakulär fehlgeschlagen. Denn sie sollten Russland den Todesstoß versetzen.

Aus russischer Sicht dagegen sollten die Anschläge auf die Gaspipelines die Beziehungen zwischen Russland und der EU endgültig kappen und Europa schwächen.

Wärend die USA, die Ukraine und Polen als „Nutznießer“ erscheinen, hüllt sich Brüssel in Schweigen – „ein zutiefst peinlicher Moment für die EU.“

„Der Triumphalismus ist verflogen, da Europa von einer jahrelangen Rezession bedroht ist, die durch die Rückwirkungen der Sanktionen gegen Russland verursacht wurde, bei denen die USA auf dem Abbruch der Energiebeziehungen zu Moskau bestanden haben. Die EU ist nun zu einem gefangenen Markt für Big Oil geworden und muss LNG aus den USA zu einem Preis kaufen, der sechs- bis siebenmal höher ist als der Inlandspreis in den USA. (Der vertraglich vereinbarte Preis für langfristige russische Lieferungen an Deutschland lag früher bei etwa 280 Dollar pro 1.000 Kubikmeter, während der aktuelle Marktpreis bei etwa 2.000 Dollar liegt).

Im Klartext: Die Europäer wurden von den Amerikanern schön ausgetrickst.“

Bhadrakumar interpretiert dieses Ergbenbis zugleich als Warnsignal für Indien. Denn „im Grunde habe die Biden-Administration eine künstliche Energiekrise geschaffen, deren eigentliches Ziel Kriegsgewinnlerei ist.“

Allerdings wurde mit diesen Anschlägen auch eine weitere rote Linie überschritten, auf die Russland reagieren wird.

„Die Russen werden sich mit nichts Geringerem zufrieden geben als mit dem Sturz des Zelenskyy-Regimes“

Diese Konsequenz will die US-Administration offiziell noch nicht wahrhaben.

„Die Amerikaner leben in der surrealen Welt ihrer selbstgefälligen Erzählung, dass Russland den Krieg ‚verloren‘ hat.“

„Westliche Politiker, darunter auch Biden, wissen, dass die Russen nicht mehr aufzuhalten sind. Die Waffenkasse der USA geht langsam zur Neige, während Kiew immer mehr fordert.“

„Washington hat jedoch noch nicht das Handtuch geworfen, und die Regierung Biden ist nach wie vor davon besessen, das russische Militär auszuschalten – selbst um den Preis der Zerstörung der Ukraine. Und auch für die Russen gibt es auf dem Schlachtfeld noch viel zu tun: Die unterdrückte russische Bevölkerung in Odessa (wo die Neonazis unsägliche Gräueltaten verübt haben), Mykolaiv, Saporischja, Dnipropetrowsk und Charkow erwartet eine ‚Befreiung‘. Das ist für Russland ein sehr emotionales Thema. Auch hier muss die übergeordnete Agenda der ‚Entmilitarisierung‘ und ‚Entnazifizierung‘ der Ukraine zu ihrem logischen Abschluss gebracht werden.“

Krieg in der Ukraine führt zu multipolarer Weltordnung

Der russische Präsident hat mehrfach verdeutlicht, dass Russland keinen Krieg gegen die Ukraine führt, sondern in der Ukraine gegen die NATO. Darauf habe auch der ungarische Premierminister Viktor Orban letzte Woche hingewiesen.

„‚Jeder, der ernsthaft glaubt, dass der Krieg durch russisch-ukrainische Verhandlungen beendet werden kann, lebt in einer anderen Welt. Die Realität sieht anders aus. In Wirklichkeit können solche Fragen nur zwischen Washington und Moskau diskutiert werden. Heute ist die Ukraine nur deshalb in der Lage zu kämpfen, weil sie militärische Unterstützung von den Vereinigten Staaten erhält…

Gleichzeitig sehe ich Präsident Biden nicht als die Person, die für solche ernsthaften Verhandlungen wirklich geeignet wäre. Präsident Biden ist zu weit gegangen. Es genügt, an seine Äußerungen gegenüber dem russischen Präsidenten Putin zu erinnern.‘

Indien sollte mit einer Niederlage der USA und der NATO rechnen, die den Übergang zu einer multipolaren Weltordnung vollendet. Leider müssen sich die indischen Eliten erst noch von ihrer ‚unipolaren Zwangslage‘ befreien. Europa, einschließlich Großbritanniens, ist am Boden zerstört, und die Unzufriedenheit über die „transatlantische Führungsrolle“ der USA ist deutlich spürbar. Die indo-pazifische Strategie ist hoffnungslos verfahren. In der erweiterten Nachbarschaft Indiens bilden sich neue Machtzentren heraus, wie die Abfuhr der OPEC an Washington zeigt. Das indische strategische Kalkül muss grundlegend angepasst werden.“

(Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator – kostenlose Version)

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„Impfnebenwirkungen“ – Mehr Sterbefälle und weniger Geburten

Die Bevölkerungsreduktion

Während die Summe der Impfnebenwirkungen zunimmt, stellt sich die Frage nach dem Warum.

von Felix Feistel

Die „Impfkampagne“ zu Corona ist mit klaren Zielen angetreten: dem Schutz vor Infektion, dem Schutz vor Erkrankung und dem Schutz vor Weitergabe des Virus. Mittlerweile hat sich bestätigt, dass keines dieser Ziele erfüllt wurde. Dies hat zu allerhand Spekulationen geführt, die andere Gründe hinter der massenweisen Verabreichung der „Impfstoffe“ vermuten, da die offiziellen Gründe offiziell nicht zutreffen. Die wohl dunkelste und abgründigste Vermutung ist die einer Bevölkerungsreduktion, wie sie von vielen der sogenannten Eliten in der Vergangenheit mehrfach angedeutet worden ist. In diesem Text wird der Wahrscheinlichkeit dieser und anderer Vermutungen nachgegangen.

Die Übersterblichkeit ist in vielen Ländern extrem. So sind im Jahr 2021 allein in den USA 61.000 Millenials zu viel gestorben. Es ist, als hätte diese Generation ein Vietnam erlebt, allein in der zweiten Hälfte des Jahres 2021. Auch in Deutschland ist seit Beginn des Jahres 2021 eine Übersterblichkeit zu verzeichnen, die um zwei Standardabweichungen vom Durchschnitt der Vorjahre abweicht, was einen enormen Wert darstellt. In Zahlen ausgedrückt handelt es sich um 25.000 bis 45.000 Tote mehr, als zu erwarten gewesen wäre.

Mit Covid ist diese Übersterblichkeit nicht zu erklären, da im Jahr 2021 eine weitgehende Herdenimmunität erreicht worden ist und zudem die Todesrate bei dieser Erkrankung viel zu gering ist. Im Jahr 2020, dem angeblichen Jahr der Pandemie, in dem eine „Impfung“ noch nicht vorhanden war, gab es eine solche Übersterblichkeit zudem nicht.

Daneben gibt es in fast allen Ländern Europas einen Einbruch der Geburtenrate mit Beginn des Jahres 2022, ziemlich genau neun Monate, nachdem die Impfkampagne auf jüngere Menschen im reproduktiven Alter ausgeweitet wurde. Dieser Einbruch der Geburtenrate ist auch in Österreich zu beobachten, wo die Geburten in der ersten Hälfte des Jahres 2022 um 5,1 Prozent zurückgingen. Das ist der stärkste Einbruch seit 20 Jahren. Vorhersehbar war dieser Rückgang nicht, ist die Geburtenrate in Österreich seit 2009 doch stetig gestiegen.

