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Impfung und Überwachung – wer denkt schon an die Folgen

Impfung gegen COVID-19 – wer denkt da schon an Überwachung? Allenfalls wird bisher der elektronische Impfpass kritisch gesehen. Doch der ist bald nicht mehr nötig.

Impfung gegen COVID-19

Corona-Impfung

Quelle: Liz Masoner/pixabay.com

Impfung gegen COVID-19 spaltet seit Monaten nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Experten.

Die Impfbereitschaft sinkt mit jeder neuen Meldung über tödliche und schwere Nebenwirkungen, die während des Einsatzes der Impfstoffe berichtet werden. Experten wie Clemens Arvay verwiesen schon vor Monaten darauf, dass Zwangsimpfungen gegen Covid-19 Körperverletzungen wären. Dr. Walter Weber sieht mit zahlreichen Kollginnen und Kollegen in der Impfung ein Experiment am Menschen.

Demgegenüber dementiert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zwar mit großer Regelmäßigkeit die Notwendigkeit eines Impfzwangs, hat ihn aber seit dem 10.02.2020 schon im Gesetz fest verankert und verspricht mehr Freiheiten für Geimpfte – schon im April 2021.

Grundrechte oder „Freiheiten“

Um die Impfung „transparent nachvollziehbar“ zu dokumentieren, wird der elektronische Impfpass angepriesen. Das Bundesgesundheitsministerium „klärt auf“:

  • „Inhaltlich gleicht der E-Impfpass dem bisherigen gelben Papierheft.
  • Er bietet jedoch einen besseren Überblick für Patientinnen und Patienten, wann sie sich das nächste Mal impfen lassen sollten, und vereinfacht eine vollständige Impfung.“

Doch das ist noch nicht alles – denn die Daten sollen – wie beispielsweise Computerbild am 13.04.2021 berichtet – in die elektronische Patientenakte übernommen werden:

„Doch damit ist nicht Schluss: Denn sobald die unabhängig von der Pandemie für Januar 2022 geplante elektronische Patientenakte (ePA) in der Version 2.0 vorliegt, müssen die Daten erneut umgeschrieben werden. Die für die Entwicklung zuständige gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte) arbeitet deshalb bereits an einem passenden Migrationsprozess.“

Welche „Freiheiten“ damit gewährt werden sollen, verdeutlichen beispielsweise „Brisant“ am 23.02.2021. Wie mit solcherart elektronischer Dokumentation immer mehr unserer Persönlichkeitsrechte gefährdet werden, darauf verwiesen auchschon Edward Snowden 2019 in einem ZDF-Interview und Datenschützer.

Doch dass es nicht um die „Gewährung von Freiheiten“ sondern um die Verweigerung von Grundrechten geht, vertuschen Politik und Medien vielfach.

Grundrechte – Verletzung durch Politik und Medien

Obhut oder Selbstbestimmung

In seinem gerade erschienenen Buch „Heilung Nebensache“ blickt der Arzt und Bestsellerautor Dr. Gerd Reuther kritisch auf 2.500 Jahre europäischer Medizingeschichte zurück. Eindringlich belegt und vergleicht er mit der aktuellen Entwicklung:

“Wer Hilfe sucht und sich in Obhut begibt, unterwirft sich zumindest für einen bestimmten Zeitraum, akzeptiert er doch Weisungen und verzichtet auf Autonomie. Es liegt nicht nur an den Gesundheitsrisiken jeder Behandlung oder daran, dass Behandler Krankheiten verkennen und eine falsche Therapie verordnen. Nein, es liegt an der Preisgabe der Selbstbestimmung. Wer sich behandeln lässt, handelt nicht mehr. Bereits derjenige, der Tests zur Früherkennung akzeptiert, bringt sich in Gefahr. Schon weisen ihn Messwerte wenigstens als Mitglied einer sogenannten Risikogruppe aus. Damit können Auflagen und Einschränkungen verbunden sein, die gar nicht mehr individuell verordnet werden müssen.“

„Ohne das Selbstbestimmungsrecht der Menschen führt die Medizin aber das Ende der Gesundheit herbei. Wer vorgibt, die Menschen von der Bedrohung durch Krankheit beschützen zu können und zu müssen, beendet ein unbeschwertes Leben in Bewegungs- und Entscheidungsfreiheit — eine Erkenntnis, die schon Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika, formuliert hatte: ‚Wer seine Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.'“

Bürger erhalten mit Impfung „Brandzeichen“

Wenn dann Messwerte gar „automatisch erhoben“ und ohne Kontrolle des Betroffenen „verarbeitet“ werden, ist es nicht nur mit der Freiheit und Selbstbestimmung endgültig vorbei. Betroffene werden gebrandmarkt.

Mit Brandmarken wurde seit dem Altertum häufig das Eigentum an lebendem Besitz gekennzeichnet. Nun stehen wir mit der Corona-Politik vor einer weltweiten Markierung der Menschen mit den Brandmarken des 21. Jahrhunderts. Das Verfahren ist — wie nicht anders zu erwarten im Digitalisierungszeitalter — elektronisch. Corona-Tracking-Apps sind nur ein erster Vorbote dieses Trends, dem sich viele Zeitgenossen erstaunlich willig hingeben.

Diese Entwicklung wurde unter anderem vom Autor in dem Beitrag „Moderne Brandzeichen“ holzschnitzartig beschrieben.

„Wie Eigentümer ihre Herde jahrhundertelang durch Brandmarken kennzeichneten, so wollen Regierungen jetzt ihre Bürger kenntlich machen.“

DerStandard“ berichtet am 13.04.2021: „Pentagon stellt implantierbaren Mikrochip vor, der Covid-19 erkennt“. Mit Bezug auf ein am 11.04.2021 veröffentlichtes Interview des TV-Senders CBS heißt es:

„Wissenschafter der Defence Advanced Research Projects Agency (DARPA) des US-Verteidigungsministeriums haben einen implantierbaren Mikrochip erfunden, der erkennen kann, ob man sich mit Covid-19 infiziert hat. Außerdem entwickelten sie einen Filter, der das Virus mittels einer Dialysemaschine aus dem Blut entfernen kann, erklärte Matt Hepburn, Armeearzt für Infektionskrankheiten, gegenüber dem TV-Sender CBS.“

Auch RT hatte unter dem Titel „Mit Biosensor-Implantaten gegen Corona? Nicht nur eine Verschwörungstheorie“ ebenfalls bereits am 20.02.2020 über vielfältige Projekte des DAPRA informiert.

Weitere Aspekte der digitalen Überwachung und Freiheitsberaubung:

Die Gedanken sind frei – aber mit der globalen Digitalisierung ist es damit vorbei (Interview mit Prof. Dr. Hecht), kla.tv, 05.02.2021

(Dass die 5G-Argumentation von Prof. Hecht nicht aus der Luft gegriffen ist, belegt auch ein Bericht über ein Urteil Hanseatische Oberlandesgericht Bremen vom 11.12.2020)

Zwischen Schleudertrauma und bakterieller Vaginose„, clubderklarenworte.de, 26.03.2021 (mit Bezug auf „produktronic„, 03/2021, S. 38ff)

Nachtrag vom 21.11.2021:
Regierung und IT-Konzerne machen uns zu gläsernen Patienten, die am digitalen Gängelband durchs Leben geführt werden, norberthaering,de

Birgit Naujeck, Der Stiefel in unserem Gesicht, rubikon.de, 18.11.2021

Corona-Impfung


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