In England gibt es eine auffällige Übersterblichkeit, genau wie im Rest Europas. Euromomo meldet eine Übersterblichkeit, die über der von 2021 liegt und weit über der – in wenigen Ländern überhaupt vorhandenen – von 2020. Dasselbe lässt sich in den USA und Australien beobachten. Herzerkrankungen sowie andere schwere Krankheiten gehen weltweit durch die Decke, versinnbildlicht an den bislang 1.074 Fällen plötzlich kollabierter Sportler, von denen über 800 gestorben sind. Ärzte allüberall wundern sich über einen Anstieg der Fälle des sogenannten „Sudden Adult Death Syndrome“ (SADS), des plötzlichen Todes erwachsener Menschen.

Weltweit sinken die Geburtenraten und steigt die Übersterblichkeit. Die Übersterblichkeit in der Kohorte der 0- bis 14-Jährigen ist gegenüber 2021 um sagenhafte 1.101 Prozent gestiegen. Mainstream-Medien verheimlichen noch die wahre Dimension dieses Massensterbens, und wenn sie doch über plötzliche und unerwartete Todesfälle, steigende Übersterblichkeit und einbrechende Geburtenraten berichten, rätseln sie noch über die Ursache. Jeder, der auch nur ein bisschen zum Nachdenken in der Lage ist, weiß genau, was die Ursache ist, und ist wenig verwundert.

Völkermord?

Bei den extremen „Nebenwirkungen“ der sogenannten Impfstoffe erstaunt dies alles wenig. Wie schon mehrfach aufgezeigt, machen diese Stoffe krank und können zum Tod führen. Und so ist es wenig verwunderlich, dass Daten aus Kanada das nur erneut bestätigen. Auch in England ist einer von 73 Gespritzten bis Ende Mai 2022 gestorben, wie offizielle Daten zeigen. Einer von 483 stirbt innerhalb eines Monats nach Verabreichung der Spritze. Auch in Deutschland gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Spritze und Übersterblichkeit.

Zudem wird mit den Spritzen eine ganze Reihe von schweren Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs und schwere Immunschäden.

Britische Daten belegen, dass die Gespritzten unter 39 Jahren eine um 92 Prozent erhöhte Sterblichkeit aufweisen.

In Schottland ist ein 67-prozentiger Anstieg der Erwachsenen, die Herzattacken erleiden, zu verzeichnen. Auch in den USA gehen die Fälle von Herzschäden durch die Decke. Und in Kanada steigt die Sterblichkeit unter jungen Ärzten nach dem zweiten Booster um das 23-Fache. Die steigende Anzahl an Fehlgeburten und damit die einbrechende Lebendgeburtenrate ist direkt auf die Spritze zurückzuführen. Schon die Unterlagen von Pfizer zeigen, dass die Fehlgeburtenrate unter gespritzten Frauen bei 87,5 Prozent liegt. Dabei ist die wahre Rate wahrscheinlich sogar höher, da Pfizer bei den Tests die Schwangerschaften von 238 der 274 Frauen nicht weiter dokumentierte.

Auch das Gehirn kann durch die Spritze schwer geschädigt werden. So werden Gedächtnisverlust, Persönlichkeitsveränderungen, Demenz und andere neurologische Erkrankungen als Folgen der Spritzen beschrieben. Gesundheitsminister Karl Lauterbach scheinen diese Symptome nicht unbekannt zu sein. Er warnt vor dem Gedächtnisverlust bei 20- bis 50-Jährigen, schiebt dies aber noch auf „Long-Covid“ – obwohl die „Impfungen“ doch genau davor schützen sollten.

Bestatter und Einbalsamierer finden in den Leichen Verstorbener etwa seit Mai 2021 immer wieder lange, gummiartige Gebilde, welche die Blutgefäße verstopfen. Dabei handelt es sich nicht um normale Blutgerinnsel. Die Biochemikerin Dr. Jessica Rose geht davon aus, dass die Genspritzen zu einer Hämolyse, einem Zerreißen der roten Blutkörperchen führen. Dabei werde eine große Menge an Hämoglobin freigesetzt. Zudem führe das Spike-Protein zu einer Fehlfaltung des Hämoglobins, hat somit die Eigenschaften eines Prions. Prione sind falsch gefaltete Eiweiße, die mit degenerativen Erkrankungen wie Creutzfeld-Jakob oder Alzheimer in Verbindung gebracht werden.

Die Spritzen, die fälschlicherweise als Impfungen bezeichnet werden, sind also, wie hier schon mehrfach dargelegt, extrem gefährlich. Nicht umsonst bezeichnet der Mediziner Prof. Andreas Sönnichsen die „Impfung“ als „größten Medizinskandal aller Zeiten“. Denn die als Impfung verkauften Genspritzen verursachen 60-mal mehr Nebenwirkungen und 20-mal mehr Todesfälle als alle anderen Impfungen zusammen. Wobei der Begriff „Nebenwirkungen“ vollkommen irreführend ist. Tatsächlich sind die sichtbaren Schäden die einzige Wirkung. Da ist es kein Wunder, dass in Deutschland die hohe Gesamtsterbefallzahl mit der „Impfquote“ korreliert.

Und auch eine israelische Studie kam zu dem Ergebnis, dass Nebenwirkungen nicht selten auftreten, sondern geradezu die Regel sind, dass sie lange andauern und alles andere als harmlos sind. Die Wissenschaftler haben dabei verglichen, dass die Nebenwirkungen bei jeder weiteren „Impfung“ wiederholt auftraten, und leiten daraus eine Kausalität ab. Dies mag ein Grund dafür sein, dass lange versucht wurde, die Studie zu unterdrücken. Erst ein Leak hat sie ans Licht der Öffentlichkeit gebracht. Es gibt insgesamt bereits mehr als 1.000 Studien, die sich mit den durch die Genspritzen verursachten Verletzungen auseinandersetzen.

Es stapelt sich also Studie auf Studie. Auch offizielle Daten und die beobachtbare Zunahme von Erkrankungen und Sterbefällen belegen allesamt, was längst offensichtlich ist, von Politik und Medien aber noch immer abgestritten wird: Bei der sogenannten Impfung handelt es sich geradezu um eine Biowaffe, und der Begriff „Impfstoffe“ ist daher ganz und gar unangemessen. Die Nebenwirkungen sind auch keine Neben-, sondern die Hauptwirkung, denn eine andere, gar schützende Wirkung ist entgegen jeglicher Regierungspropaganda nicht wahrnehmbar. Selbst Regierungsbehörden müssen nun zugeben, was noch vor Kurzem böse Verschwörungstheorie war: Auf den Intensivstationen liegen hauptsächlich gespritzte Menschen. Da ist es kein Wunder, dass eine neue Studie zu der Erkenntnis gelangt, dass ungespritzte Kinder gesünder sind als gespritzte.

1,2 Millionen US-Amerikaner sind möglicherweise bereits an der Spritze gestorben, so legen es zumindest Daten des US-amerikanischen Center for Disease Control (CDC) und wissenschaftliche Studien nahe. Ähnlich verhält es sich in allen anderen Ländern, in denen die Stoffe verbreitet wurden. Daten des US-amerikanischen V-Safe Programm des CDC zeigen, dass von den 10 Millionen dort registrierten Amerikanern 7,7 Prozent, also 782.913 Menschen von so schwerwiegenden Auswirkungen der Spritzen berichteten, dass sie medizinische Hilfe in Anspruch nehmen mussten. 25 Prozent, und damit 2.514.925 Nutzer berichten von so schwerwiegenden Nebenwirkungen, dass sie ihren gewohnten Tätigkeiten wie zur Arbeit, Schule oder Universität zu gehen, nicht nachgehen konnten. Die Daten von V-Safe umfassen gerade einmal 4 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung.

Man kann diese Daten also hochrechnen und erhält ein unglaubliches Schadensprofil, das, wenn es beispielsweise von einem homöopathischen Mittel angerichtet worden wäre, längst zum Verbot und zu strafrechtlichen Konsequenzen geführt hätte, sowie genutzt worden wäre, die Homöopathie vollständig zu verbieten. Nichts davon geschieht.

Im Gegenteil hält die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an einem Programm der weltweiten Impfungen fest. In Kanada wird bereits empfohlen, sich alle drei Monate spritzen zu lassen. Zudem wurde gerade ein neuer Stoff von Moderna zugelassen, der auch gegen die vollkommen harmlose Omikron-Variante wirken soll.

Das Heikle: Zu diesem Stoff gab es bislang keine klinischen Tests am Menschen. Auch ein neuer Stoff von BioNTech/Pfizer wurde ohne klinische Tests zugelassen.

Das erste Mal in der modernen Medizingeschichte werden pharmakologische Stoffe ohne klinische Studien zugelassen und bald wohl auch am Menschen eingesetzt. Diesmal jedoch nur an schon gespritzten. Wer noch keine Spritze erhalten hat, der muss erst die anderen Spritzen nehmen, um diesen neuen Stoff bekommen zu können. Der Geschäftsführer von BioNTech, Ugur Sahin, hatte bereits im Juni gefordert, dass in Zukunft auf klinische Tests für Covid-Impfstoffe verzichtet werden solle.

Da stellt sich doch die Frage, welche Absicht hinter all dem stehen mag.

Schon öfter wurde eine Bevölkerungsreduktion als eigentlicher Plan hinter dem ganzen Theater ins Feld geführt. Mittlerweile muss man konstatieren, dass dies die einzige Erklärung ist, die überhaupt noch Sinn ergibt, so man denn bemüht ist, Sinn in den uns ereilenden Ereignissen zu suchen.

Auch die amerikanische Journalistin und Autorin Naomi Wolf, welche die von Pfizer herausgeklagten Dokumente zu den Spritzen mit einer Gruppe von Wissenschaftlern gesichtet hat, kommt zu diesem Schluss. Ihr zufolge hat die wahre Bevölkerungsreduktion jedoch noch nicht begonnen. Stattdessen zielen die Stoffe auf die nächste Generation.

Um das zu verdeutlichen, zeigt sie auch ein Foto von der Plazenta einer Schwangeren im dritten Trimester, die acht Wochen zuvor gespritzt worden ist. Diese zeigt starke Verkalkungen, Zeugnisse einer schweren Entzündungsreaktion, die das Wachstum des Fötus stark verlangsamen. Zudem ist ein dunkler Fleck zu sehen, der ein Blutgerinnsel darstellen kann. Dazu passen die Erkenntnisse von Moderna selbst, die zeigten, dass Ratten, die mit mRNA behandelt wurden, missgebildete Nachkommen zeugten.

Das alles ist wenig verwunderlich, ist doch längst erwiesen, dass die mRNA in den Spritzen in die DNA integriert und somit auch an die Nachkommen weitergegeben wird, inklusive der damit verbundenen schädlichen Wirkungen. Aufgrund all dieser Erkenntnisse haben über 400 internationale Wissenschaftler einen globalen Gesundheitsnotstand wegen der Wirkungen der Spritzen erklärt.

Nimmt man also dies, eine Bevölkerungsreduktion, als eigentliches Vorhaben an, dann muss man weiterhin feststellen, dass die Herrschenden, trotz der Gegenwehr eines Teiles der Bevölkerungen der Welt, an ihrem Vorhaben festhalten. Und die Mittel, mit denen sie das tun, werden immer perfider. So arbeiten Wissenschaftler, gefördert vom ewigen Impfstoff-Gönner Bill Gates, derzeit an nasalen „Impfungen“, die das Spike-Protein direkt in die Atemwege der Menschen bringen. Die EcoHealth Alliance hat, in Zusammenarbeit mit DARPA, dem Thinktank des amerikanischen Militärs, Methoden entwickelt, Fledermäuse mittels Aerosolen großflächig zu „immunisieren“. Was auf Fledermäuse anwendbar ist, kann ebenso gut auf Menschen übertragen werden. Wie abwegig ist also eine großflächige „Massenimpfung“ ganzer Regionen von Flugzeugen aus, ähnlich wie Pestizide, die von Flugzeugen über Felder verteilt werden?

Zudem gibt es auch Forschungen an „Impfstoffen“ die nichtsahnenden Menschen mithilfe genmodifizierter Mücken verabreicht werden. Noch beziehen sich die Forschungen auf „Impfstoffe“ gegen Malaria, doch wie lange dauert es, auch andere, möglicherweise mRNA basierte Stoffe auf diese Weise zu verabreichen? Die informierte Einwilligung, die schon im Zuge der Genspritzen zu einem reinen Feigenblatt verkommen ist, wird dann vollkommen unmöglich gemacht.

Auch sich selbst verbreitende „Impfstoffe“ sind durchaus möglich. Dabei verbreiten sich die Stoffe wie ein Virus in der Bevölkerung und befallen damit auch Menschen, die bislang den Spritzen entgangen sind.

Massenüberwachung?

Gibt es für den Fanatismus, mit dem diese Spritz-Kampagne durchgesetzt wurde, vielleicht noch eine andere Erklärung? Möglicherweise. Indizien geben die sonstigen Inhaltsstoffe der sogenannten Impfung. In diesen wurden unter dem Dunkelfeldmikroskop giftige, metallische Bestandteile gefunden und sichtbar gemacht. Darunter befinden sich Aluminium, das in jeder Impfung vorhanden ist, darüber hinaus aber auch seltene Erden wie Cer und Gadolinium. Letzteres findet beispielsweise zur Erzeugung von Mikrowellen Anwendung, wird aber auch als Kontrastmittel in der Medizin verwendet. Gadolinium ist für den Menschen hochgiftig, wenn es in die Blutbahn gerät und nicht in sichere Verbindungen integriert ist.

Barium, das ebenfalls unter dem Mikroskop gefunden wurde, findet in Verbindung mit dem ebenso in den Spritzen gefundenen Eisen Verwendung als Material für Magnetbänder hoher Kapazität. Das ebenfalls in den Impfungen vorhandene Kobalt wird zum Beispiel auch in Elektroautos für die wiederaufladbaren Akkus verwendet. Also Mikrowellen, Magnetismus und Akkus? Klingt nach der Bauanleitung für eine Art von Kommunikationstechnologie. Unterstützt wird dies noch durch die Berichte von Graphenoxid, das auch in der Spritze enthalten sein soll, wie nun ein neuer Bericht eines 18-köpfigen Forscherteams aus sieben Ländern rund um die Virologin und Immunologin Dr. Dr. Poornima Wagh erneut bestätigte.

Die Gruppe untersuchte 2.305 Proben von zwölf verschiedenen Firmen und kam zu dem Ergebnis, dass es zwischen all diesen Mitteln kaum einen Unterschied gibt. Lediglich die Zusammensetzung variiert etwas, doch die Inhaltsstoffe sind alle gleich, und erstaunlicherweise fand sie keine biologischen Bestandteile, weder mRNA noch Spike-Proteine noch Pseudoviren oder Vektoren in den Proben. Milliarden an Nanopartikeln sowohl von reduziertem Graphen als auch anderen Schwermetallen sind jedoch in den Spritzen enthalten. Es handele sich um einen rein chemischen, toxischen Cocktail. Der Bericht bezeichnet die Spritzen deswegen auch nicht als Biowaffe, sondern als chemische Waffe. Die Toxizität der einzelnen Hersteller variiert dabei jedoch, was eine Erklärung dafür sein könnte, dass längst nicht alle Menschen, welche die Spritze erhalten, sofort sterben.

Auch die für Kinder bestimmten Spritzen enthalten dieselben Stoffe in derselben Konzentration. Wagh hat außerdem einige Grippeimpfungen aus den Jahren 2021 und 2022 untersucht und herausgefunden, dass sie exakt dieselben Bestandteile enthalten.

Graphen hat eine hohe elektrische Leitfähigkeit, weshalb schon lange daran geforscht wird, Transistoren mit einer hohen Taktfrequenz auf Graphenbasis herzustellen. Auch in künstlichen neuronalen Netzwerken soll es als Datenspeicher zur Anwendung kommen. Zudem ist es hochmagnetisch, was eine Erklärung für die Blutgerinnsel darstellt, denn die Graphen-Nanopartikel ziehen die Blutkörperchen an, sodass diese um sie herum verklumpen. Dies erklärt Dr. Robert O. Young in seiner Aussage vor dem Corona-Ausschuss. Er erklärt zudem, dass Graphen aufgrund seiner hohen Leitfähigkeit ein für Nanoantennen geeignetes Material ist und eben als solches fungiert.

Das Gleiche gilt für das gefundene Hydrogel. Darüber hinaus bestätigt er die variierende Toxizität, die nach seinen Erkenntnissen mit jeder weiteren Spritze zunimmt. Enthielten in den Chargen für die ersten beiden Spritzen noch 5 Prozent eine tödliche Dosis Graphen, so sind es bei den Boostern schon 25 Prozent. Das ist ein möglicher Grund, warum so viele Menschen nach der dritten oder vierten Spritze versterben, was sich auch in der steigenden Sterblichkeit unter kanadischen Ärzten widerspiegelt. Hier wird womöglich ein großes Experiment durchgeführt, um herauszufinden, wie viel Graphenoxid ein menschlicher Organismus verträgt. Dr. Robert O. Young erklärt zudem, dass er in den untersuchten Proben der Genspritzen bestimmte Parasiten gefunden habe, die im Zusammenhang mit Herzerkrankungen stehen.

Wagh führte aus, dass Graphenoxid den Körper regelrecht kurzschließt, was zu massiven Entzündungen und der Degeneration des Körpers führt. So ist es nicht verwunderlich, dass wir einen massiven Anstieg von Blutgerinnseln, Entzündungen, Herzerkrankungen und Schlaganfällen erleben. Das außerordentlich stabile reduzierte Graphenoxid wird durch elektromagnetische Wellen aktiviert, wie sie beispielsweise im Mobilfunk, vor allem der neuesten Generation 5G, zum Einsatz kommen. Auch britische Wissenschaftler berichten davon, dass sie in Proben der gespritzten Stoffe Graphenoxid fanden.

Dass diese Stoffe nicht einfach da sind, sondern eine ganz reale Wirkung entfalten, kann man den Berichten vieler Gespritzter entnehmen, die nach ihrer Spritze festgestellt haben, dass sie magnetisch sind. Möglicherweise beginnen die einzelnen Bestandteile im Inneren des Körpers zu interagieren. Das könnte der Grund dafür sein, dass die Stoffe auf minus 70 Grad heruntergekühlt gelagert werden müssen. Auf diese Weise wird die Reaktion auf den Zeitpunkt verzögert, ab dem sich die Stoffe im Menschen befinden. Hier bilden sie dann Miniatur-Sender und -Empfänger. Womöglich sukzessive mit jeder Spritze. Warum sonst sollte man, bevor man den neuen Stoff bekommen kann, der angeblich vor Omikron schützt, erst einmal das reguläre Spritz-Programm durchmachen gegen eine Virusvariante, die es überhaupt nicht mehr gibt?

Es scheint eher, als würde hier Schritt für Schritt etwas in den menschlichen Körper gebracht, das aufeinander aufbaut. Möglicherweise wird hier metaphorisch der Transhumanismus in die Menschen hineingespritzt, sodass diese zu wandelnden Antennen werden, die fortwährend Signale senden und empfangen, und damit möglicherweise manipulierbar sind.

Dass Institute wie DARPA, das dem Pentagon angehört, schon seit Jahrzehnten an Gedankenkontrolle arbeiten, ist keine Neuigkeit. Sie tun es auch derzeit.

Aus einer offiziellen Mitteilung des Weißen Hauses geht zudem hervor, dass die US-amerikanische Regierung plant, mittels Biotechnologie die Menschen steuern und kontrollieren zu können.

Das weltweite Spritzprogramm ist dabei ein Experiment, das darauf abzielt, die richtige Dosis der Stoffe in Erfahrung zu bringen, die genügt, um das Kommunikationssystem aufzubauen, ohne jedoch den Menschen an sich zu töten. Dass dennoch viele Menschen dabei sterben, kommt denjenigen, die seit Jahrzehnten von einer Überbevölkerung reden, nur gelegen. Das ist bislang zwar nur Theorie, aber je mehr Entdeckungen gemacht werden, desto plausibler erscheint diese, für viele noch abwegig klingende These.

Transhumanismus

Vor diesem Hintergrund mag es vielleicht überraschen, dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht in Deutschland aufgehoben wurde und auch Länder wie Neuseeland ihre Maßnahmen aufheben und die „Impfung“ zu einer Sache der freiwilligen Entscheidung erklären. Das sind Schritte, die auf jeden Fall zu begrüßen sind. Allerdings ist das weltweite Experiment bereits durchgeführt worden. 68 Prozent der Weltbevölkerung haben bereits mindestens eine Dosis des Giftes erhalten. Dabei konzentriert sich der größte Teil der Gespritzten auf die Industriestaaten und den globalen Norden, während in vielen Ländern Afrikas der Anteil der vergifteten Menschen vergleichsweise gering ist. In Neuseeland zum Beispiel beträgt die Quote der Gespritzten bereits 84 Prozent. In Deutschland ist der Anteil der Bevölkerung, der mindestens eine Spritze erhalten hat, mit 85 Prozent sogar noch etwas höher.

Dass die Spritzen den Weg für den Transhumanismus ebnen, wird mittlerweile kaum noch verschleiert. So bewirbt die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) den neuen „Omikron-Booster“ als „Update“ für die Antikörper. Sie bedient sich damit des Sprachduktus einer transhumanistischen Ideologie, welche den Menschen als verbesserungsbedürftige Maschine betrachtet, die durch externe Eingriffe ständig verändert werden müsse. Mit der realen Biologie hat das nichts mehr zu tun, sondern es handelt sich um eine Technologisierung des Menschen. Auch hier gilt, dass die mikrotechnologischen Stoffe den meisten Menschen schon verabreicht worden sind, ein Festhalten an einer „Impfpflicht“ ist daher nicht länger notwendig. Zumal die Spritzen in Zukunft mit den Grippeimpfungen kombiniert werden sollen.

Über diese Schiene können noch einige Menschen erreicht werden, die der Genspritze bisher entgangen sind. In den diesjährigen Grippeimpfungen ist zudem dieselbe Technologie enthalten. Durch die Zwangsspritzen wurde also ganz bewusst der Weg in den Transhumanismus geebnet, einen Weg, den US-Präsident Joe Biden per Executive Order bekräftigte. So soll die Biotechnologie vorangetrieben werden, welche die Genetik und die Zellen und damit letzten Endes wohl auch das Gehirn von Menschen programmiert.

Die Genspritze war ein erster Schritt zur Gewöhnung an ständige, staatlich angeordnete Eingriffe und hat vielleicht sogar die grundlegende Technik in den gespritzten Menschen implementiert.

Vor diesem Hintergrund ist eine Verpflichtung zur Genspritze nicht mehr erforderlich. Der größte Teil der Erdbevölkerung hat bereits eine oder mehrere Giftspritzen verabreicht bekommen. Der Schaden ist damit angerichtet. Was nun noch geschieht, ist die Beobachtung der Auswirkungen. Und obwohl die Impfquote seit Monaten stagniert, gilt dasselbe leider nicht für die Sterbequote.

Die Übersterblichkeit in beinahe allen Ländern, die großflächig das Spritzenprogramm durchgesetzt haben, ist weiterhin hoch, und auch die Liste der Erkrankungen im Zusammenhang mit der Spritze wächst. Damit ist eine Rücknahme der Verpflichtungen zur Genspritze nicht einmal das Mindeste, was erforderlich wäre. Stattdessen müssten die Verantwortlichen strafrechtlich verfolgt und belangt werden aufgrund ihres Verbrechens gegen die Menschlichkeit. Denn diejenigen, die bereits gespritzt sind, werden womöglich an den Folgen zu leiden haben.

Die Lage der Gespritzten ist jedoch nicht komplett hoffnungslos. Dr. Robert O. Young erklärt, was man tun kann, um die Stoffe wieder aus dem Körper herauszubekommen. Daher lohnt es sich unbedingt, das Interview anzusehen. Auch andere Heilpraktiker und Ärzte haben bereits Stellung zu einer möglichen Ausleitung der Giftstoffe bezogen. Es gibt daher für jeden Gespritzten Grund zur Hoffnung.


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 07.10.2022 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


Siehe auch: „Die Richter werden feststellen, dass die Naturgesetze auch am Paul-Ehrlich-Institut gelten.“


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Der neue Totalitarismus wurde durch zahlreiche Verantwortliche etabliert, die zur Rechenschaft zu ziehen sind — das tun Marcus Klöckner und Jens Wernicke im neuen Rubikon-Buch „Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen“.

von Tom-Oliver Regenauer

So viele haben mitgemacht. Sind zu Tätern geworden. Haben unbescholtene Bürger mit Hass und Gewalt überzogen, sie ihrer Freiheit beraubt. Haben kontrolliert, bedroht, gezwungen und bestraft. Gehetzt, gespalten, entmenschlicht und traumatisiert. Kritiker zu Staatsfeinden erklärt. Politiker, Journalisten, Wissenschaftler und Bosse waren sich nicht zu schade, sich als Totengräber der Demokratie zu betätigen und mittels quasireligiöser Dogmen und vermeintlich letzter Wahrheiten das Ende der liberalen Ordnung einzuläuten. Im neuen Rubikon-Bestseller „Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen“, der am 7. November erscheint, stellen Marcus Klöckner und Jens Wernicke klar: Der neue Totalitarismus zielte niemals nur auf Ungeimpfte, sondern betreibt die planmäßige Entrechtung und Unterwerfung aller Menschen weltweit. Versöhnung ist möglich, setzt jedoch voraus, dass die Opfer ihre Ohnmacht überwinden und die Täter Verantwortung für die schier unglaublichen Schäden, die sie anderen an Leib, Leben und Freiheit zugefügt haben, übernehmen und Wiedergutmachung leisten. Tom-Oliver Regenauer hat das Zeitdokument zur Aufarbeitung des Corona-Unrechts bereits vor Erscheinen rezensiert.

Irgendwann in der Zukunft werden die Menschen auf die 2020er-Jahre zurückblicken und sich fragen, wie das alles angefangen hat. Sie werden wissen wollen, zu welchem Zeitpunkt der Postmoderne sich die Zivilisation von den Werten der Aufklärung, vom Humanismus, den allgemeinen Menschenrechten und der „souveränen Autonomie des Individuums“ (Nietzsche, Genealogie der Moral, 1887) verabschiedet hat.

Unsere Nachfahren werden verstehen wollen, wo der Wendepunkt war, bis zu welchem Moment man die Entwicklungen hätte aufhalten können. So wie wir zwischenzeitlich gelernt haben zu verstehen, warum der Faschismus unter Hitlers Ägide reüssierte. Deswegen bedarf es einer Phase der Aufarbeitung, Dokumentation und Reflexion.

Die Gesellschaft muss sich selbstkritisch mit den im negativen Sinne einzigartigen Geschehnissen der vergangenen zweieinhalb Jahre auseinandersetzen, um daraus Lehren zu ziehen. Vor allem jetzt, da die meisten Länder den Gesundheitsnotstand für beendet erklärten — zumindest vorübergehend. Doch diese Aufarbeitung meiden insbesondere die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Medien wie der Teufel das Weihwasser.

Sie hoffen, ihre teils unverzeihlichen Verfehlungen fielen dem Tunnelblick gen Russland oder der hektisch pulsierenden Aufmerksamkeitsökonomie zum Opfer und gerieten so in Vergessenheit. Genau aus diesem Grund ist das am 7. November 2022 im Rubikon-Verlag erscheinende Buch „Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen: Das Corona-Unrecht und seine Täter“ ein so wichtiges zeitgeschichtliches Dokument.

Denn es versieht die eingangs beschriebene Zäsur, den Beginn des „New Normal“ mit einem Zeitstempel. Es dokumentiert für die Nachwelt, wie, wann und wo die Sprache erneut zum Vehikel für eine oktroyierte Verschiebung moralischer und rechtlicher Grenzen verkam — zum Trittbrett für einen fadenscheinig plausibilisierten, segregativen Biototalitarismus.

„Geschichte ist eine Philosophie, die uns durch Beispiele lehrt“, schrieb dereinst Henry St. John (1678 bis 1751), ein politischer Autor der Aufklärung.

Anhand 100 vielsagender Zitate von vorgeblichen Volksvertretern, Journalisten, Medizinern und anderen in der Öffentlichkeit stehenden Persönlichkeiten veranschaulichen Marcus Klöckner, Jens Wernicke und Ulrike Guérot, die das Vorwort beisteuert, dass Tyrannei sich eben nicht erst dadurch manifestiert, dass Exekutionskommandos durch die Straßen ziehen oder Nachbarländer im Morgengrauen überfallen werden. Sie zeigen, wie Kommunikation im Zuge der mutmaßlichen Jahrhundert-Pandemie zur Waffe wurde, Information zum Hebel für „Social Engineering“, das politische Spektrum zum Spaltpilz und die konsolidierte Medienlandschaft zum Propaganda-Werkzeug.

Totalitäre Systeme implementieren sich, historisch betrachtet, immer über die schleichende Egalisierung, Umdeutung und Neuinterpretation des Wortsinns. Sie vergewaltigen die Sprache förmlich — Krieg ist Frieden, Ignoranz ist Stärke, Freiheit ist Sklaverei. George Orwell lässt grüßen.

So legte auch das zentralistisch dirigierte Covid-Infektionsregime, das sich über föderale Prozesse ebenso selbstherrlich hinwegzusetzen gewillt war wie über ethische Gepflogenheiten, von Beginn an einen aggressiv konnotierten Duktus an den Tag. Die offizielle Krisenkommunikation trieb demonstrativ Keile in die sozioökonomischen Strukturen eines von Panik-Posaunen, Lobbyisten und selbst ernannten Experten verunsicherten Landes. Ihren Höhepunkt erreichte die Diskurskontamination jedoch mit dem Anlaufen der Impfkampagne.

Standen zunächst Masken, Lockdowns und Ausgangssperren im Zentrum der Debatte, waren es später mRNA-Injektionen, Zugangsreglements, QR-Codes, Impfpflichten und -ausweise. Die verbalen Entgleisungen einer von Pharma-, Finanz- und Digital-Kartellen korrumpierten Deutungselite kulminierten in der offenen Diskriminierung von Menschen, die nicht willens waren, ihr unverhandelbares Recht auf körperliche Selbstbestimmung einer kollektivistischen Hysterie unterzuordnen.

Die Ungeimpften — sie waren die neue Randgruppe. Sie waren schuld. Die Aussätzigen. Illoyale Häretiker. Der neue artifizielle Feind, den jeder erfolgreiche Tyrann benötigt, um den Rest der Bevölkerung — die Folgsamen, Ängstlichen, Gutgläubigen und Obrigkeitshörigen — um die Flagge zu scharen.

Die de facto gleichgeschaltete Berichterstattung zur im März 2020 proklamierten Gesundheitskrise ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, dass eine drastische Veränderung im Gange war. Dass ein Paradigmenwechsel ins Haus steht. Nuancierte Debatten, ausgewogene, faktenbasierte Argumentation und Grauzone war gestern — ab „Tag Null“ existierte nur noch schwarz und weiß. Richtig und falsch. Gut und böse.

Dass die Coronakrise in diesem Lichte den Auftakt einer äußerst düsteren Ära zeitigt, machen die von den Autoren zusammengetragenen semantischen Ungeheuerlichkeiten unmissverständlich klar.

Die Autoren liefern nach, was die offizielle Evaluierung der Coronamaßnahmen durch eine von Berlin berufene Expertenkommission nicht geleistet hat: eine schmerzhafte Detailanalyse der menschenverachtenden Umgangsformen, die tiefe, schwer heilbare Narben im gesellschaftlichen Bindegewebe hinterließen. Jeder Grabenkampf verursachte eine neue Fissur. Die Risse zogen sich nicht mehr nur durch politische Milieus und ideologische Echokammern, wie das in einer bunten, streitbaren Parteienlandschaft gang und gäbe wäre, sondern mitten durch Firmenbelegschaften, Familien und Freundeskreise.

Nicht Lockdowns, Masken, mRNA-Drückerkolonnen oder QR-Codes waren es, die Menschen auseinandertrieben, sondern Framing-Floskeln, Semantik und Darreichung der entsprechenden Themenkomplexe durch meinungsbildende Institutionen, einflussreiche Einzelpersonen und bezahlte „Impfluencer“. Die von Cancel Culture und „Woko Haram“ befeuerte Deutungselite schrieb, schrie und schimpfte sich in einen regelrechten Rausch. Man kostete die neu gewonnene Macht, andere quasi folgenfrei beleidigen zu können, fürwahr genussvoll aus, wie manch eines der nunmehr konservierten Zitate vermuten lässt:

„Was es jetzt braucht, ist nicht mehr Offenheit, sondern ein scharfer Keil. Einer, der die Gesellschaft spaltet. (…) Richtig und tief eingeschlagen, trennt er den gefährlichen vom gefährdeten Teil der Gesellschaft“ (Christian Vooren, ZEIT ONLINE).

Doch auch gefährliche Schreibtischtäter, Mitläufer, Duckmäuser und Opportunisten werden sich irgendwann für Hass und Hetze verantworten müssen. Das gilt gleichermaßen für Olaf Scholz, Karl Lauterbach, Jens Spahn, Wolfgang Niedecken oder Nikolaus Blome, dessen faschistoides Zitat das Cover ziert. Denn sie alle demonstrieren frappierende Geschichtsvergessenheit. Und sie scheinen vergessen zu haben, dass alle Imperien fallen. Das mag zeitweise etwas dauern. Doch Papier ist geduldig.

„Erinnern heißt auswählen“, meinte Günter Grass. So stellt das Kompendium des Grauens, das der Rubikon-Verlag am 7. November 2022 als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch publiziert, eine Zeitkapsel gegen das Vergessen dar. Eine Zeitkapsel, die den Anfängen wehrt, indem sie diese unveränderlich festhält.

Mit ihrem neuen Buch tun die Autoren genau das, was einen echten Demokraten ausmacht: Sie leben Partizipation, fordern konstruktiven Diskurs und gemeinsame Aufarbeitung. Darüber hinaus erfüllen sie in einer dysfunktionalen Medienlandschaft genau die Aufgabe, die der Vierten Gewalt zu ihrem Namen gereichte: journalistische Dokumentation von dem, „was ist“.

Ohne Chronisten der Gegenwart ist jegliche historische Kontextualisierung aktueller Ereignisse undenkbar. Erst durch den Blick in die Vergangenheit ergibt eine unverfälscht protokollierte Jetztzeit Sinn.

Aus diesem Grund müssten sich vor allem jene das Buch von Marcus Klöckner und Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke zu Gemüte führen, die den Kurs der Bundesregierung während der temporär-dauerhaften Gesundheitskrise kritiklos unterstützten. Denn sollten diese Menschen in Anbetracht der hier versammelten sprachlichen Übergriffigkeiten und Dammbrüche noch immer die Position vertreten, dass derartige Kommunikation eine freiheitlich organisierte Demokratie charakterisiert, dann weiß man wenigstens, mit wem man es zu tun hat: mit Faschisten.

Man kommt spätestens nach der Lektüre dieses Buches nicht mehr umhin, das Kind beim Namen zu nennen. Denn Faschismus ist nicht links oder rechts, sondern inhuman. Menschenverachtend. Die roten Linien, nach deren Übertretung man noch von leichtsinniger Entgleisung oder Unwissenheit hätte sprechen können, liegen meilenweit hinter uns.

Vorsatz, konzertiertes Vorgehen und das mutwillige Malträtieren tradierter zivilisatorischer Errungenschaften stehen zwischenzeitlich außer Frage. Das belegt einmal mehr „Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen“ — und da zu befürchten ist, dass die zunehmend aggressiver zensierende Plattformökonomie dem kollektiven Vergessen künftig verstärkt auf die Sprünge helfen wird, Beweismittel also aus dem digitalen Raum verschwinden werden, glücklicherweise in gedruckter Form. Denn wie heißt es so treffend:

Die Waffen des Journalisten sind die Wahrheit, die Öffentlichkeit und das Archiv.


Hier können Sie das Buch bestellen: als Taschenbuch oder E-Book.


Dieser Artikel erschien auf Rubikon am 08.10.2022 und ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

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Dossier Totalitarismus


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Entgeltfortzahlungsgesetz – Krankschreibung und Fehltage

Entgeltfortzahlungsgesetz – was „Arbeitnehmer“ zu Krankschreibung und Fehltagen wissen sollten, um Nachteile zu vermeiden

Entgeltfortzahlungsgesetz – Schutz für Arbeitnehmende

Entgeltfortzahlungsgesetz - Krankschreibung

Foto: djd/AUB/Dan Race – stock.adobe.com

(djd). Genau 14,6 Arbeitstage, umgerechnet fast drei Wochen, fehlte laut Statista im Jahr 2021 durchschnittlich jeder „Arbeitnehmer“ aus Krankheitsgründen. Dieser Wert liegt im langfristigen Trend. So alltäglich eine Erkrankung ist, so groß sind bei vielen die Fragen: Reicht eine telefonische Krankschreibung aus, kann der Chef schon ab dem ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest verlangen und was ist, wenn das Kind erkrankt?

Krankmeldung noch am ersten Tag

Den gelben Schein vom Arzt gibt es üblicherweise nur nach einem persönlichen Besuch in der Praxis. Diese Regel wurde im Rahmen der „Corona-Maßnahmen“ mehrfach vom Gesetzgeber ausgesetzt.

Bei leichten Atemwegserkrankungen sind seit August 2022 wieder telefonische Krankschreibungen durch den Mediziner für bis zu sieben Tage möglich. „Wie lange diese Sonderregelung über den Winter hinweg verlängert wird, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Betroffene sollten sich daher im Fall einer Erkrankung bei ihrer Krankenkasse oder in der Praxis informieren“, rät Rainer Knoob von der unabhängigen Arbeitnehmervertretung AUB e. V.

Ein weiteres Prinzip gelte aber unverändert: Wer krank ist, muss dies direkt am ersten Tag dem Arbeitgeber melden – am besten rechtzeitig noch vor dem regulären Dienstbeginn.

Die Rechtsgrundlage dafür ist im Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) § 5 (1) enthalten:

„Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen.“

Wenn das Kind erkrankt

Als Faustregel gilt, dass für eine Krankheitsdauer von bis zu drei Arbeitstagen eine Information durch den Arbeitnehmenden ausreicht. Spätestens ab dem vierten Tag ist zeitnah ein ärztliches Attest, die sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU), vorzulegen. Auch dafür ist die Rechtsgrundlage das EntgFG § 5 (1):

„Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen.“

In einem Urteil hat allerdings das Bundesarbeitsgericht (Az. 5 AZR 886/11) entschieden, dass Chefs die Bescheinigung schon vorher verlangen können. Im Leitsatz heißt es dazu:

„Die Ausübung des dem Arbeitgeber nach § 5 Abs. 1 Satz 3 EFZG (juris: EntgFG) eingeräumten Rechts, von dem Arbeitnehmer die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer schon vom ersten Tag der Erkrankung an zu verlangen, steht im nicht gebundenen Ermessen des Arbeitgebers.“

„Wie die individuellen Fristen sind, hängt unter anderem vom Arbeits- und vom Tarifvertrag ab“, erläutert Knoob weiter. „Arbeitnehmende, die ihren Verpflichtungen rund um die Krankmeldung nicht nachkommen, haben schwerwiegende berufliche Konsequenzen zu fürchten.“

Gute Informationen schützen vor Ärger, unter www.aub.de etwa gibt es viele nützliche Tipps für Arbeitnehmende und Betriebsräte. Spezielle Regelungen gelten wiederum für Eltern von Kindern unter zwölf Jahren. Wenn diese erkranken und keine anderweitige Betreuung möglich ist, besteht Anspruch auf Kinderkrankengeld und Kinderkrankentage. Der Gesetzgeber hat im Rahmen der „Corona-Maßnahmen“ die zulässige Zahl für 2022 verdoppelt. Bei Elternpaaren sind es 30 Kinderkrankentage pro Elternteil, Alleinerziehende haben Anspruch auf 60 Tage.

Fazit

(djd). Genau 14,6 Arbeitstage, umgerechnet fast drei Wochen, fehlte laut Statista im Jahr 2021 durchschnittlich jeder „Arbeitnehmer“ in Deutschland aus Krankheitsgründen. Wichtig ist es, das Fehlen direkt am ersten Tag dem Chef zu melden, am besten rechtzeitig vor dem regulären Dienstbeginn. Als Faustregel gilt, dass für eine Krankheitsdauer von bis zu drei Arbeitstagen eine Information ausreicht. Spätestens ab dem vierten Tag ist zeitnah ein ärztliches Attest, die sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU), vorzulegen. „Arbeitnehmende, die ihren Verpflichtungen rund um die Krankmeldung nicht nachkommen, haben schwerwiegende berufliche Konsequenzen zu fürchten“, so Rainer Knoob von der unabhängigen Arbeitnehmervertretung. Unter www.aub.de etwa gibt es weitere ausführliche Informationen.


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USA bleiben dem Atomwaffensperrvertrag treu?

Werden die USA und ihre Partner sich an den Atomwaffensperrvertrag halten? Forderungen aus der Ukraine und Polen.

Atomwaffensperrvertrag – USA unter Druck?

Es ist immer wieder interessant, Stimmen außerhalb der offiziellen NATO-Verlautbarungen zur Kenntnis zu nehmen.

Larry C. Johnson sieht sich beispielsweise ganz im Sinner amerikanischer Traditionen als „gutgläubiger Sohn amerikanischer Revolutionäre. Mindestens 24 meiner Vorfahren, Männer und Frauen, haben dafür gekämpft, die amerikanischen Kolonien von der britischen Herrschaft zu befreien. Einige starben für die Sache der Freiheit.“

Als Veteran der CIA und des Büros für Terrorismusbekämpfung des Außenministeriums sieht er sich genau in dieser Traditionslinie, unabhängig von parteipolitischen Interessen.

Wenn er kritisch auf die USA blickt, dann nicht als Gegner, sondern weil er die USA lieber wieder als Kämpfer „für die Sache der Freiheit“ wünscht.

Wenn die USA aus der Ukraine und Polen zur Verletzung des Atomwaffensperrvertrages aufgerufen werden, erhöht sich die Atomkriegsgefahr. Deshalb ruft Johnson seine Landsleute auf seinem Blog am 06.10.2022 zum Aufwachen auf:

Beginn der Übersetzung (Hervorhebungen und Links wie im Original)

Amerikaner sollten besser aufwachen und erkennen, dass die Russen wirklich sauer sind

Was für einen Unterschied ein Jahrzehnt macht. Es gab eine Zeit, in der die Vereinigten Staaten mit Russland zumindest den Anschein von Respekt erwecken konnten. Erinnern Sie sich an diesen Austausch zwischen dem damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew und Barack Obama?

Das war damals. Jetzt singt Herr Medwedew eine ganz andere Melodie. Gestern gab er diese öffentliche Erklärung ab:

Es ist nutzlos und unnötig, an die Besonnenheit unserer Feinde im Westen zu appellieren, die Feinde müssen gezwungen werden, in der verlorenen Wirtschaftsschlacht um Gnade zu bitten und sie mit ihrer vollständigen und bedingungslosen Kapitulation zu beenden
https://t.me/intelslava/38460

Ich glaube nicht, dass Dimitri Medwedew betrunken oder verrückt war, als er dies sagte. Ich glaube, er meint es ernst und spiegelt eine Ansicht wider, die in der russischen Führung weit verbreitet ist. Die letzten sieben Monate haben Medwedew und seinen Kollegen die Augen geöffnet, als sie feststellten, dass die Amerikaner und Europäer Russland als ein Stück Fleisch betrachten, das zerlegt und verzehrt werden kann. Es gibt keine Lösung, die auf Kompromissen oder Verhandlungen mit dem Westen beruht. Medwedew hat es kurz und bündig gesagt: „Vollständige und bedingungslose Kapitulation“.

In den Medien habe ich darüber nichts gelesen. Das ist alarmierend. Das amerikanische Volk muss verstehen, dass Russland nicht mitspielt und sich nicht wie ein geschlagener Hund ergeben wird, nur weil die Vereinigten Staaten darauf bestehen, weiterhin Waffen und Geld in die Ukraine zu liefern.

Versetzen Sie sich in die Lage der russischen Führung und des russischen Volkes. Sie haben in den letzten 8 Jahren, seit der demokratisch gewählte Präsident der Ukraine durch einen vom Westen unterstützten Staatsstreich abgesetzt wurde, Folgendes erlebt:

  • Amerika und Europa, die sich zur Demokratie bekennen, ignorierten die Wähler der Ukraine und halfen bei der unrechtmäßigen Absetzung von Präsident Viktor Fedorowitsch Janukowitsch am 22. Februar 2014.
  • Nach diesem Staatsstreich begann die neu eingesetzte ukrainische Regierung einen Krieg gegen die russischsprachige Bevölkerung der Ukraine. Die Ukraine tötete mutwillig Zivilisten und der Westen schwieg.
  • Trotz wiederholter Warnungen Russlands, dass es westliche Bemühungen, die Ukraine in die NATO aufzunehmen, nicht dulden würde, führten die Vereinigten Staaten und Europa jährliche Militärübungen mit der Ukraine durch und stellten militärische Ausbildung und Unterstützung zur Verfügung.
  • Der Versuch Russlands, im Dezember 2021 mit den Vereinigten Staaten über den Status der Ukraine zu verhandeln, wurde abgelehnt.
  • Als Reaktion auf Russlands besondere Militäroperation verhängten die Vereinigten Staaten und Europa „drakonische“ Sanktionen und starteten einen umfassenden Versuch, nicht nur die politische Führung Russlands, sondern alle Russen zu bestrafen, einschließlich der Anprangerung des reichen russischen Kulturerbes.
  • Die Vereinigten Staaten und Europa beliefern die Ukraine weiterhin mit Waffen und Munition, die zur Tötung der neu eingegliederten russischen Bürger im Donbass, in Cherson und Saporischschja verwendet werden.
  • Die Bemühungen Russlands, einen Frieden mit der Ukraine auszuhandeln, wurden vom britischen Premierminister Boris Johnson abgebrochen.
  • Das Vereinigte Königreich, Polen und die Ukraine kündigten einen trilateralen Pakt zur Förderung der Verteidigung und Unabhängigkeit der Ukraine im Februar 2022 an.
  • Die Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und führende US-Beamte fordern die „Entkolonialisierung Russlands“, d. h. die Aufteilung Russlands in geografische Regionen.
  • Russlands Nordstream-Gaspipelines wurden sabotiert.

Jetzt gibt es etwas noch Bedrohlicheres. Die Ukraine und Polen rasseln mit den nuklearen Säbeln. Beginnen wir mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky, der die internationale Gemeinschaft aufforderte, „präventive Maßnahmen“ zu ergreifen, um einen möglichen Einsatz von Atomwaffen durch Russland im laufenden Krieg in der Ukraine durch einen Angriff auf Russland zu verhindern:

In einer Rede vor dem Lowy Institute, einer überparteilichen Denkfabrik für internationale Politik in Australien, betonte Zelensky die Bedeutung von „Präventivschlägen, Präventivmaßnahmen“, damit sich Russland ein besseres Bild von den möglichen Folgen eines Atomwaffeneinsatzes machen kann.
https://thehill.com/policy/international/3677256-zelensky-calls-for-preventive-action-to-deter-russian-nuclear-strikes/

Der Pressesprecher von Wladimir Putin, Dmitri Peskow, reagierte mit Entschlossenheit und gab damit die Haltung von Präsident Putin zu den törichten Äußerungen Zelenskys deutlich wieder:

Die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich leiten de facto die Aktivitäten Kiews und sollten daher für die Äußerungen Zelenskys verantwortlich sein
https://eprimefeed.com/economy/peskov-called-the-united-states-and-the-united-kingdom-responsible-for-zelenskys-statement/197561/

Polen hat die Situation noch verschlimmert, als es diese Woche behauptete, es habe die Vereinigten Staaten gebeten, Atomwaffen in Polen zu stationieren. Das sagte der polnische Präsident Duda gegenüber Bloomberg News:

„Das Problem ist vor allem, dass wir keine Atomwaffen haben“, sagte Duda in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Zeitung Gazeta Polska. „Es gibt immer eine potenzielle Möglichkeit, sich an der nuklearen Teilhabe zu beteiligen.“ . . .

Im April erklärte Jaroslaw Kaczynski, Polens De-facto-Führer als Chef der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit, gegenüber der deutschen Zeitung Welt am Sontag, sein Land sei „offen“ für die Aufnahme von US-Atomwaffen.

„Wir haben mit führenden amerikanischen Politikern darüber gesprochen, ob die USA eine solche Möglichkeit der gemeinsamen Nutzung der Waffen durch Polen in Betracht ziehen“, so Duda gegenüber der Zeitung. „Das Thema ist offen.“
https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-10-05/poland-is-in-talks-with-us-about-nuclear-weapons-president-says

Ich war noch ein Kind, als die Kubakrise die Welt an den Rand eines Atomkriegs zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion brachte. Die Sowjets reagierten darauf, dass die Vereinigten Staaten Atomraketen in der Türkei stationiert hatten, und beschlossen, den Vereinigten Staaten eine Kostprobe ihrer eigenen Medizin zu geben. Die Vereinigten Staaten waren entsetzt über die Aussicht auf sowjetische Raketen 90 Meilen vor ihrer Küste und reagierten heftig. Glücklicherweise setzten sich kühlere Köpfe durch, und es wurde ein Abkommen geschlossen, das die Sowjets verpflichtete, die Raketen aus Kuba zu entfernen, woraufhin die Vereinigten Staaten die Atomwaffen aus der Türkei abzogen. Warum sollte ein vernünftiger Mensch glauben, dass der Westen jetzt Atomwaffen fast an der Grenze zu Russland aufstellen könnte und dass Russland sich nicht darum kümmern oder reagieren würde? Das ist Wahnsinn.

Wladimir Putin ist kein wahnhafter Paranoiker. Er nimmt den Westen beim Wort und akzeptiert die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten und Europa Russland zerstören wollen. Putin ist entschlossen, dies zu verhindern, und es ist nun klar, dass die Mitglieder seiner Regierung und das russische Volk sich dieser Bedrohung bewusst sind. Wenn Sie an Putins Stelle wären, was würden Sie tun? Wie würden Sie reagieren?

Ende der Übersetzung (Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator – kostenlose Version)

Anmerkungen

Empfehlung

Rolf Steiniger erläutert in diesem Buch „Die Kubakrise 1962: Dreizehn Tage am atomaren Abgrund“. „Der atomare Holocaust blieb der Welt dennoch erspart. Eine der gefährlichsten Krisen des Kalten Krieges wurde in letzter Minute entschärft. Wie diese Krise entstanden war und wie sie verlief, untersucht der Autor – einer der besten Kenner des Kalten Krieges – auf der Basis neuester Quellen aus westlichen und östlichen Archiven.“ Steiniger ist emeritierter Leiter des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck sowie Lehrbeauftragter an der Freien Universität Bozen.

Artikel I

Jeder Kernwaffenstaat, der Vertragspartei ist, verpflichtet sich, Kernwaffen und sonstige Kernsprengkörper oder die Verfügungsgewalt darüber an niemanden unmittelbar oder mittelbar weiterzugeben und einen Nichtkernwaffenstaat weder zu unterstützen noch zu ermutigen noch zu veranlassen, Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper herzustellen oder sonstwie zu erwerben oder die Verfügungsgewalt darüber zu erlangen.

Artikel II

Jeder Nichtkernwaffenstaat, der Vertragspartei ist, verpflichtet sich, Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper oder die Verfügungsgewalt darüber von niemandem unmittelbar oder mittelbar anzunehmen, Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper weder herzustellen noch sonstwie zu erwerben und keine Unterstützung zur Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern zu suchen oder anzunehmen.

Sowohl Polen als auch die Ukraine sind dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten.


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Deep State – wenn wird das System nicht abschaffen…

Deep State – schafft uns das System ab? Christoph Hörstel versucht aus globaler Perspektive einen Blick auf den Krieg in der Ukraine.

Deep State – ein reales System, oder eine „Verschwörungstheorie“?

Christoph Hörstel gilt als Publizist und politischer Aktivist. Von 1985 bis 1999 berichtete als Journalist unter anderem für die ARD aus verschiedenen Staaten. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen und Information. Welche Schlüsse er daraus zieht, muss man nicht teilen. Aber die Informationen sind weitgehend nachprüfbar und sollten zum Nachdenken anregen.

Hier in einem Interview vom 22.09.2022 mit kla.tv. Es geht um den Ukrainekrieg, die Coronakrise und die Erdöl-, Erdgas- und Stromverknappungen und welche Kräfte dahinter stehen.

 

Einige weiterführende Links, soweit im Interview zur Sprache gekommen:

BRICS-Länder diskutieren die Schaffung einer einheitlichen Währung

Wellen der NATO-Osterweiterung

Covid-19-Zwangsimpfungen alle 6 Monate? Die Corona-Lage in Russland

John Mangufuli, ehem. Präsident Tansanias

Oliver-Janich-Verhaftung 

In der Süddeutschen noch 2015: „Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia“

Dr. Veronica Carstens

Andrij Melnyk (Offizier)

Volodymyr Zelenskyy, Dekret 117

Biowaffenlabore und hier

Victoria Nuland „Fuck the EU“


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Fassaden-Demokratie und Tiefer Staat


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